saison 2017/18


28. Spieltag: SV Wacker 3:1 SV Spora (12.05.18)

Pflichtsieg in zweiter Halbzeit eingefahren. 

Am 28. Spieltag erwartete unsere Erste mit dem SV Spora einen Abstiegskandidaten daheim an der Saale. Die Gäste stellten unseren Männern vor ein paar Wochen im Nachholspiel der Hinrunde erfolgreich ein Bein und schickte den SV Wacker mit einer 0:2-Pleite nach Hause. Hier war also noch eine Rechnung offen. 
Im ersten Durchgang bekamen die Zuschauer jedoch wenig Sehenswertes zu sehen. Unsere Elf brachte sich mit ungenauem Passspiel immer wieder selbst in Bredouille und konnte keineswegs überzeugen. Damit ist im Grunde zum ersten Durchgang schon fast alles erzählt, denn auch die Gäste verbuchten wenig berichtenswerte Abschlüsse. 
Nach drei Wechseln zur Pause kam unsere Erste mit mehr Esprit aus der Kabine. Es dauerte jedoch bis zur 63. Minute, als Jäschke den ersehnten Führungstreffer markierte. Nun war Wacker am Drücker und erhöhte wenig später in Person von Lehmkuhl auf 2:0. 
In der Folgezeit verpassten es unsere Männer bei zahlreichen Vorstößen die endgültige Entscheidung herbei zu führen. Das rächte sich dann in der Schlussphase, denn hier nahm sich die Wacker-Elf scheinbar eine Pause und Spora kam noch einmal auf. Joker Hüfner erzielte dann auch den Anschlusstreffer, nachdem der SV W das Leder zuvor leichtfertig an der Seitenlinie herschenkte und im Strafraum nicht am Torschützen dran war. 
Die drei Punkte wurden dennoch eingefahren, denn den Schlussakt besorgte unser Jena-Duo. Lehmkuhl legte nach einem Konter für Jäschke auf und dieser erzielte den 3:1-Endstand. 
Fazit: 
Mit einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause verdienten sich unsere Männer diesen Heimsieg. 
Es spielten: 
Zober - Kanyar (46' M. Zimmermann), Henke, N. Menzel, Woithe - Hoffmann, Beltz, Savanha, Jäschke, Becker (46' Lehmkuhl) - Jentsch (46' R. Rosner) 
Tore: 
1:0 63' Jäschke
2:0 66' Lehmkuhl (Henke)
2:1 86' Hüfner
3:1 90' Jäschke (Lehmkuhl)

Nachholspiel: SV Wacker 0:1 SV Blau-Weiß Günthersdorf (09.05.18)

Nicht die Pleite versaut den Abend.

 

Im Nachholspiel gegen Günthersdorf konnte Coach Czekalla erstmals nach langer Zeit wieder auf unseren offensiven Freigeist Lehmkuhl zurückgreifen, der aber erst wieder an die Belastung herangeführt werden muss und daher auf der Bank saß. Nach dem schwachen Auftritt bei Gröbers wollte man gegen den schier unaufhaltsam vorneweg marschierenden Tabellenführer eine deutliche Leistungssteigerung zeigen.

 

Von Anpfiff weg übernahmen die Gäste das Kommando und schnürten unsere Elf in die eigene Hälfte ein. Den Günthersdorfern war ihr enormes Selbstvertrauen anzumerken und in der ersten Halbzeit konnte man sich glücklich schätzen, dass neben dem gut aufgelegten Schunke auch drei Mal das Aluminium zur Seite stand, um einem Torerfolg der Blau-Weißen im Weg zu stehen.

Auf der anderen Seite bot sich Woithe noch am ehesten die Chance auf ein Tor, als dieser nach einem Ballgewinn Höhe der Mittellinie versuchte das Tor des Monats zu schießen, doch Günthersdorfs Keeper Scharch pflückte das lange in der Luft liegende Leder runter. Auf der gegenüberliegenden Seite fiel kurz vor dem Halbzeitpfiff die verdiente Führung für die Gäste. Einen Freistoß von M. Müller lenkte unser Schlussmann Schunke noch an den Pfosten, doch den Nachschuss verwerterte der komplett blank stehende Schönemann.

 

Nach dem Seitenwechsel versuchten unsere Mannen nun selbst etwas offensiver zu agieren, doch lange Zeit blieb ein Fernschuss von Youngster N. Rosner, welcher rechts am Gehäuse vorbei strich, die größte Gelegenheit. Etwa zehn Minuten vor dem Ende köpfte dann aber Jentsch nach Maßflanke von Jäschke das Leder zentral vor dem Gehäuse stehend knapp links am Pfosten vorbei. Das war sie - die Möglichkeit auf den Ausgleich.

Der Schlussakt dieser Partie sollte allen Wacker-Anhängern ordentlich auf das Gemüt schlagen. Bei einer Rettungstat außerhalb des Sechzehners kam Schunke einen Tick zu spät und kassierte die Rote Karte. Auf Fupa.tv kann man sich von der sehr harten Entscheidung selbst ein Bild machen. Mehr wollen wir nicht dazu schreiben.

 

Fazit:

Gegen den Tabellenführer hauten unsere Männer alles raus, offenbarten aber auch zum Teil, was im Vergleich zum Spitzenteam fehlt.

 

Es spielten:

Schunke - R. Marschhausen, Henke, N. Menzel, Woithe - Beltz, Zimmermann (Jentsch), N. Rosner (Becker), Jäschke, Hoffmann - R. Rosner (Lehmkuhl)

 

Tor:

1:0 45' Schönemann


27. Spieltag: Eintracht Gröbers 1:1 SV Wacker (05.05.18)

Erst in Schlussphase aufgewacht.

Zum 27. Spieltag reiste unsere Erste Mannschaft nach Gröbers. Die kampfstarke Eintracht wollte im Heimspiel weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln, unsere Elf dagegen mit dem Ziel Auswärtssieg Anschluss halten an das pbere Tabellendrittel. Verzichten musste der SV Wacker in diesem Spiel auf den angeschlagenen Stößel sowie Savanha (Urlaub).

Die erste Halbzeit ist ziemlich schnell erzählt. Unsere Elf nutzte in diesem niveauarmen Spiel in Person von R. Marschhausen einen Fehler in der Hintermannschaft von Gröbers und erzielte die 1:0-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel drängte Gröbers unsere Männer mit ihren überschaubaren spielerischen Mitteln erfolgreich in die eigene Hälfte zurück. Nach einem weiten Einwurf kam Gröbers in der 76. Spielminute zum Ausgleich. Nachdem Wacker-Schlussmann Schunke den ersten Abschluss noch stark parierte, verwertete Kuhbach den zweiten Ball zum 1:1.

Erst in der folgenden Schlussphase zeigte sich unsere Elf gewillt, wieder etwas für das Spiel zu tun und hatte einige vielversprechende Möglichkeiten. Inbesondere der Abschluss von Hoffmann nach einem energischen Solo von Menzel blieb in Erinnerung, doch ein Spieler der Heimelf klärte für deren geschlagenen Keeper auf der Linie.

 

Fazit:

Unsere Männer zeigten eine eher enttäuschende Leistung. Erst in der Schlussphase wachte unsere Erste auf und drängte auf den Siegtreffer.

Es spielten:
Schunke - Kanyar (78' M. Zimmermann), Henke, Menzel, Woithe - Beltz, R. Marschhausen, Becker (64' Hoffmann), N. Rosner (69' Jentsch), Jäschke - R. Rosner

 

Tore:
0:1 20' R. Marschhausen

1:1 76' Kuhbach

 

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Nachholspiel 19. Spieltag: SV Wacker 2:2 FC RSK Freyburg (01.05.18)

Wacker flutscht kurz vor Schluss der Heimsieg weg.

 

Nach einem freien Wochenende begrüßte unsere Erste Mannschaft zum gestrigen Feiertag den FC RSK Freyburg. Der Aufsteiger spielt eine gute Runde, hatte zuletzt aber mit einigen Verletzungen zu kämpfen, wobei insbesondere der Ausfall von Top-Stürmer Diener schwer wiegen dürfte. Unsere Männer wollten sich mit einem Sieg für die 1:2-Pleite im Hinspiel rehabilitieren und gleichzeitig wieder Fahrt aufnehmen für die terminreichen nächsten Wochen. Coach Czekalla veränderte seine Startelf dabei auf einigen Positionen, um auch Spielern, die zuletzt weniger Einsatzzeiten verbuchten, Spielpraxis zu ermöglichen.

Die Partie begann mit leichten Vorteilen für die Gäste, die sich auf dem Weg nach vorn zunächst zielstrebiger zeigten. Mit der ersten nennenswerten Chance gingen dagegen unsere Männer in der 17. Spielminute in Führung. Nach einem energischen Vorstoß von Savanha landete dessen Querpass am Ende bei Hoffmann, der das Leder über die Linie drückte. Die Freude über die Führung währte jedoch nicht lange, denn nachdem Schunke im Sechzehner Freyburgs Sturmspitze Jesswein zu Boden tackelte, gab es folgerichtig einen Strafstoß für den FC RSK, den Weise zum Ausgleich nutzte (22'). 
In der Folge hatten beide Teams ihre Chancen, wobei die Gäste mehr Ballbesitz verzeichneten und unsere Männer bereits früh unter Druck setzten. Diese konnten sich einfach nicht so recht befreien und so war das Unentschieden zur Pause eine eher gute Nachricht, auch wenn man insbesondere beim Pfostenschuss von Jäschke nah dran war an der erneuten Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigten unsere Männer nun endlich mehr Zug zum Tor und spielten auf Sieg. Bereits nach elf Zeigerumdrehungen jubelten dann die Wacker-Anhänger, als der vollkommen blank stehende Hoffmann einen Becker-Eckball über die Linie drückte. Nun war unser Team obenauf und versuchte das dritte Tor nachzulegen, scheiterte aber mehrfach am glänzend aufgelegen RSK-Keeper Klippel.

Mit etwas mehr Ruhe vor dem Tor hätte man gut und gern ein, zwei Tore erzielen können, doch wie es im Fußball am Ende so ist: Quasi mit dem Schlusspfiff kassierte der SV Wacker den Ausgleich. Für einen Moment ließ man Ali im Strafraum zu viel Platz, welcher direkt abdrückte. Dessen Schuss ging eigentlich direkt auf Keeper Schunke, dem das Leder jedoch irgendwie durchrutschte und zum 2:2 über die Linie kullerte. Kopf hoch, Hannes - du hast uns schon oft genug den Arsch gerettet!

Fazit:
Auch wenn dem Ausgleich ein individueller Fehler vorausging - unsere Männer müssen sich an die eigene Nase fassen. Durch die zahlreichen ausgelassenen Chancen und mitunter fehlender Ruhe ließ man die Hoffnung der Gäste am Leben und diese belohnten sich für den bis zum Ende offenen Schlagabtausch.

Es spielten:
Schunke - Kanyar, Savanha, Woithe - Zimmermann, Beltz, R. Marschhausen, Hoffmann, Jäschke, Jentsch (75' N. Rosner) - Becker (75' R. Rosner)

 

Tore:
1:0 17' Hoffmann (Savanha)
1:1 22' Weise per Foulelfmeter
2:1 56' Hoffmann (Becker)
2:2 90' Ali

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Halbfinale Burgenlandpokal: SV Burgwerben 0:2 SV Wacker (25.04.18)

Wacker feiert Finaleinzug und raubt Coach Czekalla damit erstmals die Worte.

 

Am Mittwoch stand für unsere Erste Mannschaft das mit Spannung erwartete Halbfinale im Burgenlandpokal an. Besonders in den letzten Stunden bis zum Spiel stiegen Vorfreude und Anspannung gleichermaßen. Kurz vor dem Anpfiff der Partie in Burgwerben dann aber eine Hiobsbotschaft: Stößel signalisierte Coach Czekalla, dass er sich beim Warmmachen verletzt hatte und nicht auflaufen kann. Für ihn rückte kurzerhand M. Zimmermann in die erste Elf.

 

Von Anpfiff weg übernahmen unsere Mannen das Zepter und machten klar, dass man gewillt war heute den Finaleinzug perfekt zu machen. Burgwerben stand tief und lauerte auf schnelle Gegenstöße mit deren Sturmspitze Diakite, die aber von Wacker-Kapitän Henke an die Kette gelegt wurde. Unser Team leistete sich zu Beginn noch einige kleinere Unkonzentriertheiten im Spielaufbau, sodass erste Chancen erst nach knapp 15 Minuten herausgearbeitet wurden.

Die erste Gelegenheit hatte Jäschke nach einer Flanke von der rechten Seite, doch sein Kopfball ging links am Gehäuse vorbei. Wenig später fand ein Kopfball des aufgerückten Menzel keinen Mitspieler. Hier wäre wohl der Torabschluss die bessere Alternative gewesen. Bei den weiteren Torschüssen zeigte sich Burgwerbens Keeper von Nessen auf der Höhe, ohne aber übermäßig gefordert gewesen zu sein.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten die Gastgeber ihre größte, weil bis dato einzige Gelegenheit. Nach einer Freistoßhereingabe kam Diakite noch leicht an den Ball, doch Wackers Schlussmann Schunke lenkte das Leder sicher über den Querbalken.

 

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern zunächst das gleiche Bild. Wacker baute das Spiel geduldig von hinten auf, spielte sich dabei aber keine Großchance heraus. Erst in der 63. Minute war es soweit und dabei zeigte sich auch, dass Wacker heute einfach voll auf der Höhe war. Nach einem schnell ausgeführten Abstoß von Schunke kam der Ball über Woithe und Jäschke zur Sturmspitze R. Rosner, der sich in seiner unnachahmlichen Sprinthaltung nach vorne „paddelte“ und im Sechzehner einen Haken schlug, dabei aber von einem Burgwerbener Abwehrspieler gelegt wurde. Den folgerichten Strafstoß verwandelte Savanha mit einer gehörigen Portion Glück, aber egal wie: Wacker führte 1:0!

Nun musste Burgwerben die defensive Spielweise ein Stück weit aufgeben und reagierte auch entsprechend. Wacker war nun erst einmal in der Defensive gefordert, denn die Gastgeber erhöhten nun die Schlagzahl deutlich. Hierbei leistete jedoch insbesondere unser Zentrum um R. Marschhausen, Henke, M. Zimmermann und Beltz hervorragende Arbeit. In der 78. Spielminute dürfte so mancher Wacker-Anhänger aber kurz eine Herz-Rhythmus-Störung erlitten haben, denn im Strafraumgewühl landete das Leder plötzlich vor den Füßen von Burgwerbens Mittelfeldmann Schwabe. An seinen Abschluss bekam Woithe gerade noch den Fuß ran und das Leder lenkte letztlich Schunke über das Tor.

Die Entscheidung fiel dann in der 83. Spielminute, als sich R. Rosner etwa 25 Meter vor dem Burgwerbener Gehäuse das Leder erkämpfte und dann auf seinen Bruder N. Rosner quer legte. Unser Youngster lief allein auf SV B-Schlussmann von Nessen zu und lupfte den Ball eiskalt über diesen hinweg zum 2:0! In den verbleibenden Minuten kochten die Emotionen noch einmal kurz hoch und beide Teams diskutierten mehr, als sie tatsächlich spielten. Sei’s drum: Es blieb dabei und somit steht Wacker verdient im Finale des Kreispokals!

 

Fazit:

Wenn selbst Coach Czekalla nach der Partie die Worte fehlen, hat unser Team offenbar alles richtig gemacht! Ein Dank geht auch an die vielen mitgereisten Fans, die unser Team an der Seitenlinie unterstützten! Pfingstmontag gilt es dann noch einmal alles zu geben, um in Droyßig den Pokal in die Höhe stemmen zu können. Gegner wird dann der VfB Nessa sein, der sich im Parallelspiel gegen Spora mit 5:4 durchsetzte.

 

Es spielten:

Schunke – R. Marschhausen, Henke, Menzel, Woithe – Beltz, M. Zimmermann, Savanha (88‘ Jentsch), Jäschke, N. Rosner (85‘ Mücke) – R. Rosner (88 ’Becker)

 

Tore:

0:1 65‘ Savanha per Foulelfmeter (R. Rosner)

0:2 83’ N. Rosner (R. Rosner) 

 

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25. Spieltag: Blau-Weiß Zorbau II 0:7 SV Wacker (21.04.18)

Verhaltene Freude trotz Kantersieg.

 

Zum 25. Spieltag reisten unsere Männer nach Zorbau, wo man zur ungewohnten Mittagszeit gegen die blau-weiße Reserve spielte. Mit einer engagierten Leistung wollte man sich nicht nur teilweise für die Pleite unter der Woche gegen den 1. FC Weißenfels II rehabilitieren, sondern auch Fahrt aufnehmen für das anstehende Kreispokalhalbfinale am kommenden Mittwoch in Burgwerben.

Das Spiel begann nach Maß, denn Jäschke konnte bereits in der 5. Minute die Führung für unseren SV Wacker erzielen. In der Folge entwickelte sich ein einseitiges Spiel, bei dem die Hausherren mit zunehmender Spieldauer immer weniger Gegenwehr leisteten. So wurde es am Ende fast schon ein Festival für Jäschke, der bis zur Pause weitere drei Mal traf. Außerdem trugen sich unser Youngster und Ex-Zorbauer N. Rosner sowie Stößel in die Torschützenliste ein.

 

Auch nach dem Seitenwechsel war das Spiel weitestgehend einseitig. Die Gastgeber standen nun noch tiefer, was zumindest ein bisschen mehr Stabilität in die eigene Defensive brachte. Dennoch kamen unsere Männer noch zu einigen Einschusschancen, die zum Teil aber kläglich vergeben wurden. Hier hätten sich unsere Männer noch mehr Selbstvertrauen für den Saisonendspurt holen können. Einzig Jäschke traf ein weiteres Mal und markierte damit den 7:0-Endstand.

Fazit:
Wacker fährt ein erfreuliches Ergebnis ein, doch dieses Spiel war kein wirklicher Gradmesser. Die Reserve von Zorbau ergab sich früh ihrem Schicksal, spielte die Partie aber immerhin fair bis zum Ende.

 

Es spielten:
Schunke - Stößel, Beltz, Menzel (67' Jentsch), Woithe - R. Marschhausen, M. Zimmermann, Savanha, Jäschke - N. Rosner (70' Becker), Hoffmann (35' R. Rosner)

 

Tore:
0:1 5' Jäschke
0:2 15' Jäschke
0:3 30' N. Rosner (Jäschke)

0:4 34' Jäschke (R. Marschhausen)

0:5 36' Jäschke

0:6 43' Stößel (Woithe)

0:7 48' Jäschke(Stößel)

 

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Nachholspiel (20. Spt.): 1. FC Weißenfels II 4:3 SV Wacker (18.04.18)

Mit haarsträubenden Fehlern das Spiel verschenkt.

 

Zum Nachholspiel des 20. Spieltages reiste unsere Elf am Mittwoch nach Uichteritz, wo man auf die Reserve des 1. FC Weißenfels traf. Diese verstärkten sich mit einigen Akteuren aus der Ersten Mannschaft, was im späteren Spielverlauf selbst jedoch nur bedingt auffallen sollte. Verzichten musste Coach Czekalla dieses Mal auf seine Flügelzange Savanha/Jäschke, was zu einigen Umstellungen führte.

Die Partie begann aus Wacker-Sicht eigentlich recht ordentlich. Zunächst war man um Sicherheit bemüht und baute das Spiel ruhig auf, ohne selbst zu Chancen zu kommen. In der 10. Spielminute nahm das Unglück aber seinen Lauf, als Stößel ein kapitaler Bock unterlief und er als letzter Mann den Ball an Steinberg verlor, der trocken zum 1:0 für die Hausherren traf.

Unsere Männer blieben jedoch ruhig und waren weiter um ein geordnetes Spiel bemüht. Was allerdings zwischen der 25. und 28. Minute passierte, ist schwer in Worte zu fassen. Ein individueller Fehler jagte den nächsten und so zog der 1. FC Weißenfels II auf sage und schreibe 4:0 (!) davon. Dies war letztlich auch der Halbzeitstand, weil im Spiel nach vorn der letzte Pass selten passte. Die größte Chance hatte Hoffmann nach einer Freistoßhereingabe von R. Marschhausen, doch sein Kopfball ging über den Kasten.

In der Halbzeitpause drückte Coach Czekalla gelinde gesagt seine "Verwunderung" über die gezeigte Leistung aus, um nicht zu sagen, ihm platzte fast die Halsschlagader. Damit hatte er aber offenbar den richtigen Nerv getroffen, denn im zweiten Durchgang zeigte der SV Wacker endlich ein anderes Gesicht und drückte ordentlich auf das Gaspedal, was in der 51. Spielminute mit dem Anschlusstreffer durch Hoffmann belohnt wurde. Kurz zuvor musste Zober, der dieses Mal das Tor hütete, verletzungsbedingt gegen Schunke ausgetauscht werden.

Wacker ließ sich davon nicht beeindrucken und versuchte schnell das nächste Tor nachzulegen, was jedoch erst in der 65. Spielminute gelang, als Hoffmann einen an R. Marschhausen verursachten Foulelfmeter in die Maschen drosch. Spätestens jetzt hatte man wieder die Hoffnung, dass aus diesem Spiel vielleicht doch noch etwas Zählbares mitgenommen werden könnte. Und zehn Minuten vor Schluss läutete der bärenstarke Hoffmann mit seinem sehenswerten dritten Treffer eine heiße Schlussphase ein.
Die Aufholjagd war letztlich jedoch nicht von Erfolg gekrönt, auch wenn man mit etwas mehr Glück durchaus zum Ausgleich hätte kommen können. Unter anderem standen für unseren SV W auf der Habenseite noch ein Lattenkopfball von R. Marschhausen und eine knifflige Entscheidung hatte das Schiedsrichterkollektiv zu fällen, als das Leder nach einer Ecke die Torlinie entlang trudelte und diese wohl auch überschritten hatte. Ein Videobeweis hätte allen Beteiligten mit Sicherheit Aufschluss gegeben.

Fazit:
Das Spiel verloren hat unsere Elf ganz klar im ersten Durchgang. Solch grobe Schnitzer werden in der Landesklasse einfach von jedem Team bestraft. Mit der gezeigten Leistung in der zweiten Hälfte wahrte unser Team immerhin das Gesicht.

Es spielten:
Zober (52' Schunke) - Stößel, Henke, Menzel, Woithe - R. Marschhausen, Beltz, Hoffmann, N. Rosner, Becker (70' Jentsch) - R. Rosner

 

Tore:

1:0 10' Steinberg

2:0 25' Beyer

3:0 27' Steinberg

4:0 28' Ritter

4:1 51' Hoffmann

4:2 65' Hoffmann per Foulelfmeter (R. Marschhausen)

4:3 80' Hoffmann

 

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24. Spieltag: SV Wacker 3:1 ESV Herrengosserstedt (14.04.18)

Gäste schlagen sich selbst.

 

Am vergangenen Samstag startete der SV Wacker in die terminreichen englischen Wochen, die für alle Akteure ein Kraftakt bedeuten werden. Zum Auftakt erwartete man mit dem Kellerkind Herrengosserstedt ein Team, das man vor der Saison eher am anderen Ende der Tabelle erwartet hatte. Coach Czekalla musste für diese Aufgabe wieder etwas "Aufstellungsroulette" betreiben, da die bisher in der Saison aufgebotenen Linksverteidiger Woithe (Gelbsperre) und Marggraf (verletzt) einen sonnigen Nachmittag an der Seitenlinie verbrachten. Erstmals in einem Ligaspiel bot Czekalla dafür die Gebrüder Rosner von Beginn an auf.

 

Herrengosserstedt begann druckvoll und lief Wacker's Defensive von Anpfiff weg hoch an. So kam es nach einem erzwungenen Ballverlust zur frühen Führung durch Fiedler. Auch danach hatten die Gäste zunächst mehr vom Spiel. Die Czekalla-Elf zeigte sich sichtlich beeindruckt und erlaubte sich einige Fehler im Spielaufbau. Dabei hatte man nach einer Abseitsentscheidung Glück, dass Ivanchenko nicht sogar das zweite Tor nachlegte.

Wengelsdorf bemühte sich die Kontrolle über das zweikampfbetonte Spiel zu bekommen, doch die Gäste störten weiterhin früh. Es sollte bis zur 42. Minute dauern, ehe die Partie kippte. Jäschke ging in die Box und kam zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte R. Marschhausen sicher, was den bis dato  schmeichelhaften Ausgleich bedeutete. Nach der Strafstoßentscheidung hörte Girimchanov jedoch einfach nicht auf zu lamentieren und handelte sich innerhalb weniger Sekunden doppelt gelb ein. Somit konnte er vorzeitig duschen gehen.

Doch noch vor der Pause bekam Herrengosserstedt in Unterzahl die Möglichkeit, den alten Abstand wiederherzustellen. Nach einem ebenfalls berechtigten Elfmeter fand Ivanchenko seinen Meister in Schunke. Dieser ahnte die richtige Ecke und konnte den Elfer parieren. 


Nach der Pause merkte man den Gästen deren Unterzahl an, da sich diese nun zurückzogen und Wacker das Feld überließ. Es sollte ein Geduldsspiel werden, bis sich endlich Lücken in der Defensive ergaben. Hoffmann nutzte nach gut einer Stunde eine dieser Lücken, die Marschhausen mit einem feinen Pass in die Schnittstelle erkannte. Aus halblinker Position im Strafraum schoss unsere Nummer 10 den SV W in Führung.

Die Gäste sorgten in der Folge kaum noch für Entlastungsangriffe und so fiel nach 80 Minuten die Entscheidung. Nach einer Kombination von R. Marschhausen sowie den beiden eingewechselten Becker und Jentsch war es schließlich Letztgenannter, der den Ball ins Tor wuchtete. Zu allem Überfluss dezimierten sich die Gäste durch eine erneute Unbeherrschtheit kurz darauf erneut. So blieb es am Ende beim 3 zu 1-Erfolg für unsere Männer.

 

Fazit:

Mit dem zweiten Sieg in Folge hat man scheinbar rechtzeitig vor den intensiven Wochen wieder zurück in die Spur gefunden. Am Mittwochabend, 18.04. geht es bereits mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht 1. FC Weißenfels II weiter.

 

Es spielten:
Schunke - Stößel (85' Kanyar), Henke, Menzel, Beltz - R. Marschhausen, Hoffmann (75' Becker), N. Rosner, Savanha, Jäschke - R. Rosner (75' Jentsch)

 

Tore:
0:1 3' Fiedler
1:1 42' R. Marschhausen per Foulelfmeter (Jäschke)
2:1 63' Hoffmann (R. Marschhausen)

3:1 80' Jentsch (R. Marschhausen)


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23. Spieltag: TSV Leuna 2:4 SV Wacker (07.04.18)

Derbysieg trotz Chancenwucher in zweiter Halbzeit.

Am 23. Spieltag reiste der SV Wacker wenige Kilometer weiter nach Leuna. Unsere Männer blieben zuletzt sechs Mal in Folge ohne Sieg und wollten endlich wieder einen Dreier holen. Verzichten musste Czekalla für diese Partie auf den gelbgesperrten Hoffmann sowie Marggraf (Innenbandanriss).

Die Partie plätscherte in der ersten Halbzeit mehr oder weniger vor sich hin, ohne dass beide Mannschaften im Offensivspiel groß von sich Reden machten. Für ein Derby war es doch ziemlich ruhig, was der souverän leitende Schiri Lee-Wolter mit Sicherheit begrüßte. Mit der ersten wirklich nennenswerten Chance markierte Wengelsdorf in der 34. Minute die Führung. Nach einer Hereingabe stand Jentsch sträflich frei und kam zum Abschluss. Sein Schüsschen fälschte der aufgerückte Stößel entscheidend ab und durfte sich so als Torschütze feiern lassen.

Quasi mit dem Halbzeitpfiff musste Wacker aber den Nackenschlag hinnehmen. Nach einer Hereingabe des auffälligen TSV-Spielers Hähnel beförderte Wackers Kapitän Henke den Ball in Stürmermanier ins eigene Netz. So ging es mit einem 1:1 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel lebhafter und zweikampfintensiver. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff ging Wacker dann erneut in Führung. R. Marschhausen tankte sich zur Grundlinie durch und ließ einen Querpass folgen, welcher postwendend zurück kam. Unsere Nummer 6 ließ sich nicht zwei Mal bitten und schob das Leder ins Tor - 2:1.

Es folgte nun ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften mehrfach in die gefährliche Zone kamen, aber erst in der 71. Spielminute klingelte es wieder. Einen weiten Abschlag von Schunke nahm Jäschke auf und zog Richtung TSV-Tor, doch im Strafraum wurde Jäschke gefällt, was folgerichtig einen Strafstoß nach sich zog. Diesen verwandelte R. Marschhausen nervenstark zum 3:1.

Was nun folgte, dürfte so manchem Wacker-Anhänger die Haare ergraut haben, denn unsere Männer betrieben wahren Chancenwucher. Vor allem Savanha hatte mehrfach den spielentscheidenden vierten Treffer für den SV W auf dem Schlappen, doch stattdessen machte es der TSV Leuna noch einmal spannend. In der 84. Minute nämlich verkürzte Hähnel für die Hausherren auf 2:3 und diese bekamen nun noch einmal die zweite Luft. Wacker hatte dann kurz vor Schluss Glück, dass ein TSV-Spieler im Strafraum durch eine technische Schwäche den Ball nicht unter Kontrolle bekam, sonst wäre die Partie womöglich noch anders ausgegangen. So aber setzte Jäschke den Schlusspunkt dieser Partie, als er in der Nachspielzeit einen selbst an ihm verursachten Elfmeter zum 4:2-Endstand verwandelte. 

Fazit:
Es ist nicht alles gold, was glänzt, aber Wacker verdiente sich diesen Sieg durch die geschlossene Mannschaftsleistung. In den nächsten Wochen sollte unsere Elf jedoch kaltschnäuziger vor dem Tor agieren, damit das Punktekonto weiter wächst. 

Es spielten:
Schunke - Stößel, Henke, Woithe, Menzel - R. Marschhausen, Beltz, N. Rosner (78' R. Rosner), Savanha (78' Kanyar), Jäschke - Jentsch (75' Becker)

 

Tore:
0:1 34' Stößel (Jentsch)
1:1 45' ET
1:2 50' R. Marschhausen
1:3 71' R. Marschhausen(Jäschke)
2:3 84' Hähnel
2:4 90' Jäschke

 

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Nachholspiel 13. Spieltag: SV Spora 2:0 SV Wacker (02.04.18)

Faule Eier in Wackers Osternest.

 

Zum Ostermontag musste der SV Wacker zum Nachholspiel beim SV Spora reisen. Die Freude hielt sich bei allen Beteiligten in Grenzen und wurde bei der Ankunft in Nißma aufgrund der katastrophalen Platzverhältnisse weiter getrübt. Nicht nur, dass dieser ohnehin schon schmierig und holprig war - auch spielte Sporas Reserve noch vor der Partie unseres SV W, was dem Platz nochmals zusetzte. Coach Czekalla stellte seinen Mannen auf eine zweikampfbetonte Begegnung ein, doch leider merkte man unseren Männern die überschaubare Freude über dieses Spiel auf dem Feld an.

Spora zeigte selbst zwar wenig fußballerischen Augenschmaus, ließ jedoch unsere Männer offensiv überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Stattdessen gingen die Hausherren durch einen tückischen 40-Meter-Freistoß in Front. Biel nagelte das Leder ins Tor und ließ sich hierfür entsprechend feiern. Wacker hätte mit der ersten nennenswerten Chance fast postwendend geantwortet, doch Jäschkes Kopfball parierte Sporas Keeper Kessler stark.

Auf der anderen Seite klingelte dafür ein zweites Mal. Bei einer Hereingabe behinderten sich Hoffmann und Marggraf gegenseitig, sodass das Leder irgendwie den Weg ins eigene Tor fand. Offiziell wurde zwar Sporas Pohl als Torschütze gewertet, doch im Grunde legte sich Wacker dieses Ei ins eigene Nest.

Auch im zweiten Durchgang fand Wacker kein Rezept gegen den Anti-Fußball von Spora, die damit einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf feierten.

Fazit:
Mit dieser Pleite rutscht Wacker ins Niemandsland der Tabelle ab. Ein dicker Wermutstropfen ist die Verletzung von Marggraf, welcher im Rasen hängen blieb und für den damit die diesjährige Saison ziemlich sicher beendet sein dürfte. Gute Besserung, Dirk!

Es spielten:
Schunke - R. Marschhausen, Stößel, Rosner, Marggraf (58' Kanyar) - Beltz, Hoffmann, Jentsch (58' Becker), Savanha - Kautz (72' N. Rosner)

 

Tore:

1:0 23' Biel

2:0 31' Pohl 

 

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22. Spieltag: SV Wacker 0:0 1. FC Zeitz (31.03.18)

Der letzte Tick fehlt.


Nach wochenlanger, wetterbedingter Zwangspause durfte unsere Erste endlich raus auf den Rasen und den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Gegner war der 1. FC Zeitz, auf die man im bisherigen Saisonverlauf bereits zwei Mal traf (2:2 in der Liga, 1:0-Sieg im Kreispokal). Beide Duelle waren auf Augenhöhe, was auch für diese Partie erwartet wurde und letztlich bestätigte sich diese Einschätzung.

Beide Teams fanden gut ins Spiel und versuchten mit einem geordneten Spielaufbau zu ersten Torchancen zu kommen, doch wirkliche Chancen blieben lange Zeit Mangelware. Am ehesten gefährlich wurde Zeitz nach Standardsituationen, doch hier zeigte sich Wackers Schlussmann Schunke auf dem Posten und fing die Hereingaben direkt ab. Auf der anderen Seite musste Zeitz-Keeper Grunert nicht eingreifen, weil die wenigen Abschlüsse des SV Wacker nicht aufs Tor kamen. Kurz vor der Halbzeitpause war die Aufregung jedoch kurz groß, als der aufgerückte Woithe bei seinem Abschluss im Strafraum leicht von hinten gestoßen wurde und einen Elfmeter forderte. Die Pfeife von Schiri Bohrmann blieb jedoch stumm.

 

Nach dem Seitenwechsel drängte Wacker die Gäste etwas tiefer in die eigene Hälfte und forderte nun auch einige Male Zeitz' Schlussmann Grunert. Den Torschrei auf den Lippen hatten die Fans des SV W gleich zwei Mal. Zunächst traf Savanha nach Vorlage von Woithe, doch Letztgenannter stand wohl hauchdünn im Abseits. Später lief Savanha allein auf das Gehäuse zu, brachte jedoch den Querpass nicht zum Mitspieler.

In der Schlussphase hatten dann unsere Männer das Glück auf ihrer Seite, als zunächst Keeper Schunke einen Abschluss von der Strafraumgrenze stark parierte und wenig später Savanha nach einem Eckball auf der Linie klären konnte. So blieb es beim torlosen Unentschieden.

Fazit:
Auf die gezeigte Leistung kann Wacker aufbauen. Leider fehlte vorn die letzte Konsequenz, um zum Torerfolg zu kommen. Hinten stand Wacker weitestgehend sicher, hatte aber in den Schlussminuten Glück, dass die Null gehalten wurde.


Es spielten:
Schunke - R. Marschhausen, Henke, Beltz, Woithe - Marggraf, Hoffmann, N. Rosner (80' Stößel), Savanha, Jäschke - Kautz

 

Tore:
Fehlanzeige

 
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17. Spieltag: SV Wacker 1:1 BSC 99 Laucha (24.02.18)

Wacker enttäuscht bei chancenarmen Spiel.

 

Zum ersten Heimspiel des Jahres trat unsere Erste Mannschaft in neuem Gewand an. Ein Dank gilt an dieser Stelle unserem Hauptsponsor B & G Computer GmbH für den neuen Trikotsatz! Leider sollte der SV Wacker diesen mit einer enttäuschenden Leistung einweihen.

Das Spiel begann zerfahren, denn beide Mannschaften bestachen auf dem holprigen Geläuf durch eher überhastetes Aufbauspiel, sodass auch Torchancen Mangelware waren. Die größte Gelegenheit bot sich zunächst Lauchas Hoffmann, der von einem Platzfehler profitierte. Stößel wurde durch einen verspringenden Ball überrascht und Lauchas Stürmer war plötzlich frei vor Zober, schob das Leder jedoch am Gehäuse vorbei.

Mit der ersten eigenen nennenswerten Aktion ging Wacker dann in Führung. Oldie Becker schlenzte einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum, doch seine Hereingabe rauschte an Freund und Feind vorbei - 1:0. Mit der Führung im Rücken hofften die Anhänger des SV W nun, dass sich das Spiel unserer Männer etwas stabilisiert, doch spürbar besser wurde es nicht. Stattdessen kassierte man kurz vor dem Pausentee den Ausgleich. Einen Querpass vor dem Tor fing Woithe noch ab, klärte das Leder jedoch direkt vor die Füße des aufgerückten Saal, welcher das Leder energisch zum Ausgleich ins Tor beförderte.

Nach dem Seitenwechsel schienen unsere Männer nun tatsächlich gewillt, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen und man hätte nun ein paar Einschussgelegenheiten, die jedoch nicht zum Torerfolg führten. Mit fortschreitender Spielzeit verflachte das Spielgeschehen allerdings wieder und Laucha schien dem nächsten Treffer nun näher als der SV W. Fast hätte Lauchas Hoffmann diesen wohl auch erzielt, wurde jedoch im letzten Moment fair von Woithe abgegrätscht. Auch bei einem Kopfball war Laucha dem Führungstor nahe, doch der gut aufgelegte Zober im Wackertor parierte stark.

Erst in den Schlussminuten drückte Wacker noch einmal aussichtsreich auf den Siegtreffer, doch die Abschlüsse von Hoffmann sowie R. Marschhausen fanden nicht ihren Weg ins Netz.

Fazit:
Diese Leistung wurde zurecht nicht mit einem Dreier belohnt, auch wenn man in der Schlussphase auf das Siegtor drückte. Wacker muss in den kommenden Spielen gegen die Spitzenteams aus Günthersdorf und Freyburg defintiv ein paar Schippen drauflegen, wenn hier etwas Zählbares mitgenommen werden soll.

 

Es spielten:
Zober - Stößel, Woithe, Rosner (75' Menzel) - Zimmermann (69' Henke), Beltz, Hoffmann, R. Marschhausen, Savanha, Jäschke - Becker (69' Jentsch)

 

Tore:

1:0 27' Becker
1:1 40' Saal

 

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16. Spieltag: SG Buna Halle 1:1 SV Wacker (17.02.18)

Torflaute nach furioser Anfangsphase.

 

Zum Rückrundenauftakt reiste der SV Wacker nach Halle-Neustadt zum Tabellenzweiten Buna Halle. Während sich Woithe mal über ein "Heimspiel" in Halle freuen konnte und unserem "Super Senior" das Herz angesichts des bevorstehendes Spiels auf Hartplatz höher schlug, musste sich Coach Czekalla im Vorfeld den Kopf über den prall gefüllten Kader zerbrechen. Angesichts des zeitgleich stattfindenden Spiels der Zweiten Mannschaft in Grana galt es nämlich einige schwere Entscheidungen zu treffen. Seine Mannen schwor er in der Kabinenansprache auf ein schweres Spiel ein, denn die Bunesen waren nach der Hinspielpleite (0:1) gegen unseren SV W gewillt mit einem Heimdreier diese Niederlage vergessen zu machen und direkt an Tabellenführer Günthersdorf dran zu bleiben.

Zu Beginn schien das Vorhaben von Buna tatsächlich in Erfüllung zu gehen, denn früh zeigte sich, dass unsere Männer mit der spielerischen Klasse des Gastgebers und dem unbekannten Untergrund zu kämpfen hatten. Nach nur vier Minuten jubelte Halle über die Führung, als Stößel einen Abschluss von Gerber aus knapp 16 Metern unhaltbar abfälschte. Doch Wacker hatte sofort eine Antwort parat. Becker tanzte halbrechts im Strafraum seinen Gegenspieler aus und versuchte es mit einem Schlenzer, den Buna-Keeper Stiller zur Seite abwehren konnte. Dort stand jedoch Stößel goldrichtig und hatte keine Müher zum Ausgleich einzuschieben.

In der Folge blieb Buna spielbestimmend, konnte sich jedoch nur wenige Chancen erarbeiten. Die größte Gelegenheit bot sich dann auch unter gütiger Mithilfe unserer Hintermannschaft. Einen langen Ball wollten Marggraf und Henke offenbar mit einem vereinten Doppelkopfball klären, doch am Ende segelte der Ball über beide hinweg und nach einem Querpass bot sich Gerber freistehend im Sechzehner die große Chance zur erneuten Führung, doch unsere Männer hatten Glück, dass dieser in leichte Rücklage geriet und das Leder so über den Kasten hob.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Wacker defensiv noch gefestigter und kam mit gezielten Nadelstichen nach vorn selbst zu Chancen. Die größten Gelegenheiten boten sich zum einen Becker, der nach einem Konter von Jentsch bedient wurde, doch der Abschluss aus halblinker Position strich knapp am rechten Pfosten vorbei. An der Führung schnupperte man auch knapp eine Viertelstunde vor Schluss, als R. Marschhausen mit einem langen Einwurf Woithe fand, doch dessen Querpass im Sechzehner erreichte nicht den eingelaufenen Jentsch.

Auf der gegenüberliegenden Seite hielt Schunke im Eins-gegen-Eins mit Gros die 0 fest, sodass man am Ende mit einem Punkt die Heimreise antrat. Bitter war kurz vor Schluss noch die Ampelkarte für Marggraf, welche unsere Nummer 2 nach einem Handspiel gezeigt bekam.

 

Fazit:

Mit diesem Punkt kann Wacker gut leben. Demnächst warten drei Heimspiele auf unser Team, in denen man unter anderem auf die weiteren Spitzenteams der Liga (Günthersdorf und Freyburg) trifft.

 

Es spielten:
Schunke - Stößel, Beltz, Marggraf - Henke, M. Zimmermann, Hoffmann, Savanha (89' Menzel), Woithe - Jentsch (80' N. Rosner), Becker (68' R. Marschhausen)

Tore:

1:0 4' Gerber
1:1 6' Stößel (Becker)

 

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Testspiel: Blau-Weiß Farnstädt 5:1 SV Wacker (08.02.18)

Nur Jentschs Krampf überstrahlt Czekalla-Comeback

 

Am Donnerstagabend absolvierte eine Rumpftruppe unseres SV Wacker auf dem Kunstrasen in Farnstädt ein Testspiel bzw. absolvierten eine ballorientierte Laufeinheit. Mit T. Zimmermann, Schumann und Brehme erklärten sich drei Spieler aus der Reserve bereit, den überschaubaren Kader unserer Ersten Mannschaft aufzufüllen. Großen Dank dafür! Mit Keeper Zober saß wenigstens noch ein Spieler auf der Bank, der im Laufe der zweiten Halbzeit auch als Feldspieler in die Partie kam. Selbst Coach Czekalla schnürte noch einmal die Töppen und lief direkt als Kapitän in der Startelf auf.

 

Das Spiel selbst nahm den zu erwartenden Verlauf: Wacker stand sehr defensiv und Farnstädt übernahm von Anpfiff weg die Spielkontrolle. Bis zur Halbzeit hielten unsere Männer die Räume eng und musste nur einen Treffer hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel bröckelte Wackers Abwehrbollwerk und Farnstädt kam zu zahlreichen Chancen. Keeper Schunke hatte alle Hände voll zu tun, musste aber noch vier Mal das Leder aus dem Netz holen. Auf der anderen Seite bewies Jäschke das richtige Gespür und erzielte nach einem Fehler in der Hintermannschaft von Farnstädt den Ehrentreffer für unsere Mannen.

 

Erwähnenswert ist noch der Krampf von unserem Dauerurlauber Jentsch, der sich als Sturmspitze die Hacken wund lief und zehn Minuten vor dem Ende vom eigenen Körper niedergestreckt wurde. Hier besteht offenbar noch läuferischer Handlungsbedarf. ;-) Beendet war die Partie für Jentsch dennoch nicht, da Woithe angeschlagen raus musste und Jentsch so noch zu ein paar extra Metern verhalf.


Testspiel: Grün-Weiß Piesteritz II 3:3 SV Wacker (03.02.18)

Remis zum Abschluss des Trainingslagers

 

Vom Donnerstag, 01.02. bis Sonntag, 04.02. bereiteten sich unsere Männer mit einem Kurz-Trainingslager in Wittenberg auf die bevorstehende Rückrunde vor. Nach einigen Trainingseinheiten auf dem Kunstrasen in Piesteritz absolvierte man am Samstagmittag noch ein Testspiel gegen die Reserve von Grün-Weiß Piesteritz. Hier zeigte sich, dass unsere Männer doch einiges an Kraft gelassen hatten und dementsprechend einige leichte Fehler passierten. Den Rückstand nach knapp zehn Minuten konnte Menzel nach Kopfballvorlage von Stößel ausgleichen. In der Halbzeitpause und auch in der zweiten Halbzeit wechselte Coach Czekalla munter durch, damit auch jeder seine Einsatzzeiten erhält. Die Gastgeber gingen dann mit zwei Toren in Führung und sahen bereits wie der sichere Sieger aus, doch Woithe und Becker glichen im Endspurt der Partie noch aus zum letztlich verdienten 3:3.

 

Bei der am Abend folgenden 90er Jahre Party in Wittenberg wies Wacker dann auch noch die "zweite Luft" nach und ließ damit das Trainingslager ordentlich ausklingen. Ein Dank gilt allen Organisatoren des Trainingslagers, insbesondere Lutz Marschhausen!!!


Testspiel: Blau-Weiß Dölau II 1:0 SV Wacker (21.01.18)

Wacker kommt im Schnee nicht auf Betriebstemperatur

 

Zum ersten Testspiel in Vorbereitung auf die Rückserie reisten unsere Männer nach Halle zur Reserve von Blau-Weiß Dölau. Im Sommer gewann man gegen Dölau II mit 9:0 und dementsprechend engagiert gingen die Hausherren auch in die Partie, schließlich hatte man hier einiges wieder gut zu machen. Wacker übernahm anfangs noch die Spielkontrolle und näherte sich ein, zwei Mal dem Tor der Hausherren an, doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Gastgeber mutiger und verdienten sich die 1:0-Führung, mit der es auch in den zweiten Durchgang ging. Czekalla tauschte in der Halbzeit munter durch, doch auch die eingewechselten Spieler taten sich auf dem schneebedeckten Kunstrasen schwer, sodass Schlussmann Schunke ordentlich ins Schwitzen kam und Dölau II eindeutig das zweite Tor hätte nachlegen müssen. So blieb es am Ende beim knappen 1:0-Sieg für die Blau-Weißen. 

 

Unsere Jungs müssen sich bis kommendes Wochenende noch ordentlich strecken, wenn in Spora zum Nachholspiel Punkte mitgenommen werden sollen.


Hallenturnier: 2. Platz beim Mitternachtspokal in Spergau (27.12.17)

Wacker überrascht in Spergau

 

Unser SV Wacker hat es beim Mitternachtspokal in Spergau bis ins Finale geschafft! Nach zwei Remis (je 1:1 gg. SV Braunsbedra und SV Eintracht Bad Dürrenberg) landete man in der Gruppe A gegen Spergau den entscheidenden 4:1-Sieg, um als Tabellenzweiter ins Halbfinale einzuziehen. Dort setzte man sich dann mit 2:0 gegen den souveränen Gruppensieger VfB IMO Merseburg (3 Siege in der Gruppe B) durch und zog so ins Finale gegen den TSV Leuna ein.

 

Gegen den TSV ging man auch mit 1:0 in Führung, kassierte dann aber innerhalb weniger Minuten drei Gegentore, womit die Messe gelesen war. Am Ende hieß es sogar 1:5, wodurch sich Leuna verdient den 1. Platz holte. Dennoch ein starker Auftritt unserer Männer und auch des lautstarken Anhangs!


15. Spieltag: Rot-Weiß Weißenfels 0:0 SV Wacker (09.12.17)

Torloses Remis zum Jahresabschluss

 

Im letzten Spiel des Jahres 2017 reiste unsere Elf nach Weißenfels an den Röntgenweg, wo man auf Rot-Weiß Weißenfels traf. Gegen die spielstarke Truppe von Rot-Weiß wollte Czekalla unbedingt einen Punktgewinn erzielen, um in der Tabelle weiter vor den Gastgebern zu stehen.

 

Bei eisigen Temperaturen kam Wacker nur langsam auf Betriebstemperatur und der Motor stockte vor allem beim eigenen Spielaufbau. Einige ungenaue Pässe fingen die Weißenfelser ab, konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen. Allgemein ergaben sich auf beiden Seiten wenig Torchancen. Bezeichnend, dass ein langer Befreiungsschlag von Woithe unter gütiger Mithilfe des Windes noch am ehesten in die Kategorie "Torchance" fiel. Auf der anderen Seite hielt Schunke bei einem Abschluss von Denzin die 0 fest.

Erst in Halbzeit 2 ergaben sich ein paar Gelegenheiten. Zunächst scheiterte Jäschke mit einem Abschluss aus rund elf Metern, weil er in leichter Rücklage nicht genügend Druck in seinen Schuss bekam. Nur ein paar Minuten später zögerte Woithe halblinks im Strafraum zu lang, sodass sein letztlich harmloser Abschluss leichte Beute für Rot-Weiß-Keeper Schreiber war. Wackers Schlussmann Schunke hatte dagegen nicht so viel zu tun, da die Schüsse der Gastgeber zum einen überschaubar waren und zum anderen das Ziel meist verfehlten.

Die größte Gelegenheit des Spiels ergab sich dann für Hoffmann rund fünf Minuten vor dem Ende, als er bei einer Hereingabe plötzlich frei vor dem Tor der Gastgeber war und dann mit dem Keeper zusammenprallte. Eine sehr knifflige Szene, die Schiri Weiland nicht mit einem Strafstoß ahndete. Schwer zu sagen, wer nun eher am Ball war, aber sei es drum. An diesem Tag hatte sich einfach keines der beiden Teams den Sieg wirklich verdient. Erfreulich war an diesem Tag noch das Ligadebüt von Youngster Nico Rosner.

Fazit:

Nach der Hinrunde belegen unsere Männer mit 24 Punkten aus 13 Spielen den 5. Tabellenplatz. Nun kann man in der Winterpause Kraft sammeln für eine mit Sicherheit herausfordernde Rückserie 2017/18.

Es spielten:
Schunke - R. Marschhausen, Woithe, Rosner - Henke, Beltz, Marggraf, Hoffmann, Savanha, Jäschke (90' Jentsch) - Becker (77' N. Rosner)

 

Tore:
Fehlanzeige

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14. Spieltag: SV Wacker 1:2 SV Großgrimma (02.12.17)

Ende zweier Serien

 

Am 14. Spieltag begrüßte das Czekalla-Team zum letzten Heimspiel im Kalenderjahr 2017 den SV Großgrimma, die in der Liga seit neun Spielen keinen Sieg mehr erringen konnten. Unsere Elf dagegen blieb zuletzt 7 Partien in Folge ungeschlagen und dementsprechend breit war die Brust. Wieder an Bord war nach längerer Pause Kapitän Henke, der sofort in der Startelf stand.

Die Partie begann, wie es Coach Czekalla vorhergesagt hatte. Die Gäste schmissen sich in jeden Zweikampf, überschritten aber hier und da die Grenze des Erlaubten. Großgrimma war jedoch anzumerken, dass man den berühmt-berüchtigten Bock an diesem Tag endlich umstoßen wollte. Unsere Elf hatte jedoch leicht Oberwasser und näherte sich durch Fernschüsse von Hoffmann und R. Marschhausen erstmals dem Tor an. Das erste Tor des Tages fiel jedoch erst nach 34 Spieminuten. Der aufgerückte Woithe drang mit Tempo in den Strafraum von Großgrimma ein und konnte nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte R. Marschhausen sicher zum 1:0.
Kurz danach bot sich Großgrimma die Chance zum 1:1, doch Wackers Kapitän Henke war eng genug dran an Stürmer Haschke, sodass dieser nicht zum gezielten Abschluss kam.

Nach dem Seitenwechsel stellte unser Team ohne erkennbaren Grund zunehmend das Spielen ein. Nachdem man zunächst mehr Glück als Verstand hatte, dass ein abgeblockter Befreiungsschlag von Schunke aus nächster Nähe nicht zum 1:1 bestraft wurde, fiel der Ausgleich kurze Zeit später doch. Nach einem Eckball stand Ludwig komplett frei und köpfte zum 1:1 ein. Danach waren unsere Männer bemüht den Faden wiederzufinden, doch warum auch immer fand man ihn nicht.

Als sich in der 68. Spielminute Großgrimmas Weidner dann die Ampelkarte abholte, sollte man glauben, dass Wacker spätestens jetzt voll im Spiel sein sollte, aber weit gefehlt! Statt die eigene Überzahl durch lange Passstafetten auszunutzen, spielte man viel zu ungeduldig und lud dadurch die Gäste immer wieder zum Kontern ein. Zu allem Überfluss kassierte man in der 83. Spielminute auch noch einen umstrittenen Elfmeter, den Förtsch zum goldenen 1:2 verwandelte. Schunke roch zwar den Braten und war in die richtige Ecke unterwegs, kam jedoch nicht mehr entscheidend an den Ball. Die folgenden Minuten bis zum Abpfiff ergaben sich für Wengelsdorf noch kleinere Chancen, die jedoch nicht verwandelt werden konnten.

 

Fazit:
Die Gäste belohnten sich für einen couragierten Auftritt und bestraften damit die pomadige zweite Hälfte von Wacker. Dennoch bleibt festzuhalten, dass unsere Männer bis hierhin eine klasse Hinrunde spielen. Speziell vor eigenem Publikum trat man in der Hinrunde 2017/18 deutlich besser auf, als in der vergangenen Saison. Der Dank gilt hierbei den treuen Fans - wir sehen uns hoffentlich alle auch in 2018 wieder!

Es spielten:
Schunke - Stößel, Woithe, Menzel - Henke, Hoffmann, Marggraf, Savanha, R. Marschhausen, Jäschke (75' Becker) - Siedler (67' Jentsch)

 

Tore:
1:0 34' R. Marschhausen per Foulelfmeter (Woithe)

1:1 54' Ludwig
1:2 83' Förtsch

 

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12. Spieltag: SV Wacker 3:0 Eintracht Gröbers (18.11.17)

Wacker bestraft Fehler in zerfahrenem Spiel

 

Am 12. Spieltag begrüßte unsere Elf mit Gröbers eine zweikampfstarke Truppe, die zuletzt im Heimspiel der spielstarken Oberligareserve von Merseburg 99 mit einem 1:0-Sieg den Zahn zog. Czekalla forderte von seinen Mannen einen Heimsieg, um weiter im oberen Tabellendrittel zu bleiben, trichterte seinen Männern jedoch ein, von Anpfiff weg in die Zweikämpfe zu kommen.

 

Dass diese Ansage nicht ohne Grund kam, sollte sich im Spiel zeigen. Vor allem im Mittelfeld gab es von Beginn an viele Zweikämpfe, die mit zunehmendem Spielverlauf unsere Männer für sich entscheiden konnten. Jedoch war es bis zum Führungstreffer durch Becker, der einen Freistoß schlitzohrig in die Torwartecke schlenzte, eine eher durchwachsene Leistung der Czekalla-Elf. Mit vielen unkonzentrierten Pässen machte man sich das Leben auf dem durchweichten Boden selbst schwer, denn Gröbers offenbarte in der Defensive einige Schwächen, die man jedoch nicht nutzte.

Dennoch kam man häufig genug vor das Tor der Gäste, doch es fehlte einfach an diesem Tag die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Der Höhepunkt des Chancenwuchers war spätestens erreicht, als sich Kautz und Becker Höhe des Elfmeterpunktes gegenseitig beim Abschluss hinderten und so das fast sichere 2:0 liegen ließen. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte sich das fast gerächt. Der einzige Unruheherd der Gäste, Stürmer Peter, machte halbrechts im Strafraum Stößel und Woithe nass und setzte das Leder knapp am rechten Pfosten vorbei. Schunke wäre zwar auf dem Posten gewesen, doch diese Szene zeigte: Gröbers war noch da!

Zu Beginn des zweiten Durchgangs machten sich unsere Männer das Leben selbst unnötig schwer, als man mit ungenauem Passspiel in der eigenen Hälfte die Gäste stark machte. Gröbers tat sich jedoch selbst schwer, daraus Kapital zu schlagen und so waren Chancen eher Mangelware. Mit zunehmender Spielzeit straffte sich Wacker wieder und legte in der 68. Spielminute das 2:0 nach, als Hoffmann eine Stößel-Hereingabe verwertete. Den Deckel auf die Partie machte rund zehn Zeigerumdrehungen später dann Oldie Becker, als er einen Fehler in der Hintermannschaft der Gäste eiskalt bestrafte und frei vor Keeper Engel zum 3:0 ein schob.

In der Folge verpassten unter anderem Siedler und Jäschke den vierten Treffer nachzulegen, währenddessen Wacker die Null erfolgreich verteidigen konnte und somit in den zurückliegenden vier Spielen zum dritten Mal ohne Gegentor blieb.

 

Fazit:
Wir wünschen zunächst unserem Stürmer Kautz gute Besserung. Nach knapp einer Stunde verletzte er sich bei einem Pressschlag am Sprunggelenk und musste ins Krankenhaus. Kopf hoch, Sascha! Der Heimdreier in diesem Spiel wird somit von einem dicken Wermutstropfen begleitet.

 

Es spielten:

Schunke - Stößel, Woithe, Rosner - Beltz, Hoffmann, Marggraf, Jäschke, Becker (83' Zimmermann), Savanha (75' Menzel) - Kautz (58' Siedler)

 

Tore:

1:0 30' Becker (Stößel)

2:0 68' Hoffmann (Stößel)

3:0 79' Becker

 

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Viertelfinale Kreispokal: 1. FC Zeitz 0:1 SV Wacker (11.11.17)

Hoffmanns goldenes Tor bringt Wacker ins Halbfinale

 

Nach einem spielfreien Wochenende reiste unser Team am Samstag mit voller Kapelle (lediglich Henke und Meier fehlten) nach Zeitz zum Kreispokal-Viertelfinale. Mit dem Ligakonkurrenten 1. FC Zeitz hatte unser SV Wacker einen dicken Brocken vor der Brust, doch das Ziel war klar: der Einzug ins Halbfinale!  Nach den Eindrücken vom letzten Ligaduell mit den Hausherren (2:2-Remis) war klar, dass dies bei entsprechend couragiertem Auftritt absolut möglich ist.

 

Die Partie begann zunächst mit Feldvorteilen für den 1. FC Zeitz, wobei unser Team geschickt die Räume dicht machte und die Hausherren so zu langen Bällen zwang, die jedoch nur wenig Gefahr erzeugten. Auch unsere Elf kam zunächst nicht zu klaren Einschusschancen, sodass die Partie vor allem zwischen den Strafräumen stattfand. Die erste Großchance verbuchten dann unsere Männer, als Savanha Mitspieler Jäschke bediente, dessen Abschluss vom Keeper noch entschärft werden konnte. Auf der anderen Seite machte Marggraf von sich reden, als er (auf dem Kunstrasen!) eine Monstergrätsche auspackte und so Paschwitz kurz vor dem Strafraum das Leder vom Fuß spitzelte.

Kurz vor dem Seitenwechsel hatten beide Fanlager jeweils einmal den Torschrei auf den Lippen. Zunächst sorgte Siedler mit einem Abschluss von der Strafraumkante für ein Raunen, doch der Ball klatschte nur an den Innenpfosten. Und auch der 1. FC Zeitz verbuchte mit dem einzig nennenswerten Abschluss im ersten Durchgang direkt eine Großchance. Im Strafraumgewühl kam Paschwitz zum Kopfball, doch Woithe stand auf der Linie goldrichtig und so ging es torlos in die Kabine bzw. in die Holzhütte.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild. Beide Mannschaften kämpften im Mittelfeld um jeden Ball, wobei unsere Männer die entscheidenden Zweikämpfe gewannen und sich so augenscheinlich weiter Stück für Stück dem ersten Treffer der Partie annäherten. Nachdem Savanhas Abschluss aus spitzem Winkel im letzten Moment noch geblockt wurde und ein Abschluss von R. Marschhausen von der Strafraumkante am Tor vorbei strich, war es in der 69. Spielminute so weit. Eine Hereingabe landete bei Hoffmann, der sich für die wohltuende Freiheit im Strafraum bedankte und das Leder ins Tor spitzelte.

Die Hausherren waren nun um eine Antwort bemüht, doch Wacker zeigte sich in der Defensive weiter sehr aufmerksam, sodass man näher am zweiten Tor war als Zeitz dem Ausgleich. Leider blieb es bis zum Schluss spannend, da sowohl Marggrafs Abschluss aus 16 Metern als auch der Versuch vom eingewechselten Becker aus etwa gleicher Entfernung jeweils knapp rechts am Pfosten vorbei gingen. Kurz vor Schluss kam Zeitz dann doch noch einmal vor das Tor, als der eingewechselte Schümann einen Pass mit der Hacke auf Sturmführer Paschwitz weiterleitete, doch dieser setzte das Leder über die Querlatte. Ein Treffer hätte aufgrund der geahndeten Abseitsstellung ohnehin nicht gezählt.

 

Fazit:
Sowohl auf dem Platz als auch an der Linie pushte jeder Mann seinen Mannschaftskollegen zur Höchstleistung, sodass unser SV Wacker nach einer absolut geschlossenen Mannschaftsleistung verdient ins Pokalhalbfinale einzog. Wir wünschen dem verletzt ausgeschiedenen Zeitzer Spieler T. Menz gute Besserung.

 

Es spielten:

Schunke - R. Marschhausen, Woithe, Menzel - Stößel, Marggraf, Hoffmann, Kautz (73' Becker), Jäschke (90' Beltz), Savanha - Siedler (85' Jentsch)

 

Tore:

0:1 69' Hoffmann

 

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Achtelfinale Kreispokal: Kickers Rasberg 1:4 SV Wacker (31.10.17)

Glanzloser Sieg bringt Wacker in die Runde der letzten Acht

 

Zum Feiertag reiste unsere Erste nach Rasberg, um dort um den Einzug in die nächste Pokalrunde zu spielen. In Abwesenheit von Trainer Czekalla übernahm sein Co R. Marschhausen die alleinige Regie an der Seitenlinie. Dabei hatte er einen arg überschaubaren Kader an Bord. Neben den Ausfällen vom Wochenende konnten nun noch Schunke und Savanha wegen kleinerer Blessuren nicht spielen bzw. wurden geschont. Dafür standen erstmals für Wacker die Gebrüder Rosner gemeinsam auf dem Platz.

Die Partie begann mit einem kleinen Paukenschlag, als Rasberg in der 6. Spielminute durch Krohne in Führung ging. Der Jubel bei den Hausherren war natürlich groß, schließlich war man als klarer Underdog in die Partie gegangen. Unsere Elf schüttelte sich kurz und kam postwendend zum Ausgleich, wenn auch etwas glücklich. Marggraf rutschte eine Hereingabe über den Schlappen und das Leder senkte sich am Ende genau ins Tor - 1:1. Damit setzt sich der langsam schon unheimlich daherkommende Lauf unserer Nummer 2 weiter fort. Im Monat Oktober kam Marggraf somit auf vier direkte Torbeteiligungen (3 Tore, 1 Assist)  - mehr als manch gelernte Offensivkraft beim SV Wacker.

In der Folge erhöhte Wacker merklich die Schlagzahl. Rasberg hielt kämpferisch dagegen, konnte aber nicht jede Chance verhindern. In der 32. Spielminute schepperte es dann zum zweiten Mal, als Becker einen Freistoß in die Torwartecke verwandelte. Rasbergs Keeper rutschte wohl auch noch etwas weg. Kurz vor der Pause entschieden unsere Männer dann frühzeitig das Spiel, als Youngster N. Rosner (Pflichtspiel- und Tordebüt für die Erste Mannschaft) sowie Jäschke trafen.

 

Nach dem Seitwechsel schaltete Wacker merklich zurück und so kam Rasberg auch gelegentlich zu seinen Chancen. Die Luft war aus dem Spiel und so plätscherte die Partie so vor sich hin. Vielleicht kann man unseren Männern die Nachwehen der ausschweifenden Feierlichkeiten vom Wochenende zu Gute halten, aber insgesamt war es dann doch recht dürftig, was man im zweiten Durchgang auf den Platz brachte und so blieb es am Ende beim 4 zu 1.

 

Fazit:
Die Hausherren verkauften sich sehr gut und schieden erhobenen Hauptes aus dem Pokal aus. Für Wacker geht es in der nächsten Runde zum Ligakonkurrenten 1. FC Zeitz, von dem man sich im Punktspiel Anfang Oktober 2:2-Unentschieden trennte.

 

Es spielten:
Zober - Becker, Marggraf, R. Rosner - Zimmermann, Beltz, Hoffmann, Menzel, Jäschke, N. Rosner - Siedler (46' Jentsch)

 

Tore:

1:0 6' Krohne

1:1 7' Marggraf

1:2 32' Becker

1:3 40' N. Rosner per Foulelfmeter (Jäschke)

1:4 43' Jäschke

 

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10. Spieltag: SV Wacker 2:0 Blau-Weiß Zorbau II (28.10.17)

Wacker erklimmt zweiten Tabellenplatz

 

Zur zehnten Runde der laufenden Saison begrüßte unser SV W die blau-weiße Reserve von Zorbau daheim an der Saale. Coach Czekalla musste neben Kautz, Stößel und Henke kurzfristig auch auf Woithe wegen einer Erkrankung verzichten. Dies alles hatte einige Umbauarbeiten zur Folge, vor allem in der Abwehr. Erfreulich zu vermelden ist dagegen die Rückkehr von Siedler in den Kader der Ersten.

 

Das Spiel begann zunächst mit Vorteilen für unsere Erste, die gegenüber der verbands- und landesligaerfahrenen Gästeelf die Initiative übernahm. Nach einem Diagonalball von Becker samt Abwehrfehler scheitere Savanha freistehend an (seinem früheren Mannschaftskollegen im Tor) Wasewitz. Nach knapp einer Viertelstunde übernahm dann Zorbau das Zepter, agierte jedoch mit vielen langen Bällen, die von der gut sortierten Abwehrkette unseres SV Wacker erfolgreich verteidigt wurden. Zudem hatten die beiden "Kampfschweine" Beltz und Hoffmann das Zentrum im Griff.

Nach etwa einer halben Stunde strich ein Distanzschuss von Hoffmann nur knapp am Gehäuse vorbei, ehe auch Zorbau eine Großchance zu vermelden hatte. Kurz vor dem Seitenwechsel kam Freudenberg Höhe der Sechzehnerlinie zum Abschluss, doch Schunke parierte. Mit einem gerechten Remis ging es somit in die Pause.

 

Mit Beginn der zweiten 45 Minuten sahen die Zuschauer weiter das gleiche Bild: die Gäste mit mehr Ballbesitz, doch wirkliche Gefahr wussten sie nicht heraufzubeschwören. Als die Zuschauer sich langsam mit einem torlosen Remis abgefunden zu haben schienen, kam Savanha die spielentscheidende Idee, indem er Jäschke sahnemäßig bediente. Dieser konnte für Marggraf ablegen, welcher versuchte abzuschließen, jedoch von Looben gefoult wurde. Ob dieses Foul nun inner- oder außerhalb des Strafraums passierte, wäre wohl selbst mit Videobeweis nur schwer aufzulösen gewesen. Der Unparteiische entschied jedoch auf Elfmeter, womit Looben überhaupt nicht einverstanden war und nach seiner gelben Karte für das Foul auch noch die zweite gelbe Karte wegen Meckern kassierte und damit vorzeitig duschen gehen musste. Nach minutenlangen Protesten verließ er nun auch den Platz. Den folgenden Strafstoß verwandelte Savanha nervenstark zum umjubelten Führungstreffer.

Trainer Czekalla reagierte auf die Überzahl und brachte mit Siedler eine frische Offensivkraft für Oldie Becker, der an diesem Tag eine respektable und laufstarke Leistung zeigte. Und dieser Wechsel fruchtete wenig später auch, als Siedler von Savanha eingesetzt wurde und uneigennützig für Jäschke quer legte, der den 2:0-Endstand markierte.

 

Fazit:

Wacker fuhr mit einer kämpferisch starken Leistung drei Punkte ein, die unsere Elf momentan auf den 2. Tabellenplatz verhelfen. Diese Leistung wurde nur noch am folgenden Mannschaftsabend getoppt! ;-)

 

Es spielten:
Schunke - R. Marschhausen, Marggraf, Rosner - Zimmermann, Beltz, Hoffmann, Savanha (88' Mücke), Jäschke, Becker (87' Siedler) - Jentsch (88' Menzel)

 

Tore:
1:0 75' Savanha per Foulelfmeter (Marggraf)

2:0 88' Jäschke (Siedler)

 

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9. Spieltag: ESV Herrengosserstedt 1:1 SV Wacker (21.10.17)

Schunke hält Wacker einen Punkt fest

 

Zum neunten Spieltag reiste Wacker bis an die Grenze Thüringens nach Herrengosserstedt. Wie bereits im letzten Jahr hatte man mit Oldie Uwe Becker einen auskunftsfreudigen Reiseführer an Bord, der die lange Fahrt dann doch zu einem Erlebnis werden ließ.

 

Nach der langen Fahrt schwelgten unsere Männer anscheinend noch in den Ausführungen von Becker, welcher zunächst auf der Bank Platz nahm, denn am Spielgeschehen nahm man noch nicht richtig teil. So kassierte man auch frühzeitig das 1 zu 0, als die Gastgeber über Wackers rechte Abwehrseite durchbrachen und Löhnert nach einem Rückpass in Höhe des Fünfmeterraums erfolgreich war (8'). Hier und auch in den folgenden zehn Minuten zeigte sich Wackers Abwehrreihe vollkommen indisponiert, sodass Keeper Schunke alle Hände voll zu tun hatte und wie ein Rumpelstilzchen versuchte seine Vorderleute endlich aufgeweckt zu bekommen. Einem weiteren Treffer von Herrengosserstedt nach einem Eckball wurde wegen eines Foulspiels an Schunke die Anerkennung verweigert.

Nach etwa zwanzig Minuten bekam unser Team so langsam Zugriff auf das Spiel, ohne jedoch selbst wirklich torgefährlich zu werden. Die eigene Abwehr stand nun aber wesentlich stabiler und so plätscherte die Partie mehr oder weniger ereignislos vor sich hin, bis schließlich in der 33. Minute Savanha nach einem weiten Einwurf von R. Marschhausen irgendwie der Ball vor die Füße sprang. Geistesgegenwärtig verwandelte Savanha den Ball mit der Pieke zum mehr als glücklichen Ausgleich. Dass es mit diesem Ergebnis in die Halbzeitpause ging, hatte man kurz vor dem Seitenwechsel wieder einmal Schunke zu verdanken, der einen Abschluss von Hackbart aus 16 Metern mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenkte.

 

Czekalla versuchte seine Mannen in der Halbzeitpause endlich die richtige Einstellung und Leidenschaft herauszukitzeln, denn was Wacker bisher gezeigt hatte, war schlichtweg zu wenig. Im zweiten Durchgang zeigte sich Wacker nun auch spielbestimmend, doch die Angriffsbemühungen endeten in nur wenigen erwähnenswerten Abschlüsse. Allerdings vergaben sowohl Hoffmann als auch Savanha und Kautz hierbei das durchaus mögliche 2 zu 1, welches jedoch aufgrund der gezeigten Leistung im ersten Durchgang nicht verdient gewesen wäre.

Kurz vor Schluss jubelte Wacker dann aber doch, als Herrengosserstedts Schlussmann einen langen Ball abfing, dann aber direkt vor Jäschkes Füße fallen ließ. Dieser traf zum vermeintlichen Sieg, doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Foul und damit Freistoß für die Gastgeber.

 

Fazit:

Am Ende steht ein eher glücklicher Punkt auf der Habenseite. Wir wünschen unserer Nummer 8 Florian Stößel an dieser Stelle gute Besserung. In Folge eines, nun ja - nennen wir es mal "überhart geführten Zweikampfes", leidet dieser nun an einem Loch im Trommelfell. Dies war der Gipfel einiger grenzwertig geführter Duelle. Bereits zuvor nutzten die Gastgeber abseits des Geschehens die Gelegenheit aus, unseren Männern beispielsweise in der Rückwärtsbewegung sprichwörtlich "ein Bein zu stellen". Dafür üben wir diesen Sport definitiv nicht aus.

 

Es spielten:
Schunke - Stößel, Marggraf, Beltz, Woithe - R. Marschhausen, Hoffmann, Savanha, Jäschke - Jentsch (65'Becker), Kautz (82' Mücke)

 

Tore:

1:0 8' Löhnert

1:1 33' Savanha

 

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8. Spieltag: SV Wacker 2:1 TSV Leuna (14.10.17)

Joker Jentsch köpft Wacker zum Arbeitssieg

 

Am vergangenen Samstag begrüßte unsere Erste Mannschaft den TSV Leuna daheim an der Saale. Die Gäste standen bis dato im Tabellenkeller, dennoch warnte Czekalla seinen Mannen vor einem unbequemen Gegner. Nicht ohne Grund, denn die letzten Begegnungen waren immer eine enge Angelegenheit.

 

Unsere Elf begann gut und war sofort im Spiel. Eine erste Torannäherung verzeichnete man durch R. Marschhausen, doch dessen Abschluss war keine große Herausforderung für TSV-Keeper Goloiuch. Nach einer Viertelstunde kam auch Leuna besser ins Spiel. Vor allem über den schnellen Degner erzeugten die Gäste Gefahr, doch die ganz großen Gelegenheiten ergaben sich noch nicht. Mitten in diese Drangphase des TSV nutzte dann Marggraf eine unzureichende Faustabwehr von Gästekeeper Goloiuch und traf aus knapp 16 Metern zum 1:0 (26'). 

Nun schien unser Team, glückseelig ob der eigenen Führung, einen Gang zurückzuschalten und Leuna wusste dies auszunutzen. Verhinderte Beltz zunächst noch mit einer Monstergrätsche im eigenen Strafraum das ziemlich sichere 1:1, fiel der verdiente Ausgleich dann kurz vor dem Pausenpfiff des sicher leitenden Schiris Proft. Über rechts brach Degner durch und dieser bediente den blank stehenden Secerovic, welcher nur noch einschieben musste.

 

Nach einer deutlichen Halbzeitansprache zeigte sich Wacker im zweiten Durchgang engagierter, doch spielerische Glanzpunkten blitzten weiter nur selten auf. R. Marschhausen hatte nach einer Becker-Hereingabe das 2 zu 1 auf dem Fuß, brachte das Leder jedoch nicht im Tor unter. Czekalla reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte mit Jentsch/Kautz zwei frische Offensivkräfte. Diese Einwechslungen belebten das Offensivspiel des SV Wacker, doch Leuna kam selbst auch zu Chancen. Wieder war es Degner, der für Gefahr sorgte, doch sein Kopfball klatschte nur an den Pfosten. Glück für unser Team!

Mit dem schönsten Spielzug des Tages fiel dann der entscheidende Treffer der Partie. Woithe holte sich das Leder in der eigenen Hälfte ab und marschierte nach einer Passstafette mit Jäschke/R. Marschhausen über die linke Seite bis zur Grundlinie durch, tunnelte zuvor noch Gegenspieler Stuck und bediente dann Joker Jentsch mit einer Außenristflanke, welcher zum 2 zu 1 einköpfte. Fortan entwickelte sich ein verbissenes Duell, in dem Wacker bis zum Schluss um den Sieg zittern musste, da man die Konter nicht gezielt ausspielte und damit die Partie offen hielt. Am Ende reichte es dennoch für drei Punkte, die man sich jedoch hart erarbeiten musste.

 

Fazit:

Nach gutem Beginn muss sich unser Team ankreiden lassen, die sich bietenden Gelegenheiten dieses Mal nicht so nervenstark genutzt zu haben wie in den letzten Wochen. Spielerisch war zudem viel Luft nach oben, doch auch für einen Arbeitssieg gibt es drei Punkte!

 

Es spielten:
Schunke - Stößel, Beltz, Menzel (55' Kautz), Woithe - Hoffmann, Marggraf, Becker (55' Jentsch), Savanha, Jäschke (85' Rosner) - R. Marschhausen

 

Tore:
1:0 26' Marggraf

1:1 42' Secerovic

1:2 65' Jentsch (Woithe)

 

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7. Spieltag: 1. FC Zeitz 2:2 SV Wacker (03.10.17)

Nach der Pause zeigt Wacker sein wahres Gesicht

 

Zum Tag der Deutschen Einheit hieß es für unsere Männer wieder einmal die Töppen zu schnüren. Die Reise ging nach Zeitz, wo mit dem Landesligaabsteiger 1. FC Zeitz ein dicker Brocken wartete. In Abwesenheit des kompletten Trainerteams übernahm Kapitän Henke die Regie an der Seitenlinie.

 

Die Partie begann scheinbar gut für unsere Elf, denn Hoffmann verzeichnete für unsere Farben gleich in der 1. Spielminute im Strafraum der Gastgeber einen Abschluss, den Keeper Grunert gerade noch an die Latte lenken konnte. Doch wenig später dann der Schock. Zeitz lief unsere Abwehr hoch an und diese verlor letztlich mit einem Fehlpass von Beltz den Ball. Paschwitz bedankte sich und netzte frei vor dem Tor stehend ein - 1:0 (3'). Fortan bekam Wacker keinen Zugriff auf das Spiel und zeigte sich stark verunsichert.

War vielleicht auch der Respekt zu groß vor dem Landesligaabsteiger? Es herrschte an der Seitenlinie jedenfalls großes Rätselraten und in der 32. Minute erhöhten die Hausherren auf 2 zu 0, als Knechtel (nach einer unglücklicher Kopfballverlängerung von unserer Nummer 4 Zimmermann) goldrichtig stand und den Ball unhaltbar für Schunke ins Netz schoss. Bis zur Halbzeitpause wurde Wacker nun etwas besser und hätte fast mit dem Pausenpfiff noch den Anschlusstreffer erzielt, doch Jentsch fehlte ein Schritt, um nach Zuspiel von Hoffmann vor dem herauseilenden Zeitz-Keeper Grunert an den Ball zu kommen.

In der Halbzeitpause apellierte Henke an seine Mannen, jetzt die Arschbacken zusammen zu kneifen und die erste Halbzeit im zweiten Durchgang vergessen zu machen. Die Umstellungen, insbesondere die Hereinnahme von Becker, sollten sich auch als goldrichtig erweisen. Wacker drückte mit Wiederanpfiff auf das Gaspedal und konnte in der 53. Spielminute auf 1 zu 2 verkürzen. Über links brach Woithe bis zur Grundlinie durch und fand mit seinem Rückpass den aufgerückten Marggraf, der das Leder im Stile eines abgebrühten Torjägers mit dem Außenrist ins linke Toreck schlenzte.

Nun waren unsere Männer "on fire" und rannten weiter an. Nur sieben Minuten später fiel auch schon der Ausgleich, als Becker am linken Strafraumeck mit einem frechen Heber den Torwart der Hausherren überraschte und sich daraufhin für sein 1. Saisontor feiern lassen konnte. Die Partie war nun auf Messers Schneide und beide Teams hatten ihre Möglichkeiten auf den entscheidenden Treffer. Bis zum Schlusspfiff sollte dieser aber nicht mehr fallen, sodass man sich am Ende 2 zu 2-Unentschieden trennte.

Fazit:

Im Nachhinein überwiegt nach der Freude über das noch erzielte Remis dann doch eher der Frust über die Leistung im ersten Durchgang. Wäre man von Anfang an so entschlossen aufgetreten wie in der zweiten Halbzeit, wäre in diesem Spiel wohl noch mehr drin gewesen.

 

Es spielten:

Schunke - Stößel, Beltz, Rosner,  Woithe - Marggraf, Zimmermann, Hoffmann, Meier (46' Becker), Savanha - Jentsch (84' Kautz)

 

Tore:
1:0 3' Paschwitz

2:0 32' Knechtel

2:1 53' Marggraf (Woithe)

2:2 60' Becker (Savanha)

 

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6. Spieltag: SV Merseburg 99 II 1:3 SV Wacker (30.09.17)

Eiskalter Jäschke führt Wacker zum Auswärtssieg

 

Am sechsten Spieltag reisten unsere Männer nach Merseburg ins Stadtstadion, wo die Oberligareserve vom SV Merseburg 99 auf den SV Wacker wartete. Die Gastgeber waren mit sechs Punkten aus vier Spielen für einen Aufsteiger durchaus gut gestartet, doch aufgrund der vorhandenen spielerischen Klasse ist von diesem Team mehr zu erwarten. Deshalb stellte Czekalla sein Team auch darauf ein, dass man hier seine Chancen eiskalt nutzen müsse, um etwas Zählbares auf die Heimreise zu nehmen.

 

Und das Spiel startete gleich vielversprechend. In der 8. Spielminute fand Savanha mit einer Maßflanke Jäschke, der einen bilderbuchmäßigen Kopfball zum 1:0-Führungstreffer für unseren SV Wacker folgen ließ. Die Gastgeber dagegen hatten wie erwartet viel Ballbesitz, kamen aber vorerst nicht zu wirklich klaren Chancen. Mit der ersten nennenswerten Chance kam 99 jedoch direkt zum Ausgleich. Rieger legte von der Grundlinie zurück und fand mit seinem Zuspiel Erovic, der zum 1 zu 1 einschieben konnte (21').

Die Merseburger hatten kurz danach die große Chance zur Führung, als Erovic eine Maßflanke serviert bekam, diese jedoch über das Tor setzte. Auch unser Team war vorne weiter gefährlich, besonders Savanha und Kautz rückten immer wieder in den Fokus, scheiterten aber entweder an der eigenen Ungenauigkeit oder an 99-Keeper Pfennig. 

 

Nach dem Seitenwechsel geriet Wacker zunächst ins Schwimmen, denn die Gastgeber setzten unsere Männer ordentlich unter Druck. Die 1000-prozentige Chance zur Führung vergab jedoch Erovic, als er frei vor Schunke am Tor vorbei schoss. Dies bestrafte Wacker eiskalt. Wieder war es Jäschke, der mit dem ersten Abschluss des SV W im zweiten Durchgang die Führung erzielte. Aus halblinker Position narrte er seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung und traf mit links zum 2 zu 1 (52').

Eine knappe Viertelstunde später rückte unser Doppeltorschütze erneut in den Fokus. Mit einem herrlichen langen Ball von Stößel eingesetzt, konnte Jäschke auf dem Weg zum Tor nur noch per Foul gestoppt werden, wofür sein Gegenspieler die Rote Karte wegen einer Notbremse kassierte. Den folgenden Freistoß verwandelte Hoffmann zum 3 zu 1. Trotz Unterzahl blieben die Gastgeber die ballsichere Mannschaft und damit weiter im Spiel. Wacker verpasste es nun den spielentscheidenden Konter auszuspielen, wodurch das Spiel bis zum Ende spannend blieb. Doch spätestens mit dem zweiten Platzverweis für Merseburg in der Nachspielzeit war das Spiel endgültig entschieden und Wacker holte damit den Auswärtsdreier!

Fazit:
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bot unser Team dem Gegner die Stirn und verdiente sich damit letztlich auch den Sieg.

 

Es spielten:

Schunke - Stößel, Beltz, Menzel, Woithe - R. Marschhausen, Hoffmann, Savanha, Jäschke - Kautz (91' Meier), Jentsch (88' Becker)

 

Tore:
0:1 8' Jäschke (Savanha)

1:1 21' Erovic
1:2 52' Jäschke (R. Marschhausen)

1:3 66' Hoffmann (Jäschke)

 

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5. Spieltag: SV Wacker 3:1 1. FC Weißenfels II (23.09.17)

Früher Doppelschlag in zweiter Halbzeit entscheidet Spiel

 

Unsere Erste Mannschaft bestritt am Wochenende das erste Heimspiel seit knapp einem Monat. Zu Gast war der Aufsteiger 1. FC Weißenfels II, die bis dato noch keinen Punkt holten. Unser Team blieb zuletzt ebenfalls zwei Mal ohne Punktgewinn, dementsprechend energisch forderte Coach Czekalla seine Mannen auf, schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zu finden.

 

Die Partie begann recht ausgeglichen und zunächst waren unsere Männer vor allem darauf aus mehr Struktur in das eigene Spiel zu bringen, als es zuletzt der Fall war. So fand das Czekalla-Team auch in der 19. Spielminute gezielt die Lücke in der Hintermannschaft unserer Gäste. Menzel brachte mit einem Seitenwechsel Jäschke ins Spiel, welcher das Leder auf den durchgestarteten Jentsch weiterleitete. Dieser ließ einen Querpass folgen, wo Kautz das Leder nur noch über die Linie drücken musste - 1 zu 0.

Kurz danach hätte ein ähnlicher Spielzug fast das 2 zu 0 zur Folge gehabt, doch dieses Mal setzte Jentsch aus wesentlich spitzerem Winkel nach Vorlage von Woithe die Pille über das Tor. Auf der anderen Seite erlebte Wackers Keeper Schunke eine relativ ruhige erste Halbzeit, pflückte aber einige hohe Hereingaben herunter.

 

Im zweiten Durchgang entschied dann unser Team frühzeitig das Spiel. Zunächst behauptete R. Marschhausen im Strafraum den Ball und traf aus der Drehung mit links zum 2:0 (48.). Wenig später stand Jentsch im Strafraum goldrichtig und verwandelte einen zweiten Ball zum 3:0 (52.). Damit war der Drops gelutscht. In dieser Phase waren die Gäste vollkommen von der Rolle und unser Team erspielte sich weitere Gelegenheiten, doch einem weiteren Treffer verweigerte Schiri Iser wegen einer (angeblichen) Abseitsstellung die Anerkennung. Mit dieser Entscheidung haderte nicht nur der Wacker Anhang, denn Linienrichter Töpel hatte bereits Richtung Mittelkreis gezeigt.

Ein Paar Minuten später überstimmte Schiri Iser erneut seinen Assistenten, dieses Mal jedoch auf der anderen Seite. Direkt vor den Augen des Linienrichters wurde die Spielerkleidung von Woithe um eine Konfektionsgröße erweitert, doch es gab stattdessen Freistoß für die Gäste. Dieser war der Ausgangspunkt für den Anschlusstreffer, denn Plum nickte die folgende Hereingabe ins Tor (67.). Hier hatte dessen Bewacher einfach gepennt. Bis zum Schlusspfiff blieb es in der Folge ein umkämpftes, jedoch faires Spiel ohne große spielerische Glanzpunkte. So behielt der SV Wacker die drei Punkte daheim und beendete damit die Mini-Pleiten-Serie von zwei Spielen. 

 

Fazit:

Der Doppelschlag kurz nach der Pause entschied die Partie trotz des folgenden Anschlusstreffers frühzeitig. Hier zeigte sich, dass Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ganz einfach belohnt wird.

 

Es spielten:
Schunke - Beltz, Menzel, Woithe - Zimmermann (78' Becker), Marggraf, R. Marschhausen, Savanha, Jäschke (83' Meier) - Jentsch, Kautz (78' Hoffmann)


Tore:
1:0 19' Kautz (Jentsch)

2:0 48' R. Marschhausen (Jäschke)

3:0 52' Jentsch (Kautz)

3:1 67' Plum

 

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4. Spieltag: FC RSK Freyburg 2:1 SV Wacker (16.09.17)

Weit an der eigenen Normalform vorbei

 

Am vierten Spieltag ging es für unseren SV Wacker zum Aufsteiger nach Freyburg. Die Jahnstädter blieben in ihren bisherigen drei Spielen ungeschlagen und holten dabei fünf Punkte. Das Czekalla-Team holte bis dato sechs Punkte bei zuletzt einer Niederlage in Günthersdorf (2:4). In Freyburg nahm man sich trotz fehlender Stammkräfte (Stößel,  Henke, Woithe, Becker) einen Auswärtssieg vor.

 

Das Spiel begann und unser Team kam rein optisch gut ins Spiel, ohne sich jedoch Torchancen zu erarbeiten. Mit der ersten Chance des Spiels fiel dann jedoch gleich der erste Treffer. Aus unserer Sicht leider auf der falschen Seite. Ali nutzte in der 13. Spielminute die Chance und traf im Strafraumgewühl zum 1 zu 0. Fortan lieferten sich beide Mannschaften ein eher niveauarmes Duell, in dem Chancen absolute Mangelware waren. Erst Hoffmann prüfte kurz vor dem Pausenpfiff von Schiri Dännhardt den Freyburger Keeper Klippel, der das Leder aber gekonnt entschärfte.

 

Nach dem Seitenwechsel begann Wacker druckvoll und kam schnell durch Zimmermann zum Ausgleich. Unsere Nummer 4 stand goldrichtig, als er den zweiten Ball verwertete - zuvor scheiterte Savanha nach Flanke von Jäschke. Doch der Jubel hielt nicht lange an, da Diener nach Vorlage von Weise aus spitzem Winkel das Leder unter die Latte nagelte und damit die erneute Führung für den FC RSK besorgte.

Nun war Wacker wieder um eine Antwort bemüht, doch die Defensivreihe der Gastgeber hielt dem (überschaubaren) Druck unserer Männer stand. Vorn verpasste Freyburg für die Entscheidung zu sorgen. So hielt Wacker-Schlussmann Zober rund zehn Minuten vor dem Ende stark gegen Lehwald. Und kurz vor Schluss hätten unsere Männer diese Nachlässigkeit fast bestraft, doch Hoffmann setzte das Leder aus kurzer Distanz über das Tor. So blieb es bei einer enttäuschenden 1:2-Pleite.

 

Fazit:

Der FC RSK Freyburg war an diesem Tag nicht besonders stark und doch besser als der SV Wacker. Die Gastgeber zeigten sich einfach bissiger und verdienten sich damit den Dreier.

 

Es spielten:
Zober - R. Marschhausen, Menzel (46' Rosner), Meier (85' Mücke) - Zimmermann (60' Lehmkuhl), Marggraf, Beltz, Hoffmann - Jäschke, Savanha, Kautz 

 

Tore:
1:0 13' Ali

1:1 52' Zimmermann (Savanha)

2:1 58' Diener

 

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3. Spieltag: Blau-Weiß Günthersdorf 4:2 SV Wacker (09.09.17)

Spiel in Anfangs- und Schlussphase verloren

Für unsere Erste ging es am vergangenen Samstag nach einem unfreiwillig spielfreien Wochenende (durch die Absage des Pokalspiels in Baumersroda) in der Liga weiter. Die Reise ging nach Günthersdorf. Über Nacht dezimierte sich der Kader durch die krankheitsbedingte Absage von Hoffmann sowie Menzel, der die Geburt seiner Tochter erlebte, auf 13 Leute. Coach Czekalla war also zu einigen Personalwechseln gezwungen.

 

Die Partie begann, doch nur ein Team schien auf dem Platz angekommen zu sein - leider war dies nicht unser SV Wacker. Bereits in der 1. Spielminute gingen die Hausherren in Front, als Sturmspitze Müller aus Nahdistanz einschob. Zuvor behinderten sich Kanyar und Henke gegenseitig beim Klärungsversuch. Knapp zehn  Minuten später leistete sich Woithe Höhe der Mittellinie einen folgenschweren Fehlpass, wodurch Wacker in einen Konter lief. Den ersten Schuss konnte Schlussmann Zober noch parieren, doch gegen den Nachschuss von Jahn hatte er keine Chance. Somit lag Wacker nach nicht mal einer Viertelstunde mit 0 zu 2 zurück.

Fortan festigte sich Wacker in der Defensive, bekam offensiv aber nur wenig zustande. So gelangen die ersten Torannäherungen auch nur durch Standards. So setzte unter anderem R. Marschhausen einen Freistoß aus etwa zwanzig Metern knapp über das Gehäuse. Nach einer halben Stunde kam Wacker zum zur dieser Zeit eher schmeichelhaften Anschlusstreffer. Ein Eckball wurde von Günthersdorf nicht richtig geklärt, wodurch der Ball über mehrere Stationen schließlich Stößel vor die Füße fiel, welcher zum 1:2 einnetzen konnte.

 

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Wacker endlich wesentlich präsenter und engagierter. Dadurch gelang es auch die Hausherren vorwiegend in die eigene Hälfte zu drücken, doch klare Chancen blieben eher Mangelware. In der 75. Spielminute aber kam Wacker zum nun mehr als verdienten Ausgleich. Woithe wurde im Strafraum gefoult und Stößel ließ sich aus elf Metern nicht zwei Mal bitten - 2:2.

Unsere Männer wollten nun mehr und begehrten weiter auf. Mitten in diese Drangphase erzielte Müller dann die erneute Führung für Günthersdorf. Sein Kopfballtreffer sorgte bei Wackers Hintermannschaft für reichlich Diskussion, denn man reklamierte Abseits. Das Schiedsrichtergespann entschied jedoch anders und obendrein gab es kurz vor dem Schlusspfiff auch noch die Ampelkarte nach wiederholtem Foulspiel für Kapitän Henke, welche jedoch in Ordnung geht. Quasi mit dem Schlusspfiff gelang Günthersdorf noch das 4:2.

 

Fazit:

Gegen ein weiteres Top-Team der Liga hat Wacker überzeugen können - jedoch nur über 70 Minuten. Am Ende muss sich unser Team fragen, weshalb man erst nach etwa zwanzig Minuten ins Spiel gefunden hat.

 

Es spielten:
Zober - Kanyar (46' Meier), Beltz, Woithe - Henke, Marggraf, Stößel, R. Marschhausen - Savanha, Jäschke, Kautz

 

Tore:
1:0 1' Müller
2:0 11' Jahn

2:1 30' Stößel
2:2 75' Stößel per Foulelfmeter (Woithe)

3:2 80' Müller

4:2 91' Koch

 

Alle Details zum Spiel bei Fupa. Dort sind dank Günthersdorf auch Videohighlights vom Spiel zu sehen!


2. Runde Kreispokal: Baumersrodaer SV -:- SV Wacker (02.09.17)

Begegnung abgesagt. Baumersroda bekam keine Mannschaft voll.


2. Spieltag: BSC Laucha 99 1:3 SV Wacker (26.08.17)

Rückstand und Unterzahl - Wacker trotzt in Laucha allen Widerständen

 

Am zweiten Spieltag reiste der SV Wacker nach Laucha, wo sich unsere Elf in der vergangenen Saison nach einem harten Fight ein 2:1-Sieg erkämpfte. Auch dieses Mal stellte Czekalla seine Männer auf ein hartes Stück Arbeit ein. Für diese Aufgabe hatte er insgesamt 15 Mann zur Verfügung.

 

Die Partie begann denkbar ungünstig. Nach einem haarsträubenden Ballverlust von Marggraf kurz vor dem eigenen Strafraum ließ Lauchas Apitz einen herrlichen Schuss aus etwa 18 Metern genau in den Winkel ab - 1:0 für die Gastgeber. Hier hatte Zober, der erneut das Tor hütete, keine Chance. In der Folge zog sich Laucha in die eigene Hälfte zurück und überließ unserem Team das Spielgeschehen. Zumeist bekam Wacker aber zu wenig Tempo in die eigenen Aktionen, wodurch es selten gefährlich wurde. Erst ein traumhaft getretener Freistoß von S. Hoffmann aus knapp 20 Metern besorgte den Ausgleich!

In den verbleibenden Minuten bis zum Pausenpfiff steigerte sich unsere Elf deutlich und kam nun zu einigen Abschlüssen, denen aber die Präzision fehlte. Die größte Chance bot sich Kautz nach Steilpass von Marggraf, doch der Abschluss unserer Sturmspitze, halblinks im Strafraum, rauschte am Kasten vorbei.

 

Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, bis es den ersten Höhepunkt zu vermelden gab. Dieser ließ allerdings dem SV Wacker das Gesicht einschlafen! Becker wurde nach einer undurchsichtigen Situation des Feldes verwiesen und nun musste Wacker knapp 35 Minuten in Unterzahl spielen. Doch das Czekalla-Team zeigte jetzt Moral und spielte zu zehnt besser als zuvor. Laucha beschwor nur selten Gefahr, weshalb sich das Spielgeschehen fast nur noch in der Hälfte der Gastgeber abspielte.

Coach Czekalla reagierte an der Seitenlinie auf die Entwicklung und brachte mit Jäschke eine frische Offensivkraft. Dies befeuerte den Vorwärtsdrang unserer Elf weiter und in der 81. Minute konnte man endlich jubeln. Wieder war es S. Hoffmann, der per Freistoß traf. Dieses Mal profitierte er allerdings davon, dass ein Lauchaer den Ball unhaltbar für seinen Schlussmann abfälschte. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielte Savanha mit einem Flippertor noch das dritte Tor für unsere Farben.

Fazit:

Dieser Dreier ist in die Kategorie "Arbeitssieg" einzuordnen. Und nur so wird es weitergehen! Wacker muss sich Woche für Woche jeden Erfolg hart erarbeiten. Kommende Woche pausiert die Landesklasse. Wacker reist im Kreispokal nach Baumersroda, um dort um den Einzug in die 3. Runde zu spielen.

 

Es spielten:

Zober - Stößel, Menzel, Woithe - Henke, Marggraf, Hoffmann, Becker - Savanha, Meier (58' Jäschke), Kautz (86' Jentsch)

 

Tore:

1:0 2' Apitz

1:1 19' Hoffmann

1:2 81' Hoffmann

1:3 90' Savanha (Hoffmann)

 

Alle Details zum Spiel bei Fupa!


1. Spieltag: SV Wacker 1:0 SG Buna Halle-Neustadt (19.08.17)

Wacker kämpt Buna nieder

 

Zum ersten Spieltag der neuen Saison wartete mit Buna Halle auf unsere Männer gleich ein dicker Brocken. Nach den sehr wechselhaften Ergebnissen in der Vorbereitung war Coach Czekalla gespannt, wo sein Team nun wirklich steht. Bis auf  Rosner (aktuell angeschlagen) sowie Jentsch, Meier, Schunke und dem länger fehlenden Lehmkuhl hatte Coach Czekalla den kompletten Kader zur Verfügung.

 

Bestens eingestellt ging Wacker in die Partie und zeigte sich enorm lauffreudig sowie bissig in den Zweikämpfen - anders als die bisherigen Spiele in der Vorbereitung. Buna sammelte zwar mehr Ballbesitz, kam aber nur sehr selten in die gefährlichen Räume. Anders der SV Wacker: Savanha nahm sich nach wenigen Minuten ein Herz und zog aus 20 Metern halbrechter Position mal ab - knapp drüber. Wenig später parierte Buna-Keeper Stiller einen Distanzschuss von Hoffmann sehenswert zur Ecke. Nach 19 Minuten war es dann aber soweit. Nach einer Balleroberung Höhe Mittellinie kam der Ball über R. Marschhausen und Jäschke zum durchgestarteten Kautz, der nervenstark zum 1:0 einschob.
In der Folge verpasste es Wacker die sich bietenden Chancen zum verdienten 2:0 zu nutzen, sodass es mit der knappen Führung in die Pause ging. Dort stellte Czekalla sein Team auf eine schwere zweite Halbzeit ein. Und die sollte es auch werden.

 

Buna erhöhte den Druck und drängte Wacker tiefer in die eigene Hälfte, doch weiter hatte Zober im Wacker-Tor wenig zu tun, bis auf regelmäßig Abschläge zu üben. Unsere Elf versiebte dagegen weiter die sich bietenden Chancen auf das zweite Tor und musste so weiter höchst konzentriert zu Werke gehen. Nach 60 Minuten stand dann plötzlich Referee Kasten im Fokus, als er Doppel-Rot zückte. Vorausgegangen war ein grobes Foulspiel an Kautz, wofür ein Bunese zurecht des Feldes verwiesen wurde. Auf Seiten des SV W bekam auch R. Marschhausen den roten Karton gezeigt. In der Rudelbildung soll er einen Gästespieler zu Boden geschubst haben.

So ging es 10 gegen 10 weiter und mit zunehmender Spieldauer machte sich der Kräfteverschleiß auf beiden Seiten bermerkbar. So probierte es Buna fast nur noch mit langen Bällen in die Spitze, welche aber nur wenig Gefahr erzeugten. Erst kurz vor Schluss fiel das Leder im Wacker-Strafraum plötzlich einem Hallenser Gästespieler vor die Füße, doch Zober parierte bärenstark und hielt damit den verdienten Sieg für Wacker fest.

 

Fazit:
In einem kartenfreudigen Spiel setzte sich unsere Erste am Ende verdient durch. Die Schlussphase hätte für alle Beteiligten wesentlich ruhiger verlaufen können, wenn unsere Männer die zahlreichen Gelegenheiten auf das zweite Tor mal genutzt hätten.

 

Es spielten:

Zober - Stößel, Beltz (87' Menzel), Woithe - Henke, Marggraf, Hoffmann, R. Marschhausen - Jäschke, Savanha, Kautz (90' Becker)


Tor:
1:0 19' Kautz (Jäschke)

 

Alle Details zum Spiel bei Fupa! Dort sind dank Buna Halle auch Videohighlights vom Spiel zu sehen!


1. Runde Kreispokal: Eintracht Theißen 0:4 SV Wacker (12.08.17)

Erste Hürde souverän genommen

Am Samstag bestritt unsere Erste Mannschaft das erste Pflichtspiel der Saison. In der 1. Runde des Kreispokals trat man mit einem vollen Kader bei Kreisligist Eintracht Theißen an.

Auf holprigem Geläuf brauchte unsere Elf zehn Minuten Anlaufzeit, um allmählich Offensivdruck zu entwickeln. Dann aber boten sich zunehmend Einschusschancen, bis unsere Elf schließlich in der 21. Minute das Führungstor markierte. Vorausgegangen war ein langer Einwurf von R. Marschhausen, der verlängert und vom Torhüter der Gastgeber nur unzureichend geklärt wurde. Im Nachsetzen war dann Kautz zur Stelle, der damit im ersten Pflichtspiel für Wacker gleich seine Torpremiere feierte.
In der Folge entwickelte sich die stärkste Phase unserer Männer an diesem Tag. R. Marschhausen per Freistoß und Savanha nach schönem Diagonalball von, mal wieder, R. Marschhausen belohnten die Sturm- und Drangphase für unsere Elf. So ging es mit einem 3 zu 0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zunehmend, wobei der Gastgeber jetzt mehr Nadelstiche auf dem Weg nach vorn setzte und sich sogar Chancen auf den Ehrentreffer erspielte. Wacker verpasste es, frühzeitig die Weichen auf einen hohen Sieg zu stellen. Unter anderem Kautz brachte das Kunststück fertig, den Ball aus 3 Metern nicht im Tor unterzubekommen. Das Pulver hat er sich hoffentlich für die weiteren Spiele aufgehoben ...
Der einzige Treffer im zweiten Durchgang fiel etwa zehn Minuten vor dem Schlusspfiff, als Hoffmann eine Beckerflanke in die Maschen köpfte. Damit war er neben Kautz und Savanha der dritte Debütant, der sogleich sein erstes Pflichtspieltor markierte.

Fazit:

Pflicht erfüllt, nicht mehr und nicht weniger. Einziger Wermutstropfen an diesem Tag war die verletzungsbedingte Auswechslung von Beltz im ersten Durchgang. Bleibt zu hoffen, dass unser Kampfschwein schnell wieder fit wird! In der 2. Runde des Kreispokals, die am 2./3. September ausgetragen wird, führt der Weg für unseren SV Wacker dann nach Baumersroda (Kreisliga), gegen die man zuletzt vor drei Jahren in der Kreisoberliga spielte.

Es spielten:
Schunke - R. Marschhausen, Beltz (32' Rosner), Woithe - Henke, Hoffmann, Marggraf, Becker - Meier, Kautz (59' Jentsch), Savanha (83' Kanyar)

Tore:
0:1 21' Kautz
0:2 29' R. Marschhausen (Kautz)
0:3 36' Savanha (R. Marschhausen)
0:4 78' Hoffmann (Becker)

 

Alle Daten zum Spiel bei Fupa!


Testspiel: SV Wacker 4:1 TSV Großkorbetha (10.08.17)

Erfolg im Kurztest

 

Im kurzfristig arrangierten Testspiel gegen Großkorbetha gewannen unsere Männer mit 4 zu 1. Gespielt wurden 2 x 35 Minuten. Die Tore für Wacker erzielten Kautz, Meier, R. Marschhausen und ein Großkorbethaer per Eigentor.


Testspiel: SV Wacker 3:6 SV Burgwerben (05.08.17)

Test ordentlich verpatzt

 

Das hatte sich Wacker definitiv anders vorgestellt. Am Samstag bestritt man auf eigenem Platz gegen Burgwerben ein Testspiel, das gründlich in die Hose gehen sollte. Aus verschiedenen Gründen hatte Coach Czekalla nur zwölf Spieler zur Verfügung.

 

Bereits früh deutete sich das Unheil an, denn bereits nach 13 Minuten lag man nach zum Teil haarsträubenden individuellen Fehlern mit 0 zu 3 zurück. Wacker präsentierte sich fortan weiter stark fehlerbehaftet und verunsichert, sodass es bis zur Pause nicht wirklich besser wurde. Nach dem vierten Gegentreffer nutzte wenigstens Savanha noch die Einschusschance und verkürzte auf 1:4.

 

In den zweiten 45 Minuten zeigten unsere Männer zwar eine bessere Leistung, allerdings lag die Latte zuvor auch nicht wirklich hoch. Am Ende hieß es 3:6 für die Gäste und damit kassierte Wacker einen dicken Denkzettel. Unsere Männer haben noch viel Arbeit vor der Brust, um einen erfolgreichen Saisonstart hinzulegen. Noch bleibt dafür etwas Zeit - diese sollte intensivst genutzt werden!


Testspiel: SV Wacker 2:8 Blau-Weiß Farnstädt (01.08.17)

Die Grenzen aufgezeigt bekommen

 

Im gestrigen Testspiel gegen den ambitionierten Landesligisten Blau-Weiß Farnstädt kassierte unsere Elf eine am Ende klare Niederlage. In der ersten Halbzeit hielt man noch gut mit und erspielte sich auch einige Chancen, die zu mehr hätten reichen müssen als dem einen Tor von Becker (per Elfmeter nach Foul an Hoffmann). Kurz nach dem Seitenwechsel konnte man durch Jentsch auch zum 2:2 ausgleichen, doch mit zunehmender Spielzeit bestrafte Farnstädt die nun steigende Fehlerzahl unserer Männer eiskalt, sodass es am Ende eine 2:8-Niederlage setzte.

 

Alle Daten zum Spiel bei Fupa!

 


Testspiel: 1. FC Halle-Neustadt 6:6 SV Wacker (29.07.17)

Licht und Schatten bei Torfestival

 

Unsere Erste Mannschaft reiste am Samstag nach Halle, um dort ein Testspiel gegen den 1. FC Halle-Neustadt zu absolvieren. Für unser Team kam nun auch Neuzugang N. Rosner zu seinem Debüt im Wackertrikot. Zudem gab Haase ein 45-minütiges Comeback nach langer, langer Verletzungspause.

 

Zur Partie selbst:

Coach Czekalla sah bei diesem Testspiel Licht und Schatten. Gelungene Offensivaktionen paarten sich mit haarsträubenden Fehlern in der Rückwärtsbewegung. Hier liegt noch viel Arbeit vor unserem Team. Am Ende dieses torreichen Tests stand es 6:6! Für Wacker trafen Jentsch (3), Hoffmann (2) und Savanha.

 

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Testspiel: SV Wacker 9:0 Blau-Weiß Dölau II (22.07.17)

Torreicher Test

 

Unsere Erste spielte am Samstag auf eigenem Platz gegen die Verbandsligareserve von Blau-Weiß Dölau. Nach einer kurzen Abtastphase übernahm unser Team die Kontrolle und diktierte fortan über die komplette Spielzeit das Spielgeschehen. Am Ende stand es nach Treffern von Jäschke (2), Kautz (3), Savanha (3) und Marggraf (!) 9:0. Der schönste Treffer des Tages gelang Savanha, der das Leder nach einer missratenen Abwehr des Gästekeepers aus knapp 30 Metern ins verwaiste Tor hob.


Testspiel: Blau-Weiß Bad Kösen 2:2 SV Wacker (15.07.17)

Remis im ersten Test

 

Ein 2:2-Unentschieden erreichte unsere Erste beim ersten Testspiel in Bad Kösen.  Unsere Neuzugänge Kautz und Stößel netzten gleich auf Anhieb. Außerdem gab Savanha sein Pflichtspieldebüt und Rosner sein Comeback nach langer Verletzung. Trainer Czekalla konnte in der Halbzeitpause munter durchwechseln, sodass am Ende alle 15 eingesetzten Spieler mindestens 45 Minuten abspulen konnten.


Saison 2016/17


30. Spieltag: SV Wacker 1:2 TSV Leuna

Pleite zum Saisonabschluss

 

Unsere Erste verabschiedete sich am Samstag mit einer bitteren Derbypleite gegen den TSV Leuna

in die Sommerpause.

 

 

Die erste Halbzeit ging dabei komplett an den TSV Leuna, denn unsere Männer blieben vieles schuldig, sodass die Heimfans (wieder einmal) ziemlich enttäuscht wurden. Es ist wirklich seltsam, warum unsere Männer die Leistungen der vielen guten Auswärtsauftritte nicht auch auf heimischen Platz auf den Rasen bekommen.

So bedankte sich aber Leuna für die vielen Freiräume in den ersten 45 Minuten. Vor allem der schnelle Degner konnte sich immer wieder aussichtsreich in Szene setzen, hatte aber, zum Glück aus Wacker-Sicht, das Visier noch nicht so recht justiert. Nur einmal klingelte es dann doch im Kasten von Zober, als Degner aus halblinker Position zur überfälligen Führung traf.

 

Nach einer deutlichen Kabinenansprache schienen unsere Männer nun endlich auch am Spiel teilhaben zu wollen und kamen zu einigen verheißungsvollen Abschlüssen, doch der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Vor allem Leuna-Keeper Goloiuch und Stuck im Leunaer Defensivverbund zeichneten sich hier mehrfach aus. Brandgefährlich blieb Leuna dagegen mit ihren schnellen Gegenstößen, die Wacker nun aber besser zu unterbinden wusste.

In der 77. Minute belohnte sich Wacker dann endlich für die klare Leistungssteigerung, hatte aber das Glück auf seiner Seite. TSV-Akteur Hähnel legte den Ball bei einem Klärungsversuch unfreiwillig für R. Marschhausen auf, der anschließend Goloiuch umkurvte und zum Ausgleich einschob. Leider reichte es am Ende dennoch nicht für ein Remis, denn mit der letzten nennenswerten Aktion kam Leuna zum Siegtreffer. Bei einem schnellen Gegenstoß grätschte Jäschke vor dem eigenen Strafraum den Ball direkt zu Wilke, welcher direkt mit der Pieke abschloss. Der Ball setzte noch einmal tückisch vor Schlussmann Zober auf, wodurch das Leder über ihn kullerte und zum 1:2 einschlug.

 

Fazit: Das Spiel hat unsere Elf in der ersten Halbzeit verloren. Schade, dass unser Team die katastrophale Heimbilanz (in der Heimtabelle nur 15. mit 18 Punkten) nicht etwas aufhübschen konnte. In der kommenden Saison werden unsere Männer hier viel Wiedergutmachung bei den treuen Fans leisten müssen ...

 

Es spielten:

Zober - Kanyar, Menzel (23' Henke), Marggraf - Zimmermann, Beltz, R. Marschhausen, Becker - Lehmkuhl (79' Schunke), Jäschke, Woithe

 

Tore:

0:1 21' Degner

1:1 77' R. Marschhausen

1:2 90' Wilke

 

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29. Spieltag: SV Großgrimma 1:3 SV Wacker

Auswärtssieg bei Großgrimma

 

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison musste Coach Wolf ob der vielen Ausfälle etwas improvisieren, konnte jedoch eine schlagkräftige Startelf aufbieten. Auf der Ersatzbank nahmen Keeper Schunke (als Feldspieler), Brehme und Coach Wolf selbst Platz.

 

Das Spiel ging unsere Elf mit einer defensiven Grundordnung an und so verbuchten die Hausherren auch ein Plus an Ballbesitz, was jedoch nicht zu zwingenden Chancen führte. Stattdessen wusste Wacker kluge Nadelstiche zu setzen. Vor allem Jäschke war ein stetiger Unruheherd und sollte sich an diesem Tag auch dafür belohnen. In der 28. Minute folgte der erste Streich, als Jäschke einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter souverän zur Führung verwandelte.

Und auch beim zweiten Treffer war Jäschke involviert. Woithe spielte Doppelpass mit eben Genanntem und legte dann eher unfreiwillig für Becker auf, der das Leder zum 2:0 über die Linie drückte.

 

Nach dem Seitenwechsel stand unsere Elf noch tiefer und überließ Großgrimma weite Teile des Spielfeldes, um dann selbst schnell zu kontern, wobei hier zunehmend die Genauigkeit in den Aktionen fehlte. Doch in der 55. Spielminute fiel dennoch das 3:0. R. Marschhausens Kopfball nach einer Becker-Ecke konnte zunächst noch geklärt werden, doch den Abpraller drückte Jäschke über die Linie.

Fortan war die Luft etwas aus dem Spiel. Wacker schien nicht mehr so recht zu wollen und Großgrimma mühte sich lange Zeit vergeblich um den Anschlusstreffer, sodass man die zweite Hälfte eher als ereignisarm einstufen konnte. Erst in der 80. Minute belohnten sich die Hausherren für ihren Aufwand, als Bauer traf. Der Anschlusstreffer war am Ende jedoch nicht mehr als Ergebniskosmetik und so endete das letzte Auswärtsspiel der Saison mit einem Sieg für unseren SV Wacker.

 

Fazit: Die Luft ist nach einer langen Saison allmählich raus - das merkte man auch dem Gegner an, für den es auch um nichts mehr ging. So sahen die Zuschauer auch ein wohltuend faires Spiel.

 

Es spielten:

Zober - Kanyar, Menzel, Meier - Zimmermann, Henke, R. Marschhausen, Becker (75' Schunke) - Jäschke, Schumann (60' Brehme), Woithe

 

Tore:

0:1 28' Jäschke per Foulelfmeter

0:2 35' Becker (Woithe)

0:3 55' Jäschke (R. Marschhausen)

1:3 80' Bauer

 

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28. Spieltag: SV Wacker 1:5 SV Motor Zeitz

Wacker lässt Motor hoffen

 

Am Samstag erlebten die Zuschauer an der Saale ein verrücktes Spiel. Wacker probierte mit Blick auf die neue Saison erneut ein paar Dinge aus, sollte dafür aber böse abgestraft werden.

 

Die Partie war noch keine 15 Minuten alt, als Wacker verletzungsbedingt schon zwei Mal wechseln musste. So mussten schon früh im Spiel einige Positionen getauscht werden, was sicherlich auch ein Grund für die nun folgenden Abstimmungsprobleme waren. Denn die erste Halbzeit war fortan in der Defensivbewegung eine Katastrophe! Motor bekam jedes Mal viel zu viel Platz und nutzte diesen gnadenlos aus.

So fielen alle vier Tore für Motor nach schnellen Gegenstößen. Rolle und Kohlisch (3) bedankten sich für die Freiräume und hatten mit Hand einen gut aufgelegten Assistgeber. Während Wacker zwar optisch mehr Spielanteile hatte, kam man nur selten aussichtsreich vor das Tor, da Motor sich verständlicherweise zurückzog. Chancen durch R. Marschhausen und Oldie Becker wurden vom Zeitzer Keeper entschärft. Ein Lattenkracher von Menzel war auch noch dabei, hätte sogar das zwischenzeitliche 1:2 bedeutet, aber so ging es mit einem deutlichen Rückstand in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel war Wacker gewillt, Schadensbegrenzung zu betreiben. So konnte R. Marschhausen nach Vorlage von Woithe früh den Anschlusstreffer markieren. Als dann auch noch Motor-Spieler Kunze mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde, keimte noch einmal kurz Hoffnung auf, dass hier vielleicht doch noch etwas zu holen ist.

Doch passend an diesem Tag: statt selbst ein weiteres Tor zu machen, kassierte Wacker durch den agilen Hand das 1:5. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Unsere Männer drängten auf das erneute Anschlusstor, doch diesem stand ein ums andere Mal der gut aufgelegte Motor-Keeper Becker im Weg. So hielt dieser unter anderem einen Foulelfmeter von Namensvetter Uwe Becker.

 

Fazit: Dass Wacker ausgerechnet gegen die taumelnden und stark ersatzgeschwächten Motoraner eine herbe Pleite kassierte, war so nicht zu erwarten. Hier zeigt sich, dass unsere Männer noch nicht am Ende ihrer Entwicklung sind und aus den Fehlern dieses Spiels lernen müssen.

 

Es spielten:

Schunke - Kanyar (66' Jentsch), Beltz, Marggraf - Zimmermann, Czekalla (12' M. Wolf), R. Marschhausen, Jäschke - Lehmkuhl (5' Becker), Menzel, Woithe

 

Tore:

0:1 12' Rolle

0:2 17' Kohlisch

0:3 40' Kohlisch

0:4 45' Kohlisch

1:4 51' R. Marschhausen (Woithe)

1:5 59' Hand

 

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27. Spieltag: SV Blau-Weiß Günthersdorf 1:1 SV Wacker

Wacker ärgert Favoriten

 

Am Samstag reiste unsere Erste Mannschaft nach Günthersdorf. Die Hausherren hatten als Tabellendritter Tuchfühlung zum 1. Platz und waren damit klarer Favorit. Wacker wollte den Blau-Weißen natürlich ein Bein stellen. Die Vorzeichen standen allerdings nicht so gut. Nur 13 Mann waren an Bord, wobei mit Czekalla und Woithe zwei angeschlagene Kräfte im Kader standen.

 

Die Partie begann mit klaren Feldvorteilen für Günthersdorf. Wacker schien sich noch sortieren zu müssen, schließlich gab es einige Umstellungen in der Startformation. So fand die erste halbe Stunde hauptsächlich in der Hälfte des SV W statt. Der Führungstreffer für die Günthersdorfer in der 24. Minute war daher auch verdient. Becker verlor den Ball kurz vor dem Sechzehner, Drischmann wurde bedient und schob frei vor Schunke ein zum 1:0.

Nun waren unsere Männer gefordert und schienen endlich auch in die Partie zu kommen. Den Auftakt gab Marggraf mit einem Steilpass aus der eigenen Hälfte zum durchgestarteten Menzel, der jedoch vor dem Tor etwas die Kaltschnäuzigkeit vermissen ließ und das Leder am Tor "vorbei grätschte". Mit Schüssen aus der zweiten Reihe kam Wacker zu weiteren Torannäherungen, die für Blau-Weiß Keeper Scharch aber leichte Beute waren.

 

Erst in der zweiten Halbzeit verstand Wacker zunehmend den Hausherren die Nerven zu rauben. Unsere Männer standen nun kompakter und eroberten so schneller die Bälle. Die größte Chance zum Ausgleich bot sich Jäschke nach einem Eckball, dessen Abschluss aber rechts am Tor vorbei rauschte. In der 65. Minute war es dann aber soweit. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite bediente R. Marschhausen den im Strafraum lauernden Menzel, der dann von den Beinen geholt wurde. Den folgenden Foulelfmeter schnappte sich Becker und verwandelte souverän zum Ausgleich.

Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Günthersdorf war nun angestachelt und investierte wieder mehr in die Offensive, doch die Hausherren fanden nicht mehr zu ihrem Spiel der ersten halben Stunde. Da allerdings auch Wacker die Kontergelegenheiten nicht sauber ausspielte, blieb es bis zum Schluss beim 1:1.

 

Fazit: Wacker stellte den Günthersdorfern in deren Kampf um den Aufstieg erfolgreich ein Bein. Mit diesem Remis holten unsere Männer auch erstmals in dieser Saison etwas Zählbares gegen ein Spitzenteam der Landesklasse. Darauf lässt sich aufbauen! Gute Besserung an dieser Stelle unseren angeschlagenen Kräften Schunke und Henke.

 

Es spielten:

Schunke - Kanyar, Beltz, Henke (90' Czekalla) - Zimmermann, Marggraf, R. Marschhausen, Becker - Menzel (75' Meier), Jäschke, Woithe

 

Tore:

1:0 24' Drischmann

1:1 65' Becker per Foulelfmeter (Menzel)

 

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26. Spieltag: SV Wacker 0:3 SG Buna Halle

Pleite gegen Buna

 

Am Samstag begrüßte der SV Wacker das Spitzenteam aus Halle daheim an der Saale. Coach Wolf konnte wieder auf einen schlagkräftigen Kader bauen und erhoffte sich eine Überraschung.

 

Das Spiel begann ausgeglichen, jedoch fanden die Spieler schnell wieder den Weg zurück in die Kabine. Grund hierfür war das aufgekommene Gewitter, weshalb Schiri Landskron die Partie folgerichtig unterbrach. Nach circa 40 Minuten ging es dann auf rutschigem Untergrund weiter und unseren Männern schien die lange Pause nicht gut getan zu haben.

Buna war den Tick konsequenter und kombinierte sich in der 18. Spielminute flüssig über Wackers rechte Abwehrseite. An der folgenden Hereingabe rutschte Libero Czekalla vorbei, weshalb der Ball dem dahinter stehenden Marggraf an die Hand flog - Elfmeter! Toptorjäger Gros ließ sich nicht zwei Mal bitten und verwandelte sicher zur Führung. Auf der anderen Seite näherte sich Becker mit einem Schuss aus der zweiten Reihe das erste Mal dem Tor der Gäste an, doch er verzog.

Nach 28 Minuten baute Buna die Führung aus. Wieder konnte Gros einen Elfmeter nutzen, dieses Mal nach einem Foulspiel im Strafraum. Vorausgegangen war ein haarsträubender Ballverlust tief in der eigenen Hälfte. Die größte Chance für Wacker in der ersten Halbzeit verbuchte R. Marschhausen nach Zuspiel von Jäschke, doch sein Abschluss aus spitzem Winkel verfehlte das Tor. So ging es mit dem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine.

 

Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Teams zunehmend und es ergaben sich auf beiden Seiten nicht viele Torannäherungen. Lehmkuhl brach einmal auf der linken Seite durch, scheiterte aber an Buna-Keeper Bensch. Auf der anderen Seite fiel dann die Entscheidung nach einem Eckball. Wacker bekam den Ball nicht geklärt und wieder war es Gros, der seine Klasse gegen gleich mehrere Gegenspieler bewies und zum 3:0 für seine Farben traf.

Coach Wolf reagierte mit einem Dreifach-Wechsel, in dessen Folge sich über die neu formierte rechte Seite auch die große Chance zum Anschlusstreffer bot, doch der Querpass von Meier auf den mitgelaufenen R. Marschhausen war zu ungenau, um verwertet werden zu können. Diese Szene stand quasi symbolisch für den Auftritt an diesem Tage. Die letzte Konzentration im Passspiel fehlte an diesem Tage einfach. So plätscherte die Partie bis zum Schlusspfiff mehr oder weniger vor sich hin und so verlor Wacker gegen die Bunesen mit 0:3.

 

Fazit: Dieser Auftritt gehört definitiv zu einem der schwächeren unseres SV W. So bleibt festzuhalten, dass Wacker gegen die Spitzenteams der Liga weiter ohne Punktgewinn bleibt.

 

Es spielten:

Schunke - Czekalla, Menzel (70' Mücke), Woithe - Henke, Marggraf (70' Zimmermann), Beltz, R. Marschhausen - Becker, Jäschke, Lehmkuhl (70' Meier)

 

Tore:

0:1 18' Gros per Handelfmeter

0:2 28' Gros per Foulelfmeter

0:3 67' Gros

 

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25. Spieltag: Naumburger SV 05  3:1 SV Wacker

Den Tabellenführer nur eine Halbzeit geärgert

 

Am vergangenen Samstag reiste unsere Erste in die Domstadt zum Tabellenführer. Ohne Druck konnte das Wolf-Team in die Partie gehen und nahm sich vor, den klaren Favoriten etwas ärgern zu wollen.

 

Die Partie begann gleich stürmisch. Zober, an diesem Tag für Schunke im Tor, bekam gleich nach wenigen Augenblicken große Augen, als das Leder an den Querbalken klatschte. "Das kann ja heiter werden", dachte sich da wohl nicht nur unser Schlussmann, doch Wacker biss sich in die Partie - und ging mit der ersten Offensivaktion in Front. Nach einer Hereingabe von der rechten Seiten konnten die Gastgeber nicht entscheidend klären und so bediente R. Marschhausen im Sechzehner Lehmkuhl, der zur Führung einschob.

In der Folge trieb Naumburg fleißig die Ballbesitzzahlen in die Höhe, erspielte sich aber nur wenig Chancen. Zudem wussten unsere Männer immer wieder klug Nadelstiche nach vorne zu setzen und sorgten so für ein munteres Spiel. Wenn dann auch noch Jäschkes Abschluss nicht an der Unterkante der Querlatte, sondern im Tor gelandet wäre - es hätte ein richtig guter Nachmittag werden können. So ging es mit der knappen Führung in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel trauerte man schnell der verpassten 2 zu 0-Führung hinter, denn Naumburg erhöhte sofort den Druck und drehte früh die Begegnung. Zunächst köpfte Reinicke, sträflich freistehend, nach einem Eckball zum Ausgleich ein und wenig später ließ sich Wacker auskontern und kassierte das 1:2 durch den agilen Keita.

Nun hing unsere Elf sichtbar in den Seilen, denn mit dem Rückstand vor Augen ließ die Freude am Verteidigen gegen ballsichere Naumburger spürbar nach. Auch die offensiven Nadelstiche, welche man in der ersten Halbzeit noch zu setzen wusste, konnte man an einer Hand abzählen. So rannte Wacker zunehmend die Zeit davon.

Kurz vor Schluss warf Wacker bei einem Standard noch einmal alles nach vorn, wurde dann aber klassisch ausgekontert und kassierte das vorentscheidende 1:3. Danach ergab sich für Kapitän Henke nach feinem Pass von Jäschke noch die Chance zur Ergebniskosmetik, doch sein Abschluss aus knapp 14 Metern flog am Gehäuse vorbei.

 

Fazit: Wacker wusste durchaus zu gefallen, wurde aber eben für die eigenen Fehler eiskalt bestraft. Positiv bleibt zu erwähnen, dass sich unsere Männer nach den herben Pleiten in der Hinrunde gegen Naumburg dieses Mal deutlich besser präsentierten.

 

Es spielten:

Zober - Kanyar, Meier, Menzel - Henke, Marggraf, Beltz, Woithe, R. Marschhausen - Lehmkuhl (80' Becker), Jäschke

 

Tore:

0:1 5' Lehmkuhl (R. Marschhausen)

1:1 56' Reinicke

2:1 60' Keita

3:1 88' Krumbholz

 

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24. Spieltag: SV Wacker  5:1 TSG Wörmlitz/Böllberg

Klassenerhalt quasi perfekt

 

Unsere Erste Mannschaft sicherte sich am vergangenen Wochenende durch einen 5 zu 1-Heimsieg gegen Wormlitz/Böllberg quasi den Klassenerhalt. Rechnerisch ist dies zwar noch nicht in trockenen Tüchern, bei aktuell 15 Punkten Vorsprung sollte es aber dann doch mit dem Teufel zugehen, wenn da noch was anbrennen sollte. Nun zum Spiel ...

 

Das Spiel begann furios und nach Maß für unsere Männer. Erst köpfte Jäschke mit der ersten Aktion des Spiels zum umjubelten 1 zu 0 ein und dann war es Lehmkuhl, der sofort das zweite Tor nachlegte, indem auch er eine Flanke von R. Marschhausen gekonnt verwertete.

Danach nahm unser Team leider den Fuß vom Gaspedal und ließ Wörmlitz/Böllberg am Spiel teilhaben. In der Vorwärtsbewegung streute Wacker nun mitunter haarsträubende Fehlpässe ein und so konnte man nicht wie erhofft die Partie frühzeitig entscheiden. Unser Gast kam stattdessen immer wieder gefährlich vor das Tor von Schunke, doch die letzte Präzision beim finalen Pass fehlte.

Besser machte es schließlich vor der Pause Jäschke mit seinem zweiten Treffer per Foulelfmeter, der für die beruhigende 3 zu 0-Halbzeitführung sorgte.

 

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Wörmlitz/Böllberg versuchte den Anschlusstreffer herzustellen, ohne sich aber große Gelegenheiten zu erspielen. Stattdessen nutzte Jäschke den sich bietenden Freiraum zu seinem dritten Treffer des Tages. Wacker verpasste es nun aber Ball und Gegner laufen zu lassen, um für weitere Treffer zu sorgen, die durchaus möglich gewesen wären. Stattdessen bestrafte unser Gast einen Stellungsfehler in unserer Hintermannschaft zum 1 zu 4. Keeper Schunke klärte zwar noch einen Schuss aus halbrechter Position, doch den Nachschuss konnte Soto freistehend einschieben - ärgerlich!

Wacker konzentrierte sich in der Folge weiter hauptsächlich auf schnelle Gegenstöße, da Wörmlitz weiter seinen Defensivverbund auflockerte. Mit etwas mehr Zielstrebigkeit hätten unsere Männer hier gut und gern zwei, drei Tore nachlegen können, doch am Ende war ein Treffer nur noch einmal R. Marschhausen vergönnt.

 

Fazit: Mehr Treffer wären durchaus drin gewesen, aber mei - was will man angesichts des bevorstehenden Klassenerhalts meckern?! Unsere Männer sammelten die Zähler gerade rechtzeitig vor den bevorstehenden drei Wochen gegen die aktuelle Top 3 der Landesklasse, Staffel 6 (Naumburg, Günthersdorf, Buna Halle).

 

Es spielten:

Schunke - Kanyar, Mücke (65' Meier), Woithe - Henke, Beltz, Czekalla (73' Menzel), Becker - Lehmkuhl (70' Schumann), Jäschke, R. Marschhausen

 

Tore:

1:0 1' Jäschke (R. Marschhausen)

2:0 2' Lehmkuhl (R. Marschhausen)

3:0 37' Jäschke per Foulelfmeter (Becker)

4:0 54' Jäschke (R. Marschhausen)

4:1 64' Soto

5:1 78' R. Marschhausen (Jäschke)

 

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23. Spieltag: SV Rot-Weiß Weißenfels 1:2 SV Wacker

Zwei Gesichter

 

Nach der Heimpleite gegen Herrengosserstedt reiste unsere Elf am Samstag nach Weißenfels an den Röntgenweg. Ziel war mindestens ein Punktgewinn, um sich weiter von der Abstiegszone fern zu halten. Die Partie sollte aber einmal mehr eine Achterbahnfahrt der Gefühle werden.

 

Um es kurz zu sagen: Die erste Halbzeit war völlig zum Vergessen. Rot-Weiß schnürte unsere Elf hinten ein, die von einer Verlegenheit in die nächste stolperte.

Dass die Gastgeber am Ende der ersten Halbzeit nur mit einem Tor Unterschied führten, hatte man einzig und allein der inkonsequenten Chancenverwertung der Hausherren sowie dem aufmerksamen Schunke und auch einmal dem Aluminium zu verdanken. In der 35. Minute war es dann aber soweit: Ullmann zündete rechts den Turbo und dessen Hereingabe nutzte Wenzel zum Führungstreffer.

Nur einmal kam Wacker wirklich gefährlich vor das Tor. Nach etwa zwanzig Minuten prüfte Henke mit einem Schuss aus der Distanz Keeper Thiel, der sich ordentlich strecken musste, aber letztlich den Versuch klären konnte. Ansonsten waren die Offensivbemühungen unserer Männer arg überschaubar.

 

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zaungästen dann ein vollkommen anderes Bild. Wacker schien endlich in der Partie angekommen zu sein und bestach plötzlich durch geordneten Spielaufbau und brachte es tatsächlich zu vielversprechenden Einschussmöglichkeiten. So kamen unter anderem R. Marschhausen und Lehmkuhl zu ersten Torannäherungen, doch der Ausgleich sollte zunächst nicht fallen.

Auf der anderen Seite musste der SV W immer auf der Hut sein, die schnellen Angreifer der Gastgeber im Zaum zu halten, was mit zunehmender Spieldauer immer besser gelang. Allen voran Beltz sei hier genannt, der Weißenfels' Soulama den Zahn zog und auch offensiv für ordentlich Betrieb sorgte. So war der Ausgleich nach 76 Minuten durch R. Marschhausen auch verdient, als dieser eine Beckerflanke ins Tor köpfen konnte.

Rot-Weiß tat nun wieder mehr für die Offensive und das Spiel wogte hin und her. Als sich alle Beteiligten scheinbar schon mit dem verdienten Remis abgefunden hatten, wühlte sich der eben eingewechselte Meier noch einmal energisch durch den Strafraum der Gastgeber. Im Getümmel behielt er dann auch noch die Übersicht und legte für R. Marschhausen ab, dessen Schuss unhaltbar abgefälscht wurde - 1:2!!! Kurz danach war Schluss.

 

Fazit: Nach der katastrophalen ersten Halbzeit zeigte Wacker im zweiten Durchgang ein vollkommenden anderes Gesicht. Einfach unglaublich, aber kurz gesagt: das ist Fußball [2,00 € dafür ins Phrasenschwein].

 

Es spielten:

Schunke - Kanyar, Jentsch (80' Mücke), Woithe - Menzel, Beltz, Henke, Becker - Jäschke, Lehmkuhl (89' Meier), R. Marschhausen (90' Schumann)

 

Tore:

1:0 35' Wenzel

1:1 76' R. Marschhausen (Becker)

1:2 90' R. Marschhausen (Meier)

 

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22. Spieltag: SV Wacker 1:5 ESV Herrengosserstedt

Serie geendet

 

Am vergangenen Samstag begrüßte unsere Erste daheim die Mannschaft vom ESV Herrengosserstedt. Nach zuletzt ordentlichen Spielen samt Ergebnissen ging unsere Elf mit Selbstvertrauen in die Partie.

 

Das Spiel begann wie erwartet. Die Gäste bauten gleich ordentlich Druck auf und wirkten sehr ballsicher, worauf unser Team tiefstehend reagierte. Früh fiel dann auch die Führung für den ESV und das Zustandekommen war durchaus ärgerlich. Einen knallhart getretenen Freistoß konnte Schunke noch parieren, doch gegen den Abpraller war er machtlos. Tsebro traf und nutzte seinen Freiraum damit eiskalt aus - 1 zu 0.

Durch schnelle Gegenstöße kam Wacker aber in der Folge zu seinen Chancen und durch einen solchen Konter auch zum Ausgleich. Jäschke narrte nach feinem Pass von Becker seinen Gegenspieler und traf mit links zum 1 zu 1. Wenig später dann große Aufregung im ESV-Strafraum, als eine Flanke von Jäschke einem Gästespieler an die Hand klatschte. Den fälligen Handelfmeter pfiff Schriri Schaller zum Unmute des SV W jedoch nicht.

Umso ärgerlicher waren dann die weiteren Höhepunkte im ersten Durchgang. Zunächst rutschte Braune in der 40. Minute eine Flanke vom Spann und diese senkte sich genau im Dreiangel, unhaltbar für Schunke. Auf der anderen Seite gab es nach Foul an Lehmkuhl einen Elfmeter, den jedoch R. Marschhausen über das Gehäuse setzte. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lang, bis Wackers Schlussmann Schunke abermals das Leder aus dem Netz holen musste. Tsebro traf zum zweiten Mal an diesem Tag und nun musste unsere Elf einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Der ESV bestach weiter durch sein ballsicheres Spiel, wobei die Gäste nach schnellen Gegenstößen weiterhin verwundbar schienen, doch Wackers Angreifer wurden ein ums andere Mal nach vermeintlichen Abseitsstellungen zurückgepfiffen.

So entschied sich Coach Wolf kurz vor Schluss noch einmal die Offensive zu stärken, indem Libero R. Marschhausen nach vorn rückte. Doch statt den Anschlusstreffer zu markieren, kassierte Wacker noch zwei Gegentore und so stand am Ende eine (zu hohe) Niederlage zu Buche.

 

Fazit: Das Ergebnis klingt eindeutig, doch das Spiel war deutlich enger. Unsere Männer müssen nun diese Niederlage schnell abschütteln, denn es gibt durchaus positive Dinge mitzunehmen. Nächste Woche geht es zum SV Rot-Weiß Weißenfels.

 

Es spielten:

Schunke - R. Marschhausen, Meier (75' Meier), Menzel - Henke, Beltz, Mücke, Becker (46' Siedler) - Jäschke, Woithe, Lehmkuhl

 

Tore:

0:1 13' Tsebro

1:1 18' Jäschke (Becker)

1:2 40' Braune

1:3 53' Tsebro

1:4 86' Oberreich

1:5 88' Pyrohov

 

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Nachholspiel: ESG Halle 1:1 SV Wacker

Punkt erkämpft

 

Unsere Elf reiste gestern zum Nachholspiel nach Halle. Die Spielvorbereitung war alles andere als geglückt. So fehlten Coach Wolf im Vergleich zum Spiel am Samstag weitere 6 Spieler (u.a. R. Marschhausen, Lehmkuhl, Zimmermann), sodass er stark improvisieren musste. So kam es, dass neben Routinier L. Marschhausen auch Coach Wolf selbst noch für einige Minuten die Schuhe schnürte. Zudem kam erschwerend hinzu, dass die halleschen Verkehrssituation eine pünktliche Anreise verhinderte.

 

Die Partie wurde auf Wunsch von Referee Kasten, welcher ein souveräner Leiter der Partie war, 5 Minuten früher angepfiffen. ESG begann mit viel Druck und konstruktivem Aufbauspiel, Wacker erwartete den Gegner tiefstehend. Nach 5 Minuten bot sich die erste große Chance für Appenroth, der aus kurzer Distanz an Schunke scheiterte.

Wenig später klingelte es dann aber doch. Nach einem langem Ball aus dem Zentrum standen unsere Männer zu weit weg, sodass die Ablage von Beck aus 8 Metern um 1:0 verwandelt werden konnte. Die Gastgeber ließen nun nach und Wacker kämpfte sich in die Partie, doch es ergaben sich keine großen Chancen bis zur Pause.

 

Coach Wolf appellierte an das Team dran zu bleiben und auf die EINE Chance zu warten. Doch statt dem Ausgleich bot sich der ESG nach der Pause die Chance zum 2:0, doch diese Chance von Schulz vereitelte abermals Keeper Schunke. So war Wacker weiter im Spiel und nach einem Foul im Mittelfeld sollte sich die EINE Chance ergeben. Kanyar trat das Leder weit in dem Strafraum, wo es nach einem Kopfballduell im Raum zwischen 5er und 11er runter kam. Unser Routinier Becker roch den Braten und vollstreckte eiskalt zum umjubelten Ausgleich.

Wacker konzentrierte sich nach dem Ausgleich auf die Defensivaufgaben, wohingegen ESG mit viel Druck versuchte den erneuten Führungstreffer zu erzielen. Die beste Chance hatte dabei Appenroth, der aus wenigen Metern den Pfosten traf. Kurz vor Schluss parierte Schunke in der mittlerweile grenzwertigen Dämmerung noch einen Distanzschuss nach einer zu kurz abgewehrten Ecke.  In der Nachspielzeit nahm Coach Wolf mit den Einwechslungen von Zober und sich selbst noch etwas Zeit von der Uhr und so brachte unser Team das Remis erfolgreich über die Zeit.

 

Fazit: Unter diesen Voraussetzungen ist dieser eine Punkt wirklich stark. An dieser Stelle möchten wir Zober und Schumann danken, welche die weite Fahrtstrecke auch ohne (oder nur geringe) Einsatzzeit auf sich nahmen und die Mannschaft trotzdem wesentlich unterstützten, prima Jungs!!!

 

Es spielten:

Schunke - L. Marschhausen, M. Wolf, Menzel - Henke, Marggraf, Beltz, Kanyar (90' Zober) - Meier, Jäschke, Becker (90' K. Wolf)

 

Tore:

1:0 18' Beck

1:1 67' Becker

 

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21. Spieltag: VfB Nessa 0:1 SV Wacker

Wacker holt wichtigen Dreier

 

Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Hunold und Czekalla sowie des urlaubsbedingt fehlenden Woithe konnte Coach Wolf im wichtigen Auswärtsspiel in Nessa eine schlagkräftige Truppe auf das Feld schicken. Trotz gutem Fußballwetter entwickelte sich ein schlechtes Landesklassespiel, das eher durch englische Tugenden (Kick & Rush) bestach.

 

Beide Trainer schienen ihre Spieler auf das enorm wichtige 6-Punkte-Spiel gut vorbereitet zu haben, wobei Nessa zu Beginn viel Druck ausübte und mit harter, aber fairer Zweikampfführung bestach. Der Gastgeber war um ein konstruktives Aufbauspiel bemüht, doch die langen Flugbälle verpufften, da mit Stürmer Müller der Abnehmer fehlte.

Wengelsdorf suchte dagegen nach Ballgewinn den schnellen Weg nach vorn und ging bei einer solchen Aktion auch mit dem schönsten Spielzug des Tages in Führung. R. Marschhausen spielte Meier einen Pass in die Tiefe und dieser fand mit einer maßgenauen Flanke Lehmkuhl in der Mitte - 1:0 für Wacker! Wengelsdorf stand hinten sicher und überließ Nessa das Spielfeld, doch der Gastgeber kam zu keinen klaren Torchancen. So ging es mit der Führung in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel hatte unser Team Glück, dass das Leder nach einem Freistoß nur an den Pfosten klatschte. Weitere Schüsse aus der Distanz seitens des VfB blieben eher ungefährlich und auch die Flanken waren stets Beute unserer Defensivreihe oder Keeper Schunke.

Unsere Elf konzentrierte sich die komplette zweite Halbzeit auf eigene defensive Stabilität und spielte die sich bietenden Kontergelegenheiten unsauber aus. Dazu kam, dass sich angeschlagene Kräfte mitunter 90 Minuten durchbeißen mussten. Die Joker Jentsch, Mücke und Menzel fügten sich dagegen sofort ins Kollektiv ein und bewiesen damit die starke Kaderbreite. Hervorzuheben war an diesem Tag besonders Meier, der ein klasse Spiel ablieferte. Am Ende reichte es für den SV Wacker zu einem eher glücklichen Auswärtssieg, bei dem man offensiv endlich mal durch Effektivität bestach.

 

Fazit: Dieser Dreier war ganz wichtig. Nessa liegt nun erst einmal 9 Punkte zurück und unser Team verschafft sich etwas Luft im Abstiegskampf.

 

Es spielten:

Schunke - Kanyar, Meier, Marggraf - Zimmermann (46' Mücke), Henke, Beltz, R. Marschhausen (19' Jentsch) - Jäschke, Becker (68' Menzel), Lehmkuhl

 

Tor:

0:1 14' Lehmkuhl (Meier) 

 

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20. Spieltag: SV Wacker 2:0 SV Spora

Wacker beweist Geduld

 

Am Samstag empfing unsere Erste daheim an der Saale den SV Spora, gegen den man im Hinspiel nur ein eher enttäuschendes 1:1-Remis holte. Coach Wolf forderte für das Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt nichts anderes als drei Punkte.

 

Dementsprechend begann Wacker durchaus engagiert und verzeichnete erste Torannäherungen durch R. Marschhausen und Beltz. Mit zunehmender Spieldauer sollte dann die Prognose von Wolf wahr werden, dass es ein Geduldsspiel werden könnte.

Während sich Spora hinten weitestgehend erfolgreich einigelte, fand unser Gast offensiv kaum statt. So ging es hauptsächlich in eine Richtung, jedoch fehlte beim letzten Pass die Genauigkeit. So ging es torlos in die Pause.

 

Nach Wiederanpfiff nutzte Lehmkuhl dann eine chaotische Situation im Sporaer Strafraum eiskalt aus. Eher unfreiwillig legte Jäschke den Ball für Lehmkuhl ab, der aus 7 Metern das Leder über die Linie beförderte.

In der Folge erspielten sich unsere Männer gute Gelegenheiten, doch das beruhigende zweite Tor sollte zunächst nicht fallen. Die größte Chance auf das 2:0 bot sich Beltz nach Rückpass von Jäschke, doch sein Abschluss aus 11 Metern mit dem schwächeren Linken ging leider am Tor vorbei. So musste unser Team bis zum Ende höchst konzentriert bleiben, um nicht doch noch den einen goldenen Schuss für die Gäste zuzulassen. Erst in der 89. Minute erlöste R. Marschhausen unsere Elf. Nach feinem Pass von Jentsch traf er aus halblinker Position zum 2:0. Wenig später war Schluss.

 

Fazit: Nicht spektakulär, aber das Soll wurde erfüllt. Wacker gewinnt verdient gegen den SV Spora und lässt über 90 Minuten nicht einen gefährlichen Torschuss zu.

 

Es spielten:

Schunke - Kanyar, Meier, Marggraf - Henke, Beltz, Czekalla, R. Marschhausen - Jäschke (85' Jentsch), Lehmkuhl (82' Zimmermann), Woithe (90' Mücke)

 

Tore:

1:0 49' Lehmkuhl (Jäschke)

2:0 89' R. Marschhausen (Jentsch)

 

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19. Spieltag: BW Zorbau II 2:2 SV Wacker

Remis in Zorbau

 

Unsere Erste bestritt am Samstag zu recht ungewohnter Zeit (Anstoß bereits um 12.30 Uhr) das Auswärtsspiel bei der gut aufgelegten Reserve von Blau-Weiß Zorbau. Neben den ekligen Bedingungen mit starkem Seitenwind und kurzen Regenschauern war Wengelsdorf auch noch stark ersatzgeschwächt, denn mit Siedler, Jäschke und Lehmkuhl fehlte der komplette Sturm.

 

Die Partie war von Beginn an umkämpft, wobei die Hausherren zunächst die besseren Gelegenheiten verbuchten (unter anderem ein Abseitstor, das folgerichtig nicht gegeben wurde). Nach einer Viertelstunde kam Wacker besser ins Spiel und hatte durch Marggraf die große Chance zur Führung, doch der Abschluss nach einem Freistoß von R. Marschhausen landete nur am Pfosten.

Oldie Becker machte es kurz vor der Pause besser. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld legte Jentsch per Kopf auf Becker ab, der mit einem typischen Schlenzer zum 1 zu 0 traf. Die Führung hatte jedoch nicht lange Bestand, da Proschwitz mit einem "Freistoß-Flatter-Kracher" aus 35 Metern zum Ausgleich traf. Das Remis zur Pause war aber durchaus gerecht.

 

Nach dem Seitenwechsel konnte sich Wacker dann bei Schlussmann Zober bedanken, dass man nicht in Rückstand geriet. Einen Kopfball aus 5 Metern nach einer Ecke parierte dieser nämlich ganz stark. Vorne erzielte Becker mit einem Freistoß, unter gütiger Mithilfe des Keepers, die erneute Führung (52').

Zorbau reagierte nun mit wütenden Angriffen und kam in der 61. Minute durch Zech, dem besten Mann bei den Hausherren, zum Ausgleich. Dieser setzte sich gegen 4 (!) Leute durch und traf aus 18 Metern zum 2 zu 2. Danach ergaben sich für beide Mannschaften durchaus Chancen zum fünften Treffer der Begegnung, doch sowohl Zober als auch Henze hielten ihren Kasten nun sauber. Insgesamt stand Wackers Defensivreihe um Libero Kanyar aber auch gut und so war das Remis am Ende auch verdient.

 

Fazit: Mit diesem Unentschieden kann Wacker durchaus leben. Mit etwas mehr Zugriff in der Defensivbewegung und einer Portion Glück wäre vielleicht auch mehr drin gewesen.

 

Es spielten:

Zober - Kanyar, Menzel, Henke - Zimmermann, Beltz, Marggraf, R. Marschhausen - Becker, Jentsch (82' Mücke), Meier

 

Tore:

0:1 41' Becker

1:1 43' Proschwitz

1:2 52' Becker

2:2 61' Zech

 

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18. Spieltag: SV Wacker 1:0 Eintracht Gröbers

Umjubelter Arbeitssieg

 

"Puh, war das wieder ein Nervenspiel." So oder so ähnlich dürfte das Fazit zum Spiel unserer 1. Männermannschaft lauten. Die Zuschauer erlebten nämlich ein unterhaltsames Spiel zweier Landesklasseaufsteiger, die beide im Abstiegskampf stecken.

 

Während Gröbers wie erwartet von Anfang an mit Zweikampfhärte und vielen langen Bällen agierte, versuchte unser Team mit variabler Spielanlage ein frühes Tor zu erzielen, was auch durchaus möglich gewesen wäre. Chancen boten sich unter anderem Lehmkuhl, dessen Schuss wenige Meter vor dem Tor noch geblockt wurde, und auch R. Marschhausen bekam das Leder nicht im Tor unter, als er den Torwart schon umkurvt hatte, dann aber ins Straucheln kam und ein Gästespieler klären konnte.

Nach der intensiven Anfangsphase, in der Coach Wolf bereits früh verletzungsbedingt wechseln musste (Zimmermann für Menzel), kam der SV Wacker nicht mehr so häufig vor das Tor von Gröbers und die Partie fand hauptsächlich im Mittelfeld statt. Bis zur Pause sollte nicht mehr viel passieren und so ging es torlos in die zweiten 45 Minuten.

 

In der 2. Halbzeit begannen unsere Männer erneut forsch - Lehmkuhl war frei durch, traf aber nur den linken Pfosten. Wenige Minuten zuvor fehlten schon einmal nur wenige Zentimeter zur Führung, als Marggraf aus 16 Metern knapp am Tor vorbei köpfte. Es war zum Haareraufen!

In der Folge bekam Gröbers wieder mehr Zugriff auf das Spiel, jedoch waren die Offensivbemühungen weiter recht überschaubar. Erst bei einem wahren Freistoßknaller aus knapp 25 Metern musste Schunke erstmals richtig eingreifen. Nach zwei weiteren verletzungsbedingten Wechseln (Siedler für L. Marschhausen und Kanyar für Czekalla) wurden die Sorgen beim SV Wacker nicht weniger. Ein Sieg war hier mittlerweile mehr als verdient, doch die Zeit rannte allmählich davon.

Erst in der 83. Minute erlöste Oldie Becker nach Vorlage von Siedler unsere Männer mit dem Führungstor. Bis zum Schluss musste dann aber weiter um den Dreier gezittert werden, da die Kontergelegenheiten nicht sauber zu Ende gespielt wurden. Sei's drum: es reichte auch so zum verdienten Heimsieg!

 

Fazit: Seit langer Zeit spielt Wacker endlich mal wieder zu Null. Dieser Sieg belohnt das Team für die harte Arbeit der letzten Wochen. Die kommenden Aufgaben werden aber nicht leichter - nächste Woche geht es nach Zorbau.

 

Es spielten:

Schunke - L. Marschhausen (51' Siedler), Menzel (27' Zimmermann), Meier - Henke, Beltz, Czekalla (79' Kanyar), R. Marschhausen - Marggraf, Becker, Lehmkuhl

 

Tor:

1:0 83' Becker (Siedler)

 

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17. Spieltag: SV Wacker 1:3 BSC Laucha 99

Wacker erleidet herben Rückschlag

 

Am Samstag empfing unsere Erste bei bestem Frühlingswetter den BSC Laucha, gegen die man sich im Hinspiel einen knappen Sieg (2:1) erarbeitet hatte. Coach Wolf warnte seine Elf eindringlich vor einem umkämpften Spiel und sollte damit wieder einmal Recht behalten.

 

Die Partie begann ohne große Abtastphase. Früh konnte sich der am diesen Tag das Tor hütende Zober nach einem Eckball auszeichnen. Auf der anderen Seite dauerte es lange bis zur ersten Torannäherung, doch ein Freistoß von R. Marschhausen war dafür gleich ein Hochkaräter. Sein Versuch strich hauchzart am Gehäuse vorbei. Die nächste vielversprechende Gelegenheit bot sich Beltz, dem nach einem Strafraumgewühl das Leder vor die Füße rollte, doch Lauchas Hüter parierte stark.

Die Gäste probierten es auf dem Weg nach vorn hauptsächlich mit langen Bällen auf den agilen Hoffmann, der unsere Abwehr auch das eine oder andere Mal vor Probleme stellte, doch bis zur Pause sollte die 0 stehen bleiben.

 

Nach dem Seitenwechsel dann der Rückschlag: Elste bekam im Strafraum viel zu viel Freiraum und erzielte mit einem strammen Schuss aus halblinker Position den Führungstreffer für Laucha. Wacker war nun gefordert, doch irgendwie gelang auf dem Weg nach vorn heute nicht viel. Die besten Gelegenheiten auf den Ausgleich boten sich Becker, der aus wenigen Metern am Hüter scheiterte, und R. Marschhausen, dessen Versuch aus ca. 20 Metern ebenfalls vom Keeper entschärft wurde.

In der 76. Minute kam es wie es kommen musste. Bothe traf nach einem Freistoß per Kopf zum 2 zu 0. Wenige Minuten zuvor hielt Schlussmann Zober seine Mannen mit einer starken Parade im 1 gegen 1 mit Lauchas auffälligsten Offensivmann Hoffmann noch im Spiel. Als jedoch R. Marschhausen nur fünf Minuten nach dem 0 zu 2 einen Foulelfmeter zum Anschlusstreffer verwandelte, keimte noch einmal Hoffnung beim SV W auf.

Dies war aber nur von kurzer Dauer, denn kurz danach entschied Laucha mit dem dritten Treffer die Partie. Einen langen Ball ließ Hoffmann über den Schädel rutschen - 1:3. Zu allem Überfluss verlor Wacker in der Nachspielzeit noch Woithe mit einer roten Karte.

 

Fazit: Wacker steckt nach der bitteren Heimpleite gegen den direkten Konkurrenten Laucha richtig drin im Abstiegskampf. Unsere Männer müssen jetzt in den kommenden Spielen eine Reaktion zeigen!

 

Es spielten:

Zober - L. Marschhausen, Menzel, Woithe - Henke, Beltz, Marggraf, R. Marschhausen - Jäschke, Becker (68' Meier), Siedler (82' Zimmermann)

 

Tore:

0:1 56' Elste

0:2 76' Bothe

1:2 81' R. Marschhausen per Foulelfmeter (Jäschke)

1:3 85' Hoffmann

 

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Nachholspiel: SV Motor Zeitz 2:1 SV Wacker

Unnötige Pleite im Nachholspiel

 

Am Samstag trat unsere Elf in Zeitz zum Duell mit dem SV Motor an. Der Mitaufsteiger hatte eine erfolgreiche Vorbereitung (3 Siege) hinter sich und dementsprechend warnte Coach Wolf davor, den Mitaufsteiger zu unterschätzen (vor dem Spiel war Motor Drittletzter mit 10 Punkten).

 

Auf dem Kunstrasen an der Tiergartenstraße entwickelte sich schnell ein dynamisches Spiel. Motor kam dabei in den gut ersten 20 Minuten auch zu seinen Chancen, weil Wacker in der Defensivbewegung noch nicht so sattelfest stand. Die Folge waren am Ende zwei Gegentore durch Ginter, wobei gerade der zweite Treffer, ein abgefälschter Freistoß, sehr ärgerlich war.

Unsere Männer kamen aber nach dem zweiten Gegentreffer langsam auf Betriebstemperatur, besonders Lehmkuhl bot sich mehrfach die Chance auf den Anschlusstreffer, doch die letzte Genauigkeit fehlte ihm genauso wie Mücke bei seinem Kopfball nach einer Becker-Ecke. So ging es mit einem 2-Tore-Rückstand in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel drückte unser Team ordentlich auf das Gaspedal, um den schnellen Anschluss herzustellen. Unter anderem scheiterte Becker mit einem Heber am Querbalken. Nach 60 Minuten zappelte der Ball aber dann doch im Netz. Mücke traf nach Freistoßhereingabe von R. Marschhausen aus dem Gewühl heraus zum 1 zu 2.

Fortan verlor Wacker etwas die Linie auf dem Weg nach vorn und die Partie entwickelte sich mehr und mehr zu einem wahren Abstiegskampf, bei der Schiri Schaller alle Hände voll zu tun hatte. Die Partie fand zwar in großen Teilen in der Hälfte der Gastgeber statt, doch bis zum Schlusspfiff boten sich Wacker nicht mehr die ganz großen Gelegenheiten, sodass dieses Spiel knapp an Motor Zeitz ging.

 

Fazit: Unsere Männer haben sich nicht viel vorzuwerfen - nur eben die Anfangsphase, durch die man am Ende das Spiel verlor.

 

Es spielten:

Schunke - L. Marschhausen, Mücke, Woithe - Zimmermann, Beltz, Marggraf, R. Marschhausen - Lehmkuhl, Siedler (75' Kanyar), Becker

 

Tore:

1:0 6' Ginter

2:0 26' Ginter

2:1 60' Mücke

 

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15. Spieltag: TSV Leuna 2:3 SV Wacker

Derbysieg - nach Rückstand Spiel gedreht

 

Es hatte den Anschein, dass unsere Elf im letzten Pflichtspiel des Jahres bei eisigen Temperaturen zumindest geistig etwas länger in der Kabine blieb.

 

Anders der TSV Leuna: von Beginn suchte der Gastgeber an den Weg über die Außenbahn zum Tor. Bereits in der dritten Spielminute war es dann ein langer Ball, der über alle hinweg flog und dann noch auf oder hinter der Linie geklärt wurde. Dies war schwer zu erkennen. Das Schiedsrichterkollektiv entschied sich jedoch zugunsten der Heimelf und gab den Treffer.

Wacker bekam in dieser Phase weiter kein Bein vor das andere. Wieder nach einer Flanke kam Hähnel vor Schunke zum Kopfball und es stand plötzlich 2 zu 0. Nur eine Minute später wieder eine Großchance, als Wilke völlig blank vor Schunke auftauchte, welcher aber dieses Mal mit einer starken Parade glänzte. Die Gastgeber hätten hier gut und gerne mit 3 bis 4 zu 0 führen können.

Nach knapp 20 Minuten erwachte unsere Mannschaft endlich und sollte sich nach einer knappen halben Stunde mit dem Anschlusstreffer belohnen. Der auffällige Hunold setzte einem langen Ball nach und zwang so seinen Gegenspieler förmlich zum Eigentor. Wacker war ab jetzt das spielbestimmende Team und glich mit einem sehenswerten Treffer durch Jäschke noch vor der Pause aus. Lehmkuhl setzte sich im Mittelfeld durch und hatte dann das Auge für Jäschke, der den Ball ins lange Eck zirkelte.

 

Nach der Pause kam der TSV besser aus der Kabine und schnürte die Wolf-Elf in der eigenen Hälfte ein. Die Defensive mit Libero Marggraf ließ aber nur noch kaum etwas zu. Währenddessen setzte Wacker immer wieder Nadelstiche und hätte so bereits nach knapp einer Stunde in Führung gehen können. Leuna's Torwart konnte Jäschke im Strafraum nur noch regelwidrig stoppen, hielt aber dann den Strafstoß von Siedler.

Ansonsten konzentrierte sich Wacker auf eine stabile Defensive und wurde über Konter gefährlich. So auch nach ca. 70 gespielten Minuten. Nach einem Sahnepass von Lehmkuhl kam es wieder zum Duell Jäschke gegen Goloiuch. Diesmal legte er sich den Ball am Torwart vorbei und erzielte aus spitzem Winkel die erstmalige Führung. Die Gastgeber erhöhten nun deutlich ihre Offensivbemühungen, doch bissen sich an der Abwehr die Zähne aus. So brachte Wacker die knappe Führung über die Zeit und konnte ausschließend ausgiebig den Derbysieg feiern!

Gute Besserung wünschen wir noch Leunas Kevin Degner, der sich kurz vor Schluss nach einem unglücklichen Zusammenprall an der Schulter verletzte.

 

Fazit: Mit 19 Punkten aus bisher 14 Partien steht Wacker mit einem recht ausgewogenen Torverhältnis (24:26) im Tabellenmittelfeld auf Rang 9. So kann das Team mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.

 

Es spielten:

 Schunke - L. Marschhausen (20' Meier), Mücke, Marggraf - Zimmermann, Henke, Beltz, Hunold - Lehmkuhl, Jäschke (88' Menzel), Siedler (79' Jentsch)

 

Tore:

 1:0 6' Wilke

 2:0 11' Hähnel

 2:1 35' ET

 2:2 38' Jäschke (Hunold)

 2:3 68' Jäschke (Lehmkuhl)

 

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14. Spieltag: SV Wacker 4:2 SV Großgrimma

Nervenprobe nach deutlicher Führung

 

Nach dem zuletzt spielfreien Wochenende, bedingt durch die Spielabsage in Zeitz, ging es für unsere Erste weiter mit einem Heimspiel gegen den SV Großgrimma.

 

Die Partie begann mit einer Schrecksekunde, als nach einer Flanke von der rechten Seite plötzlich ein Gästespieler völlig blank im Zentrum stand, das Leder aber über das Tor köpfte. Das Schiedsrichtergespann entschied zwar auf Abseits, aber hier hatte die Zuordnung noch nicht gepasst, was mit zunehmender Spieldauer allerdings immer besser wurde. Auf der anderen Seite ging Wacker nach neun Zeigerumdrehungen in Front, als Beltz eine Kopfballverlängerung von R. Marschhausen zum 1 zu 0 nutzte.

Die Begegnung war fortan von intensiven Zweikämpfen im Mittfeld geprägt, wobei Wacker häufiger in die gefährliche Zone vordringen konnte. So klärte ein Gästespieler unter anderem einen Schuss von Jäschke knapp vor der Linie für seinen bereits geschlagenen Keeper. In der 34. Minute war es dann aber so weit: R. Marschhausen erhöhte per Freistoß auf 2:0, was auch das Halbzeitresultat war.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Großgrimma erwartungsgemäß noch einmal den Druck, doch Wacker konnte mit einem Konter für die vermeintliche Vorentscheidung sorgen. Czekalla, gerade erst eingewechselt, wurde im Sechzehner von Beltz bedient und traf per Außenrist zum 3:0.

Was danach folgte, ist schwierig zu erklären. Unsere Elf verlor deutlich an Spannung und schien sich dem Dreier bereits sicher zu sein, was innerhalb von acht Minuten mit zwei Toren unserer Gäste bestraft wurde. Zunächst spazierte ein Gästespieler durch den Strafraum und am Ende war es Schlosser, der das Leder nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste. Und 15 Minuten vor Schluss kam es noch dicker, als Richter einen Elfmeter im Tor unterbrachte.

Von da an begann das große Zittern. Wacker stand nun tief und war bemüht das Ergebnis über die Zeit zu bringen, während Großgrimma die zweite Luft bekam. Bis weit in die Nachspielzeit stockte Wackers Anhang mehrfach der Atem, doch dann sorgte Lehmkuhl mit einem Solo für die Entscheidung und traf zum 4 zu 2-Endstand.

 

Fazit: Zum letzten Heimspiel in 2016 zeigte unsere Elf noch einmal ihre zwei Gesichter. Wusste man offensiv mitunter zu gefallen, zeigte man sich nach der deutlichen Führung unkonzentriert und ließ so den Gegner noch einmal heran kommen. Hier hat das Wolf-Team noch Luft nach oben.

 

Es spielten:

Schunke - L. Marschhausen (61' Hunold), Mücke, Woithe - Henke, Beltz, Marggraf, R. Marschhausen, Jäschke (89' Becker), Lehmkuhl - Siedler (61' Czekalla)

 

Tore:

1:0 9' Beltz (R. Marschhausen)

2:0 34' R. Marschhausen

3:0 64' Czekalla (Beltz)

3:1 67' Schlosser

3:2 75' Richter per Foulelfmeter

4:2 90'+2 Lehmkuhl

 

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12. Spieltag: SV Wacker 2:3 SV Blau-Weiß Günthersdorf

Moral gezeigt, aber dennoch verloren

 

Am Samstag begrüßte der SV Wacker die Gäste aus Günthersdorf daheim an der Saale. Nach zuletzt zwei Pleiten gegen die Spitzenteams Buna Halle und Naumburger SV wollte unser Team wieder in die Erfolgsspur finden.

 

Dass dieses Vorhaben nicht leicht werden würde, war klar, doch mit einer Leistung, wie sie über weite Strecken der ersten Hälfte gezeigt wurde, kann man auch nichts holen. Dabei begann Wacker nicht schlecht und kam anfangs mit Chancen durch Lehmkuhl und Woithe noch recht gut in die Partie.

Mit zunehmender Spieldauer übernahm Günthersdorf aber das Zepter und ging nach 34 Minuten in Führung. Woithe, der zuvor einem Ball im Aufbauspiel schon nicht entgegen kam und dadurch den Angriff der Gäste eingeleitet hatte, vollendete (leider) eiskalt einen Rückpass von der Grundlinie ins eigene Tor. Und noch vor der Pause schlug Günthersdorf ein zweites Mal zu, als Keeper Schunke einen Distanzschuss nur unzureichend abklatschen lassen konnte. Drischmann war zur Stelle und traf zum 0:2-Pausenstand.

 

Nach dem Seitenwechsel zeigte Wacker dann ein anderes Gesicht und ging wesentlich engagierter zu Werke. Nach ersten Torannäherungen war es schließlich R. Marschhausen, der nach Vorlage von Jäschke zum 1:2 verkürzte (61. Minute). Nur fünf Minuten später stellte Günthersdorf allerdings den alten Abstand wieder her - Jostock musste freistehend nur noch einschieben. Bitter, denn unser Team war in dieser Phase am Drücker. Das Spiel wogte nun hin und her, keines der beiden Teams gelang jedoch zunächst ein weiterer Treffer.

Dieser sollte erst in der 74. Minute fallen, als dem Schlussmann unserer Gäste ein echter Lapsus unterlief, indem er mit einem Abschlag R. Marschhausen abschoss und der Abpraller im Tor landete, wurde es spannend. Bis zum Schlusspfiff versuchte Wacker alles, doch es blieb bei einer erneut knappen Niederlage.

 

Fazit: Mit dem teilweise pomadigen Auftritt in der ersten Halbzeit hat sich Wacker den erneuten Punkteverlust leider selbst zuzuschreiben. Günthersdorf zeigte sich zudem einfach abgezockter.

 

Es spielten:

Schunke - L. Marschhausen, Menzel (55' Becker), Marggraf - Henke, Beltz, Lißon (55' Mücke), R. Marschhausen - Jäschke, Woithe, Lehmkuhl

 

Tore:

0:1 34' ET

0:2 42' Drischmann

1:2 61' R. Marschhausen (Jäschke)

1:3 66' Jostock

2:3 74' R. Marschhausen

 

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11. Spieltag: Buna Halle 2:1 SV Wacker

Knappe Niederlage bei Buna

 

Am Samstag ging es für unsere Erste nach einer Woche Spielpause weiter in der Landesklasse. Aufgrund der andauernden Regenfälle unter der Woche war der heimische Platz derart aufgeweicht, dass man das Heimrecht wieder zurücktauschte und das Spiel auf den Hartplatz in Halle-Neustadt verlegte.

 

Von Anpfiff weg besann sich unsere Elf darauf, defensiv die Räume eng zu halten und vorn offensive Nadelstiche zu setzen, was zu Beginn auch noch gut gelang. So verpasste Jäschke eine Hereingabe von Woithe nur knapp und Lehmkuhl konnte sich mehrfach aussichtsreich in Szene setzen, verpasste aber den Abschluss.

Die Hausherren bekamen jedoch mit zunehmender Spieldauer immer mehr Zugriff auf die Partie und münzten ihren hohen Ballbesitzanteil auch in Torchancen um, bei den aber Schlussmann Schunke stets auf dem Posten war. Den Abschlüsse aus der zweiten Reihe fehlte zudem die Präzision, sodass hinten die 0 auch zur Halbzeit weiter stand.

In die Pause ging man allerdings mit einer Führung, denn nach einem Freistoß von R. Marschhausen behinderten sich zwei Abwehrspieler unseres Gastgebers so sehr, dass der Kapitän der Bunesen ins eigene Tor traf.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Buna den Druck und unser Team schaffte nur noch wenig Entlastung nach vorn. Doch um ein Haar hätte Wacker die Führung ausgebaut! Nach einem Woithe-Rückpass von der Grundlinie hatte Jäschke frei vor dem Tor die große Chance auf das zweite Tor, doch ein Abwehrspieler bekam noch das Bein dazwischen.

Stattdessen kam Buna zum verdienten, wenn auch in der Entstehung etwas glücklichen Ausgleich. Der ansonsten sehr aufmerksame R. Marschhausen wollte einen langen Ball für seinen Keeper Schunke durchlassen, doch ein Hallenser roch Lunte, spritzte dazwischen und wurde von unserer Nummer 1 zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Torjäger Gros sicher zum 1 zu 1.

Wacker war ob des Ausgleichs sichtlich angeknockt und hatte nun Mühe den Angriffen von Halle Stand zu halten. Rund zehn Minuten vor dem Abpfiff ging unser Gastgeber dann in Front. Nach einem Freistoß köpfte ein Bunese den Ball ins verwaiste Tor, wo Marggraf artistisch versuchte das Leder noch von der Linie zu kratzen, aber es half nichts - 2 zu 1 für Halle.

In der Folge wogte das Spiel hin und her. Jäschke hatte vorn aus spitzem Winkel noch einmal die Chance, doch ihm gelang ebenso wenig ein Treffer wie Gros, der das Leder frei vor Schunke nicht im Gehäuse unterbekam. So blieb es beim knappen 1 zu 2 aus Wacker-Sicht.

 

Fazit: Unsere Elf präsentierte sich kampfstark, sorgte in der zweiten Halbzeit aber für zu wenig Entlastung nach vorn. Der Sieg für Buna ist daher auch verdient.

 

Es spielten:

Schunke - R. Marschhausen, Menzel (76' Becker), Marggraf - Henke, Czekalla, Beltz, Lißon - Woithe, Jäschke, Lehmkuhl

 

Tore:

0:1 45'+2 ET

1:1 62' Gros per Foulelfmeter

2:1 79' Walther

 

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10. Spieltag: SV Wacker 0:3 Naumburger SV 05

Regenschlacht verloren

 

Am Samstagnachmittag hatte unsere Elf auf höchst durchgeweichten Boden einen dicken Brocken vor der Brust. Die Naumburger waren noch aus dem Supercupfinale bekannt, doch mit Ehrfurcht ging unsere Elf nicht ins Spiel. Stattdessen wollte man mit einer kompakten Defensive das Spiel lange offen halten.

 

Von Beginn an hatte Naumburg mehr Spielanteile, doch lange Zeit erspielten sich unsere Gäste keine große Gelegenheiten. Die erste Großchance wusste Naumburg allerdings direkt zu nutzen, als Reinicke mit einem Solo von rechts in den Strafraum eindrung. Seine als Hereingabe wurde abgefälscht und trudelte unglücklich ins Tor - 0:1! Fünf Minuten später erhöhte Naumburg nach einer Ecke direkt auf 0:2, als Ajo nach einem eigentlich missratenen Kopfball aus 8 Metern frei einnetzen konnte.

Kurz musste man nun fürchten, dass Wacker hier wieder ein ähnliches Debakel wie im Supercup erleben würde, doch unsere Elf fing sich wieder, auch wenn offensiv nur wenig Entlastung kam.

 

Nach dem Seitenwechsel gelang es unserem Team besser die sich bietenden Konter gegen weit aufgerückte Gäste in Torchancen umzumünzen, doch die letzte Genauigkeit fehlte. Auf der anderen Seite hatte man Glück, dass dem vermeintlichen 0:3 durch Keita wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung verweigert wurde und Schlussmann Schunke einen Elfmeter hielt.

Weniger Glück hatte dagegen Oldie Becker nach rund 70 Minuten, als er einen Heber wunderbar über Naumburgs Keeper Winckelmann brachte, dieser allerdings nur an den Querbalken klatschte. Unsere Männer waren weiterhin bemüht den Anschlusstreffer herzustellen, doch dabei konnte die eigene Defensive gegen die ballsicheren Gäste nicht aufgelockert werden. Kurz vor Schluss schraubte Derwel das Ergebnis nach einem Konter dann doch noch auf 0 zu 3 und somit war auch der letzte Funken Hoffnung erloschen.

 

Fazit: Gegen diesen Gegner war für Wacker einfach nichts zu holen. Die Punkte für den Klassenerhalt muss Wacker in anderen Spielen sammeln.

 

Es spielten:

Schunke - L. Marschhausen, Woithe, Menzel - Zimmermann (46' Hunold), Henke, Lißon, Beltz, R. Marschhausen - Jäschke, Becker (78' Meier)

 

Tore:

0:1 24' Reinicke

0:2 29' Ajo

0:3 87' Derwel

 

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9. Spieltag: TSG Wörmlitz  2:4 SV Wacker

Nicht mit Ruhm bekleckert

 

Am Samstag reiste unsere Erste Mannschaft nach Halle zum Tabellenletzten Wörmlitz. Auf dem Papier war es also eine klare Pflichtaufgabe, die unser Team zu bewältigen hatte, wenn man das Saisonziel Klassenerhalt erreichen möchte.

 

Das Spiel begann kurios. Nach feinem Pass von Jäschke erzielte Lehmkuhl bereits in der zweiten Spielminute das 1:0 für unseren SV W. Doch weniger das Führungstor war so kurios, sondern die nun folgende Szene. Der Kapitän der Gastgeber diskutierte sekundenlang mit dem Unparteiischen Amonat, der schließlich den gelben Karton zeigte. Doch auch danach riss die Diskussion scheinbar nicht ab und so zeigte der Referee die Ampelkarte. Wörmlitz musste nun mit einem 0:1-Rückstand mehr als 85 Minuten in Unterzahl bestreiten.

Dies führte wohl dazu, dass sich der eine oder andere Akteur im Wackerdress in Sicherheit wiegte, anderes war das folgende Spielgeschehen nicht zu erklären! Statt mit einem Mann mehr das Spiel zu bestimmen, brannte es im eigenen Strafraum lichterloh! Einzig den schwachen Abschlüssen und Keeper Schunke war es zu verdanken, dass Wacker hier kein böses Erwachen erlebte. Nach 37 Minuten war es dann aber so weit: nach einem Freistoß köpfte der sträflich freistehende Wenzig zum 1:1 ein.

Doch Wacker hatte das Glück auf seiner Seite. Lißon wurde nach Pass von Hunold im Sechzehner zu Fall gebracht und so konnte R. Marschhausen noch vor der Halbzeitpause per Elfmeter zum 2:1 netzen.

 

Nach dem Seitenwechsel tat sich unsere Elf weiter schwer die Partie zu beruhigen. Zu oft suchte man den schnellen Weg nach vorn, was in unnötigen Ballverlusten endete. Erst als Woithe nach Querpass von Jäschke zum 3:1 einschob (65'), konnte Coach Wolf etwas durchatmen. Wenig später erhöhte Oldie Becker mit feinem Schlenzer noch auf 4 zu 1, was gleichbedeutend mit der endgültigen Entscheidung war. Weitere Chancen durch Lehmkuhl, Jäschke und R. Marschhausen wurden dann liegen gelassen.

Stattdessen traf Grundmann kurz vor dem Abpfiff noch zum 2:4 für die Gastgeber, was gleichzeitig der Endstand dieser Begegnung war.

 

Fazit: Wacker holte drei Punkte - das war im Grunde das Beste am Spiel. Mit diesem Pflichtsieg steht Wacker nun auf Platz 7 der Tabelle.

 

Es spielten:

Schunke - R. Marschhausen, Mücke, Marggraf (52' Becker) - Henke, Beltz, Lißon, Hunold (60' Zimmermann) - Lehmkuhl (77' Jentsch), Jäschke, Woithe

 

Tore:

0:1 2' Lehmkuhl (Jäschke)

1:1 37'

1:2 40' R. Marschhausen per Foulelfmeter (Lißon)

1:3 65' Woithe (Jäschke)

1:4 76' Becker (Zimmermann)

2:4 86' Grundmann

 

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8. Spieltag: SV Wacker 1:2 Rot-Weiß Weißenfels

Wieder kein Sieg gegen Rot-Weiß

 

Am Samstag bestritt unsere Erste Mannschaft auf rutschigem Untergrund ihr Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Rot-Weiß Weißenfels. Unsere Elf wollte den Gästen nach mehr als zehn Jahren mal wieder eine Niederlage hinzufügen, doch dieses Vorhaben sollte scheitern.

 

Das Spiel begann denkbar schlecht. Mit der ersten Gelegenheit ging Rot-Weiß in Führung. Wacker ließ den Gegenspielern einfach zu viel Raum und diese bedankten sich in Person von Ghebregergis zum 1:0, als dieser eine Hereingabe fünf Meter vor dem Tor nur noch über die Linie drücken musste. Unsere Elf hatte Mühe vor allem den agilen 8er Soulama unter Kontrolle zu bringen und als dies nach etwa 15 Minuten besser gelang, kam man mit der ersten nennenswerten Offensivaktion zum Ausgleich. Jäschke wurde im Strafraum übermütig angegangen und den folgenden Strafstoß verwandelte R. Marschhausen zum 1:1.

Nach etwa einer halben Stunde kam es dann zu einer viel diskutierten Szene: Lehmkuhl steckte nach feinem Solo auf den durchgestarteten Woithe, der mit dem herausgeeilten Weißenfelser Torhüter zusammenrasselte. Schiri Bohrmann behielt trotz der vehementen Aufregung unserer Gäste die Ruhe und gab Gelb. Rot-Weiß Keeper Schreiber konnte nach kurzer Behandlungspause auch weiterspielen - lediglich sein Finger musste etwas gekühlt werden ...

 

Auch nach dem Seitenwechsel hatte Rot-Weiß mehr Ballbesitz, fand jedoch wenig Lücken im Defensivverbund unseres Teams. Die Partie wurde zunehmend von Ungenauigkeiten im Aufbauspiel beider Mannschaften bestimmt, sodass es am Ende einer Einzelaktion bedurfte, dem Spiel die entscheidende Wendung zu geben. Ein Gästspieler setzte 30 Meter vor dem Tor zum Solo an und konnte erst im Strafraum durch ein Foul gestoppt werden - Strafstoß! Diesen verwandelte Denzin gekonnt zum nicht unverdienten 1:2.

Wacker war nun gefordert, tat sich an diesem Tag jedoch schwer ein geordnetes Spiel aufzuziehen. So war es am Ende eine Einzelaktion von Jäschke, die fast zum Ausgleich geführt hätte. Ein Schlenzer von ihm wurde allerdings noch an den Pfosten abgefälscht, sodass Rot-Weiß weiter in Front lag. Weißenfels blieb nun durch Konter brandgefährlich und brachte damit Wackers Hintermannschaft ordentlich zum Schwitzen. Auf der anderen Seite hatte R. Marschhausen Sekunden vor dem Pfiff noch einmal eine Großchance, doch im Strafraumgewühl fand sein Schuss, bei dem er auch noch wegrutschte, nicht den Weg ins Tor. So gingen die drei Punkte am Ende auch verdient an unsere Gäste.

 

Fazit: Erneut bewahrheitete sich, dass Fehler in der Landesklasse einfach konsequent bestraft werden.

 

Es spielten:

Schunke - R. Marschhausen, Mücke, Henke - Zimmermann, Beltz, Marggraf, Lehmkuhl, Jäschke, Becker (62' L. Marschhausen) - Woithe (79' Jentsch)

 

Tore:

0:1 5' Ghebregergis

1:1 16' R. Marschhausen per Foulelfmeter (Jäschke)

1:2 69' Denzin per Foulelfmeter

 

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7. Spieltag: ESV Herrengosserstedt 3:0 SV Wacker

Nichts zu holen in Herrengosserstedt

 

Achja ... Unsere Erste Mannschaft genoss am Samstag eine rund 1-stündige Auswärtsfahrt quer durch den Burgenlandkreis. Reiseführer Becker konnte allerhand Geschichten zu bis dato unbekannten Orten erzählen und sah sich im Urteil der mitunter begeisterten Zuhörer bestätigt. "Malerisch" sei die Reiseroute gewesen. Nun aber zum Spiel.

 

Unser Team wollte gegen die favorisierten Gastgeber kompakt stehen und dementsprechend defensiv ging Wacker die Partie an. Herrengosserstedt hatte damit auch durchaus seine Probleme, denn Chancen blieben lange Zeit Mangelware. Eigene Offensivbemühungen entwickelte unsere Elf dagegen kaum, sodass knapp eine halbe Stunde lang eher magere Fußballkost geboten wurde..

Dann aber kamen die Gastgeber zu einer Druckphase, in der unter anderem ein ESV'ler in Mario-Gomez-Gedächtnis-Manier (EM 2008) das Leder aus drei Metern über das Tor setzte. Auf der Gegenseite war es Jäschke nach einem Konter, der die Chance zum Führungstor hatte, das Spielgerät aber neben das Gehäuse setzte. So ging es torlos in die Kabine.

 

Coach Wolf stellte etwas offensiver um, schließlich sah er die Probleme in der Hintermannschaft von Herrengosserstedt, wenn es nach Kontern schnell ging. Die Partie war in der zweiten Halbzeit weiterhin offen, auch wenn Herrengosserstedt mehr Ballbesitz hatte. Das erste Tor sollte jedoch nach einem Standard fallen. Menzel bekam den Ball in der 62. Minute unglücklich an die Hand und hatte Glück, dass der Tatort vom gut leitenden Schiri Lemaire kurz vor die Sechzehnerkante verlegt wurde. "Sei's drum", dachte sich ESV-Stürmer Hackbarth und versenkte das Leder mit einem strammen Schuss in die Torwartecke. Hier sah Keeper Schunke etwas unglücklich aus.

In der Folge war Wacker bemüht die eigene Defensivreihe dicht zu halten und sich vorn Chancen zu erspielen. In der 75. Minute dann aber der nächste Nackenschlag: Wacker bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und in Flipper-Manier rollte der Ball schließlich Hackbarth vor die Füße, der die Einladung dankend annahm und auf 2:0 erhöhte. Kurz danach hatte der eingewechselte Mücke den Anschlusstreffer auf dem Schlappen, doch eine Hereingabe über rechts setzte er aus vollem Lauf knapp links am Gehäuse vorbei. Die Uhr tickte nun gegen Wacker und quasi mit dem Schlusspfiff fiel dann auch noch das 3:0, als der aufgerückte Maherovych das Leder aus rund 18 Metern in den Winkel nagelte.

 

Fazit: Zwei Gegentore fielen nach eigenen Fehlern - das wird halt einfach bestraft. Das 3:0 fällt dann aber doch etwas zu hoch aus; unter dem Strich steht jedoch eine verdiente Pleite. Die Punkte für den Klassenerhalt muss Wacker woanders sammeln.

 

Es spielten:

Schunke - R. Marschhausen, Woithe (85' Jentsch), Menzel - Zimmermann, Marggraf, Henke, Lißon, Beltz - Becker (75' Mücke), Jäschke

 

Tore:

1:0 62' Hackbarth

2:0 75' Hackbarth

3:0 90' Maherovych

 

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