Saison 2023/24


24. Spieltag: SV Wacker 2:2 SV Braunsbedra

Remis nach dürftiger erster Halbzeit. 

 

Am drittletzten Spieltag empfingen unsere Männer den SV Braunsbedra, eine der formstärksten Mannschaften der Rückserie. Insbesondere deren portugiesischen Winterneuzugänge schlugen voll ein und so wollte man vor allem die Offensive der Gäste nicht zur Entfaltung kommen lassen. 

 

Soweit die Theorie - in der Praxis zeigten unsere Männer eine arg dürftige Umsetzung. Immer wieder ließ man den Geiseltalern zu viel Raum, sodass sich diese durch Hassel (per platziertem Distanzschuss) und Nunes (per Foulelfmeter) eine verdiente 0:2-Führung herausschossen. Eine der wenigen guten Aktionen im ersten Durchgang nutzte Fabian eiskalt zum schmeichelhaften 1:2-Anschlusstreffer (41'). 

 

Nach dem Seitenwechsel zeigten unsere Männer ein ganz anderes Gesicht. Früh gelang auch der Ausgleich durch Khodadadkheyl, der wie in der Vorwoche nach einem Eckball von Hempel traf (55'). Nun war Wacker voll am Drücker, schwächte sich in der 70. Minute jedoch durch eine Ampelkarte des eingewechselten Marggrafs selbst. 

Chancen auf die Führung hatten unsere Männer jedoch weiterhin mehrfach. Die besten Gelegenheiten boten sich Wartgenstedt und Hu. Elmi, denen das Glück jedoch nicht hold war. Auf der anderen Seite hielt Wasewitz seinen Kasten vor weiteren Einschlägen sauber und so blieb es am Ende bei einem 2:2-Unentschieden, mit dem beide Teams leben konnten. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Beltz, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Goltz (46' Marggraf), Hempel, Beier (46' Wartgenstedt), Fabian, Hu. Elmi (83' González) - Heinzelmann (90' Gaubitz)


Tore:

0:1 15' Hassel 

0:2 38' Nunes per Foulelfmeter

1:2 41' Fabian (Heinzelmann) 

2:2 55' Khodadadkheyl (Hempel)


23. Spieltag: SG BW Bad Kösen 0:1 SV Wacker (04.05.24)

Mit Arbeitssieg einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. 

 

Nach dem Derbysieg in der Vorwoche gegen Spergau traf man am 23. Spieltag in Bad Kösen auf den nächsten Kontrahenten im Abstiegskampf. Dem Trainergespann standen tatsächlich einmal die gleichen Kräfte wie in der Vorwoche zur Verfügung, nur Hu. Elmi kehrte in den Kader (für Wolf) zurück. 

 

Die Partie begann sehr ausgeglichen und beide Teams hielten sich auffällig zurück, um in diesem wichtigen Spiel nicht den ersten entscheidenden Fehler zu begehen. Erste Torannäherungen verzeichneten unsere Männer durch Abschlüsse von Beltz und Hempel, doch es fehlte hierbei an der finalen Präzision. Diese zeigte dann jedoch in der 34. Spielminute Hempel mit einem maßgeschneiderten Eckball, welcher den freistehenden Khodadadkheyl erreichte. Mit einem schulbuchmäßigen Kopfball traf unser Geburtstagskind zur Führung für den SV Wacker. 

Kurz darauf hatten die Gastgeber die große Gelegenheit zum Ausgleich, als Wacker infolge eines eigenen Freistoßes nicht wirklich gut sortiert stand und Prater frei auf Wasewitz zueilte. Unsere Nummer 19 war jedoch wieder einmal nicht zu überwinden und hielt bärenstark die 0 fest. So ging es mit der knappen Führung in die Pause. 

Nach dem Seitenwechsel zeigten unsere Männer eine nochmals geschlossenere Mannschaftsleistung als es bereits im ersten Durchgang der Fall war. Über die kompletten zweiten 45 Minuten ließ man keine nennenswerte Torchance der Hausherren zu. Auf der anderen Seite verpasste man unter anderem durch Heinzelmann die endgültige Entscheidung, sodass man bis zum Abpfiff um den Arbeitssieg zittern musste.

Bei diesem knappsten aller möglichen Siege blieb es dann aber auch und so war die Freude nicht nur aufgrund des eigenen Ergebnisses groß, denn mit diesem Dreier vergrößerte man den Abstand auf den ersten Abstiegsplatz auf acht Punkte. Bei noch drei ausstehenden Partien ist dies ein großes Polster, doch wirklich sicher kann man sich in dieser verrückten Spielzeit wohl erst sein, wenn mathematisch wirklich alles klar ist. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Marschhausen, Henke, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz, Goltz, Heinzelmann (88' Zimmermann), Fabian (65' Beier), Wartgenstedt (72' Hu. Elmi) - Hempel 

Tore:

1:0 34' Khodadadkheyl (Hempel)


22. Spieltag: SV Wacker 4:1 SG Spergau (27.04.24)

Kapitän Marschhausen führt Wacker zum Derbysieg. 

Der 22. Spieltag bescherte unserem SV Wacker ein Heimspiel und gleichzeitig das Derby gegen Spergau. Kapitän Marschhausen kehrte dabei zurück in den Kader - und das kam gerade richtig! 

Die Partie war gerade mal vier Minuten alt, da jubelte nämlich eben unser Capitano bereits über den Führungstreffer. Nach einem Eckball köpfte er zur Führung ein! Auch danach blieb Wacker griffig in den Zweikämpfen und setzte weitere offensive Nadelstiche. Bei einem dieser Angriffe kam Heinzelmann nach einer schönen Kombination mit Fabian im Strafraum zu Fall und es gab Elfmeter. Diesen Strafstoß verwandelte Marschhausen nervenstark zum 2:0 (20'). 

In der Folge verlagerte sich das Spiel zunehmend ins Mittelfeld und Torchancen waren eher rar gesät. Allerdings hatte man das Gefühl, dass Wacker dem dritten Treffer näher war als die Spergauer. So verpasste unter anderem Hempel das dritte Tor nur knapp mit einem Abschluss halblinks im Strafraum. 

 

Dieser dritte Treffer fiel dann allerdings kurz nach dem Seitenwechsel. Hempel wurde im Strafraum gefällt und so trat erneut Marschhausen zum Privatduell mit SG S-Keeper Engel an. Erneut behielt er die Oberhand und erhöhte so auf 3:0 (50'). Endgültig den Deckel auf die Partie machte dann Beltz, der nach einem Eckball zum 4:0 einnicken konnte (59'). 

Danach wogte die Partie hin und her. Den Anschlusstreffer für die Spergauer verhinderte zwei Mal Wasewitz, doch ganz sauber sollte sein Kasten doch nicht bleiben. Kurz vor dem Abpfiff geriet Marschhausen ein Querpass zu kurz, was Spergaus Sturmspitze M. Jauck roch und zum 4:1-Endstand nutzte. 

 

So konnte unser SV Wacker einen ganz wichtigen Derbysieg im Abstiegskampf feiern. Vier Standardtore lenkten die Partie früh in die richtige Richtung. Kommende Woche geht es weiter - mit einem schweren Auswärtsspiel in Bad Kösen. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Marschhausen, Henke, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz (85' Wolf), Goltz (63' Wartgenstedt), Beier (58' Böhme), Fabian - Heinzelmann (75' Zimmermann)

 

Tore:

1:0 4' Marschhausen

2:0 20' Marschhausen per Foulelfmeter (Heinzelmann) 

3:0 50' Marschhausen per Foulelfmeter (Hempel) 
4:0 59' Beltz (Heinzelmann) 


21. Spieltag: FC RSK Freyburg 4:2 SV Wacker (20.04.24)

Nach dem Comeback selbst um den Lohn gebracht. 

 

Am 21. Spieltag musste der SV Wacker in Freyburg ran. In der Jahnstadt wollten unsere Männer den Aufwärtstrend der letzten Wochen weiter fortsetzen. Verzichten musste man dabei auf Kapitän Marschhausen und den angeschlagenen Hu. Elmi. 

 

Die Partie war keine zwei Minuten alt, da gerieten unsere Männer allerdings schon in Rückstand. Auf dem schmalen Kunstrasen wurde eine Ecke quasi in den Sechzehner gepasst, wo Schirner zu viel Freiheiten genoss und zum 1:0 traf. Nach diesem Schockauftakt rappelten sich unsere Männer etwas und suchten vorn schnell den Ausgleich. Die vielversprechendste Chance ergab sich für Khodadadkheyl, der es aus spitzem Winkel versuchte, doch das Gehäuse verfehlte. Der Querpass zum Mitspieler wäre die bessere Lösung gewesen. 

Zehn Minuten vor dem Pausentee stellten sich unsere Männer dann selbst ein Bein. Marggraf wollte das Leder zu Wasewitz zurückspielen, der jedoch bereits aus seinem Kasten herauseilte und so schauten beide dem Ball hinterher, wie er ins Netz rollte - 2:0 (34'). Darauf folgte die mit Abstand beste Freyburger Phase, die nun dem in den Seilen hängenden SV Wacker einen weiteren Punch verpassen wollten. Glücklicherweise bekam man entweder noch ein Abwehrbein zwischen die Abschlüsse oder aber Wasewitz war zur Stelle und hielt so unser Team weiter im Spiel. 

Nach dem Seitenwechsel war es ein ganz anderes Spiel unserer Männer, die nun deutlich forscher agierten und durch einen herrlichen Spielzug auf 1:2 verkürzten. Joker Wartgenstedt vollendete einen Querpass eiskalt zum Anschlusstreffer (49'). Die weiteren Angriffsbemühungen wurden dann erst spät belohnt, als der ebenfalls eingewechselte Goltz eine Hereingabe zum Ausgleich einnickte (73'). 

Die Freude währte jedoch nur kurz, denn nur zwei Minuten später geriet man wieder in Rückstand. Ein Freistoß im Mittelfeld wurde schnell ausgeführt und den scharfen Pass in die Spitze pflückte Pires technisch anspruchsvoll herunter. Frei vor Wasewitz behielt er die Nerven - 3:2 (75'). Danach schwächte sich Freyburg selbst, als Kaiser mit offener Sohle Woithe umgrätschte und folgerichtig den roten Karton erhielt. In Überzahl belagerte der SV Wacker in der Folge den Strafraum der Hausherren. Doch statt des Ausgleichs fiel nur noch das 4:2 für Freyburg, als Pires im Strafraum gefällt wurde und den fälligen Elfmeter zum Endstand verwandelte (87').

Das siebte Tor des Tages kurz vor dem Schlusspfiff hätte Beier für unsere Farben erzielen müssen, doch er setzte das Leder aus wenigen Metern am Tor vorbei. Am Endergebnis hätte das jedoch auch nichts mehr geändert. So blieb es bei einer ärgerlichen Niederlage. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Beltz, Böhme (62' Beier), Zimmermann, Marggraf, Woithe - Heinzelmann (73' Gaubitz), Fabian (46' Wartgenstedt), Khodadadkheyl (46' Goltz) - Sospedra, Hempel

 

Tore:

1:0 2' Schirner

2:0 34' ET

2:1 49' Wartgenstedt 

2:2 73' Goltz

3:2 75' Pires 

4:2 87' Pires per Foulelfmeter


20. Spieltag: SV Wacker 1:0 SV Eintracht Kreisfeld (13.04.24)

Wichtiger Heimsieg. 

 

Nach dem Unentschieden eine Woche zuvor beim Tabellenführer hieß es nun im Heimspiel gegen Kreisfeld nachzulegen. Gegen die Gäste kassierte man in der Hinrunde eine ärgerliche 1:2-Niederlage. 

 

Das Spiel begann ausgeglichen, doch die erste nennenswerte Chance des Spiels führte direkt zur Führung für unseren SV Wacker. Kreisfeld leistete sich ein Fehlabspiel in der eigenen Hälfte und Hempel schaltete am schnellsten. Frei vor dem Tor behielt er die Ruhe und schob unten links zum 1:0 ein (14'). 

Danach hatten unsere Männer durch Fabian, Hempel und Khodadadkheyl weitere Gelegenheiten, doch die Schüsse waren letztlich zu harmlos. Auf der anderen Seite hatte Wackerschlussmann Wasewitz im ersten Durchgang nicht allzu viel zu tun, da bei den Abschlüssen der Gäste immer noch ein Bein unserer Abwehrbein dazwischen spritzte. So haderte man eher mit den eigenen ausgelassenen Chancen, zu der sich kurz vor dem Pausenpfiff auch noch ein Abschluss von Beltz von der Strafraumkante gesellte. Von Marggraf bedient, wuchtete er das Leder jedoch über den Querbalken. 

 

Der zweite Durchgang begann mit einer Druckphase der Kreisfelder. Durch einige Standards näherte man sich immer wieder dem Wackerstrafraum, doch bis auf ein Kopfball aus nächster Nähe, den Wasewitz stark parierte, waren die Highlights eher rar gesät. 

In der Schlussviertelstunde wurde es dann aber ein offener Schlagabtausch, bei dem unsere Männer die Entscheidung verpassten. Die größte Chance ließ Böhme in der Nachspielzeit aus, als er das Leder frei vor dem Tor hauchzart rechts vorbeisetzte. Zuvor durfte man sich jedoch bei Wasewitz bedanken, der einen wuchtigen Abschluss aus knapp 18 Metern im Nachfassen parierte und so sein Tor sauber hielt. 
Dies war am Ende der Schlüssel für den wichtigen Heimsieg. Darauf ausruhen können sich unsere Männer natürlich nicht, denn das Feld bleibt in der Liga weiter eng zusammen. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Khodadadkheyl, Marschhausen, Zimmermann, Woithe - Beltz, Wartgenstedt (60' Böhme), Fabian (67' Hu. Elmi), Marggraf (79' Beier), Heinzelmann - Hempel 

 

Tor: 
1:0 14' Hempel 


19. Spieltag: SSC Weißenfels II 0:0 SV Wacker (06.04.24)

Den Bus erfolgreich geparkt. 

 

Nach einem spielfreien Osterwochenende ging es für unseren SV Wacker weiter in der Liga. Beim souveränen Tabellenführer wollte man dabei für eine Überraschung sorgen, nachdem man in der Hinrunde zwei Mal knapp und dazu sehr unglücklich unterlag (im Kreispokal und in der Liga). Mit einem sehr defensiven Ansatz trat man dieses Mal gegen die Reserve des SSC Weißenfels auf. 

 

So war es auch wenig überraschend, dass die Hausherren klare Feld- und Ballbesitzvorteile hatten. Nach einer schwierigen Anfangsviertelstunde schaffte es unsere Elf jedoch das Spiel zunehmend ins Mittelfeld zu verlagern und klare Torchancen der Weißenfelser blieben nun Mangelware. Unsere Männer hatten dabei sogar zwei eigene, durchaus vielversprechende Torabschlüsse zu verbuchen. Henke setzte das Leder von der Strafraumkante über das Tor und González versuchte es erfolglos mit einem Heber aus 30 Metern über den weit vor seinem Tor postierten SSC-Schlussmann Ibekwe. 

 

Auch nach dem Seitenwechsel war es ein Spiel, wie es unser SV Wacker haben wollte. Die Partie fand überwiegend im Mittelfeld statt, doch ganz unterbinden konnte man die Klasse der Hausherren natürlich nicht. Zwei Mal hatte man auch das nötige Quäntchen Glück, als das Aluminium dem SV Wacker zum Punktgewinn verhelfen sollte. Einen Freistoß lenkte Schunke mit den Fingerspitzen noch an die Querlatte und ein Kopfball nach einer Ecke klatschte an den Außenpfosten. 
Auf der anderen Seite haderte man dagegen etwas mit den Querpässen, die Marggraf und Goltz in den Schlussminuten gewählt hatten und letztlich keinen Abnehmer fanden. Aus jeweils spitzen Winkel wäre vielleicht doch der Torabschluss die bessere Wahl gewesen, doch sei's drum. Der Punktgewinn war wichtig, doch darauf ausruhen kann sich unsere Elf nicht. Kommende Woche erwartet man auf eigenem Rasen Kreisfeld.

 

Es spielten:
Schunke - Marschhausen, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Henke, Wartgenstedt (62' Goltz), Hu. Elmi (77' Beier), Marggraf - González (87' Böhme), Heinzelmann 

Tore:
Fehlanzeige


18. Spieltag: SV Wacker 1:1 SC Naumburg II (23.03.24)

Remis beim ersten "echten" Heimspiel 2024. 

 

Nachdem die vergangenen drei Heimspiele gegen Stedten, Laucha und Herrengosserstedt aufgrund der Unbespielbarkeit unseres Rasens zu „Auswärtsheimspielen“ mutierten, konnten unsere Männer gegen Naumburg II erstmal wieder daheim an der Saale um Punkte kämpfen. Auf Kapitän Marschhausen musste die Wackerelf dabei aufgrund einer Gelbsperre verzichten, dazu fehlte u.a. Beltz im Aufgebot. 

 

Der SV Wacker musste in der Anfangsphase direkt einen Rückschlag verkraften, denn ein eigentlich ungefährlicher Pass in die Spitze brachte durch ein unnötiges Foul vor dem Sechzehner einen Freistoß aus aussichtsreicher Position ein. Dieser wurde zielgenau getreten und schlug im Netz ein - 0:1 (8'). Unsere Männer bemühten sich um eine schnelle Antwort, ließen das Leder mitunter aber noch etwas zu ungeduldig durch die eigenen Reihen laufen.

Je länger das Spiel andauerte, desto mehr Chancen ergaben sich jedoch. Ein ums andere Mal war insbesondere Hu. Elmi über seine Außenbahn durchgebrochen, doch sowohl im Abschluss als auch den finalen Pässen fehlte Wacker der letzte Schuss Genauigkeit. Zehn Minuten vor der Pause konnte Wacker dann aber endlich jubeln. Heinzelmann hob das Leder mit etwas Unterstützung des Gegenwindes zum Ausgleich ins Tor - 1:1 (36'). 

 

Nach dem Seitenwechsel zeigte nun auch Naumburg etwas mehr Offensivdrang, doch bis auf einen Abschluss aus Nahdistanz, bei dem Schlussmann Riedel sicher zupackte, gab es wenige Torraumszenen. Dies war auf der gegenüberliegenden Seite nicht großartig anders und so blieb es bis zum Abpfiff ein enges Duell, das die Naumburger am Ende auch nur zu zehnt beendeten. Da es beim Remis blieb, war aus den Gesichtern unserer Männer Enttäuschung herauszulesen, schließlich hatte man sich fest einen Dreier vorgenommen. Nach dem spielfreien Osterwochenende geht es dann in einen heißen April. 

 

Es spielten: 
Riedel - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl, Wartgenstedt (63' Woithe) - Henke, Hempel, Beier (51' González), Fabian, Hu. Elmi (72' Goltz) - Heinzelmann 

 

Tore:

0:1 8' Jacob 

1:1 36' Heinzelmann


17. Spieltag: SG Einheit Halle 0:3 SV Wacker (16.03.24)


16. Spieltag: SV Wacker 0:2 ESV Herrengosserstedt (09.03.24)


15. Spieltag: SV Zöschen 2:1 SV Wacker (02.03.24)

Verdiente Pleite in Zöschen. 

Am 15. Spieltag reisten unsere Männer mit einigen Personalsorgen nach Zöschen. Böhme nahm angeschlagen auf der Bank Platz, während mit González, Heinzelmann, Marggraf, Wasewitz und Hempel fünf weitere Stammkräfte im Kader fehlten. Die Startelf ließ dennoch darauf hoffen, dass man nach der Pleite gegen Laucha eine Woche zuvor ein völlig anderes Gesicht zeigen würde. 

Die Partie begann jedoch mit klaren Vorteilen für die Hausherren. Zöschen drückte zu Beginn ordentlich auf das Gaspedal, doch im Abschluss fehlte zum Teil die Genauigkeit und zudem zeigte sich Riedel im Wackertor hellwach. Auf der gegenüberliegenden Seite hatte man zwar nur eine Torchance, aber dafür eine hundertprozentige! Leider scheiterte Fabian jedoch im 1-gegen-1-Duell mit Zöschens Schlussmann.

Stattdessen kassierte man per Freistoß in der 38. Minute das 1:0. Felske schoss den ruhenden Ball wuchtig auf und durch die Wackermauer, weshalb Riedel den Ball sehr spät sah und nicht mehr entscheidend abwehren konnte. Die knappe Führung sollte bis zur Pause Bestand haben, da sich beide Teams zunehmend im Mittelfeld neutralisierten. 

 

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges und umkämpftes Duell, bei dem Torchancen lange Zeit Mangelware blieben. Erst Krug verwandelte in der 74. Minute eine Hereingabe per Kopf zum 2:0. Danach schien die Messe gelesen und Zöschen hatte u.a. durch Schlorf die Möglichkeit zum dritten Treffer, doch dieser schoss das Leder aus zwei Metern über den Kasten.

So wurde es nach einer Slapstickaktion von Zöschens Keeper Jung sogar noch einmal kurzzeitig spannend. In der Schlussminute der regulären Spielzeit unterlief dieser erst einen Befreiungsschlag von Goltz aus der eigenen Hälfte und wollte diesen dann im Nachgang mit einer geschmeidigen Rolle aufnehmen, bugsierte das Leder dabei aber ins eigene Tor. Am Endergebnis sollte dies jedoch nicht mehr rütteln, es blieb beim verdienten 2:1 für Zöschen. 


Es spielten: 
Riedel - Marschhausen, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz, Goltz, Fabian (46' Erdonov), Wartgenstedt (55' Seniuk), Beier - Hu. Elmi (79' Re. Elmi)

 

Tore:

1:0 38' Felske

2:0 74' Krug

2:1 90' ET'


14. Spieltag: SV Wacker 1:5 BSC 99 Laucha (24.02.24)

Ein Satz mit x. 

 

Nach dem fulminanten Sieg gegen Stedten wollte unsere Erste im nächsten "Auswärts-Heimspiel" nachlegen. Auf dem Merseburger Kunstrasen erwartete man die Lauchaer. 

 

Das Spiel begann mit Vorteilen für die Gäste, die wie zu erwarten mit einer vielbeinigen Abwehr die eigene Hälfte zustellten und insbesondere durch Standardsituationen zu eigenen Chancen kamen. Eben jene  Standards wollte man eigentlich vermeiden, doch dies sollte an diesem Tag nicht das einzige Vorhaben bleiben, welches unser Team an diesem Tag nicht erfüllen konnte. So geriet man auch folgerichtig in der 26. Minute in Rückstand als ein Kopfball infolge einer Ecke an den Querbalken klatschte und von dort genau auf dem Kopf von Riesen landete, der so die zu diesem Zeitpunkt verdiente Gästeführung bejubeln konnte. 

Bis zur Pause versuchten sich unsere Männer nun etwas mehr in der Offensive, doch bis auf einen Hochkaräter in Gestalt eines Kopfballs von Kapitän Marschhausen, der leider nur die Arme von Gästekeeper Stollberg fand, schaffte es keine Situation auf den Highlight-Zettel des Schreiberlings.  

 

Die zweite Hälfte begann dagegen mit einem Paukenschlag. Von Wiederanpfiff weg presste man die Lauchaer Hintermannschaft an und erzwang so eine Balleroberung, die letztlich in einem wuchtigen Abschluss von González aus 16 Metern endete - 1:1 (46')! Leider war die Freude nur von kurzer Dauer, denn die Gäste zeigten sich gnadenlos effektiv und nutzten zwei Chancen innerhalb von vier Minuten zur abermaligen Führung (50' / 54'). Nun wurde es natürlich gegen die defensivstarken Lauchaer schwer und da unseren Männern an diesem Tag einfach nicht viel gelingen sollte, verstrichen die Minuten ohne wirkliche Chancen auf den Anschlusstreffer.

Stattdessen schraubte Laucha das Ergebnis am Ende durch einen Eckball sowie Konter in der Nachspielzeit auf 1:5 hoch. Diese Klatsche kam unerwartet, verdeutlicht aber einfach das enge Feld dieser Landesklassesaison, in der jedes Team einander wehtun kann. Unsere Männer müssen sich nun schnell schütteln, denn am kommenden Wochenende steht mit dem Auswärtsspiel in Zöschen die nächste schwere Aufgabe bevor. 

 

Es spielten: 
Riedel - Marschhausen, Marggraf (46' Zimmermann), Khodadadkheyl, Wartgenstedt - Beltz, Beier (63' Woithe), Heinzelmann, Hu. Elmi (76' Wolf), Fabian - González 

 

Tore: 

0:1 26' Riesen 

1:1 46' González  

1:2 50' Engel 

1:3 54' Handt 

1:4 81' Bothe 

1:5 90' Riesen 


13. Spieltag: SV Wacker 5:0 SV Romonta Stedten (17.02.24)

Fulminanter Start ins Pflichtspieljahr 2024. 

 

Am vergangenen Samstag fand auf dem Kunstrasen in Zeitz das Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten Stedten statt. Die Testspielleistungen unserer Ersten in der Vorbereitung auf die Rückserie waren ziemlich schwankend. Dementsprechend forderte das Trainergespann nun von unseren Männern endlich wieder eine konzentrierte Leistung über 90 Minuten ein. Beim "Heimspiel" stand neben unserem Winterneuzugang Sospedra erstmals seit Anfang Oktober auch wieder Woithe im Kader, der in den Schlussminuten auch sein Comeback nach Knieverletzung feiern durfte. 

 

Die Partie begann ausgeglichen und beide Teams waren zunächst um einen sicheren Spielaufbau bemüht, um den Kontrahenten nicht zum Toreschießen einzuladen. Nach 18 Minuten führte die erste Großchance des Spiels auch direkt zum Tor. Sospedra bediente mit einem schönen Steckpass Hu. Elmi, der vor dem Tor eiskalt blieb und zur Führung unseres SV Wacker traf. Nur drei Minuten später dezimierten sich die Gäste selbst. Ein Torschuss unserer Männer wurde von einem Abwehrspieler auf der Linie mit der Hand vereitelt und so blieb dem Unparteiischen keine Wahl:  Rote Karte und Handelfmeter waren die Folge. Diesen verwandelte Kapitän Marschhausen souverän zum 2:0 (22'). 

Wacker blieb nun dran und suchte gegen die taumelnden Gäste die frühzeitige Entscheidung, was auch gelingen sollte. Sospedra traf nach einer halben Stunde per Heber sehenswert und feierte damit einen sehenswerten Premierentreffer. Bis zur Halbzeit ergaben sich noch weitere Einschusschancen, doch diese vergaben Hu. Elmi, Sospedra und Fabian. Letzterer scheiterte dabei nur am Aluminium. Auf der gegenüberliegenden Seite bot sich Stedten zwei Mal die Gelegenheit auf den Anschlusstreffer, doch Riedel war hellwach und hielt seinen Kasten sauber. 

 

Nach dem Seitenwechsel knüpften unsere Männer weitestgehend nahtlos an die Leistung des ersten Durchgangs an und erspielten sich so viele Torchancen, welche mitunter aber nicht konzentriert zu Ende gespielt wurden. Dennoch gelangen noch zwei weitere Tore, die beide auf das Konto von Sospedra gingen. Jordi feierte damit einen absoluten Traumeinstand, der vorn allem dank der vielen guten Kombinationen so ausfiel. Am Ende stand so ein deutlicher 5:0-Sieg, der ausgiebig beim Wengelsdorfer Karneval gefeiert wurde. 

Man darf gespannt sein, ob unsere Männer diese Leistung wiederholen können oder ob es doch nur eine Eintagsfliege war. Ab Dienstag muss jedenfalls der Schalter wieder von Party- auf Arbeitsmodus umgelegt werden. 

 

Es spielten: 

Riedel - Marschhausen, Marggraf, Khodadadkheyl, Wartgenstedt (68' Wolf) - Beltz, Heinzelmann, Beier (80' Re. Elmi), Fabian (68' Goltz), Hu. Elmi - Sospedra (85' Woithe) 

 

Tore: 

1:0 18' Hu. Elmi (Sospedra)

2:0 22' Marschhausen per Handelfmeter

3:0 32' Sospedra (Heinzelmann)

4:0 57' Sospedra (Beltz)

5:0 83' Sospedra 


12. Spieltag: VfB Oberröblingen 3:2 SV Wacker (25.11.23)


11. Spieltag: SV Braunsbedra 2:3 SV Wacker (11.11.23)

Wacker kann es auch auswärts. 

 

Zum Karnevalsauftakt am 11.11. ging es für unsere Erste nach Braunsbedra zum "kleinen Derby" gegen die Geiseltaler. Anders als in der Vorwoche hatte das Trainerteam durch die Rückkehr von Khodadadkheyl, Wartgenstedt und Fischer dankenswerterweise wieder einige Kaderoptionen. 

 

Die Partie begannen unsere Männer sehr druckvoll und nach ersten Halbchancen brachte Heinzelmann mit einer feinen Einzelleistung unsere Männer in Führung (12'). Nur eine Minute später brach Wacker erneut über die linke Seite durch und Marggraf bediente zielgenau Fabian, der zum 2:0 einschob. 
Nach dem großen Druck der Anfangsviertelstunde waren die Hausherren in der Folge bemüht erst einmal etwas Ruhe ins Spiel zu bekommen, doch Wacker setzte immer wieder offensive Nadelstiche und versuchte das Ergebnis frühzeitig weiter auszubauen. Nach knapp einer halben Stunde war Fabian dann auch frei durch, doch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung wurde dieser zurückgepfiffen. In der Schlussphase des ersten Durchgangs war nicht mehr viel los und als sich alle Akteure auf und neben dem Rasen gedanklich bereits in die Halbzeitpause verabschiedeten, passierte doch noch einmal etwas. SV B-Verteidiger Kurze leistete sich im eigenen Strafraum einen Lapsus, indem er das Spielgerät an Hu. Elmi verlor und dieser das Leder eiskalt zum 3:0-Halbzeitstand einschob. 

 

Nach der Pause war es ein ausgeglicheneres Spiel, doch nennenswerte Torchancen blieben lange Zeit aus. In der 68. Minute verkürzte dann jedoch Braunsbedras Linksverteidiger und stetiger Aktivposten Voigt auf 1:3 und fortan war richtig Feuer drin. Mit einem weiteren Tor wäre Braunsbedra voll am Drücker und dementsprechend intensivierten die Gastgeber die eigenen Offensivbemühungen. 
Wackers Offensivabteilung bot sich dadurch mehrfach enorm viel Raum, doch in dieser Phase ließ man sträflich viele Chancen liegen. Allein Joker Beier sowie Fabian rannten zwei Mal völlig frei auf den Kasten zu, verpassten jedoch die Vorentscheidung. Und so kam es, wie es eben so kommen musste: Wer vorne die Chancen nicht nutzt ... Nach einer Hereingabe landete das Leder im Wackerstrafraum über Umwege bei Dubelzek, der zum 2:3 traf (88'). Die Schlussphase war nun eine Nervenprobe für unsere Männer, doch diese änderte nichts mehr am verdienten ersten Auswärtssieg der Saison! Yes!!! Mit zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen stimmt die Punkteausbeute endlich auch angesichts der gezeigten Leistungen. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Marschhausen, Böhme, Marggraf, Khodadadkheyl - Beltz, Goltz (84' Zimmermann), Hempel, Hu. Elmi (65' Beier), Fabian (88' Fischer) - Heinzelmann

 

Tore:

0:1 12' Heinzelmann

0:2 13' Fabian (Marggraf) 

0:3 45' Hu. Elmi 

1:3 68' Voigt

2:3 88' Dubelzek


10. Spieltag: SV Wacker 2:0 SG Blau-Weiß Bad Kösen (04.11.23)

Zwei späte Tore bescheren Heimsieg. 

 

Der zehnte Spieltag stand an und unser Trainerteam stand vor dem Spiel in einer überschaubar gefüllten Kabine. Elf Mann waren aus dem gesamten Kader noch verblieben und dank unserer Zweiten Mannschaft hatte man zumindest noch drei Leute auf der Bank und konnte damit im Spielverlauf nachlegen. Danke nochmals, Männer! So stellte sich die Elf - angeführt von Urlaubsrückkehrer und Kapitän Marschhausen - schließlich allein auf. 

Die Partie startete wie erwartet zäh. Bad Kösen stand gewohnt defensiv gut geordnet und ließ nur zarte Torannäherungen zu. So passierte im Grunde den gesamten ersten Durchgang nicht viel. Kurz vor dem Seitenwechsel musste sich Wasewitz zumindest nach einer Ecke mal kurz zur Seite werfen, aber der Abschluss war nicht besonders gefährlich. Enorme Fleißigkeitspunkte verdiente sich derweil vor allem Mittelfeldmotor Beltz, der unzählige Zweikämpfe führte und auch für sich entschied. 


In der zweiten Halbzeit gab es dann zumindest mehr Torraumszenen zu sehen und diese bestimmten vor allem unsere Männer. Es dauerte jedoch bis zur 81. Minute, ehe endlich mal auch was auf der Anzeigetafel passieren sollte. Böhme schraubte sich nach einem Eckball in die Luft, scheiterte mit seinem Kopfball jedoch zunächst am glänzend reagierenden Kösener Keeper Derbek. Der Nachschuss saß dann jedoch und so konnte endlich die Führung bejubelt werden. 

Wenig später dezimierten sich die Gäste durch ein Foulspiel selbst. Demzufolge bestritt Wacker die letzten Minuten des Spiels in Überzahl und suchte auch die endgültige Entscheidung. Einen Kopfball vom eingewechselten Seniuk parierte Bad Kösens Schlussmann aus Kurzdistanz allerdings sensationell und so blieb es bis zum Schlusspfiff spannend. Durch einen Konter fiel dann aber die endgültige Entscheidung. Hierbei traf Hempel im Nachschuss (sein erster Versuch klatschte vom Pfosten zurück) zum 2:0-Endstand. Nächste Woche geht es nach Braunsbedra, wo man versuchen wird die aktuelle Serie von drei ungeschlagenen Spielen weiter auszubauen! 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Böhme, Marschhausen, Marggraf, Zimmermann - Beltz, Hempel, Beier (62' Erdonov), Fabian (86' Seniuk), Hu. Elmi - Heinzelmann 

Tore:

1:0 81' Böhme

2:0 89' Hempel


9. Spieltag: SG Spergau 2:2 SV Wacker (28.10.23)

Remis im Derby. 

 

Der neunte Spieltag stand an und es hieß Derbytime! In Spergau erwartete unsere Elf dieses Mal nicht eine ganz so prall gefüllte Kulisse, wie es noch im Vorjahr der Fall war. Dennoch fanden sich wieder viele Zuschauer ein und sahen von Beginn an ein temporeiches Derby. 

Die erste Aktion des Spiels führte auch direkt zu einem Tor. Eine Flanke drückte unserer Innenverteidiger Zimmermann in Stürmermanier über die Linie bzw. in den Winkel - 1:0 für die Hausherren nach nicht einmal zwei vollständigen Zeigerumdrehungen. Unsere Männer schüttelten sich jedoch schnell und antworteten mit wütenden Angriffen auf das Spergauer Tor, doch wirklich erwähnenswerte Torabschlüsse blieben zunächst aus. 

In der 24. Minute musste das Trainerteam dann verletzungsbedingt wechseln, da sich Menzel am Knie verletzte. Gute Besserung, Nico! Nur eine Minute später dann der nächste Nackenschlag: Hammerschmidt trat zu einem Freistoß knapp 20 Meter vor dem Tor an und das Leder landete, da unhaltbar abgefälscht, im Tor - 2:0 für Spergau. Die Reaktion ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Heinzelmann verwandelte kurz darauf ebenfalls per Freistoß zum 1:2-Anschlusstreffer. Dabei ging das Leder tückisch an "Freund und Feind" vorbei und schlug schließlich im langen Eck ein. 

Bis zum Halbzeitpfiff drückte Wacker nun mit aller Macht auf den Ausgleich und hatte unter anderem durch Goltz nach einem Eckball sowie Hempel per Freistoß an die Latte dicke Möglichkeiten zum 2:2. Auch ein Schuss von Hempel wurde von einem Abwehrspieler noch vor der Linie geklärt, sodass es mit einem doch eher unglücklichen Rückstand in die Pause ging. 

Nach dem Seitenwechsel knüpften unsere Männer an die Leistung der ersten Halbzeit an und belohnten sich in der 57. Minute mit dem überfälligen Ausgleichstreffer. Hu. Elmi setzte sich mit Tempo über die Außen durch und bediente Hempel, der knapp hinter der Strafraumgrenze zum Ausgleich einnetzte. 

In der Folge wurde die Partie etwas zäher. Spergau versuchte es immer wieder mit langen Bällen auf ihre Sturmspitze Jauck, doch obwohl diese ihn selten fanden, musste Wackers Hintermannschaft hier immer hellwach sein. Und einmal entkam Jauck auch seinen Bewachern, doch hier war Wasewitz hellwach und stibitzte Jauck das Leder vom Fuß, als dieser unseren Schlussmann umkurven wollte. 

Auf der anderen Seite wurden die Abschlüsse unserer Elf auf den Spergauer Kasten auch seltener und so blieb es bis zum Ende beim 2:2.

 

Mit ein wenig mehr Glück hätte der Ausgleich bereits im ersten Durchgang fallen können, doch angesichts des aufgeholten 0:2-Rückstandes kann unser SV Wacker dennoch mit einem guten Gefühl aus dem Derby gehen. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Böhme (88' Schumann), Zimmermann, Menzel (24' Hempel), Marggraf - Beltz, Goltz, Beier (90' Seniuk), Fabian, Hu. Elmi (65' Erdonov) - Heinzelmann

 

Tore: 
1:0 2' ET 

2:0 25' Hammerschmidt 

2:1 27' Heinzelmann 

2:2 57' Hempel (Hu. Elmi)


8. Spieltag: SV Wacker 3:2 FC RSK Freyburg (21.10.23)

Ein wichtiger Sieg der Moral und Überzeugung. 

 

Nach einem spielfreien Wochenende (bedingt durch das frühe Pokalaus) ging es in der Liga weiter für unsere Männer. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wollte man den Bock nun umstoßen und hatte sich viel vorgenommen gegen die Jahnstädter, die nicht gut in die Saison gestartet sind. Das Trainergespann musste für diese Aufgabe u.a. auf die verletzten Woithe und Hempel sowie Kapitän Marschhausen (Urlaub) verzichten. 

Ebenfalls verzichten mussten die Außenstehenden zunächst auf ein erkennbares Aufbäumen unserer Elf gegen den negativen (Ergebnis-)Strudel der letzten Wochen. Eine vollkommen indisponierte Leistung unseres SV Wacker ließ viele Fragezeichen aufkommen. Und doch hatte man die Chance zu Führung, als Heinzelmann frei vor dem Freyburger Kasten auftauchte, aber uneigennützig für Hu. Elmi auflegen wollte. Chance vertan, oh Mann! 

Dass die Führung zur Halbzeit für die Freyburger ausfiel, die insbesondere über Pires immer wieder Gefahr heraufbeschworen, war mehr als verdient. Dem Aluminium und Wasewitz im Tor war es zu verdanken, dass man nur mit 0:1 (nach einem von Schirner in der 24. Minute verwandelten Foulelfmeter) zurücklag. Dass es angesichts dieser Nichtleistung in der Kabine mal laut wurde, sollte keinen verwundern. 

 

Die zweiten 45 Minuten gingen unsere Männer mit einer ganz anderen Grundhaltung an. Endlich traute man sich mehr zu und kam zu Torchancen. Umso bitterer war der zweite Gegentreffer von Kaiser, der aus der Drehung genau unten links verwandelte (57'). Man könnte fast meinen, dass das 0:2 verdientermaßen etwas verspätet fiel, doch nun drehten unsere Männer richtig auf. 

Zugegebenermaßen war der Anschlusstreffer von Heinzelmann schon eher ein Zufallsprodukt, als ein Schuss aus der Distanz vom Freyburger Keeper klatschen gelassen wurde und unserer Nummer 8 vor die Füße fiel (62'). Aber dieses Glück hatten wir die letzten Wochen nicht und nun war richtig Dampf auf dem Kessel. Nur drei Minuten später trat Heinzelmann zum Freistoß an und verwandelte diesen zum Ausgleich (65'). 
Das Trainerteam reagierte nun und brachte mit Fischer für Beier eine neue Offensivkraft. Das Momentum war nun klar auf der Wackerseite und so verwunderte es fast nicht, dass man die Partie in dieser Phase komplett drehen konnte. Goltz traf nach einer Flanke von Heinzelmann per Kopf zur umjubelten Führung (72') und Co-Trainer Geipel konnte sich für seine hellseherischen Fähigkeiten feiern lassen ("Der Golle macht heute noch eins!"). 

In der Schlussphase verpassten es unsere Männer leider, die Kontersituationen zielstrebig auszuspielen und damit den Deckel auf die Partie zu machen. So musste man bis zum Schlusspfiff fighten, doch die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang wurde am Ende mit drei Punkten belohnt! Nicht zuletzt, weil Wasewitz wenige Minuten vor dem Ende mit einer Wahnsinnsparade den Sieg festhielt. Oder um es mit den Worten von der Wackerbank zu beschreiben: "Einfach geisteskrank!" 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Böhme, Marggraf (37' Zimmermann), Khodadadkheyl, Wartgenstedt (81' Re. Elmi) - Beltz, Goltz, Beier (68' Fischer), Fabian, Hu. Elmi - Heinzelmann 

 

Tore:

0:1 24' Schirner per Foulelfmeter

0:2 57' Kaiser

1:2 62' Heinzelmann

2:2 65' Heinzelmann 

3:2 72' Goltz (Heinzelmann)


7. Spieltag: SV Eintracht Kreisfeld 2:1 SV Wacker (07.10.23)


6. Spieltag: SV Wacker 1:2 SSC Weißenfels II (30.09.23)

Déjà-vu an knappes Pokalaus.  

 

Nachdem man vor wenigen Wochen in identischer Konstellation das Pokalaus (1:2) gegen den aktuellen Tabellenführer SSC Weißenfels II verkraften musste, hatte sich unser Team viel vorgenommen für das erneute Aufeinandertreffen in der Liga. 

Bereits nach wenigen Augenblicken hatte man auch das erste Mal eine aussichtsreiche Chance, als Marschhausen nach einem hohen Ballgewinn das Leder im Sechzehner führte, doch weder er noch kurz darauf Fabian kamen so richtig zum Abschluss. Danach waren die Gäste um Spielkontrolle bemüht und hatten auch etwas mehr Ballbesitz, doch wirkliche Chancen erspielten sich beide Teams lange nicht. 

Nach 20 Minuten ergab sich dann jedoch eine Großchance für den SV Wacker, als Fabian nach einem Diagonalball von Beltz frei vor dem Tor auftauchte, aber das Spielgerät neben den Weißenfelser Kasten setzte. Quasi im direkten Gegenzug machte es Weißenfels besser und Barnickel traf im Liegen mit seinem Nachschuss zur Führung (22'). In der Folge tauchten die Gäste vor allem nach Ecken immer wieder im Wengelsdorfer Strafraum auf, doch Wasewitz musste hier nicht eingreifen. Kurz vor der Pause kamen unsere Männer stattdessen zum verdienten Ausgleich. Hempel tankte sich in den Strafraum, scheiterte jedoch zunächst am Keeper. Den "Rebound" versenkte Fabian jedoch mit einem überlegten Abschluss ins linke Toreck - 1:1 (40'). 

Auch nach dem Seitenwechsel war es ein Duell auf Augenhöhe und lange Zeit neutralisierten sich beide Teams, bis in der 76. Minute Barnickel erneut zuschlug. Mit einem Abschluss aus ca. 20 Metern traf er genau ins rechte untere Toreck und ließ Wasewitz keinerlei Abwehrmöglichkeit - 1:2. Der SV Wacker versuchte zwar bis zum Abschluss noch einmal alles, doch die Weißenfelser brachten die knappe Führung über die Zeit und ließen unsere Männer somit wieder trotz einer starken Mannschaftsleistung mit leeren Händen dastehen. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Khodadadkheyl (65' Menzel), Zimmermann, Marggraf, Woithe - Beltz, Goltz (78' Fischer), Hempel, Fabian, Hu. Elmi (71' Beier) - Marschhausen 

 

Tore: 
0:1 22' Barnickel

1:1 40' Fabian

1:2 76' Barnickel


5. Spieltag: SC Naumburg II 3:2 SV Wacker (23.09.23)

Emotionale Achterbahnfahrt. 

 

Bei schönem, spätsommerlichen Wetter trat unsere Erste am Samstag bei der Reserve des SC Naumburg an. Die Gastgeber sind als Aufsteiger gut in die neue Saison gestartet und dementsprechend erwartete man wieder ein enges Duell, zu dem diese Partie auch werden sollte. Leider war der Kader überschaubar bestückt, dennoch ging man mit Selbstvertrauen ins Spiel. 

 

Davon war jedoch zunächst nicht viel zu sehen und man merkte unseren Männern an, dass man zu ein paar Umstellungen gezwungen war, denn die Ordnung in den gut ersten 15 Minuten ging unserem Team ab. Der Rückstand durch Krumbholz, der nach einem langen Ball auf und davon war und frei vor Schlussmann Riedel die Nerven behielt, war hochverdient (18'). 

Vom Rückstand erholten sich unsere Männer aber recht gut und man arbeitete sich nun in die Partie. Eine erste Kopfballchance von Marschhausen nach einem Eckball wurde jedoch von einem Naumburger Feldspieler noch auf der Linie geklärt. In der 30. Minute aber zappelte das Netz dann doch. Wieder war es Wackers Kapitän Marschhausen, der den Ball Richtung Tor köpfte und mit dem zweiten Versuch erfolgreich war. Nun war es ein ausgeglichenes Spiel und beide Teams hatten ihre Chancen, ohne dass es jedoch so richtig gefährlich wurde. 

Die letzte Aktion des ersten Durchgangs hatte es dann aber doch noch einmal in sich. Nach einem langen Ball war es erneut der aus abseitsverdächtiger Position gestartete Krumbholz, welcher frei vor Riedel auftauchte - und wieder traf er nervenstark. So ging es mit einem Rückstand in die Kabine. 

 

Nach dem Seitenwechsel tasteten sich beide Teams weiterhin kaum ab und gingen mit offenem Visier auf Torejagd. In eine Drangphase des SV Wacker hinein spielte der beste Naumburger Krumbholz wieder mal den Spielverderber und schnürte mit dem 3:1 einen Dreierpack (56'). Die richtige Antwort hatten jedoch unsere Männer parat und verkürzten nur eine Minute später in Person von Fabian auf 2:3. 

Fortan entwickelte sich ein wahrer Sturmlauf auf den Naumburger Kasten. Die Hausherren kamen nur noch selten aus der eigenen Hälfte, schafften es jedoch das Ergebnis irgendwie über die Zeit zu bekommen. Marschhausen verpasste knapp zehn Minuten vor dem Ende noch die beste Ausgleichschance, als er aus der Drehung über das verwaiste Tor schoss. Bitter, aber passiert eben auch unserem "Fußballgott" mal.

Noch bitterer war jedoch - und in der Regel hält sich der Schreiberling ja diesbezüglich ausdrücklich zurück, doch dieses Mal muss es einfach raus - die Leistung des Unparteiischen. Die Niederlage soll keinesfalls daran festgemacht werden, denn dafür kann man ja bereits einfach die eigene Abwehrarbeit hinterfragen. Dennoch wurden einfach viel zu viel fragwürdige Entscheidungen in beide Richtungen gefällt. Eine einheitliche Linie in der Regelauslegung war im Verlauf des Spiels jedenfalls schwer auszumachen. 

 

Es spielten: 
Riedel - Khodadadkheyl, Wolf (67' Menzel), Beltz, Woithe - Goltz, Hempel, Fischer (60' Beier), Hu. Elmi, Fabian - Marschhausen 

 

Tore:

1:0 18' Krumbholz

1:1 30' Marschhausen 

2:1 44' Krumbholz

3:1 56' Krumbholz

3:2 57' Fabian 


4. Spieltag: SV Wacker 6:2 SG Einheit Halle (16.09.23)

Dominanter Heimsieg mit Wermutstropfen. 

 

Am 4. Spieltag begrüßte unser SV Wacker die Hallenser von der SG Einheit daheim an der Saale. Die Gäste hatten bis dato null Zähler auf ihrem Punktekonto und dies sollte aus Wackersicht auch weiter so bleiben. Dafür mussten unsere Männer aber endlich mal etwas von ihrer Zurückhaltung vor dem gegnerischen Tor ablegen - und taten das dann auch! 

 

Die ersten 30 Minuten war es ein wahrer Sturmlauf in Richtung des Hallenser Kastens. Hu. Elmi eröffnete dabei in der 14. Minute den Torreigen, nur um sich fünf Minuten später für sein frühes Anlaufen des Torhüters erneut zu belohnen. Die Zwei-Tore-Führung baute wenig später unsere "Dancing-Queen" Goltz sogar noch weiter aus, nachdem man im Strafraum bereits eine Schusschance liegen gelassen hatte. 3:0 nach 25 Minuten, nicht schlecht! 
Dieses Gefühl schlich sich vermutlich auch wieder etwas in den Hinterkopf ein und so hielt man den großen Druck der ersten halben Stunde nicht mehr aufrecht. So bekamen die Gäste Stück für Stück einen Fuß in die Partie und in der 38. Minute hatten sie dann auch etwas Glück. Bei einer Abwehraktion sprang das Leder unkontrolliert an den ausgestreckten Arm von Marggraf und so gab es einen Handelfmeter, den Bennewitz punktgenau ins Eck verwandelte. Wasewitz bekam zwar die Fingerspitzen dran, aber dennoch schepperte es im Kasten. 

Wenige Augenblicke später schepperte es erneut im Wackerstrafraum. Bei einem Kopfballduell rasselte ein Hallenser Spieler mit Marggraf zusammen, für den dieses Spiel damit beendet war. Später am Abend erhielt man dann die niederschmetternde Diagnose "Nasenbeinbruch". Gute Besserung auch noch einmal an dieser Stelle, Dirk! Bis zur Pause passierte auf dem Rasen derweil nicht mehr viel. 

Nach dem Seitenwechsel waren unsere Männer gewillt wieder die eigene Offensivpower auszuspielen. Beim 4:1 half jedoch auch der Gast kräftig mit. Marschhausen wurde von der Hallenser Defensive ein perfekter Pass in den Lauf serviert und knapp vor der Grundlinie versenkte unser Kapitän das Leder zielgenau ins Tor (52'). Den schönsten Spielzug des Tages veredelte der an diesem Tag wie entfesselt aufspielende Hu. Elmi mit seinem dritten Tor zum 5:1. Die Hackenvorlage von Fabian sorgte dabei ebenfalls für den einen oder anderen Zungenschnalzer! 

Die Partie war nun entschieden, doch noch zwei weitere Treffer sollten fallen. Zunächst versenkte Marschhausen einen Freistoß (66') aus knapp 20 Metern und schnürte damit einen Doppelpack. Den Endstand markierte jedoch der Gast in Person von Sikh, welcher das Leder aus zentraler Position ins Tor hob (77'). 

 

Mit diesem klaren Sieg steht Wacker nach vier Spielen nun bei sieben Punkten. Als nächstes geht es zum starken Aufsteiger aus Naumburg. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Böhme, Marggraf (42' Zimmermann), Khodadadkheyl, Woithe (87' Schumann) - Goltz, Fischer (65' Beltz), Hempel, Fabian, Hu. Elmi (58' Wartgenstedt) - Marschhausen (86' Re. Elmi)

 

Tore:
1:0 14' Hu. Elmi

2:0 19' Hu. Elmi 

3:0 25' Goltz 

3:1 38' Bennewitz per Foulelfmeter

4:1 52' Marschhausen 

5:1 57' Hu. Elmi (Fabian)

6:1 66' Marschhausen

6:2 77' Sikh


Kreispokal: SV Wacker 1:2 SSC Weißenfels II (09.09.23)

Vermeidbares Pokalaus. 

 

In der 1. Runde des Burgenlandpokals erwischte unsere Mannschaft mit der Reserve des SSC Weißenfels ein hartes Los und gleichzeitig einen Ligakonkurrenten. Die Gäste waren richtig gut in die Saison gestartet und grüßen aktuell von der Tabellenspitze. Coach Schülert musste neben seinen Co-Trainer Geipel auch noch auf einige Akteure verzichten (u.a. Marschhausen, Marggraf, Beltz, Zimmermann, Heinzelmann), was dafür sorgte, dass die Startelf des SV Wacker wenige graue Haare schmückten. ;-) 

Zu Beginn der Partie hatte die Wackerelf noch ein paar Probleme die Ordnung zu finden, da es so manche Umstellung gab, doch spätestens zur Trinkpause war man deutlich besser geordnet. Allerdings brachte ein Fauxpas von Woithe die heile Wackerwelt ins Wanken, als dieser bei einem Pass in die Tiefe über den Ball schlug und Hauer diesen Fehler eiskalt mit dem 0:1 bestrafte (26'). 
Nun war Wacker gefordert - und nahm diese Aufgabe ohne groß zu hadern an! Sage und schreibe drei Mal stand man vollkommen blank vor dem Tor, doch sowohl Hu. Elmi als auch Beier und Fabian konnten diese hundertprozentigen Chancen nicht nutzen. Aus der Distanz scheiterte zudem der aus dem Kader der Zweiten Mannschaften nominierte Fischer denkbar knapp mit einem Schlenzer, der hauchzart am Tor vorbeistrich. Angesichts dieser Chancen hätte man das Spiel eigentlich drehen müssen, doch wieder einmal standen sich unsere Männer mit der eigenen Chancenverwertung im Wege. 

 

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel machte man es jedoch besser. Ein herrlicher Spielzug über Hempel und Fabian fand am Ende in Hu. Elmi den finalen Abnehmer. Er drückte das Leder über die Linie und sorgte so für den Auftakt nach Maß (46'). Der Jubel währte jedoch nicht allzu lange. Nach einem eigenen Eckball ging es schnell in die andere Richtung und hier verpasste man es den Gegenangriff früh zu unterbinden. Barnickel bedankte sich am Ende mit einem Linksschuss, den Wasewitz leider nicht mehr parieren konnte - 1:2 (51'). 

Im Verlauf der Zweiten Halbzeit war es fortan vor allem ein Spiel zwischen den Strafräumen. Mit zunehmender Spielzeit machte sich der Kräfteverschleiß angesichts der Hitze bei beiden Teams zunehmend bemerkbar und es schlichen sich immer mehr Fehlabspiele ein. Das größte Highlight war dann noch ein Abschluss von Barnickel, dessen Abschluss an den Querbalken klatschte. Weitere Treffer fielen demnach nicht mehr und so stand am Ende ein vermeidbares Pokalaus zu Buche. Schade! 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Khodadadkheyl, Böhme, Woithe, Wartgenstedt (67' Re. Elmi) - Goltz, Hempel, Fischer (82' Seniuk), Fabian (60' Erdonov), Hu. Elmi - Beier 

 

Tore:

0:1 26' Hauer

1:1 46' Hu. Elmi (Fabian) 

2:1 51' Barnickel


3. Spieltag: ESV Herrengosserstedt 4:2 SV Wacker (02.09.23)

Ein gebrauchter Tag. 

Es hätte so schön sein können: Das Trainerteam träumte unter der Woche noch davon, erstmals in der mittlerweile über einjährigen Amtszeit zwei Mal in Folge die Möglichkeit zu haben, die identische Startelf der Vorwoche aufbieten zu können. Doch je näher das Spiel kam, desto mehr kurzfristige Ausfälle gab es zu beklagen - unter anderem fielen Fabian und Marschhausen aus. Die Startelf versprühte jedoch weiter Optimismus für ein erfolgreiches Spiel - nur die Bank machte einen eher überschaubaren Eindruck, saßen dort doch neben Böhme nur noch Ersatzkeeper Riedel (als Feldspieler) sowie der kurzfristig aktivierte Schumann. 

 

Die Partie selbst begann jedoch gut und Wacker legte früh vor. Nach einem Foul an Heinzelmann verwandelte Hempel den fälligen Strafstoß sicher (6'). Bis zur 20./25. Minute machte Wacker auch weiter ein richtig gutes Spiel und hätte zwingend weitere Tore nachlegen müssen (u.a. Hu. Elmi). Dann kam es mal wieder zu einem rätselhaften Bruch im Spiel, wodurch Herrengosserstedt erst in die Partie kam und erste, aber doch eher zaghafte Torannäherungen verbuchte. 
Den Ausgleich kurz vor der Pause ebneten unsere Männer jedoch selbst. Nach einem Einwurf geriet ein Rückpass auf Schlussmann Wasewitz zu kurz und ESV-Stürmer Hackbarth hatte das gerochen. Er umkurvte Wasewitz und traf mithilfe des Pfostens zum 1:1 (38'). 

Nach der Pause war es ein wildes Spiel und genau darauf sollte sich unsere Elf doch eigentlich nicht einlassen. Leider bekam man jedoch keine Ruhe ins (eigene) Spiel. War es Mut oder fehlende Disziplin? Der weitere Spielverlauf gab jedenfalls mehr Fragen als Antworten. Zunächst ging Herrengosserstedt aufgrund der eigenen Drangphase durchaus verdient, wenn auch in der Entstehung glücklich in Führung. Im eigenen Strafraum trat Zimmermann über den Ball und so tauchte Hackbarth plötzlich völlig frei vor Wasewitz auf - 2:1 (70').

Quasi mit der nächsten Aktion glich Wacker aber überraschend aus. Hu. Elmi steckte den Ball durch zu Woithe, dessen Flanke abgefälscht bei Beier landete und unser Youngster traf nach zwei Haken zum 2:2 (72'). Nun schien Wacker wieder voll im Spiel und hatte durch Böhme und Heinzelmann sogar die Chance zur Führung. Allerdings wäre das zu dem Zeitpunkt wohl auch des guten zu viel gewesen. 

Das Glück hatte man an diesem Tag jedenfalls nicht auf seiner Seite und kassierte in der 78. Minute den erneuten Rückstand. Woithe verlor nach einem Freistoß das Kopfduell gegen Löhnert, der zum 3:2 traf. Nur vier Minuten später baute Krämer mit einem Sonntagsschuss in den Winkel das Ergebnis aus. Nun schien der Stecker gezogen, doch seltsamerweise spielte Wacker nun wieder geordnet Fußball. Plötzlich kombinierte man sich wieder durch die Reihen und hatte durch Böhme sogar die Chance auf den Anschlusstreffer, doch dieser wurde verpasst und so kam es nicht mehr zu einer richtigen Schlussoffensive. 

 

So ging dieses Duell aus Wackersicht unnötig verloren, auch wenn Herrengosserstedt aufgrund des Einsatzes und der Torchancen den Sieg verdient feiern durfte. Unser Team muss sich jedoch die Frage gefallen lassen, warum man aktuell so launisch wie das Wetter agiert und noch keine Halbzeit in den bisherigen Pflichtspielen komplett "durchgezogen" hat. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz, Hempel, Heinzelmann, Hu. Elmi, Wartgenstedt (55' Böhme) - Beier

 

Tore:

0:1 6' Hempel per Foulelfmeter (Heinzelmann)

1:1 38' Hackbarth

2:1 70' Hackbarth

2:2 72' Beier (Woithe)

3:2 78' Löhnert

4:2 82' Krämer


2. Spieltag: SV Wacker 1:0 SV Zöschen (26.08.23)

Frühes Tor beschert knappen Heimsieg. 

 

Mit dem ersten Heimspiel der Saison 2023/24 wollten unsere Männer auch den ersten Dreier der Spielzeit einfahren. Dass diese Aufgabe gegen den starken Aufsteiger aus Zöschen keine leichte wird, schärfte das Trainergespann dem Team ein und sollte damit recht behalten. Dennoch ging Wacker das Spiel mit ordentlich Selbstvertrauen an, schließlich hatte man ja auch das Kapitänsduo Marschhausen/Marggraf wieder mit an Bord. 

 

Die Partie begann sehr temporeich und beide Teams begegneten sich mit offenem Visier. Dass man sich nicht erst lange abtastete, sorgte für ein spannendes Spiel mit einigen Torraumszenen. Und die größte Chance in der Anfangsphase führte dann auch zum goldenen Treffer des Tages. Fabian setzte sich auf außen durch und gab das Gerät zurück zu Woithe, dessen abgefälschte Hereingabe Hempel vor die Füße fiel und dieser platzierte das Leder nach einem kurzen Dribbling genau unten rechts ins Eck - 1:0 (9')! 

Wenig später stand erneut Hempel im Mittelpunkt des Geschehens, als er von der Mittellinie draufhielt und der weit vor dem eigenen Kasten stehende Zöschener Keeper dem Ball nur dabei zuschauen konnte, wie er vor dem Tor aufkam und hauchzart über die Latte sprang. Hier hatte der ein oder andere Zaungast wohl schon seine Videoaufnahme an die Sportschau für das "Tor des Monats" schicken wollen, doch aus dem Vorhaben wurde leider nichts.

Ebenfalls nichts wurde es mit dem Ausgleich der Zöschener, denn Wacker hatte neben einer grundsätzlich gut stehenden Defensive auch wieder einmal einen hervorragenden Rückhalt zwischen den Pfosten. Besonders bei einem Kopfball von Schrahn aus kurzer Distanz machte sich Wasewitz richtig lang und kratzte das Leder von der Linie. 

 

Nach dem Seitenwechsel begann unser SV W wieder enorm durckvoll und erspielte sich beste Chancen durch u. a. Fabian, Hu. Elmi und Marschhausen, doch all diese Gelegenheiten ließ man fast schon sträflich liegen. Dies sorgte am Ende auch dafür, dass sich die Zöschener in der Schlussviertelstunde fast schon wie Blei in der Wackerhälfte festsetzten und Angriff um Angriff initiierten. Das Abwehrbollwerk hielt jedoch allen Belastungsproben stand und so feierte Wacker einen am Ende knappen, aber angesichts der ausgelassenen Großchancen auch nicht unverdienten Heimsieg. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Marggraf, Beltz, Khodadadkheyl (77' Wolf), Woithe - Wartgenstedt (85' Zimmermann), Hempel, Marschhausen (74' Beier), Fabian, Hu. Elmi (80' Ortwig) - Heinzelmann 

 

Tor: 

1:0 9' Hempel (Woithe)


1. Spieltag: BSC Laucha 99 1:1 SV Wacker (19.08.23)

Wacker startet mit Remis in die neue Saison. 

 

Zum 1. Spieltag der neuen Saison hatte unsere Erste Mannschaft das Auswärtsspiel in Laucha vor der Brust. Bei glühender Hitze wussten alle Beteiligten, dass dies ein hartes und schweißtreibendes Spiel wird. Verzichten musste das Trainergespann auf das Kapitänsduo Marschhausen/Marggraf, sodass Schlussmann Wasewitz die Wackerelf als Kapitän auf den Rasen führte. 

Wasewitz machte auch die erste Chance der Partie nach knapp zehn Minuten zunichte, als er im 1-gegen-1-Duell mit Schär die Oberhand behielt. Ansonsten hatte Laucha im gesamten ersten Durchgang keinen Abschluss auf den Kasten von Wasewitz zu verbuchen. Anders unsere Wackerelf, die sich immer wieder vor den Lauchaer Kasten arbeiteten und auch zu einigen Chancen kam. Die größte hatte dabei Hempel, der nach einem Eckball wohl etwas überrascht war, dass er so frei am langen Pfosten zum Abschluss kommen durfte. 

Etwas später sollte er aber doch noch nach einem Eckball treffen - und das ziemlich kurios. Es war nämlich ein direkt verwandelter Eckball, bei dem der BSC-Schlussmann eine unglückliche Figur abgab, der die Führung für unsere Männer bedeutete. Danach verpasste es Wacker die Führung weiter auszubauen und so ging es mit einer (zu) knappen Führung in die Kabine. 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber viel besser in die Partie - oder ließen es unsere Männer einfach selbst zu? Diese Frage wird man beim Training sicherlich erörtern, denn mit frühen Ballverlusten im Aufbauspiel machte man sich selbst das Leben schwer und so fiel auch in der 77. Minute der nicht unverdiente Ausgleich für die Lauchaer. Saal ließ bei einem Solo unsere Männer wie Slalomstangen aussehen und wurde erst im Strafraum gelegt. Den folgerichtigen Elfmeter verwandelte Schumann (77'). 

Erst jetzt wachte Wacker aus der Lethargie auf und schien plötzlich erneut wie ausgewechselt. Jetzt (erst) suchte man wieder konstruktiv den Weg nach vorn und erspielte sich mit einer Schlussoffensive noch Chancen durch Woithe, Heinzelmann und Wartgenstedt, doch hier bekam entweder der Schlussmann der Hausherren die Finger noch dazwischen oder aber eines der vielen Abwehrbeine schmiss sich in den Abschluss.

Auf der gegenüberliegenden Seite hatte Laucha kurz vor Schluss ebenfalls noch die Chance auf den zweiten Treffer, doch Wasewitz klärte zur Ecke. So blieb es bei einem Unentschieden, bei dem sich Wacker angesichts des Spielverlaufs an die eigene Nase fassen muss. Hier war mehr drin! 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Böhme, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz, Hempel, Heinzelmann, Fabian (90' Ortwig), Hu. Elmi (75' Beier) - Goltz (61' Wartgenstedt)

 

Tore: 

0:1 28' Hempel

1:1 77' Schumann per Foulelfmeter


Testspiel: SV Wacker 3:2 RW Weißenfels (10.08.23)

Knapper Sieg zum Ende der Vorbereitung. 

 

Am Donnerstagabend begrüßten unsere Männer den SV Rot-Weiß Weißenfels in Wengelsdorf. Die Gäste waren als höherklassige Mannschaft natürlich der Favorit und sollten zum Ende der Vorbereitung unsere Erste noch einmal richtig fordern. 

 

Die ersten fünf Minuten brauchten unsere Männer noch, um sich zu sortieren, arbeiteten sich dann jedoch zunehmend in die Partie. Erwartungsgemäß ließen die Gäste den Ball gut laufen und suchten immer wieder über die Außen den Weg Richtung Wackerstrafraum. Schlussmann Riedel behielt in zwei 1-gegen-1-Duellen die Oberhand und parierte auch die Schussversuche aus der Distanz sicher, sodass unsere Männer nach dem großen Druck der Anfangsviertelstunde weiter mit einem 0:0 voll in der Partie waren. 

Danach befreite man sich zunehmend mit eigenen Offensivaktionen und näherte sich durch Hu. Elmi und Marschhausen erstmals dem gegnerischen Kasten, um dann in der 28. Minute in Führung zu gehen. Beier drückte eine Hereingabe aus wenigen Zentimetern über die Linie und belohnte sich damit für seinen guten Auftritt in der für ihn ungewohnten Sturmspitze. Noch vor der Pause konnte Wacker weiter nachlegen. Woithe grätschte den Ball im Strafraum zum nachrückenden Fabian, der vor dem Tor eiskalt blieb und auf 2:0 erhöhte (34'). 

 

Nach dem Seitenwechsel lief das Spiel weiter optimal für den SV Wacker. Mit der ersten Chance im zweiten Durchgang erhöhte man auf 3:0. Woithe wurde perfekt von Wartgenstedt in Szene gesetzt und setzte das Leder per Heber über den herauseilenden Rot-Weiß-Keeper an den Innenpfosten. Glücklicherweise setzte Goltz nach und drückte das Leder über die Linie (47'). 
In der Folge drückten die Gäste mit wütenden Angriffen auf den Anschlusstreffer. Ein Doppelschlag in der 69. und 70. Minute sorgte dann nach einigen Fehlversuchen der Weißenfelser auch für den Anschluss und Rot-Weiß war in dieser Phase drauf und dran, das Spiel komplett zu ihren Gunsten zu drehen. In den Schlussminuten wurden die Abschlüsse auf den Kasten von Riedel zwar weniger und ungenauer, doch ein Strafstoß knapp fünf Minuten vor dem Ende brachte dann doch noch einmal die große Gelegenheit auf den durchaus verdienten Ausgleich. Da dieser jedoch vergeben wurde und Wacker auch zwei, drei Mal vor dem Tor nicht zielstrebig genug agierte, blieb es bei einem knappen 3:2-Sieg unserer Männer. 

 

Es spielten: 
Riedel - Böhme , Zimmermann, Khodadadkheyl (Re. Elmi), Woithe (Schumann) - Marschhausen (Ortwig), Wartgenstedt, Goltz, Fabian, Hu. Elmi - Beier (Beltz)

 

Tore:

1:0 28' Beier (Goltz)

2:0 34' Fabian (Woithe)

3:0 47' Goltz (Woithe)

3:1 69' Traore

3:2 70' Mai


Testspiel: SG Großgrimma/Hohenmölsen 1:1 SV Wacker (05.08.23)


Testspiel: TuS Leutzsch 3:3 SV Wacker (29.07.23)

Last-Minute Ausgleich bei torreichem Test kassiert. 

 

Nur zwei Tage nach dem knappen Sieg gegen Beuna reiste der SV Wacker nach Leipzig zum nächsten Testspiel. Gegen die Hausherren verlor man in der letztjährigen Vorbereitung daheim mit 0:3 und wollte dementsprechend beweisen, dass man sich innerhalb dieses einen Jahres weiterentwickelt hatte. 

 

Die Partie begann direkt nach Maß für unsere Männer: Fabian traf bereits in der 7. Minute zur Führung. Bereits zuvor sah die Leutzscher Hintermannschaft zwei Mal nicht gut aus, da man das Spielgerät im Aufbauspiel verlor, doch Böhme kam in der Folge jeweils nicht entscheidend zum Abschluss. 
Insgesamt hatten die Gastgeber mehr Ballbesitz, doch große Chancen blieben weitestgehend aus. Ein Strafstoß sollte jedoch den 1:1-Ausgleich bescheren (37') - doch noch war nicht Schluss! Nach einem Konter unseres SV W beförderte nämlich ein Leutzscher Abwehrspieler einen scharfen Querpass von Hu. Elmi vor dem einschussbereiten Böhme ins eigene Tor und brachte Wacker damit erneut in Führung. 

Direkt nach Wiederanpfiff konnte Böhme dann doch noch einen eigenen Treffer bejubeln. Wieder einmal setzte sich Fabian im 1-gegen-1-Duell durch und leitete damit das 3:1 ein (49'). In der Folge entwickelte sich ein dynamisches Spiel, bei dem beide Seiten immer wieder den Weg zum Tor suchten, doch es sollte lange bis zum nächsten Treffer dauern. Theobald traf aus halblinker Position im Strafraum zum 2:3 (69') und in der Folge drückten die Leutzscher auf den Ausgleich. 

Unsere Männer hatten zum Ende hin offenkundig schwere Beine, denn die Entlastungsangriffe wurden in den letzten zehn Minuten nur noch spärlich ausgeführt. So war der Ausgleich per Freistoß in der Schlussminute zwar ärgerlich, angesichts des Engagements der Hausherren jedoch auch verdient. 

 

Es spielten:
Riedel - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl (Wolf), Woithe - Goltz (Beltz), Hempel, Marschhausen, Fabian, Hu. Elmi (Re. Elmi) - Böhme (Beier)

 

Tore: 
0:1 7' Fabian (Hempel)

1:1 37' D. Böhme 

1:2 43' ET

1:3 49' T. Böhme (Fabian)

2:3 69' Theobald 

3:3 90' Meier


Testspiel: SV Wacker 2:1 SV Beuna (27.07.23)

Knapper Sieg in rassigem Testspiel. 

Zum Donnerstagabend bestritt unsere Erste Mannschaft den zweiten Test der laufenden Vorbereitung gegen den ambitionierten KOL-Aufsteiger SV Beuna aus dem Saalekreis. Nach einer kraftraubenden Einheit am Dienstag freuten sich unsere Männer wieder dem Leder nachjagen zu können. Verzichten musste das Trainerteam unter anderem auf die beiden Offensivkräfte Fabian und Hu. Elmi, weshalb man auch ein paar Spieler auf neuen Positionen testete. 

 

Die ersten 20 Minuten des Spiels gehörten klar den Gästen und man musste sich bei Schlussmann Wasewitz bedanken, dass man sich nur ein Gegentreffer durch Shoshi (8') fing. Durch zahlreiche Fehlpässe im Aufbauspiel und wenig kompaktes Defensivverhalten machte man sich selbst das Leben schwer und gab den Gästen die Möglichkeit deren zweifelsohne vorhandene Qualitäten zeigen zu dürfen. 

Erst in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs kam Wacker richtig in die Partie und verbuchte erste Torannäherungen durch Khodadadkheyl und Heinzelmann (Schuss an Pfosten), ehe Kapitän Marschhausen in der 26. Minute goldrichtig stand und einen Querschläger im Beunaer Strafraum zum Ausgleich über die Linie drückte. Das Highlight im ersten Durchgang war jedoch eine unglaubliche Parade von Wasewitz. Nach einem Fallrückzieher kratzte unsere Nummer 19 den Ball überaus sehenswert aus dem Winkel und sorgte damit für kollektives Augenreiben auf sowie neben dem Platz. So ging es mit einem Unentschieden in die Pause, das sich irgendwie doch falsch anfühlte, da Beuna doch mehr und bessere Chancen auf der Habenseite verbucht hatte. 

 

Im zweiten Durchgang standen unsere Männer defensiv besser und Beuna verbuchte Torabschlüsse nun "nur" noch aus der zweiten Reihe, mit denen Wasewitz (sowie ab der 60. Minute Riedel) keine größeren Probleme hatte. Auf der anderen Seite nutzte Khodadadkheyl einen feinen Steckpass von Hempel zur 2:1-Führung (58') und drehte damit die Partie zugunsten unseres SV Wacker.

Fortan ging die Partie hin und her; hierbei verpassten unsere Männer ihre Offensivaktionen zwingender auszuspielen bzw. die Torchancen konsequent zu nutzen. So blieb es bis zum Ende bei diesem knappen Ergebnis, das offenbar die Emotionen auf dem Platz zusätzlich anfachte. Für ein Testspiel war es jedenfalls recht rassig und einige Spieler hatten recht viel miteinander zu bereden. Nach dem Spiel kühlten sich die Gemüter jedoch schnell wieder ab und es wurde noch einige Zeit gefachsimpelt, frei nach dem Motto "Woran hat's gelegen?!". 

 

Es spielten:

Wasewitz (Riedel) - Marggraf (Menzel), Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Goltz, Hempel (Wolf), Beier (Re. Elmi), Heinzelmann, Böhme - Marschhausen

 

Tore:

0:1 8' Shoshi 

1:1 26' Marschhausen

2:1 58' Khodadadkheyl (Hempel)


Testspiel: Baumersrodaer SV 0:6 SV Wacker (22.07.23)

Munterer Aufgalopp beim ersten Test. 

 

Nachdem man die ersten Trainingseinheiten hinter sich gebracht hatte, stand für die Schülert-/Geipelelf am vergangenen Wochenende auch das erste Testspiel beim Kreisoberligisten Baumersroda an.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein offensivfreudiges Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Dies gefiel unserem SV Wacker natürlich nicht so gut, denn im ersten Durchgang hatten die Hausherren tatsächlich drei Hochkaräter. Allerdings wies Wasewitz im Wackerkasten hier seine Form der vergangenen Saison mal wieder nach und hielt sein Tor erfolgreich sauber. 

Gejubelt wurde stattdessen auf der anderen Seite. Zunächst traf Fabian nach Balleroberung zum 1:0, ehe Hu. Elmi per Kopf nach einer Flanke von Hempel auf 2:0 erhöhte. Quasi mit dem Halbzeitpfiff nahm der aufgerückte Woithe ein Geschenk des BSV-Schlussmanns an, als dieser das Spielgerät nach einer Flanke genau vor die Füße unserer Nummer 3 fallen ließ. Passend zur Trikotnummer hieß es so zur Halbzeit 3:0 für unsere Männer. 

Nach dem Seitenwechsel wechselte das Trainergespann zunehmend durch, um allen 13 mitgereisten Feldspielern möglichst viel Spielzeit zu verschaffen. Der Spielfluss unserer Elf kam dabei jedoch erfreulicherweise nicht zum Erliegen und drei weitere Treffer konnten erzielt werden (Hu. Elmi, 2x Khodadadkheyl). Kurz vor Schluss vergab Youngster Beier noch einen Foulelfmeter und verpasste damit sein eigenes nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Den Ehrentreffer der Hausherren hatte mehrfach Reinicke auf dem Kopf, doch es sollte an diesem Tag offensichtlich nicht sein. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marggraf, Böhme (Zimmermann), Khodadadkheyl, Woithe (Re. Elmi) - Hempel, Wartgenstedt (Ortwig), Fabian, Hu. Elmi, Beier - Heinzelmann

 

Tore:
0:1 20' Fabian 

0:2 30' Hu. Elmi (Hempel)

0:3 44' Woithe (Heinzelmann)

0:4 51' Hu. Elmi (Hempel)

0:5 62' Khodadadkheyl 

0:6 86' Khodadadkheyl (Beier)


Saison 2022/23


26. Spieltag: ESV Herrengosserstedt 2:1 SV Wacker (10.06.23)

Knappe Niederlage im letzten, nicht alltäglichen Saisonspiel.

 

Am letzten Spieltag der Saison ging es zur langen Auswärtsfahrt nach Herrengosserstedt. Dieses Spiel sollte ganz im Zeichen des Abschieds von Urgestein Uwe Becker aus der 1. Mannschaft stehen. Unser "Supersenior" wird nun mit 55 Jahren seine gesammelten Erfahrungen künftig an die jungen Spieler unserer 2. Mannschaft weitergeben. Uwe führte in Abwesenheit unserer beiden Kapitäne (Marschhausen wegen Familienfeier sowie Marggraf Rot-gesperrt) die Mannschaft auch als Kapitän auf's Feld. Die Mannschaft stellte sich nach weiteren Ausfällen von Hempel, Heinzelmann, Ortwig und Woithe sowie Geers und M. Wolf fast schon von selbst auf.

 

In den ersten Minuten brauchten unsere Männer einen Moment, um sich zu formieren bzw. zu finden. In der 18.  Minute war unser Torhüter Wasewitz etwas desorientiert und beging im Strafraum ein Foulspiel, welches einen Elfmeter für die Heimmannschaft zur Folge hatte. Meyer verwandelte und brachte somit die Hausherren mit 1:0 in Führung.

Im Anschluss ging ein deutlicher Ruck durch die Wacker Elf und man übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle. In Folge dessen erzielte Hussein Elmi in der 23. Minute sehenswert das 1:1. Auch nach dem Ausgleich blieb Wacker weiter am Drücker. Angriff auf Angriff rollte nun auf das Tor von Herrengosserstedt. Die beste Chance hatte dabei Goltz, der einen Kopfball nur um Millimeter am Tor vorbeiköpfte. So ging es dann mit einem 1:1 in die Kabine.

 

Nach der Pause übernahm Wacker sofort wieder die Initiative. Ab der 60 Minute braute sich dann jedoch ein regelrechtes Unwetter über Herrengosserstedt zusammen. Es fing an zu donnern und zu blitzen und der Himmel öffnete seine Schleusen. Einen kurzen Moment überlegte Schiedsrichter Wolf, ließ aber dann doch erst mal weiterspielen.

Als der Regen nachließ, nutzte Hackbart eine Unstimmigkeit in unserer Abwehr und nahm diese dankend an. Zimmermann versuchte den Ball noch von der Linie zu spitzeln, doch auch er konnte das 2:1 nicht mehr verhindern. Auch nach der erneuten Führung der Heimmannschaft blieb Wacker jedoch weiter am Drücker, doch beste Möglichkeiten blieben ungenutzt und so musste man sich am Ende knapp geschlagen geben. 

 

Nun sollten alle nach einer starken Saison mal ordentlich durchschnaufen und nach der Sportwoche die Sommerpause genießen. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Zimmermann, Böhme, Khodadadkheyl, Wartgenstedt (55' Re. Elmi), Goltz, Beltz, Becker, Fabian, Hu. Elmi, Beier (68' Riedel) 

 

Tore: 
1:0 18' Meier 

1:1 23' Hu. Elmi

2:1 75' Hackbarth


25. Spieltag: SV Wacker 1:1 TSV Leuna

Überragender Wasewitz hält zwei Elfmeter und somit das Remis. 

 

Zum letzten Heimspiel des Jahres begrüßte unser SV Wacker mit dem TSV Leuna den bereits feststehenden Aufsteiger in die Landesliga. Die Gäste hatten einige Ausfälle zu verzeichnen und auch unsere Männer konnten nicht mit dem vollen Kader (u.a. fehlten Hempel und Wartgenstedt) antreten.

 

Dennoch sollte sich ein schönes Spiel entwickeln, bei dem Leuna die Anfangsphase gehörte, hierbei aber bis auf einen Schuss von J. Gumbrecht, den Wasewitz klären konnte, nicht großartig zu Torabschlüssen kam. Nach der Anfangsviertelstunde bekamen auch unsere Männer zunehmend die nötige Ballsicherheit im eigenen Aufbauspiel, doch im letzten Drittel scheiterten beide Teams immer wieder am letzten Pass oder der sicherstehenden Defensivreihe. 

Die größte Gelegenheit in der ersten Halbzeit für den SV Wacker verzeichnete Marschhausen, der aus 16 Metern an einer guten Reaktion von TSV-Keeper Pfennig scheiterte. So blieb es bis zur Pause beim torlosen Unentschieden. 

 

Nach dem Seitenwechsel war es weiter ein ausgeglichenes Spiel, bei dem Leuna zwar mehr Ballbesitz hatte, aber irgendwie nicht die Lücke in Wackers Defensivverbund fand. Dann kam die 53. Minute und der Auftritt von Kapitän Marschhausen. Einen Freistoß aus 20 Metern schoss er genau ins Tormanneck des spekulierenden Pfennig und besorgte damit die etwas glückliche Führung für unsere Farben. 

Leider sollte wenig später die Euphorie einen enormen Dämpfer erhalten. Im eigenen Spielaufbau leistete sich Innenverteidiger Marggraf zunächst einen Fehlpass und klärte wenig später den Ball mit dem angelegten Arm auf der Linie - die Regeln ließen dem Schiri keinen Handlungsspielraum und unsere Nummer 2 musste vorzeitig duschen gehen (60'). Obendrein gab es noch einen Elfmeter, den allerdings Wasewitz parieren konnte und damit für einen Energieschub unserer Elf sorgte. 

Fortan war es natürlich ein Spiel in eine Richtung, doch bis auf eine hundertprozentige Chance durch Cardoso, der im 1-gegen-1 mit Wasewitz unterlag, verzeichnete Leuna fast ausschließlich Schüsse aus der Distanz. In der 77. Minute sollte jedoch ein solcher Abschluss für den Ausgleich sorgen: Pieler traf äußerst sehenswert in den Winkel zum 1:1-Ausgleich. Und kurz darauf kam es ganz dick für den SV Wacker. Khodadadkheyl leistete sich im Strafraum ein Foul und erneut gab es einen Elfmeter für die Gäste - doch wieder mit gleichen Ausgang! Wasewitz behielt erneut die Oberhand und somit stand es weiter 1:1-Unentschieden. Dieses Remis sollte auch bis zum Schluss weiter auf der Anzeigetafel stehen. Wacker bejubelte also einen hart erkämpften Punke und lag nach Schlusspfiff vor allem Wasewitz in den Armen. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz, Marschhausen, Heinzelmann, Fabian, Hu. Elmi (63' Goltz) - Böhme (57' Beier)


Tore:
1:0 53' Marschhausen 

1:1 77' Pieler


23. Spieltag: SV Wacker 2:0 VfB Nessa (13.05.23)

Siegesserie ausgebaut. 

 

Samstagnachmittag, strahlender Sonnenschein, hervorragend präparierter Rasen und trotz einiger Ausfälle ein voller Kader. Die Vorzeichen des Heimspiels gegen Nessa waren offenkundig gut, zumal unser Team nach den jüngsten Leistungen mit breiter Brust aufspielen konnte - und das tat sie dann auch. 

 

Im ersten Durchgang ließ man Nessa nie ins Spiel kommen und schnürte von Beginn an die Gäste in der eigenen Hälfte ein. So dauerte es auch nicht lang bis zur Führung. Nach einem schönen Spielzug war Marschhausen das letzte Glied in der Kette und vollendete zur 1:0-Führung (14'). Danach betrieb unsere Wackerelf Chancenwucher, dem man kaum noch die Krone aufsetzen konnte, während Nessa nicht einen Schuss auf das Tor von Wasewitz abfeuerte. 

Erst in der 44. Minute konnte Fans, Spieler und Funktionäre aufatmen - erneut trug sich Marschhausen in die Torschützenliste ein, nachdem Hempel das Leder energisch Richtung Tor trieb und unseren Kapitän bediente. 

 

Nach dem Seitenwechsel ließen unsere Männer zunächst nicht nach und hatten quasi mit Wiederanpfiff durch Hu. Elmi die große Gelegenheit auf den dritten Treffer, doch unserer Nummer 14 haftet zurzeit einfach das Pech an den Stiefeln. Weitere Gelegenheiten, darunter einige Hochkaräter, fanden ebenfalls nicht ihren Weg ins Nessaer Tor und so verflachte das Spiel immer mehr.

Zwischenzeitlich ähnelte es einem Vorbereitungsspiel inmitten einer harten Sommervorbereitung, ohne das man jedoch das Gefühl hatte, dass hier ohne Zutun unserer Männer noch einmal etwas anbrennen könnte. Dies unterließ unser Team erfreulicherweise auch und so blieb es bei einem am Ende nie gefährdeten, aber deutlich zu niedrigen 2:0-Heimsieg. 


Bereits kommenden Mittwoch, 18.05. geht es weiter im Programm. Dann erwartet der SV Wacker um 18 Uhr zuhause den FC RSK Freyburg zum Nachholspiel. 


Es spielten:

Wasewitz - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl (66' Menzel), Woithe (58' Wartgenstedt) - Beltz, Hempel, Marschhausen (66' Beier), Hu. Elmi, Fabian (80' Becker) - Heinzelmann

 

Tore:
1:0 14' Marschhausen 

2:0 44' Marschhausen (Hempel) 


22. Spieltag: BW Bad Kösen 2:3 SV Wacker (07.05.23)

Seltener Auswärtssieg in Bad Kösen. 

 

Nach zuletzt drei Siegen in Folge reiste unser Team mit Rückenwind nach Bad Kösen, wo bekanntermaßen die Trauben für die jeweilige Gastmannschaft immer recht hoch hängen. Trotz der Ausfälle von Hempel und Hu. Elmi konnte das Trainergespann auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen. 

 

Den Nachweis der eigenen Schlagkräftigkeit kam unsere Wackerelf auch direkt in der Anfangsphase der Partie nach. Allerdings bewiesen unsere Männer dabei auch eigene Unzulänglichkeiten im Abschluss. Die größte Chance zur Führung ließ hierbei der zuletzt so treffsichere Marschhausen per Kopf aus, doch in der 12. Minute war der Bann gebrochen. Nach zuvor bereits zwei Fehlversuchen unserer Elf, davon ein Schuss ans Aluminium, kam der Ball zu Heinzelmann, der halbrechts im Strafraum stehend das Leder in die lange Ecke beförderte - 0:1! 
Auch nach der Führung gaben unsere Männer weiter Gas und erhöhten in der 25. Minute auf 0:2. Marschhausen wurde perfekt in Szene gesetzt und traf mit links in die kurze Ecke. Danach nahm Wacker etwas den Fuß vom Gas und wurde prompt bestraft. Die einzige Torannäherung der Hausherren im ersten Durchgang führte zu einem Elfmeterpfiff. Den fälligen Strafstoß verwandelte Schibath souverän zum 1:2 (36'). Die Antwort unserer Truppe ließ aber nicht lange auf sich warten und man drängte Bad Kösen direkt wieder in die eigene Hälfte zurück. Chancen durch Böhme und Fabian wurden jedoch vom starken Kösener Keeper entschärft.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wurde Kapitän Marschhausen jedoch im Strafraum zu Fall gebracht und so ergab sich doch noch die Chance auf den dritten Treffer, den sich der Gefoulte nicht entgehen lassen wollte - 1:3 (45'+1). 

 

Nach dem Seitenwechsel hatte unser Team zunächst weiter die Spielkontrolle, doch den zweiten Fehler der Partie bestrafte Bad Kösen erneut eiskalt. In der Vorwärtsbewegung verlor man kurz vor der Mittellinie den Ball und das Leder wurde direkt steil auf Schlegel gespielt, der frei vor Wackers Schlussmann Riedel den 2:3-Anschlusstreffer markierte. 

Mit fortlaufender Spielzeit versuchten es die Hausherren neben langen Ballen auch mit zunehmend körperlicher Härte in den Zweikämpfen zum Ziel zu kommen. Auch wenn sich die Hausherren im Nachgang der Partie gegenüber der heimischen Presse über daraus resultierende Verwarnungen des Unparteiischen beschwerten - die jeweiligen Platzverweise für zwei ihrer Akteure waren absolut folgerichtig. Dennoch blieb es bis zum Schluss spannend, da unsere Männer trotz der Überzahl und einiger Situationen vorne nicht den Deckel auf die Partie machten. Die Kösener Hoffnung auf den "Lucky Punch" sollte allerdings unerfüllt bleiben und so stand am Ende ein verdienter 3:2-Auswärtssieg für unsere Wackerelf auf der Anzeigetafel. 

Es spielten: 
Riedel - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz, Goltz, Marschhausen, Fabian (80' Becker), Heinzelmann (89' Re. Elmi) - Böhme (67' Geers)

 

Tore:

0:1 12' Heinzelmann 

0:2 24' Marschhausen

1:2 36' Schibath per Foulelfmeter

1:3 45'+1 Marschhausen per Foulelfmeter

2:3 55' Schlegel


21. Spieltag: SV Wacker 2:0 ESG Halle (29.04.23)

Heimsieg unnötig spannend gemacht. 

 

Nach dem Derbysieg am Mittwochabend gegen die SG Spergau erwartete der SV Wacker die Loksche aus Halle zum nächsten Heimspiel. Im Hinspiel trennte man sich 1:1-Unentschieden. 

 

Erstmals seit einigen Wochen lieferte unsere Elf von Beginn an eine konzentrierte Leistung ab und ging früh in Front. Kapitän Marschhausen setzte Hempel perfekt in Szene, der das Leder über den herauseilenden Gästekeeper hinweg im Tor unterbrachte - 1:0 (15'). Fortan sollte das Spiel für unseren Torschützen im ersten Durchgang aufgrund von Verdauungsproblemen ein Ritt auf der Rasierklinge werden - das hat man so auch nicht alle Tage und der Halbzeitpfiff sollte ein wahrer Segen für unsere Nummer 13 werden. 
Aber zurück zum Spielgeschehen. Nach der Führung war Wacker weiter spielbestimmend und verzeichnete Torannäherungen durch Hu. Elmi sowie Heinzelmann, doch die letzte Präzision fehlte und so blieb es bis zur Halbzeitpause bei der knappsten aller möglichen Führungen.

 

Den zweiten Durchgang ging unser Team wieder sehr konzentriert an und hatte früh Möglichkeiten auf den zweiten Treffer, doch sowohl Fabian, Heinzelmann als auch Hu. Elmi fehlten an diesem Tag das Quäntchen Glück im Abschluss. Auf der anderen Seite ging nach einem Konter der Gäste ein Hallenser Spieler nach einem Laufduell mit Woithe im Wackerstrafraum zu Boden. "Ganz normaler Zweikampf" dachten alle, doch zur Verwunderung aller Akteure auf dem Platz entschied der Unparteiische auf Schwalbe und verwies den zuvor verwarnten ESG-Spieler mit der Ampelkarte des Platzes. 

In Überzahl spielt es sich vermeintlich leichter, doch wer die Vergangenheit des SV Wacker kennt ... Der weiß, dass sich unsere Männer in Überzahl nicht immer unbedingt leicht tun. So verpasste es Wacker auch an diesem Tag früh die Partie zu entscheiden und sorgte erst in der 85. Minute per Elfmeter für Erleichterung. Marschhausen traf zum 2:0 und entschied damit das Duell. 

 

Mit dem zweiten Sieg binnen weniger Tage blicken unsere Männer nun entspannt Richtung Saisonfinale. Am kommenden Sonntag erwartet unsere Elf jedoch ein schweres Auswärtsspiel bei Bad Kösen, wo traditionell die Trauben für den SV Wacker recht hoch hängen. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz, Hempel, Marschhausen (90' Re. Elmi), Fabian (69' Geers), Hu. Elmi (80' Wartgenstedt) - Heinzelmann (69' Goltz)

 

Tore: 

1:0 15' Hempel (Marschhausen)

2:0 85' Marschhausen per Elfmeter


Nachholspiel: SV Wacker 5:2 SG Spergau (26.04.23)

Wacker feiert Derbysieg nach starker zweiter Halbzeit. 

 

Am Mittwochabend holte unser SV Wacker vor einer stark besuchten Kulisse das Derbyheimspiel gegen die SG Spergau nach. Mit einem vollen Kader ging man die Mission Heimsieg an und dementsprechend hatte das Trainerteam auch die ein oder andere schwere Entscheidung zu treffen, entschied sich jedoch zu großen Teilen der siegreichen Elf des letzten Heimspiels gegen Herrengosserstedt zu vertrauen. Lediglich Kapitän Marschhausen rotierte für Goltz in die Startelf. 

 

Die Partie begann recht fahrig und mit eher leichten Vorteilen für die SG Spergau, sodass Schlussmann Wasewitz zwei Mal aus seinem Tor vor dem einschussbereiten Gästestürmer Jauck eilen musste. Auf der gegenüberliegenden Seite ergab sich für Hu. Elmi nach feiner Vorlage von Marschhausen die Chance zur Führung, doch leider setzte er das Leder ins Fangnetz. 

Nach 29 Minuten sah man dann betröppelte Gesichter beim Wackeranhang. Nach einem Ballverlust in der Wackerhälfte setzten die Gäste ihre Sturmspitze Jauck direkt in Szene, der sich um seinen Bewacher drehte und eiskalt zur Spergauer Führung traf. Dies war endlich auch der Weckruf für unsere Männer, die wenig später in Person von Youngster Fabian die richtige Reaktion zeigten. Nach einer eigentlich zu weit geratenen Hereingabe nahm sich Fabian ein Herz und hielt nach einem kurzen Solo links im Strafraum stehend drauf und markierte damit den 1:1-Ausgleich (35').

Noch vor dem Seitenwechsel ergaben sich Chancen u.a. durch Hu. Elmi und Hempel den Spielstand komplett zu drehen, doch ein weiterer Treffer sollte zunächst nicht fallen. 

 

In der Kabine machte sich Coach Schülert über den pomadigen Auftritt insbesondere in den ersten 30 Minuten Luft und die Ansprache sollte Wirkung zeigen. Im zweiten Durchgang waren unsere Männer von Wiederanpfiff weg voll da und legten direkt los wie die Feuerwehr. Mit dem bis dato schönsten Spielzug des Tages umkurvte am Ende Heinzelmann nach Vorlage von Fabian noch den Spergauer Schlussmann und traf zum 2:1 (46').

Der Druck unserer Elf ebbte danach nicht ab und nach einigen Chancen erhöhte in der 59. Minute Kapitän Marschhausen nach einem Woithe-Solo auf 3:1 (59'), nur um vier Minuten später per Freistoß für die endgültige Entscheidung zu sorgen (4:1 - 63'). Weitere zehn Minuten später sollte es erneut im Spergauer Tor klingeln - dieses Mal durfte sich Hempel nach feiner Einzelleistung feiern lassen (5:1 - 73'). 

Den Endstand markierten am Ende jedoch die Gäste. Jauck wurde im Strafraum von Marggraf zu Fall gebracht und trat selbst zum fälligen Foulelfmeter an. Diesen konnte Wasewitz noch parieren, doch beim Nachschuss war er chancenlos - 5:2 (82'). In den Schlussminuten verzeichneten unsere Männer durch die eingewechselten Goltz, Geers, Becker und sogar dem aufgerückten Re. Elmi weitere Torchancen, doch es blieb wie bereits erwähnt beim 5:2 und damit dem Derbysieg für unsere Männer. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl (75' Re. Elmi), Woithe (79' Wolf) - Beltz, Marschhausen, Hempel, Hu. Elmi (59' Geers), Fabian (75' Becker) - Heinzelmann (65' Goltz) 


Tore:

0:1 29' Jauck 
1:1 35' Fabian 

2:1 46' Heinzelmann (Fabian) 

3:1 59' Marschhausen (Woithe) 

4:1 63' Marschhausen (Hempel) 

5:1 73' Hempel

5:2 82' Jauck


Nachholspiel: SV Wacker 2:1 ESV Herrengosserstedt (08.04.23)

Erster Dreier in 2023. 

 

Am vergangenen Samstag hatte unser SV Wacker das Nachholspiel gegen Herrengosserstedt vor der Brust. Unsere Gäste sollten an diesem Osterwochenende ein wahres Mammutprogramm vor der Brust haben: Donnerstag, Samstag und Montag - drei Spiele innerhalb von fünf Tagen.

 

Allerdings merkte man Herrengosserstedt nicht viel von einem Spiel weniger als 48 Stunden zuvor an, denn die Gäste legten wahrlich los wie die Feuerwehr. Hätte unser SV Wacker nicht mit Wasewitz den seit Wochen formstärksten Spieler zwischen den Pfosten gehabt und wäre Woithe nicht zwei Mal goldrichtig nach einem Eckball auf der Linie gestanden, wäre die Partie wohl mal wieder in eine völlig unerwünschte Bahn gelaufen.

Nach der wilden Anfangsphase bekamen unsere Männer dann endlich die Füße geordnet und verlagerten das Spiel zunehmend in die andere Hälfte. Immer wieder setzte man Nadelstiche nach vorn und in der 26. Minute fiel das umjubelte Führungstor. Fabian bediente Woithe, der zum Schuss ausholte und dabei von einem Gegenspieler gelegt wurde. Alle rechneten bereits mit dem Pfiff - bis auf Hu. Elmi, der das Leder freistehend einschob - 1:0! Mit der Führung im Rücken merkte man unseren Männern an, dass man nun Lunte gerochen hatte und weiter nach vorn spielen wollte. Nur zehn Minuten später belohnte man sich dafür. Marggraf fand mit einem gezielten, langen Ball den aufgerückten Woithe, der frei vor dem Tor die Nerven behielt und auf 2:0 erhöhte. 

 

Im zweiten Durchgang ging das Spiel weiter hin und her; beide Teams gönnten sich kaum Verschnaufpausen. Die Strafraumszenen waren jedoch etwas rarer gesät als noch im ersten Durchgang. Die größte Chance im zweiten Durchgang verbuchte für den SV Wacker Goltz, der aus 30 Metern das Leder über den aufgerückten ESV-Schlussmann Nürnberger  an den Querbalken setzte. 

Auf der gegenüberliegenden Seite zeigte sich Wasewitz weiter als zuverlässiger Rückhalt, doch in der 86. Minute musste auch er sich geschlagen geben. Hackbart verwandelte einen Freistoß aus 20 Metern zum Anschlusstreffer, doch mehr sollte den Gästen nicht mehr gelingen. So blieb es beim lang ersehnten ersten Pflichtspielsieg in 2023, auf dem man sich nun aber nicht ausruhen sollte.   

 

Es spielten:
Wasewitz - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz, Hempel, Goltz, Fabian (88' Beier), Hu. Elmi (82' Becker) - Heinzelmann (17' Geers)

 

Tore: 
1:0 26' Hu. Elmi (Woithe)

2:0  36' Woithe (Marggraf)

2:1  86' Hackbart


18. Spieltag: SSC Weißenfels II 3:0 SV Wacker (01.04.23)

Selbst ein Bein gestellt. 

Zum 1. April reiste unser SV Wacker nach Uichteritz, wo man gegen die junge SSC-Reserve etwas Zählbares holen wollte. Für diese Aufgabe hatte das Trainergespann dieses Mal nur einen ausgedünnten Kader zur Verfügung. Insbesondere der Notstand an etatmäßigen Innenverteidigern sorgte für die ein oder andere Umstellung in der Startelf. 

 

Davon unbeeindruckt kam man jedoch gut ins Spiel und hatte nach wenigen Minuten durch Heinzelmann DIE Gelegenheit zur Führung, als dieser im Strafraum der Hausherren auftauchte, doch zu lange mit dem Abschluss zögerte. Per Freistoß hatte man durch Hempel eine weitere gute Gelegenheit zur Führung, doch der wuchtige Abschluss aus knapp 20 Metern wurde vom SSC-Keeper abgewehrt. 
Auf der anderen Seite nutzten die Gastgeber eiskalt ihre erste Chance. Scherbaum stand im Strafraum sträflich frei, wurde per Flanke gefunden und traf mit der nötigen Portion Glück zur Führung. Wasewitz lenkte das Leder noch ans Aluminiumdreieck, von wo das Spielgerät jedoch ins Tor trudelte. Quasi mit dem Halbzeitpfiff leistete sich Wacker den zweiten Lapsus. Woithe klärte einen zunächst eroberten Ball im Strafraum unzureichend, wodurch Beltz wenig später einen SSC-Spieler an der Strafraumgrenze zu Fall brachte. Der Schiri entschied auf Elfmeter, den Barnickel verwandelte - Wasewitz war zwar wieder dran, aber auch hier fehlte Wacker das Spielglück. 

 

Nach dem Seitenwechsel steckten unsere Männer nicht auf und versuchten den Anschlusstreffer zu markieren, mit dem man die Partie noch einmal spannend hätte gestalten können. Doch wie es an diesem gebrauchten Tag wieder sein sollte: In der 64. Minute stellte man sich im eigenen Strafraum selbst ein Bein, indem man das Leder nicht ins Aus, sondern vor die Füße eines Weißenfelsers "klärte" - 3:0. 

Bis zum Schlusspfiff ging es weiter auf und ab, doch wirklich große Einschusschancen verzeichneten beide Teams nicht mehr. Damit bleibt Wacker im laufenden Jahr weiter sieglos in der Landesklasse. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Beltz, Woithe, Khodadadkheyl, Wartgenstedt - Hempel, Böhme (56' Becker), Beier, Hu. Elmi (69' Re. Elmi), Fabian - Heinzelmann 

 

Tore:

1:0 35' Scherbaum

2:0 45' Barnickel per Foulelfmeter

3:0 64' Scherbaum


17. Spieltag: SV Wacker 1:1 SV Spora (25.03.23)

Remis im ersten Heimspiel 2023. 

 

Am letzten Märzwochenende war es soweit und das erste Heimpflichtspiel im laufenden Jahr ging über die Bühne. Vor Anpfiff hatte es nochmal geregnet, sodass das Geläuf etwas glatt daher kam, wodurch einige Spieler offenkundig Standschwierigkeiten hatten. 


Einen nicht ganz so leichten Stand bzw. Start hatte auch unsere Elf, denn die Gäste legten energisch los. Für die gute Anfangsphase belohnt Müller in der 16. Minute die Sporaer Angriffsbemühungen, was dann auch der endgültige Weckruf für den SV Wacker war. Mit der nächsten Aktion glich der SV Wacker in Person von Heinzelmann nach einem ruhenden Ball aus (21'). 
Fortan erkämpfte sich Wacker die Spielkontrolle, doch große Torchancen sollten Mangelware bleiben. Ein Distanzschuss von Hempel und ein Marschhausen-Kopfball nach einer Ecke sollten die einzigen weiterenn Torannäherungen bleiben. Auf der gegenüberliegenden Seite rettete Woithe einen direkten Eckballversuch von Pfitzner auf der Linie und  Sekunden vor dem Halbzeitpfiff rauschte ein Sporaer Abschluss nur knapp am Wackerkasten vorbei. 

 

Nach dem Seitenwechsel ergab sich das gleiche Bild. Unsere Männer waren optisch feldüberlegen, doch neben Torchancen blieb auch der Spielfluss ob vieler kleiner Fouls zunehmend aus. Erst in der Schlussviertel herrschte richtig Alarm im Sporaer Strafraum und hier fehlte an diesem Tag das Spielglück für den entscheidenden Treffer. Ob Hu. Elmi von der Strafraumkante, Marschhausen per Kopf nach einer Flanke oder Wartgenstedt aus der Distanz - alle Versuche fanden leider nicht den Weg ins Tor und so trennte man sich 1:1-Unentschieden vom aktuellen Tabellenschlusslicht. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Zimmermann, Marggraf, Khodadadkheyl, Woithe - Marschhausen, Böhme (58' Goltz), Hempel, Hu. Elmi (76' Becker), Fabian (58' Wartgenstedt) - Heinzelmann

 

Tore: 
0:1 16' Müller

1:1 21' Heinzelmann)


16. Spieltag: SG Einheit Halle 4:3 SV Wacker (18.03.23)

Wacker verliert nach eigener 2:0-Führung. 

Nachdem in der Vorwoche das Spiel wegen des schlechten Wetters ausfiel, wurde die Partie bei Einheit Halle vorsorglich auf den Kunstrasenplatz des VfL Halle 96 verlegt und letztlich bei herrlichem Sonnenschein pünktlich angepfiffen.

 

Die Anfangsphase lief wie erhofft ab und früh gingen unsere Männer in Führung. Ein Freistoß von Hempel verlängerte Bennewitz ins eigene Tor und besorgte so das 0:1 nach sieben Minuten. In der Anfangsviertelstunde sollte den Zuschauern weiterhin ordentlich was geboten werden, denn nach 14 Minuten erhöhte Heinzelmann nach Querpass von Hempel auf 0:2 für den SV Wacker. Die Freude währte jedoch nur kurz: Mit der nächsten Aktion verkürzten die Gastgeber im Strafraumgewusel auf 1:2 (15'). 

Den Anschlusstreffer steckte der SV Wacker nach ein paar Minuten ganz gut weg und hatte nun mehrere Chance auf den dritten Treffer, doch dieser sollte leider nicht fallen. Unter anderem schob Heinzelmann einen Ball im Sechzehner genau in die Arme des Hallenser Schlussmanns. Stattdessen kassierte man vor der Pause den 2:2-Ausgleich. Hierbei sah unsere Hintermannschaft nicht gut aus, denn beim beherzten Solo eines Hallensers nahm man mehr die Rolle des erstaunten Zuschauers als des Verteidigers ein und diese Aktion veredelte am Ende Akanini (38'). 

Nach dem Seitenwechsel verloren unsere Männer leider zunehmend den Faden und so kam man offensiv nur selten in die gefährliche Zone. Hinten passierte lange Zeit auch nicht viel, doch mit einem Doppelschlag sorgte Bennewitz (69'/79') für Sorgenfalten auf der Wackerstirn.  

Erst nach dem 2:4 fand man wieder zu eigenen Torannäherungen, doch neben einer ungenauen Hereingabe von Woithe auf den freien Hu. Elmi, der das Leder nur noch über die Linie hätte drücken müssen, schaffte es auf den "Highlight-Zettel" am Ende nur noch das Tor zum 3:4-Endstand in der 88. Minute durch Marschhausen (nach Flanke vom eingewechselten Becker). So kassierten unsere Männer eine bittere Pleite, die nach der Anfangsphase so nicht zu erwarten war. Am Ende reicht es jedoch nicht nur über Teilstrecken einer Partie abzuliefern. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marschhausen, Marggraf, Wartgenstedt (83' Re. Elmi), Woithe - Beltz (83' Becker), Hempel, Khoadadkheyl, Hu. Elmi (83' Beier), Heinzelmann - Böhme (56' Goltz) 

 

Tore:
0:1 7' Eigentor

0:2 14' Heinzelmann

1:2 15' Schönfeld

2:2 38' Akanini

3:2 69' Bennewitz

4:2 79' Bennewitz


14. Spieltag: BSC 99 Laucha 1:0 SV Wacker (04.03.23)

Pleite zum Rückrundenauftakt. 

Zum ersten Spiel der Rückrunde trat unsere Erste die Fahrt nach Laucha an, wo bekanntermaßen die (Punkte)Kirschen recht hoch für den SV Wacker hängen. Mit einer guten Vorbereitung im Rücken war man jedoch guter Dinge, dass etwas Zählbares mit auf die Heimfahrt nach Wengelsdorf genommen werden kann. 

 

Dieses Vorhaben sollte sich jedoch wie erwartet schwierig gestalten. In der ersten Halbzeit hatte man eine unangenehme Kombination vor der Brust: Gegenwind + viele lange Bälle der Hausherren. Dementsprechend war Wackers Hintermannschaft stets gefordert mit hoher Konzentration zu Werke zu gehen. Allerdings fanden unsere Männer erst nach knapp 20 Minuten so richtig in die Partie; zuvor war Wasewitz ein starker Rückhalt und wusste zwei, drei brenzlige Situationen im Keim zu ersticken. 

In der Offensive kam Wacker zu ein paar schönen Spielzügen, denen jedoch am Ende die Vollendung in Form von Torabschlüssen fehlte. Zudem haderten unsere Männer bei zwei Strafraumszenen, dass ihnen hier ein Elfmeterpfiff verwehrt blieb. Besonders das Einsteigen des Lauchaer Keepers in die Beine von Böhme war äußerst grenzwertig. Jedoch konnte man auch zufrieden sein, dass man wenige Augenblicke vor dem Halbzeitpfiff nicht in Rückstand geriet, als ein Abschluss von Saal am Aluminium landete. Dementsprechend ging es torlos in die Kabinen. 

 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Spiel, das fast ausschließlich zwischen den Strafräumen stattfand - bis zur 70. Minute jedenfalls. Hier bescherte man den Gästen einen völlig unnötigen Freistoß nahe des Strafraumecks, obwohl das Trainergespann aufgrund der kopfballstarken Hausherren genau davor warnte. Die Befürchtungen sollte sich in dieser Situation bewahrheiten: klatschte der erste Kopfball noch an den Querbalken, verwertete Keidel den "Rebound" zur umjubelten Lauchaer Führung. 

Danach mussten unsere Männer den eigenen Defensivverbund lockern, doch Chancen konnte man sich an diesem Tag einfach nicht erarbeiten. Stattdessen hatte man Glück, dass Wasewitz die Partie mit einem gehaltenen Handelfmeter weiter offen hielt. In der Schlusssekunde ergab sich dann für unsere Männer doch noch DIE Gelegenheit zum Ausgleich. Eine Freistoßhereingabe köpfte Kapitän Marschhausen an den Pfosten, von wo der Ball zum einschussbereiten Hempel klatschte, der jedoch wegen einer Abseitsentscheidung nicht mal zum Schuss ansetzen brauchte. Damit stand am Ende eine knappe, aber verdiente Pleite im ersten Arbeitsnachweis der Rückrunde. Kommende Woche wird es nicht leichter: In Wengelsdorf erwartet man die formstarken Freyburger, die gerade mit einem 1:0-Sieg Spitzenreiter Leuna die erste Saisonniederlage zufügten. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marschhausen, Marggraf, Woithe, Khodadadkheyl (82' Re. Elmi) - Beltz, Hempel, Heinzelmann, Hu. Elmi (80' Zimmermann), Fabian (55' Wartgenstedt) - Böhme (86' Beier) 

 

Tor: 
1:0 70' Keidel 


Testspiel: SV Wacker 3:1 FSV Meuselwitz (25.02.23)

Holpriges Comeback auf Naturrasen. 

 

Zum letzten Test der Vorbereitung begrüßten unsere Männer mit dem FSV Meuselwitz einen unbekannten Gegner daheim an der Saale. Mit einem Sieg wollte die Schülert/Geipel-Elf den Rückenwind aus den bisherigen Testspielen mitnehmen, um dann mit breiter Brust kommende Woche nach Laucha zu fahren. Dieses letzte Testspiel bestritt man erstmals auf Naturrasen und hatte sich dafür das "perfekte" Wetter rausgesucht. So entwickelte sich teilweise auch ein ziemlich holpriges Spiel. 

 

Unsere Männer begannen gut, ließen das Leder gezielt durch die eigenen Reihen laufen und fand auf dem Weg nach vorn ein ums andere Mal Lücken im Defensivverbund der Gäste. Der frühe Führungstreffer gelang dann Hu. Elmi nach Vorlage von Böhme (12'). Danach verpassten es unsere Männer ein Tor nachzulegen und mit zunehmender Spieldauer fanden die Gäste nun auch zu ihrem Spiel. So drückte Meuselwitz vor der Pause auch auf den Ausgleich, doch unsere Männer bekamen entweder noch ein Bein dazwischen oder Schlussmann Riedel war auf dem Posten. 

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sollte das Leder aber dann doch (unfreiwillig) den Weg ins Wackertor finden. Verteidiger Zimmermann spielte dabei einen "No-Look-Rückpass" der besonderen Art - und traf damit ins eigene Tor (56'). Von diesem kuriosen Ausgleich erholten sich unsere Männer glücklicherweise nach ein paar Minuten und so traf Böhme zur erneuten Führung (68'), als er sich zielstrebig gegen seinen Bewacher durchsetzte und vor dem Tor eiskalt blieb. 

Die letzte nennenswerte Aktion der Partie blieb Hu. Elmi vergönnt, der vom eingewechselten Becker auf die Reise geschickt wurde und so einen Doppelpack schnüren konnte (84'). Damit behielten unsere Männer ohne Glanz mit 3 zu 1 die Oberhand. Kommende Woche wird auf jeden Fall eine Leistungssteigerung gegen Laucha nötig sein, um dort erfolgreich zu bestehen. 

 

Es spielten: 
Riedel - Zimmermann, Marggraf, Wartgenstedt (63' Re. Elmi), Woithe - Beltz (73' Menzel), Hempel, Khodadadkheyl (73' Becker), Hu. Elmi, Marschhausen (46' Goltz) - Böhme 

 

Tore: 
1:0 12' Hu. Elmi (Böhme) 

1:1 56' ET 

2:1 68' Böhme 

3:1 84' Hu. Elmi (Becker)


Testspiel: GW Piesteritz II 1:6 SV Wacker (18.02.23)

Torreicher Sieg zum Abschluss des Trainingslagers. 

 

Am Ende des diesjährigen Trainingslager stand ein Testspiel gegen Grün-Weiß Piesteritz II auf dem Programm. Das Trainergespann forderte trotz intensiver Trainingseinheiten nochmals eine konzentrierte Leistung ein, um weiter Fahrt in Richtung Rückrundenstart aufzunehmen. 

Dieser Forderung kamen unsere Männer von Anpfiff weg nach und bereits nach sieben Minuten lag der Ball im Piesteritzer Tor. Einen langen Ball von Kapitän Marschhausen verlängerte ein Abwehrspieler der Hausherren unglücklich ins eigene Tor. In der Folge bestimmten unsere Männer das Tempo und ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, doch Chancen durch u.a. Böhme, Hu. Elmi und Hempel nutzte man nicht. 
Erst in der 34. Spielminute konnte man die Führung ausbauen, als Hu. Elmi nach einer abgefälschten Flanke von Khodadadkheyl aus kurzer Distanz einköpfte. Noch vor dem Seitenwechsel gelang den Gastgebern jedoch in Person von Pohl der Anschlusstreffer (41. Minute), was in dieser Phase des Spiels auch verdient war, denn in den knapp 10 Minuten vor der Pause war etwas Sand im Wackergetriebe. 

 

Nach dem Seitenwechsel knüpften unsere Männer jedoch wieder an die erste halbe Stunde der Partie an und stellte damit die Weichen früh auf Sieg. Zunächst traf Heinzelmann von der Sechzehnerkante (51'), wenig später Khodadkheyl nach einem Konter (58') und in der 63. Minute schnürte Hu. Elmi einen Kopfballdoppelback nach Freistoßflanke von Becker. Den 6:1-Schlusspunkt markierte Heinzelmann nach einem feinen Solo  (69'). Damit gelang Wacker ein deutlicher Sieg zum Abschluss des Trainingslagers, was zusätzlichen Rückenwind für den Abschlussabend bereitete. ;-) 

Es spielten: 
Wasewitz (31' Riedel, 61' Schunke) - Marschhausen, Marggraf (61' Zimmermann), Wartgenstedt (61' Re. Elmi), Woithe (61' Menzel) - Hempel, Beltz (61' Becker), Khodadadkheyl, Hu. Elmi, Heinzelmann - Böhme (61' Beier) 

 

Tore: 
0:1 7' ET

0:2 34' Hu. Elmi (Khodadadkheyl) 

1:2 41' Pohl 

1:3 51' Heinzelmann (Hu. Elmi)

1:4 58' Khodadadkheyl (Heinzelmann)

1:5 63' Hu. Elmi (Becker)

1:6 68' Heinzelmann (Marschhausen)


Testspiel: SV Wacker 3:3 TSV Großkorbetha (11.02.23)

Licht und Schatten im Testspielderby. 

 

Im dritten Testspiel der Wintervorbereitung reisten unsere Männer nach Zeitz, um dort gegen den Ortsnachbarn Großkorbetha anzutreten. Verzichten musste das Trainergespann auf das Kapitänsduo Marschhausen/Marggraf sowie Schlussmann Wasewitz. Daraus resultierten einige Umstellungen in der Abwehr, die gleichzeitig das Comeback von Beltz und Khodadadkheyl zur Folge hatten. 

Zu Beginn machten sich unsere Männer das Spiel jedoch selbst schwer, denn mit ungenauem Passspiel und Stellungsfehlern in der Abwehr lud man den TSV förmlich zum Toreschießen ein. Die Großkorbethaer gingen folgerichtig auch in Führung, als Binneböse in der 8. Minute eine Hereingabe nur noch einschieben musste. Mit der ersten gelungenen Offensivaktion konnte Heinzelmann für unsere Farben jedoch fast postwendend ausgleichen (10. Minute) und nun kamen unsere Männer auch besser ins Spiel.

Weitere Chancen durch u.a. Hu. Elmi, Böhme und Heinzelmann ließ man jedoch sträflich liegen, sodass man in der 33. Minute erneut in Rückstand geriet. Den verdienten Ausgleich markierte Woithe nach einem Eckball mit einem sehenswerten Abschluss von der Strafraumkante (45'). 

 

Nach dem Seitenwechsel gingen unsere Männer früh in Führung, als Fabian eine  Vorlage von Hempel aufnahm und nervenstark unten links versenkte (50'). Im Verlauf der zweiten Halbzeit ließ man im vorderen Drittel wieder einige Chancen liegen und brachte sich damit selbst um den Lohn einiger gelungener Spielzüge. Stattdessen kassierte man durch Küster in der 64. Minute den 3:3-Ausgleich, was am Ende auch der letzte Treffer des Tages sein sollte. 

 

Es spielten: 
Riedel - Beltz, Zimmermann, Khodadadkheyl (54' Ortwig), Woithe - Wartgenstedt (19' Goltz), Hempel, Böhme (56' Beier), Hu. Elmi, Fabian - Heinzelmann (61' Becker)

 

Tore: 
0:1 8' Binneböse 

1:1 10' Heinzelmann (Böhme) 

1:2 33' Binneböse 
2:2 45' Woithe (Goltz) 

3:2 50' Fabian (Hempel) 

3:3 64' Küster


Testspiel: 1. FC Zeitz II 1:2 SV Wacker (04.02.23)

Knapper Erfolg im zweiten Testspiel. 

 

Für das zweite Testspiel der Vorbereitung reisten unsere Männer nach Zeitz. Gegen die Landesligareserve hatte das Trainergespann dieses Mal leider nicht so einen vollen Kader wie noch in der Vorwoche zur Verfügung. 

Die Partie begann mit Vorteilen für die Heimelf, die in der Anfangsviertelstunde griffiger wirkten und unsere Männer nicht zur Entfaltung kommen ließen. Fast folgerichtig war auch der Rückstand nach 13 Minuten. Hierbei ließ sich unsere Hintermannschaft jedoch von einem arg vorhersehbaren langen Ball überlisten - Menz traf eiskalt vor Wasewitz zum 1:0 für Zeitz. 
Nach dem Gegentreffer stellte man taktisch um und dies fruchtete auch. Wacker war nun deutlich besser im Spiel und kam nun endlich auch zu eigenen Torchancen. In der 33. Minute schloss Böhme einen schnellen Angriff nach Vorlage von Fabian erfolgreich ab - 1:1 und dies war gleichzeitig auch der Halbzeitstand, auch weil Wackers Schlussmann Wasewitz zwei Mal in höchster Not zur Stelle war. 

 

Im zweiten Durchgang sollte nur noch ein Treffer fallen. Dieser war jedoch ein echtes Sahnestück. Hempel hielt aus 20 Metern halblinker Position drauf und setzte das Leder genau oben rechts in den Winkel (67'). Das 2:1 für den SV Wacker war gleichzeitig der Endstand einer sehenswerten Partie, in dem Wacker durchaus noch Chancen für den dritten Treffer hatte, diese jedoch liegen ließ. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marggraf, Wartgenstedt (46' Becker), Re. Elmi (46' M. Wolf), Woithe - Hempel, Ortwig (46' Beier), Marschhausen, Hu. Elmi, Fabian - Böhme 

 

Tore: 

1:0 13' Menz

1:1 33' Böhme (Fabian)

1:2 67' Hempel (Hu. Elmi)


Testspiel: SV Wacker 3:2 SC Naumburg II (29.01.23)

Sieg im ersten Testspiel der Wintervorbereitung. 

 

Nachdem unsere Erste Mannschaft am vergangenen Donnerstag das Training wiederaufgenommen hat, stand am Sonntag direkt das erste Testspiel der Wintervorbereitung an. Auf dem Kunstrasen am Merseburger Ulmenweg empfing der SV Wacker die Reserve aus Naumburg, den Tabellenführer der KOL Burgenland. Das Trainergespann konnte erfreulicherweise auf einen vollen Kader inklusive der beiden Neuzugänge Fabian und Böhme zurückgreifen.

 

So wechselte man im Verlauf der zweiten Halbzeit dementsprechend auch viel, was auch ein Grund dafür war, dass der Spielfluss im Verlauf der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz so gegeben war wie noch in den ersten knapp 60 Minuten. Beide Teams zeigten jedoch zahlreiche Offensivaktionen, die am Ende in fünf Treffern münden sollten. Die knappe 1:0-Halbzeitführung besorgte Böhme, der von Heinzelmann in Szene gesetzt wurde, sich um seinen Gegenspieler drehte und dann nervenstark einschob. 


Das 2:0 kurz nach Wiederanpfiff gelang Hu. Elmi, der sich den Ball vor dem Strafraum erkämpfte und ebenfalls nervenstark einschieben konnte. Den Gästen gelang durch einen verwandelten Foulelfmeter der Anschlusstreffer und später auch noch der Ausgleich, als man unser Team nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung auskonterte. Kurz vor dem Schlusspfiff köpfte Zimmermann nach einem Eckball einen Gegenspieler - sagen wir mal "gekonnt" - an, sodass das Spielgerät über diesen Umweg ins Tor befördert wurde. 

 

Damit konnte man im ersten Testspiel einen Sieg einfahren, der aber auch zeigte, dass in der Vorbereitung noch viel tun ist. 

 

Es spielten: 
Wasewitz (46' Riedel) - Marggraf (Menzel), Zimmermann, Re. Elmi (Becker), Woithe - Böhme (Fischer), Ortwig (Goltz), Hu. Elmi (Trautvetter), Fabian (Beier), Marschhausen - Heinzelmann 

 

Tore: 

1:0 20' Böhme (Heinzelmann) 

2:0 47' Hu. Elmi 

2:1 60' Van-Holder Nguyen 

2:2 72' Boni Yaou 

3:2 88' Zimmermann


Kreispokal: FC RSK Freyburg 3:0 SV Wacker (10.12.22)

Pokalaus im Achtelfinale. 

Kurz vor dem dritten Advent reisten unsere Männer zum Kreispokalachtelfinale nach Freyburg. Gegen die Hausherren kassierte man am zweiten Spieltag der Saison eine ärgerliche 0:2-Pleite. Ärgerlich war auch, dass man dieses tolle Duell auf dem kleinen Kunstrasen austragen musste, der Fußballspielen nur im begrenzten Maße zulässt. 

So entwickelte sich auch kein wirklicher Fußballleckerbissen, denn beide Mannschaften suchten stets schnell den Weg ins vordere Drittel, wo Ballverluste eben nicht so schnell wehtun können. Demzufolge war die Passquote überschaubar gut und Chancen eher Mangelware. Zwei Mal musste Wackerkeeper Wasewitz jedoch eingreifen und war gewohnt zuverlässig zur Stelle. Auf der anderen Seite ergaben sich für Fischer und Ortwig zwei vielversprechende Abschlusschancen, aber hier fehlte es am letzten Tick Entschlossenheit, sodass die Freyburger jeweils noch ein Bein dazwischen bekamen. 

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber druckvoll aus der Kabine, doch nach zehn Minuten ergab sich wieder das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Man wurde das Gefühl nicht los, dass die Mannschaft, der das erste Tor an diesem Tag gelingen sollte, das Spiel auch für sich entscheiden wird.

So kam es dann auch tatsächlich, denn Freyburg konnte in der 77. Minute den ersten Treffer des Tages feiern. Lehwald war der umjubelte Torschütze und dieser sollte in den Schlussminuten zum "Man of the Match" avancieren, denn in der 87. und 90. Minute war er erneut zur Stelle und schraubte das Endergebnis auf 3:0 hoch. 

Damit scheidet der SV Wacker mit einer zwar deutlichen Niederlage aus, die aber vor allem darin begründet war, dass man am Ende einfach den Abwehrverbund auflösen musste, um eventuell doch noch zum Ausgleich zu kommen. Gleichzeitig zeigten sich die Hausherren natürlich kaltschnäuzig und dürften nun im Pokal auf jeden Fall um den Titel mitspielen. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Marggraf, Zimmermann, Wartgenstedt, Woithe - Hempel (90' Schumann), Ortwig, Beier (60' Becker), Fischer (70' Re. Elmi), Hu. Elmi - Heinzelmann 

 

Tore:

1:0 77' Lehwald

2:0 87' Lehwald 

3:0 90' Lehwald


12. Spieltag: TSV Leuna 5:0 SV Wacker (27.11.22)

Ausgerechnet im Spitzenspiel verteilt Wacker verfrühte Weihnachtsgeschenke. 

 

Am vergangenen Sonntag reisten unsere Männer nach Leuna zum Spitzenreiter und Staffelfavoriten Leuna. Mit Beltz und Marggraf konnten zwei wichtige Defensivstützen die Partie leider nur als Zuschauer erleben. Dennoch wollte man den Hausherren Paroli bieten und sich nicht nur hinten einigeln. 

 

Dieser Plan ging in den ersten 20 Minuten auch noch ganz gut auf. Durch Goltz verbuchte man sogar die erste wirkliche Torchance des Spiels, doch seinem Abschluss von der Strafraumkante fehlte die nötige Kraft, weshalb sich TSV-Keeper Pfennig nicht groß mühen musste den Ball aufzunehmen. 

Kurz danach folgten zehn sehr unschöne Wackerminuten. Das Unheil nahm seinen Lauf, als Wackerkapitän Marschhausen im eigenen Sechzehner einen Ball genau in die Füße von TSV-Kapitän Schulz spielte und dieser sich nicht zwei Mal bitten ließ - 0:1 (26'). In der Folge ging es Schlag auf Schlag und viel zu oft halfen unsere Männer kräftig mit. Ob beim 0:2 (28'), als Torschütze Ahlert völlig allein gelassen wurde oder beim 0:3 durch Merk (30'), das durch mangelnde Kommunikation kräftig begünstigt, ja sogar fast selbst erzielt wurde, denn das Leder musste nur noch über die Linie gedrückt werden. Dem 0:4 durch Piehler (34') ging eine falsche Einschätzung eines - zugegeben hervorragend geschlagenen - Diagonalballs voraus.

Dass man dann auch noch mit dem Halbzeitpfiff das 0:5 infolge eines weiteren schlimmen Fehlpasses im eigenen Spielaufbau kassierte, setzte dem Horror dann noch die Krone auf.  Noch ärgerlicher war jedoch die verletzungsbedingte Auswechslung von Khodadadkheyl, der einen Nasenbeinbruch erlitt. Wir wünschen dir gute Besserung, Danial!

 

Coach Schülert musste in der Pause seine Mannen natürlich aufrichten. Der zweite Durchgang war dann auch etwas besser, zumal man durch Heinzelmann direkt die erste Offensivaktion verbuchte, als dieser den Ball kurz vor dem gegnerischen Sechzehner eroberte, das Leder jedoch knapp am Kasten vorbeisetzte. In der Folge sahen die Zuschauer ein Spiel, in dem es auf und ab ging. Leuna hatte dabei Chancenvorteile, doch Wackers Schlussmann Riedel hielt im Verbund mit seinen Vorderleuten im zweiten Durchgang den Kasten sauber.

Leider gelang Wacker auch nicht durch Hu. Elmi der Ehrentreffer, welcher zwei Mal frei vor Pfennig auftauchte, doch am Ende jeweils hängen blieb. So blieb es bei einer deutlichen 0:5-Klatsche, von der sich unsere Männer hoffentlich schnell erholen werden. Nächste Woche geht es gegen das nächste Spitzenteam Herrengosserstedt. 

 

Es spielten:

Riedel - Marschhausen, Wartgenstedt, Khodadadkheyl (40' Zimmermann), Woithe (83' Schunke) - Hempel, Ortwig (53' Beier), Goltz (73' Becker), Fischer (73' Re. Elmi), Hu. Elmi - Heinzelmann 

 

Tore:
0:1 26' Schulz

0:2 28' R. Ahlert

0:3 30' Merk

0:4 34' Piehler 

0:5 45' Schulz


11. Spieltag: SV Wacker 0:0 SV Braunsbedra (19.11.22)

Ungeschlagen-Serie mit torlosem Remis ausgebaut. 

 

Nachdem die Liga eine Woche pausierte, ging es für unsere Männer am vergangenen Samstag mit einem Heimspiel gegen den SV Braunsbedra weiter. Die Wetterfee bescherte dabei eine ordentliche Portion Schnee, die jedoch bis zum Anpfiff weitestgehend von der Sonne vertrieben wurde. Nicht ganz so sonnig war dieses Mal der Kader bestückt, denn mit Khodadadkheyl, Beier und Hu. Elmi fehlten drei Offensivkräfte. Wie gerufen kam da das Comeback von Geers nach längerer Verletzungspause. 

 

Von Beginn an hatten unsere Männer mehr vom Spiel, doch die Gäste verdichteten die Räume gut und ließen lange Zeit wenig zu. Mit Dubelzek hatte der SV Braunsbedra zudem einen stetigen Unruheherd in der eigenen Offensive, doch bis auf ein Abschluss von der Strafraumkante ließ auch unsere Hintermannschaft wenig zu. 
In der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit häuften sich dann aber die Torchancen für unsere Männer. So scheiterte unter anderem Heinzelmann halblinks im Strafraum am Gästeschlussmann Lewinski und die größte Gelegenheit ergab sich für Goltz, als ihm ein Abpraller nach Schuss von Wartgenstedt vor die Füße fiel, doch Lewinski schmiss sich noch erfolgreich dazwischen. So ging es torlos in die Kabine. 

Nach dem Seitenwechsel kam Braunsbedra direkt zu ihrer eigenen Großchance. Dubelzek tauchte halbrechts im Strafraum frei vor Wasewitz auf, doch glücklicherweise schob er das Leder am Kasten vorbei. Wenig später musste sich Wackers Schlussmann dann richtig lang machen, als er einen Abschluss aus 18 Metern über den Querbalken lenkte. So stand weiterhin die Null auf beiden Seiten. 
Daran änderte sich auch in der Folge nichts, denn auch Braunsbedras Schlussmann Lewinski behielt in zwei Eins-gegen-Eins-Duellen mit Hempel wieder die Oberhand, wobei ihm das eine Mal auch das Aluminium zur Seite stand. Wenige Zentimeter zum Glück fehlten auch unserer Sturmspitze Heinzelmann, als er frei vor Braunsbedras Keeper das Leder an ihm, aber eben auch dem Tor vorbeischob.  

Eine wilde Schlussphase, in der es noch einmal auf und ab ging, gipfelte schließlich noch in einem Foulelfmeter für den SV Wacker (Joker Fischer wurde im Strafraum nach einem Solo zu Fall gebracht). Diesen vergab Kapitän Marschhausen allerdings und ließ so in einem Spiel, das am Ende auch irgendwie keinen Gewinner verdient gehabt hatte, den Lucky Punch liegen. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marschhausen, Zimmermann (73' Re. Elmi), Woithe, Marggraf - Hempel, Ortwig (70' Becker), Goltz, Wartgenstedt, Geers (64' Fischer) - Heinzelmann 


Tore:

Fehlanzeige

 


Kreispokal Hauptrunde: FSV Klosterhäseler 0:5 SV Wacker (12.11.22)

Im Pokal einmal quer durch den Burgenlandkreis. 

 

Am vergangenen Samstag empfing der Zweite der Kreisklasse den aktuellen Zweiten der Landesklasse, unseren SV Wacker. Da das Trainergespann Schülert / Geipel einigen Spielern eine Pause gab, rückten mit Riedel, Fischer, Re. Elmi  und Becker einige neue Kräfte in die Anfangsformation.

 

Nach einer kurzen Abtastphase war es Ortwig, der in der 9. Spielminute einfach mal drauf hielt. Dessen Schuss schlug auch zum 0:1 ein. Mit der Führung im Rücken sollte es nun eigentlich leichter zu spielen sein, aber auf dem holprigen Geläuf war es schwierig die Dominanz auszuspielen.

So dauerte es bis zur 40. Minute, ehe das 0:2 fiel. Fischer war es, der genau wie Ortwig einfach mal den Abschluss suchte. Nur fünf Zeigerumdrehungen später stellte Hu. Elmi den 0:3-Halbzeitstand her.

 

In der Halbzeitpause stellten die Trainer auf 2-3 Positionen um. Mit Beginn der zweiten Hälfte spielte so Becker ganz vorn und Heinzelmann (der im ersten Durchgang permanent bearbeitet wurde) rückte dafür zurück ins Mittelfeld. In der 47. Minute erhöhte Becker dann auf 0:4 und konnte sich so an seiner früheren Wirkungsstätte auszeichnen. Kurz danach kamen mit Beier und Trautvetter zwei weitere junge Spieler zum Einsatz. Den 0:5-Endstand besorgte in der 74. Minute allerdings unser Oldie Becker.

 

Nach dem souveränen Auftritt der Wackerelf erwartet uns nun zwei Wochen vor Weihnachten der FC RSK Freyburg. 

 

Es spielten: 
Riedel - Zimmermann, Marschhausen (69' Wartgenstedt), Khodadadkheyl, Re. Elmi - Hempel, Becker, Ortwig (50' Trautvetter), Hu. Elmi (50' Beier), Fischer - Heinzelmann 

 

Tore: 
0:1 9' Ortwig

0:2 40' Fischer

0:3 45' Hu. Elmi 

0:4 47' Becker

0:5 74' Becker 


10. Spieltag: SV Wacker 4:1 SG Einheit Halle (04.11.22)

Wacker siegt souverän trotz 60-minütiger Unterzahl. 

 

Das nächste Heimspiel stand für den SV Wacker an und man hatte mit Einheit Halle ein Team zu Gast, das ebenfalls erst eine Saisonniederlage hinnehmen musste. Das Ziel waren dennoch ganz klar drei Zähler, um den Lauf der letzten Wochen fortzusetzen. 

 

Und das Wackerteam begann furios. Bereits nach fünf Minuten standen drei vielversprechende Abschlüsse zu Buche - und einer davon fand seinen Weg ins Ziel. Eine Ecke von Hempel landete goldrichtig bei Goltz und dieser drückte das Leder über die Linie - 1:0 (5'). Danach drückte Wacker weiter auf das Gaspedal und nach einer Kopfballverlängerung von Heinzelmann brachte Hu. Elmi das Leder aus spitzem Winkel im Kasten unter. Somit stand eine frühe Zwei-Tore-Führung zu Buche. 

Auch danach ließen unsere Männer nicht locker und verzeichneten weitere gute Chancen, unter anderem scheiterte Khodadadkheyl am Pfosten. Dem dritten Tor von Hu. Elmi (31') folgte dann allerdings ein echter Nackenschlag. Der bereits gelb-verwarnte Doppeltorschütze schwebte nach seinen Treffern offenbar noch zu sehr auf Wolke 7 und suchte trotz zuvor erfolgten Abseitspfiff den Abschluss. Der Referee zeigte wegen Ballwegschlagen die gelb-rote Karte und Wacker musste nun eine Stunde lang in Unterzahl bestreiten.

Zu allem Überfluss kassierte Wacker quasi in der nächsten Szene auch den Anschlusstreffer. Kapitän Marschhausen suchte statt eines Befreiungsschlags die spielerisch elegantere Lösung - was jedoch gehörig in die Hose ging. Ballverlust, schnelles Schalten der Gäste und ein eiskalter Bennewitz reihten sich aneinander -1:3 (35'). 

Coach Schülert reagierte in der Pause und stellte seine Truppe taktisch neu ein. Zudem kam Beltz für Ortwig in die Partie und sollte mit seiner Zweikampfstärke die Unterzahl weitestgehend egalisieren. Dies klappte auch gut, denn bis auf die Anfangsphase des zweiten Durchgangs war von den Hallensern in der Offensive sehr wenig zu sehen.
Vielmehr war es nun ein Spiel ohne echte Höhepunkte, doch Hempel weckte die Zaungäste in der 78. Spielminute noch einmal auf. Ansatzlos hielt er aus knapp 25 Metern mal drauf und versenkte das Spielgerät links oben in den Knick zum entscheidenden 4:1. Dies war gleichzeitig der Endstand, auch weil der eingewechselte Re. Elmi kurz vor Schluss einen Distanzschuss vor der Linie noch mit Kopf klärte - Wackerkeeper Wasewitz wäre aber wohl auch auf dem Posten gewesen, doch doppelt hält offenkundig besser. ;-) 

Durch den Sieg und der gleichzeitigen Pleite von Herrengosserstedt beim SSC Weißenfels II steht Wacker mittlerweile auf dem zweiten Tabellenplatz. Auch wenn wir uns wiederholen: wir erfreuen uns an der Momentaufnahme, wissen aber auch um die enorme Ausgeglichenheit in der Liga, die ein Team mit ein paar sieglosen Spielen tabellarisch auch direkt recht weit zurückwerfen kann. Kommende Woche pausiert die Landesklasse und es steht Kreispokal auf dem Programm. Unseren SV Wacker zieht es erneut zur früheren Wirkungsstätte von Oldie Becker - nach Klosterhäseler.  

 

Es spielten:

Wasewitz - Marschhausen, Marggraf, Wartgenstedt, Woithe (82' Zimmermann) - Hempel, Ortwig (46' Beltz), Goltz (62' Beier), Hu. Elmi, Khodadadkheyl (73' Re. Elmi) - Heinzelmann 

 

Tore: 

1:0 5' Goltz (Hempel) 

2:0 11' Hu. Elmi (Heinzelmann)

3:0 31' Hu. Elmi (Heinzelmann)
3:1 35' Bennewitz


9. Spieltag: SV Wacker 3:0 SG Blau-Weiß Bad Kösen (29.10.22)

Wacker bleibt mit Heimsieg weiter in der Erfolgsspur. 

 

Die neunte Runde der laufenden Landesklassesaison bescherte unserem SV Wacker ein Heimspiel gegen Aufsteiger Bad Kösen, der dank einer starken Abwehr einen richtig guten Saisonstart erwischte und zuletzt Tabellenführer Leuna die Nerven etwas raubte (0:0-Unentschieden). Entsprechend stellte das Trainergespann unsere Männer auf ein Geduldsspiel ein. 

 

Mit der Geduld nahmen es unsere Männer in der Anfangsviertelstunde aber dann doch etwas zu genau. Recht behäbig ließ man das Leder bei Ballbesitz in den eigenen Reihen laufen und wenn es dann doch mal schneller gehen sollte, kamen die Bälle zu ungenau. So blieben nennenswerte Chancen tatsächlich lange Mangelware und beide Abwehrketten hatten zumeist keine größeren Probleme die Angriffe des Kontrahenten zu vereiteln. 

Mitte der ersten Hälfte fand Wacker allmählich das richtige Tempo und kam zu ersten Torannäherungen durch Hu. Elmi und Heinzelmann, die es jeweils erfolglos von der Strafraumkante probierten. Zum Torerfolg kam man dann jedoch mit der ersten gelungenen Offensivkombination. Und die Vorgeschichte war durchaus erwähnenswert. Knapp zwei Minuten vor dem Tor beratschlagte sich nämlich Woithe noch mit Abwehrkollege und diesen Tag auch Kapitän Marggraf nach einer eher mittelprächtigen Woithe-Flanke, wie man es das nächste Mal besser machen könnte. "Einfach mal mit Vollspann rein" gab ihm Marggraf mit - und tatsächlich war das der Schlüssel. Nach einem Doppelpass mit Khodadadkheyl brachte Woithe den Ball mit Druck in den Sechzehner, wo das Leder über Heinzelmann schließlich Hempel vor die Füße fiel und dieser nach einem Haken zum 1:0 traf (39'). Diese Führung hatte auch bis zur Pause Bestand. 

 

Nach dem Seitenwechsel erwischte Wacker wieder eine eher schwache Anfangsviertelstunde bzw. kam Bad Kösen nun etwas auf und meldete sich damit nun auch aktiver im Spielgeschehen an. So mussten unsere Männer einige Eckbälle überstehen, doch mit O. Eschrich fehlte den blau-weißen Gästen offensichtlich die gefährlichste Waffe als Abnehmer der Hereingaben.

Dadurch blieb es bei der knappen Führung, die in der 70. Minute ausgebaut wurde. Hempel wuselte sich mit einem Mix aus Können sowie notwendigen Spielglück durch den Strafraum und schoss am Ende das Leder an Kösens Schlussmann vorbei zum 2:0 ins Netz. Nun war der Widerstand der Gäste gebrochen und Wacker hatte einige Chancen auf den dritten Treffer (u.a. Khodadadkheyl). Erst dem eingewechselten Youngster Beier sollte jedoch das 3:0 gelingen. Nach einem schönen Spielzug musste er nach Querpass von Khodadadkheyl das Leder nur noch über die Linie drücken (84'). 

Kurz vor Abpfiff durfte sich dann auch nochmal Wasewitz auszeichnen, als er im Eins-gegen-Eins mit M. Eschrich die Oberhand behielt und damit die Null festhielt.

 

Damit feierte Wacker die nächsten Punkte und überholte Bad Kösen in der Tabelle. Unsere Männer dürfen sich aber gewiss nicht ausruhen. Der dritte Platz ist als Momentaufnahme zwar sehr schön, doch in dieser Liga kann jedes Team jeden schlagen - mit der Ausnahme des TSV Leuna, die ihre individuelle Klasse mit einem 8:0-Heimsieg gegen Nessa einmal mehr demonstrierten. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Zimmermann, Marggraf, Wartgenstedt, Woithe - Beltz, Hempel, Goltz (73' Beier), Hu. Elmi (60' Ortwig), Khodadadkheyl (84' Re. Elmi) - Heinzelmann (79' Becker)

 

Tore: 
1:0 39' Hempel (Heinzelmann) 

2:0 70' Hempel 

3:0 84' Beier (Khodadadkheyl)


8. Spieltag: ESG Halle 1:1 SV Wacker (22.10.22)

Die Lok beim Überholmanöver ausgebremst. 

 

Am achten Spieltag reiste unsere Erste Mannschaft zu den "Eisenbahnern" nach Halle. Die Hausherren hatten sich fest vorgenommen den SV Wacker mit einem Heimsieg in der Tabelle zu überholen. Das Trainergespann Schülert/Geipel stellte unsere Männer entsprechend auf ein schweres Spiel ein und warnte vor der flinken Hallenser Offensivabteilung. 

 

Diese hatten unsere Männer in der Anfangsphase des Spiels gut im Griff und nach einer knapp zehnminütigen Abtastphase übernahm Wacker die Spielkontrolle und kam ein ums andere Mal in die gefährliche Zone, doch ESG-Schlussmann Thielscher musste dabei  noch nicht ernsthaft eingreifen. In der 16. Spielminute aber kam der Ball im Strafraum zu Heinzelmann, der mit einem Haken an seinen Bewacher vorbeiging und von diesem ungeschickt zu Fall gebracht wurde. Kapitän Marschhausen nahm sich der Aufgabe an und traf per Foulelfmeter zur Wengelsdorfer Führung. 

Nur ein paar Augenblicke später spielte sich Wacker schön auf der linken Seite durch und nach einer Wartgenstedt-Flanke hatte Heinzelmann das 2 zu 0 auf den Kopf, aber das Timing beim Kopfball war nicht optimal und so verpuffte die Chance. Auf der gegenüberliegenden Seite war Riedel im Wackertor nur einmal gefordert, als er einen leicht abgefälschten Distanzschuss mit dem Fuß klärte.

Ansonsten hatte man in dieser Phase des Spiels das Gefühl, dass unsere Männer eher die Führung ausbauen würden, als den Ausgleich zu kassieren. Und doch passierte letzteres. Ausgerechnet nach einem eigenen Eckball verlor man unnötig den zweiten Ball und nun brachte der Gastgeber die vor dem Spiel angekündigten PS auf die Straße bzw. auf die Gleise. Ein Hallenser zündete den Turbo und legte nach einem Sprint über den halben Platz uneigennützig quer - 1:1 (33'). Nun kam die Loksche etwas auf, doch der SV Wacker überstand die Druckphase unbeschadet, auch weil Schlussmann Riedel einen gefährlichen Kopfball sicher entschärfte. 

 

Nach dem Seitenwechsel verflachte das Niveau des Spiels leider mit zunehmender Spieldauer etwas. Zu Beginn des Zweiten Durchgangs hatte Halle noch einmal eine gute Einschusschance im Wackerstrafraum, doch Marschhausen brachte den Fuß noch dazwischen. Auf der anderen Seite probierte es Hempel nach einem energischen Solo mit einem Abschluss von der Strafraumkante, doch es folgte leider kein Jubellauf, sondern für den Hallenser Schlussmann nur der weite Weg zum über das Fangnetz gedroschene Leder. So ging es mit einem leistungsgerechten 1:1-Remis vom Platz, durch das Wacker weiter im oberen, aber dicht gedrängten Tabellenmittelfeld bleibt. 

 

Es spielten: 
Riedel - Marschhausen, Marggraf, Wartgenstedt, Woithe - Beltz, Hempel, Ortwig (66' Fischer), Hu. Elmi, Khodadadkheyl (75' Becker) - Heinzelmann (75' Goltz) 

 

Tore: 
0:1 16' Marschhausen per Foulelfmeter (Heinzelmann) 

1:1 33' Karimoune 


7. Spieltag: - spielfrei -


6. Spieltag: SG Spergau 0:1 SV Wacker (09.10.22)

Hart erkämpfter Derbysieg. 

 

Ein besonderes Derby stand dieses Mal für den SV Wacker an, denn im Kader standen alle ehemaligen Spergauer Spieler, die im vergangenen Sommer nach Wengelsdorf wechselten. Auch für das Trainergespann Schülert/Geipel war es ein besonderes Spiel, hatte man bei unserem Ortsnachbar doch eine erfolgreiche Zeit erlebt.

 

Die Motivation war bei allen Spielern entsprechend groß und unsere Wackerelf fand richtig gut in die Partie. Man belohnte sich auch direkt für den engagierten Beginn, als Hu. Elmi nach Vorlage von Heinzelmann frei vor dem Tor auftauchte und zur Führung für den SV Wacker traf (6'). In der Folge zeigte sich Wacker spielbestimmend und hatte unter anderem durch Ortwig die Chance den zweiten Treffer nachzulegen, doch dessen Abschluss war am Ende zu überhastet. 

Nach etwa 25 Minuten wurde das Spiel unserer Männer jedoch zerfahrener und Spergau fand besser in die Zweikämpfe. Es bleibt ein Rätsel, was genau dazu führte, dass unsere Männer plötzlich nicht mehr die Ballsicherheit an den Tag legten wie zuvor und so die Hausherren unnötig stark machte. Erste Torannäherungen durch Jauck und Pinkert waren die Folge, doch beide Male musste Wackers Schlussmann Wasewitz nicht eingreifen. 

Das änderte sich dann jedoch nach der Pause. Mehrfach stand Wasewitz nun im Fokus, denn die Spergauer drückten in der Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte ordentlich auf das Gaspedal und schnürten unsere Männer in der eigenen Hälfte ein. Dabei half Wacker mit zahlreichen Fehlabspielen und unsauberen Ballannahmen jedoch tatkräftig mit. 

Mitte der zweiten Halbzeit entspannte sich die Lage etwas und unsere Männer verzeichneten nun auch wieder einige Entlastungsangriffe. Hätte man diese mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt bzw. die sich bietenden Chancen (u.a. Hu. Elmi) auch genutzt - es wäre eine wesentlich entspanntere Schlussphase geworden. So aber musste Wacker bis zum Ende alles in die Waagschale werfen, um dem Derbysieg über die Ziellinie zu retten. 

 

Es war an diesem Tag mit Sicherheit kein glänzender Auftritt unserer Männer und Fortuna war auch auf unserer Seite  - doch auch dafür gibt es bekanntermaßen drei Punkte. Für wesentlich bessere Leistungen holte man die letzten Wochen zum Beispiel auch mal nur einen Punkt. Nun hat man erst einmal ein spielfreies Wochenende vor der Brust und kann kurz durchatmen, ehe es dann bei ESG Halle um die nächsten Punkte geht. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marschhausen, Marggraf, Woithe, Wartgenstedt - Hempel, Goltz (78' Becker), Beier (63' Fischer), Ortwig (63' Zimmermann), Hu. Elmi (94' Trautvetter) - Heinzelmann 

 

Tor: 
0:1 6' Hu. Elmi (Heinzelmann)


5. Spieltag: SV Wacker 2:2 SSC Weißenfels II (01.10.22)

Starke Moral wird spät belohnt. 

 

Typisches "Wackerwetter" zog pünktlich zum Oktoberanfang auf und unsere Männer freuten sich auf dem nassen Geläuf um die nächsten Punkte zu fighten. Zu Gast war die spielstarke Reserve des SSC Weißenfels. Das Trainergespann war zu einigen Änderungen im Kader gezwungen und sorgte mit der Startelfnominierung von Henke durchaus für eine (am Ende gelungene) Überraschung. 

 

Überraschend gut fanden beide Teams auch direkt ins Spiel und zeigten (anders als in der Partie der Reserve zuvor) keine Anpassungsprobleme auf den nassen Rasen. Stattdessen hatte der Wackeranhang nach wenigen Minuten bereits den Torschrei auf den Lippen, als Hu. Elmi das Leder an SSC-Keeper Bartzschke vorbeischob, doch ein Abwehrspieler der Gäste kratzte das Leder noch von der Linie.

Das Tor sollte stattdessen auf der gegenüberliegenden Seite fallen - und hier zeigte Weißenfels seine ganze Spielstärke. Mit wenigen Ballkontakten brach man bis in den Strafraum durch und dort erzielte Hauer mit einer Direktabnahme in den Winkel den Führungstreffer für seine Farben (6'). Wacker musste sich jedoch nur kurz schütteln und kam nur vier Minuten später zum Ausgleich. Eingeleitet vom Pressing durch Sturmspitze Heinzelmann war es am Ende Hu. Elmi, der sein Bein bei einem Befreiungsschlag so dazwischen stellte, dass das Leder ins Tor befördert wurde (10').

Nach der intensiven Anfangsphase verlagerte sich das Spielgeschehen erst einmal ins Mittelfeld, doch Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gäste zu ihrer stärksten Phase im gesamtem Spiel und drängten Wacker in die eigene Hälfte. Die erneute Führung erzielte schließlich Barnickel per Freistoß (31'), welcher tückisch vor Wackers Keeper Riedel aufsetzte und tatsächlich im Tor landete. Das sah mit Sicherheit nicht gut aus, aber unsere Nummer 1 zeigte bis auf diese Unsicherheit ein gelungenes Pflichtspieldebüt und bei den nächsten Szenen auch die richtige Reaktion, als er stets zur Stelle war. Mit einem 1:2-Rückstand ging es allerdings in die Kabine. 

 

Auch mit Beginn  des zweiten Durchgangs legte Weißenfels wieder ein ordentliches Tempo vor, doch Wacker wehrte die Sturm- und Drangphase dieses Mal besser ab und ab der 65. Minute merkte man den Gästen auch an, dass diese offenbar schon einige Körner liegen gelassen haben. Wackers Trainergespann reagierte hier direkt und schickte mit den Youngstern Trautvetter und Fischer frische Kräfte auf das Feld.

Beide waren sofort im Spiel und so bot sich unter anderem Trautvetter eine Großchance auf den Ausgleich. Nach einem schönen Diagonalball von Woithe tauchte dieser frei vor dem Tor auf, wo er das Leder aber leider etwas zu weit über Weißenfels' Keeper und somit auch das Tor hob. Dies war nur eine von mehreren Chancen, die Wacker liegen ließ und den eigenen Anhang damit zunehmend verzweifeln ließ. Hoffnung machte dagegen mit Beier ein weiterer Youngster, der das Offensivspiel unserer Männer stetig ankurbelte und damit ein überzeugendes Startelfdebüt zeigte.

Mit der Einwechslung von Zimmermann, der durch seinen Einsatz in der Zweiten Mannschaft bereits 90 Minuten in den Beinen hatte, spielte Wackers Trainergespann dann den letzten Joker aus und beorderte damit Kapitän Marschhausen nach vorn. Seine "Beförderung" zur Offensivkraft dankte Marschhausen nur wenige Minuten später. Durch einen schönen Pass von Wartgenstedt in Szene gesetzt, tauchte unsere Nummer 6 halblinks im Strafraum auf und erzielte den überfälligen 2:2-Ausgleich für Wacker (89'). In der verbleibenden Spielzeit passierte nicht mehr viel und so trennten sich beide Teams mit einem Remis.

 

Mit diesem Punkt kann Wacker leben und wir sind gespannt, ob Ralle unter der Woche noch einmal zum Vorstellungsgespräch beim Trainergespann auftaucht. Seinen Bewerbungsunterlagen für die Offensive hat er jedenfalls ein Tor hinzugefügt. ;-) 

 

Es spielten: 
Riedel - Marschhausen, Marggraf, Re. Elmi (64' Trautvetter), Woithe - Henke, Beltz, Beier (83' Zimmermann), Wartgenstedt, Hu. Elmi (25' Ortwig, 70' Fischer) - Heinzelmann 

 

Tore: 

0:1 6' Hauer

1:1 10' Hu. Elmi

1:2 31' Barnickel 

2:2 89' Marschhausen (Wartgenstedt)


4. Spieltag: SV Spora 0:3 SV Wacker (24.09.22)

Erstmaliger Sieg in Spora. 

 

Die weite Auswärtsfahrt zum SV Spora trat unsere Erste Mannschaft mit dem klaren Ziel des erstmaligen Auswärtssieges auf dem Nißmaer Sportplatz an. Vergangene Saison verlor man beide Spiele gegen die Hausherren und hatte sich demzufolge viel vorgenommen. 

 

Dies spiegelte sich auch von Anpfiff weg in der Leistung unserer Männer wider. Nach zehn Minuten musste das Trainergespann zwar verletzungsbedingt erstmals wechseln (Fischer für Khodadadkheyl), doch die Umstellungen sorgten für keinen Bruch im Spiel des SV Wacker. Stattdessen schlug man zwei Mal eiskalt zu. Erst war es Hu. Elmi, der nervenstark vor dem Sporaer Hüter einschob (13') und wenig später war Heinzelmann seinen Bewachern erfolgreich entwischt. Auch er zeigte keine Nerven und versenkte das Leder zielstrebig zum 2:0 aus Wackersicht (16'). 

In der Folge ließen unsere Männer diese Kaltschnäuzigkeit bzw. die letzte Genauigkeit vor dem Strafraum etwas vermissen. Die Gastgeber versuchten sich währenddessen ins Spiel zu beißen, spielten ihre Angriffe allerdings doch ziemlich ungenau aus, sodass nur selten Gefahr aufkam. Kurz vor dem Pausenpfiff war Kapitän Marschhausen allerdings bei zwei scharfen Flanken auf dem Posten und so ging es mit einer mehr als verdienten, aber auch tückischen Zwei-Tore-Führung in die Kabine. Ein Treffer für Spora und schon wäre wieder ordentlich Dampf auf dem Kessel ... 

 

Unsere Wackerelf präsentierte sich jedoch auch nach dem Seitenwechsel hochkonzentriert und erspielte sich einige Chancen zum 3:0, welches jedoch erst in der 69. Minute fallen sollte. Hempel setzte einen Verteidiger am gegnerischen Strafraum frühzeitig unter Druck, erkämpfte sich so das Leder und erzielte schließlich nach zwei Haken sein Premierentor für den SV Wacker.

Damit war der Drops quasi gelutscht. Die Offensivreihe des SV Wacker hätte hier durchaus noch ein, zwei Treffer nachlegen können, doch am Ende gab es mit einem 3:0-Auswärtssieg genügend zu feiern. Die Null erfreute nicht nur das Trainergespann, sondern auch Schlussmann Wasewitz dürfte seinen Arbeitstag damit endlich mal wieder als vollkommen gelungen einstufen. Erfreulich waren auch die Pflichtspieldebüts unserer beiden Youngsters Beier und Trautvetter in der Ersten Mannschaft, die dem Trainerteam die Wahl des Kaders in den nächsten Wochen weiter erschweren dürften. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marggraf, Marschhausen, Woithe, Khodadadkheyl (10' Fischer, 65' Trautvetter) - Beltz, Hempel, Wartgenstedt, Hu. Elmi, Goltz (72' Becker) - Heinzelmann (80' Beier)


Tore:

0:1 13' Hu. Elmi 

0:2 16' Heinzelmann

0:3 69' Hempel


3. Spieltag: VfB Nessa 1:1 SV Wacker (17.09.22)

Das Phänomen ist mal wieder zur Stelle. 

 

Nach zwei spielfreien Wochenenden durften unsere Männer endlich wieder "von der Leine" und reisten am vorgezogenen 10. Spieltag zum Landesligaabsteiger Nessa, der bis dato sieben Punkte aus drei Spielen holte. Die Hausherren waren demzufolge klarer Favorit, doch angesichts des vollen Kaders und zwei guten Trainingswochen war das Trainerduo Schülert/Geipel voller Zuversicht, dass der SV Wacker auch in Nessa punkten könne. 

 

Dementsprechend engagiert begannen unsere Männer auch, hatten zu Beginn jedoch etwas Probleme den mit Abstand auffälligsten VfB-Spieler Freudenberg in den Griff zu bekommen. Dieser hatte in der Anfangsviertelstunde mit einem Abschluss an den Pfosten noch Pech, konnte aber in der 19. Minute doch noch jubeln, als er einen Eckstoß zur Nessaer Führung verwandelte. Hierbei zeigten unsere Männer etwas Abstimmungsprobleme, die Freudenberg eiskalt bestrafte. 

Die Reaktion des SV Wacker ließ jedoch keine Zweifel aufkommen, dass man hier weiter an sich glaubte und fortan bissen sich unsere Männer zunehmend in die Partie rein. Insbesondere Debütant Hempel und Beltz in der Mittelfeldzentrale sind hierbei hervorzuheben. So erarbeitete man sich auch die ersten Chancen durch Khodadadkheyl und Hu. Elmi, doch beiden fehlte leider die nötige Präzision beim Torabschluss. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ergab sich zudem für den aufgerückten Woithe eine weitere, aussichtsreiche Einschusschance von der Strafraumkante, dessen Torabschluss jedoch nur die heimischen Vogeltierarten gefährdete. 

 

In der zweiten Halbzeit drückte der SV Wacker weiter auf den Ausgleich, doch das Leder wollte einfach nicht ins Netz. Auf der gegenüberliegenden Seite musste man zudem höllisch aufpassen, sich nicht ein zweites Gegentor einzufangen, was angesichts der schnell ausgespielten Konter der Hausherren ein Ritt auf der Rasierklinge war. Bei einem Freistoß kurz vor dem Sechzehner hatten unsere Männer zudem das Glück auf ihrer Seite, dass der Ball nur den Pfosten küsste. 

In der Schlussviertelstunde warf Wacker alles in die Waagschale und auch Coach Schülert setzte mit der Einwechslung von Oldie Becker noch einmal ein offensives Zeichen. Zunächst aber scheiterte u.a. Woithe zwei Mal aussichtsreich im Strafraum stehend, ehe schließlich unseren Männern in der 92. Minute endlich der erlösende Ausgleichstreffer gelingen sollte. Und wie könnte es anders sein: Joker Becker war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nach einem langen Einwurf und folgenden Strafraumgefühl traf dieser per Kopf (!) zum umjubelten und vollkommen verdienten 1:1! Er ist und bleibt einfach ein Phänomen ... Danach passierte nichts mehr und so trennten sich beide Seiten mit einem Remis. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marggraf, Marschhausen, Wolf (61' Fischer), Woithe - Beltz, Hempel, Wartgenstedt (77' Becker), Hu. Elmi, Khodadkheyl - Heinzelmann

Tore: 
1:0 19' Freudenberg 

1:1 92' Becker 


2. Spieltag: FC RSK Freyburg 2:0 SV Wacker (26.08.22)

Pleite nach engem Duell in der Jahnstadt. 

 

Zum ungewohnten Freitagabend reiste der SV Wacker zum FC RSK Freyburg. Vor gut besuchter Kulisse hatten unsere Männer große Lust an die Vorwochenleistung zum Saisonauftakt anzuknüpfen und es damit den Freyburgern schwer zu machen. Diese starteten mit einer knappen Pleite bei Staffelfavorit Leuna in die Saison. 

Die Partie war von Beginn an umkämpft, allerdings waren spielerische Glanzpunkte eher selten zu sehen. Dafür schenkten sich beide Teams in den Zweikämpfen wenig und so hatte das Schiedsrichtergespann doch recht viel zu tun, ohne dass jedoch zu einem Zeitpunkt übertrieben unfair agiert wurde.Die größte Spannung im Wackerstrafraum kam im ersten Durchgang bei zwei Kopfballrückgaben von Kapitän Marschhausen auf Schlussmann Wasewitz auf. Während eine Rückgabe aufgrund eines versprungenen Balls eher spontan geschah, geriet die andere fast ein wenig zu kurz, doch Wasewitz war hierbei jeweils auf dem Posten.

Offensiv hatte Wacker kurz vor dem Halbzeitpfiff die größte Gelegenheit des Spiels. Hu. Elmi wurde steil geschickt und versenkte das Leder frei vor RSK-Keeper Bagdohn auch nervenstark, doch leider ging die Fahne des Assistenten hoch. Viele Zuschauer waren hier nicht der Meinung des Unparteiischen, doch dessen Meinung zählt am Ende nun mal und so ging es leider torlos in die Pause. 

Aus der Kabine kamen die Gastgeber bissiger als der SV Wacker und drängten so unsere Männer zurück in die eigene Hälfte. In der 51. Minute belohnte sich Freyburg direkt für deren gute Anfangsphase: Nach einer scharfen Flanke traf Schirner zum 1:0. In der Folge wurde die Partie wieder ausgeglichener, doch vieles blieb nun Stückwerk, sodass das Geschehen fortan überwiegend im Mittelfeld stattfand. 

In der Schlussphase ging Wacker mehr Risiko und hier kam man ein ums andere Mal aussichtsreich vor den Strafraum der Freyburger, doch ab da fiel unseren Männern an diesem Tag irgendwie nicht viel ein. Stattdessen kassierte man in der 89. Minute durch einen Kopfballtreffer von RSK-Kapitän Weiser noch das zweite Gegentor und damit war die Partie auch entschieden. 

In einem engen Duell haben Kleinigkeiten die Partie entschieden, aber aufgrund des zweiten Durchgangs geht der Heimsieg der Jahnstädter durchaus in Ordnung. Unsere Männer haben nun einige Zeit spielfrei - erst am 17. September geht es in der Liga weiter. Zeit zur Aufarbeitung dieser Niederlage bleibt also genug. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marschhausen, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz (Becker), Marggraf, Goltz, Hu. Elmi, Fischer (Becker) - Heinzelmann 


Tore: 
1:0 51' Schirner

2:0 89' Weise 


1. Spieltag: SV Wacker 2:1 BSC 99 Laucha (20.08.22)

Drei Punkte zum Saisonstart. 

 

Mit einem Heimspiel gegen den Vorjahresdritten Laucha durften unsere Männer die neue Saison eröffnen. Zum Auftakt musste Coach Schülert u.a. auf Kapitän Marschhausen verzichten; dennoch hatte man einen guten Kader am Start und alle brannten auf ihren Einsatz. 

 

Dies sah man auch von Beginn an, denn unsere Männer traten sehr geschlossen auf und zeigten einen engagierte Leistung. Vorn hatte man durch Khodadadkheyl und Heinzelmann erste Torannäherungen, die jedoch vom Gästehüter Reis vereitelt wurden. Laucha selbst suchte gewohnt schnell den Weg nach vorn in die Sturmspitzen um Saal und Handt, die ihre Schnelligkeit jedoch im ersten Durchgang nur selten ausspielen konnten. Kurz vor der Pause kam Handt mal aus spitzem Winkel unter Bedrängnis zum Torabschluss, allerdings rollte das Leder recht deutlich am Tor vorbei. 

Auf der gegenüberliegenden Seite sollte dann aber das Tornetz noch vor dem Halbzeitpfiff zappeln. Goltz bewies hierbei seine gute Übersicht und bediente den an der Strafraumkante lauernden Hu. Elmi, der allein vor dem Hüter nervenstark zur 1:0-Führung für den SV Wacker einschob! 

 

Nach dem Seitenwechsel zeigten unsere Männer weiter gute Angriffe und belohnten sich in der 60. Minute mit dem zweiten Treffer des Tages. Wieder hatte Goltz seine Füße im Spiel und leitete einen Angriff ein, als er auf außen Woithe bediente. Dessen Hereingabe fand im Zentrum Heinzelmann, der aus elf Metern zum 2:0 traf. 

Nach dem Gegentreffer stellte Laucha um und erzielte nur kurze Zeit später den Anschlusstreffer zum 2:1 - und das war aus Wackersicht ein ganz unglückliches Gegentor. Zunächst verlor man vorn den Ball nach einem grenzwertigen Zweikampf und wähnte den folglich mit einem langen Ball anvisierten Lauchaer im Abseits, doch die Fahne des Linienrichters blieb unten. Letztlich konnte Wasewitz den ersten Torabschluss von Handt noch abwehren, doch Saal staubte goldrichtig stehend ab (70'). 

Nun wurde es ein Ritt auf der Rasierklinge - mehrfach hatte man die Chance mit einem präzisen Angriff die Partie zu entscheiden und hinten wurde es das ein oder andere Mal brenzlig, da Laucha nun alles nach vorn warf. Am Ende sollten jedoch keine weiteren Tore fallen und Wacker behielt damit zum Auftakt die drei Punkte daheim an der Saale. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Zimmermann, Marggraf, Woithe, Khodadadkheyl - Goltz, Beltz, Wartgenstedt, Fischer (73' Becker), Hu. Elmi (79' Ortwig) - Heinzelmann 

Tore: 
1:0 40' Hu. Elmi (Goltz)

2:0 60' Heinzelmann (Woithe)

2:1 70' Saal 


Testspiel: SV Wacker 5:1 SG Großgrimma/Hohenmölsen (13.08.22)


Testspiel: SV Kretzschau 3:4 SV Wacker (06.08.22)

Oldie Becker entscheidet torreiches Testspiel. 

Am Samstagnachmittag reisten unsere Männer nach Kretzschau zum nächsten Test. Leider war der Platz nicht in bestem Zustand, doch spätestens nach der Erwärmung hatte man sich auf diese Bedingungen eingestellt. 


Von Beginn an übernahm der SV Wacker die Spielkontrolle und erspielte sich einige Chancen, doch erst in der 15. Minute durfte man jubeln. Kapitän Marschhausen traf nach einer Ecke von Becker zur Führung. Weitere Einschussmöglichkeiten durch u.a. Hu. Elmi, Woithe und Fischer wurden allesamt nicht verwandelt, sodass man sich kurz nach einer Trinkpause wortwörtlich dumm anschaute. Nach einem Freistoß köpfte ein Kretzschauer Stürmer nämlich zum Ausgleich ein und stellte damit den Spielverlauf etwas auf den Kopf (35'). 

Noch vor dem Seitenwechsel drückte Wacker nun wieder aufs Tempo und endlich belohnte sich Hu. Elmi für einen seiner zahlreichen Vorstöße. Auch unter Mithilfe des Torwarts traf er aus spitzem Winkel zur erneuten Führung (42'). 

 

Direkt nach der Pause konnte Becker nach einem schönen Spielzug das Ergebnis  auf 3:1 schrauben (48') und so schien das Spiel frühzeitig entschieden, denn auch in der Folge erspielte man sich weitere Gelegenheiten. Allerdings ließ man wie so oft in den letzten Spielen einfach zu viele Chancen sträflich ungenutzt, sodass Kretzschau in einer Phase mehrerer Umstellungen eiskalt zwei Chancen nutzte und das Spiel innerhalb von fünf Minuten wieder auf Anfang stellte (2:3 67' / 3:3 72'). 

In der Schlussphase riss sich unsere Erste glücklicherweise noch einmal zusammen und sorgte wieder für mehr Offensivdruck. Den goldenen Siegtreffer konnte schließlich Oldie Becker nach einem schönen Dribbling von Hu. Elmi erzielen (84'). 

 

Der erste Testspielsieg gibt unseren Männern hoffentlich Auftrieb für die finale Phase der Vorbereitung. In zwei Wochen startet die neue Saison. 

 

Es spielten: 
Riedel (70' Zober) - Marschhausen, Wartgenstedt, Re. Elmi (46' Lorenz), Woithe - Geers (66' Ra. Elmi), Wolf, Becker, Khodadadkheyl, Hu. Elmi - Becker 

 

Tore:
0:1 15' Marschhausen (Becker)
1:1 35' 67'Kretzschau

1:2 42' Hu. Elmi (Becker)

1:3 48' Becker (Khodadadkheyl)

2:3 67'Kretzschau

3:3 72' Kretzschau

3:4 84' Becker (Hu. Elmi)


Testspiel: SV Wacker 1:2 TSV Großkorbetha (04.08.22)

Chancenwucher führt zu Derbypleite. 

 

Zum Donnerstagabend empfing unsere Erste Ortsnachbar Großkorbetha zum Testspiel. Aufgrund der brütenden Hitze verständigte man sich auf eine Spielzeit von 2x 35 Minuten. 

 

Die Partie begann nach Maß für unsere Männer. Einen missglückten Befreiungsschlag des Großkorbethaer Hüters nahm Geers im Mittelfeld auf und fand per Heber das Tor - 1:0 nach drei Minuten! Ein Geschenk sollte wenig später allerdings auch unsere Elf verteilen. Wolf spielte am eigenen Sechzehner einen Rückpass genau in die Füße von Kobylka, der daraufhin Wasewitz umkurvte und ausglich (8'). 
Danach entwickelte sich eine sehenswerte Partie mit vielen Chancen, vor allem auf Seiten des SV Wacker. Hierbei wusste sich der Gästekeeper jedoch mehrfach auszuzeichnen oder aber die letzte Präzision fehlte bei unseren Männern. Die größte Gelegenheit bis zur Pause ließ dabei Geers liegen, als dieser allein auf den Keeper zulief und es wieder mit einem Heber probierte, der jedoch knapp am Tor vorbei ins Aus trudelte. 

 

Nach dem Seitenwechsel fanden unsere Männer nur schwer wieder in die Partie und demzufolge war Großkorbetha jetzt auch besser im Spiel. Wackers Schlussmann Riedel, der im zweiten Durchgang das Tor hütete, war jedoch bei zwei Abschlüssen hellwach und auf dem Posten. Dies war leider auch mehrfach der Gästekeeper. Hier übertraf sich Wacker beim Auslassen von hochkarätigen Torchancen (2x Fischer, Khodadadkheyl, Re. Elmi), was auch von den Gästen bestraft wurde. Erneut traf Kobylka, dieses Mal jedoch nach einem Konter (60'). Das 1:2 sollte bis zum Schluss Bestand haben, auch weil Großkorbetha selbst kurz vor Schluss mal einen Hochkaräter liegen ließ.  

 

Die vielen guten Offensivaktionen (abgesehen vom Torabschluss) kaschierten etwas den weniger überzeugenden Auftritt in der zweiten Halbzeit. Diesen müssen unsere Männer auf jeden Fall  aufarbeiten und die richtigen Lehren daraus ziehen. Samstag geht es zum nächsten Testspiel nach Kretzschau. 

 

Es spielten: 
Wasewitz (36' Riedel) - Marggraf, Wartgenstedt, Khodadadkheyl, Woithe - Geers, Wolf (36' Ortwig), Marschhausen, Fischer (36' Re. Elmi), Hu. Elmi - Becker 


Tore: 
1:0 3' Geers 

1:1 8' Kobylka 
1:2 60' Kobylka 


Testspiel: SV Wacker 0:3 TuS Leutzsch (30.07.22)

Testspielpleite mit Licht und Schatten. 

 

Zum zweiten Test der Vorbereitung kickte der SV Wacker daheim gegen die spielstarken Gäste aus Leutzsch. Das Trainergespann freute sich über einen vollen Kader und dementsprechend einige Optionen zum Testen. Erstmals mit von der Partie waren auch unsere Neuzugänge Wartgenstedt und Lorenz. 

 

Die Partie begann direkt mit einem Highlight. Hu. Elmi luchste seinem Gegenspieler erfolgreich den Ball ab und war auf dem Weg Richtung Tor, wurde jedoch gerade noch so am Torabschluss gehindert. Die Gäste waren fortan bestrebt das Leder in den eigenen Reihen zu halten, fanden im vordersten Drittel jedoch zunächst keine Lücken im Defensivverbund des SV Wacker. 

Unsere Männer wussten in der Offensive dagegen immer wieder Gefahr heraufzubeschwören. Eine zum Torschuss mutierte Flanke von Wartgenstedt forderte dann auch den Gästekeeper ordentlich heraus, der das Spielgerät aber über den Querbalken lenkte. Zudem prüfte Becker Leutzsch' Schlussmann mit einem Schuss aus der Distanz, doch auch hier war dieser auf dem Posten und lenkte das Leder an die Latte.

Auf der anderen Seite war Wackers Rückhalt Wasewitz ebenfalls zunehmend gefordert und konnte sich mehrfach erfolgreich auszeichnen. In der 43. Minute musste er sich dann aber doch geschlagen geben - 0:1. Quasi mit dem Pausenpfiff bekam Oldie Becker dann noch die Einladung auf den postwendenden Ausgleich, doch offenbar war dieser zu überrascht vom gütigen Rückpass eines Leutzscher Abwehrspielers und versemmelte diese Großchance. 

 

Zu Beginn des Zweiten Durchgangs brauchten unsere Männer nach ein paar Umstellungen etwas zu lange, um wieder zum eigenen Spiel zu kommen. So kassierte man in der 54. Minute auch einen ärgerlichen Gegentreffer nach eigenen Abstoß, der wie ein Bumerang den Weg zurück Richtung Wackerstrafraum fand und letztlich im Tor untergebracht wurde. 

In der Folge zeigten sich die Gäste sehr ballsicher und setzten immer wieder offensive Nadelstiche. Auch wenn unsere Männer nun vermehrt dem Spielgerät nachhechelten, kam man trotz geringerer Spielanteile auch zu eigenen Chancen, doch Fortuna war an diesem Tag nicht auf Seiten des SV Wacker. Unter anderem scheiterte Heinzelmann zwei Mal am gut aufgelegten Gästekeeper. Statt des Anschlusstreffers sollte so nach einem Eckball nur noch das entscheidende 0:3 fallen (75'). 

 

Trotz dieser am Ende klaren Testspielpleite kann man aus dem Spiel einige positive Aspekte mitnehmen. Und die Vorbereitung ist auch noch nicht zu Ende - die anstehende Woche hält zudem zwei Testspiele (Donnerstag zuhause gg. Großkorbetha + Samstag in Kretzschau) bereit. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marggraf, Zimmermann (Ra. Elmi), Khodadadkheyl (Re. Elmi), Woithe - Geers (Ortwig), Goltz, Becker (Lorenz), Hu. Elmi, Wartgenstedt - Heinzelmann 

 

Tore: 

0:1 43' Böhme

0:2 54' Böhme 

0:3 75' Winkler


Testspiel: Nietlebener SV 1:1 SV Wacker (23.07.22)

Erster Test macht Lust auf mehr. 

 

Am vergangenen Samstag war es soweit und der SV Wacker durfte endlich wieder auf den Rasen. Nachdem das geplante Testheimspiel gegen Dölau II eine Woche zuvor wenige Minuten vor Anpfiff von den Gästen abgesagt wurde, war die Vorfreude nicht nur beim neuen Trainergespann Schülert / Geipel auf den ersten Test unter Wettkampfbedingungen nun noch größer. So konnten auch direkt einige neue Gesichter (Riedel, Goltz, Fischer, Heinzelmann) in den Reihen des SV Wacker erstmals für ihr neues Team auflaufen. 

In der ersten Halbzeit hatte Nietleben nach einer knapp 10-minütigen Abtastphase beider Mannschaften etwas mehr vom Spiel und prüfte ein ums andere Mal Schlussmann Riedel, der sich allerdings mehrfach erfolgreich auszeichnen konnte. Einmal musste er sich jedoch infolge eines abgefälschten Schusses von Polembersky geschlagen geben (18'). Unsere Männer verbuchten auf der anderen Spielfeldseite Torabschlüsse durch Heinzelmann und Hu. Elmi, denen jedoch die letzte Präzision fehlte. Somit ging es mit dem knappen 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel kamen unsere Männer besser ins Spiel und tauchte nun auch öfter im Strafraum der Hausherren auf. Nach einem Freistoß köpfte Khodadadkheyl zum Ausgleich ein, doch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung wurde diesem die Anerkennung verwehrt. So war es Heinzelmann vorbehalten, in der 77. Minute nach einem Konter den Ausgleich zu besorgen, auch wenn er selbst den Treffer eher einem Abwehrspieler der Hausherren zuschrieb. ;-) Beim 1:1 blieb es bis zum Schluss, auch weil Nietleben bei einem Angriff kurz vor dem Ende nur den Pfosten traf. Unter dem Strich war das Remis aber auf jeden Fall leistungsgerecht und macht bereits jetzt Lust auf die nächste Partie am kommenden Wochenende daheim gegen Leutzsch. 

 

Es spielten: 
Riedel (Wasewitz) - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Goltz, Geers, Becker (Schumann), Fischer (Re. Elmi), Hu. Elmi - Heinzelmann 

 

Tore: 
1:0 18' Polembersky

1:1 77' Heinzelmann