Saison 2019/20


4. Spieltag: SV Wacker 4:0 SV Burgwerben (14.09.19)

Das erste Mal zu Null. 

 

Am 4. Spieltag begrüßten unsere Männer den SV Burgwerben daheim an der Saale. Die Gäste waren ebenfalls mit vier Punkten aus den ersten drei Ligaspielen gestartet und so wurde auch eine Partie auf Augenhöhe erwartet. 

 

Die Partie begann nach Maß für den SV Wacker. Bei einem tückischen hohen Ball spekulierte Woithe darauf, dass Burgwerbens Schlussmann von Nessen den mit viel Drall daher kommenden Ball falsch einschätzte und bewies damit den richtigen Riecher. Das Leder flog über den SV B-Keeper und Woithe schob mit links zur Führung ein. Allerdings prallte er zuvor schmerzhaft mit von Nessen zusammen und musste sich somit die restliche Partie mit einem Pferdekuss im Oberschenkel durchbeißen. 

Die Führung tat unseren Männern natürlich gut, die das Leder fortan geduldig durch die eigenen Reihen laufen ließen und auf die sich bietenden Lücken in der Burgwerbener Hintermannschaft warteten. So ergaben sich auch Einschusschancen für Woithe, Baldé und R. Marschhausen. Auf der anderen Seite verbrachte Dreyhaupt im Wackertor eine weitestgehend beschäftigungslose erste Halbzeit, da die Abwehr um Stößel und Stuck die meisten Bälle schon vorher abfangen konnte. 

 

Im zweiten Durchgang wogte das Spiel nun mehr hin und her. In der 53. Minute konnte Stößel dann nach einem Freistoß per Kopf zum 2:0 erhöhen und belohnte sich damit für seine starke Leistung im ersten Startelfeinsatz dieser Saison. Unsere Männer zogen sich nun etwas zurück und überließen Burgwerben zunächst das Spielgeschehen. Die Gäste versuchten immer wieder über Traore auf Wackers rechter Abwehrseite durchzubrechen, doch Marggraf rührte erfolgreich Beton an. Zudem klärte Dreyhaupt einen Kopfball aus kurzer Distanz stark zur Ecke. 

Nach knapp einer Stunde hatte dann Wacker etwas Glück, dass ein grenzwertiges Einsteigen von Beltz im Strafraum nicht einen Strafstoß zur Folge hatte. Gegenüber ergaben sich jedoch einige Möglichkeiten zur möglichen Spielentscheidung. Zunächst wurde unser Youngster Baldé nach einem langen Ball abgeschossen und der Ball trudelte nur knapp am Pfosten vorbei. Wenig später ergab sich erneut für Baldé die große Chance auf sein 1. Saisontor, als er allein auf das Gehäuse steuerte, doch am Ende legte er sich den Ball zu weit vor. 

Die Entscheidung fiel schließlich in der 75. Minute, als R. Marschhausen einen an R. Rosner verursachten Foulelfmeter verwandelte. Von Nessen war hier noch mit einer Hand dran, konnte das Leder aber nicht entscheidend abwehren - 3:0. Nach einem top ausgespielten Konter erhöhte R. Rosner nach Vorlage von Oldie Becker noch zum 4:0 und machte damit den am Ende souveränen Heimsieg perfekt (82'). 

 

Fazit: 
Vier Tore und zu Null - an diesem Nachmittag hatten selbst die sonst eher kritischen Zaungäste nur wenig zu meckern. 

 

Es spielten: 
Dreyhaupt - Stößel, Stuck, Marggraf, Woithe - Beltz, R. Marschhausen, N. Rosner (83' Jentsch), Baldé (67' Becker), Jäschke - R. Rosner (87' Wetzel)

 

Tore: 
1:0 2' Woithe

2:0 53' Stößel (N. Rosner)

3:0 75' R. Marschhausen per Foulelfmeter (R. Rosner)

4:0 82' R. Rosner (Becker)

 

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2. Runde Kreispokal: RW Reichardtswerben 0:4 SV Wacker (08.09.19)

Wacker zieht souverän ins Achtelfinale ein. 

 

Nach dem Freilos in Runde 1 ging es nun auch für den SV Wacker im Kreispokal los. Unsere Männer mussten gegen Reichardtswerben an. Für die "Gastgeber" war es aufgrund der heimischen Platzarbeiten kein echtes Heimspiel, da die Partie in Uichteritz ausgetragen wurde. Nach der Vortagesüberraschung (Kreisligist Borau schmiss Cupverteidiger Laucha raus) wollten unsere Männer nix anbrennen lassen. 

 

Von Beginn an zeigte das unsere Elf auch und setzte die rot-weiße Hintermannschaft unter Druck. Nach einem Eckball ging Wacker dann auch früh in Front. Einen Eckball von Becker verlängerte Beltz am ersten Pfosten und im Rückraum nutzte Jäschke den sich bietenden Freiraum zum Führungstreffer (6'). Danach waren unsere Männer weiter am Drücker und hatten einige Einschusschancen, doch erst nach einer weitere Standardsituation wurde die Führung ausgebaut. Nach einem Kopfball infolge einer Ecke lauerte Sturmspitze R. Rosner richtig und streichelte das Leder im Fünfmeterraum stehend mit dem Hinterkopf ins Netz (24'). 

Danach litt bei unseren Männern etwas die Konzentration und Reichardtswerben konnte nun auch offensive Nadelstiche setzen. Die Schüsse aus der Distanz waren aber letztlich zu harmlos, sodass die Hintermannschaft um den wieder genesenen Zimmermann zusammen mit Schlussmann Wasewitz die 0 hielt. 

 

Nach der Pause gelang es dem SV W früh den Deckel auf die Partie zu machen. Jäschke markierte mit einem schönen Schuss in den Giebel (53'). Wenig später dezimierten sich die Gastgeber dann selbst, als ein bereits mit gelb vorbelasteter Spieler vollkommen übermotiviert am gegnerischen Sechzehner Woithe von hinten ummähte. In Unterzahl war die Partie damit endgültig entschieden.

Mit dem schönsten Spielzug des Tages sorgte Joker N. Rosner dann noch für das 4:0, als er nach Schnittstellenpass von Jäschke das Leder über Rot-Weiß Keeper ins Gehäuse hob (70'). In der Folge schaltete Wacker einen Gang zurück und ließ somit (unnötigerweise) noch den einen oder anderen Abschluss von Reichardtswerben zu. Beim 4:0 blieb es jedoch bis zum Ende. 

 

Fazit: 

Mit dem letztlich souveränen Sieg wurde die Pflicht erfüllt. Erfreulich war das gleich 90-minütige Comeback von Zimmermann, der Coach Dötschel wieder mehr Optionen geben wird. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Hellwig (66' Mücke), Zimmermann, Marggraf, Woithe - Beltz, Marschhausen, Baldé, Jäschke (71' Stößel), Becker (63' N. Rosner) - R. Rosner 

 

Tore: 

0:1 6' Jäschke (Beltz) 

0:2 24' R. Rosner 

0:3 53' Jäschke 

0:4 70' N. Rosner (Jäschke)

 

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3. Spieltag: BSC Laucha 99 3:1 SV Wacker (31.08.19)

Doppelschlag in erster Halbzeit besiegelt 1. Saisonpleite. 

 

Am 3. Spieltag trat unsere Erste Mannschaft auswärts in Laucha an. In der vorerst wohl letzten Gluthitze des Jahres ging es pünktlich los. 

 

Zu Beginn des Spiels setzte Beltz mit einem energischen Vorstoß samt Abschluss aus knapp 20 Metern ein erstes Zeichen unseres SV Wacker. Hier dachte wohl Coach Dötschel an der Seitenlinie, dass dies die Initialzündung für weitere offensive Vorstöße unserer Elf sein sollte, doch Pustekuchen! Laucha zeigte sich gewohnt bissig in den Zweikämpfen und erstickte so das Offensivspiel des SV W von Minute zu Minute mehr. Auf der anderen Seite leistete sich unser Team den einen oder anderen Wackler in der Defensive. 

Nach knapp 20 Minuten ergab sich dann DIE Chance zur Führung für Laucha. So richtig einig waren sich Hellwig und Schlussmann Wasewitz bei einem langen Ball nicht und so nutzte Saal die Uneinigkeit und legte das Leder quer. Dessen Mitspieler brachte das Ball jedoch nur eher gemächlich Richtung Tor, sodass Woithe auf der Linie das Spielgerät abfangen konnte. Wenig später war es dann aber soweit. Saal nutzte in der 37. Spielminute einen folgenschweren Fehlpass von Hellwig und markierte aus wenigen Metern das 1:0. Und es kam noch schlimmer: nur eine Minute später konnten die Hausherren erhöhen, als Woithe auf der Außenbahn überhastet in den Zweikampf ging und dabei zu leicht ausgespielt wurde. Die folgende Flanke köpfte Hoffmann genau neben den Pfosten - 2:0. 

 

Nach dem Seitenwechsel stand nun R. Rosner für seinen Bruder N. Rosner auf dem Feld - und war direkt im Blickpunkt. Bei einer Hereingabe von Jäschke wurde er von hinten gelegt und den fälligen Strafstoß verwandelte R. Marschhausen zum Anschlusstreffer (47'). Die restliche Halbzeit war Laucha fast nur noch in der eigenen Hälfte zu finden, doch unserer Elf mangelte es an Geduld und Durchschlagskraft im Offensivspiel. So wurde es dem Gastgeber viel zu einfach gemacht die eigene Führung zu verteidigen.

In der Nachspielzeit musste dann noch Lauchas Hoffmann mit der Ampelkarte vom Feld. Dennoch konnte Laucha bei einem abermaligen Ballverlust im Aufbauspiel auf 3:1 erhöhen. 

 

Fazit: 
Das Spiel hat unser Team ganz klar in der ersten Halbzeit verloren. Laucha bestrafte zwei einfache Fehler des SV Wacker eiskalt. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Henke, Hellwig, Marggraf, Woithe - Beltz, Stuck (63' Becker), R. Marschhausen, N. Rosner (46' R. Rosner), Jäschke - Baldé 

 

Tore: 
1:0 37' Saal  
2:0 38' Hoffmann 

2:1 47' R. Marschhausen (R. Rosner) 

3:1 90' Elste 

 

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2. Spieltag: SV Wacker 5:1 ESV Herrengosserstedt (24.08.19)

Spiel nach Rückstand in deutlichen Sieg gedreht. 

 

Zum ersten Heimspiel der Saison musste sich unsere Elf wie im Vorjahr mit dem ESV Herrengosserstedt messen. Und wie im Vorjahr blieben die drei Punkte am Ende in Wengelsdorf. Auf bestens präparierten Geläuf ging es bei hochsommerlichen Temperaturen pünktlich los. 

 

Zu Beginn der Partie mussten sich beide Teams noch etwas sortieren. Die Gäste probierten es immer wieder über die Außen, wo der SV Wacker mit Marggraf und Woithe jedoch die meisten Vorstöße unterbinden konnte. In der 14. Minute jedoch leistete sich gefühlt unsere komplette Hintermannschaft einen Sekundenschlaf. Hackbart wurde in zentraler Position in Szene gesetzt, doch sein Abschluss trudelte an den Innenpfosten. Für den Abpraller fühlte sich jedoch niemand zuständig und diese Einladung nahm Hermann dankend an - 0:1! 

Nach diesem Rückschlag brauchten unsere Männer ein paar Minuten zur Erholung. Dank Wasewitz blieb es in dieser Phase bei einem 1-Tore-Rückstand, denn noch einmal war ESV-Hackbart durch, scheiterte im 1 gegen 1 jedoch an Wackers Schlussmann. Danach kam unsere Elf besser in die Partie, doch erst ein Geschenk der Gäste ließ unsere Männer endgültig in der Partie ankommen. Jäschke wurde im Strafraum regelrecht umgerannt und den fälligen Strafstoß verwandelte unsere Neu-Kapitän Marschhausen sicher zum Ausgleich (33'). Bis zur Pause sollte es dabei bleiben. 

 

Nach dem Seitenwechsel gingen unsere Männer dann früh in Front. N. Rosner brachte eine Ecke scharf herein und Hoffmann stocherte den Ball zur Führung ins Tor (52'). Unsere Elf war nun obenauf und ließ geduldig den Ball in den eigenen Reihen laufen. Das Spiel nahm in der Schlussphase allerdings noch einmal ordentlich Tempo auf. Zunächst brach Jäschke seinen Tor-Bann und traf zum 3 zu 1 (74'). 

Danach lösten die Gäste zunehmend den eigenen Defensivverbund auf und Wacker hatte viel Platz zum Kontern. Nachdem Hoffmann kurz zuvor mit einem herrlichen Heber nur den Pfosten traf, machte er es in der 81. Minute besser und machte mit dem 4 zu 1 endgültig alles klar. In der 86. Minute setzte Woithe noch einmal zum Solo an und umkurvte nach zwei Gegenspielern auch noch den Keeper. Seinen Abschluss klärte jedoch ein Gästefeldspieler unnötig mit der Hand auf der Linie und wurde dafür des Feldes verwiesen. Den Elfmeter verwandelte Marschhausen wieder sicher und so hieß es am Ende 5:1 aus Wacker-Sicht. 

 

Fazit: 

Der Sieg geht vollkommen in Ordnung, ist am Ende jedoch etwas zu hoch ausgefallen. Dass unsere Elf jedoch endlich mal wieder einen Rückstand drehen konnte - und dann noch in einen deutlichen Heimsieg - lässt alle mit Selbstvertrauen Richtung nächstes Spiel schauen. Dann geht es nach Laucha. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Hellwig, Henke, Marggraf, Woithe - Beltz, Marschhausen, Hoffmann (82' Stößel), Jäschke, N. Rosner - Baldé (66' Becker) 

 

Tore: 

0:1 14' Hermann 

1:1 33' Marschhausen per Foulelfmeter (Jäschke) 

2:1 52' Hoffmann (N. Rosner)  

3:1 74' Jäschke 

4:1 81'Hoffmann (Jäschke) 

5:1 86' Marschhausen per Handelfmeter 

 

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1. Spieltag: SSC Weißenfels II vs. SV Wacker (18.08.19)

Punktgewinn zum Auftakt. 

 

Am Wochenende fiel der Startschuss für die neue Spielzeit unserer Ersten Mannschaft. Die Landesklasse Staffel 7 hat mit Aufsteiger VfB Nessa und Landesligaabsteiger SV Braunsbedra zwei qualitativ hochwertige Mannschaften hinzugewonnen. Unser Team will im Gegensatz zur Vorsaison wieder ein anderes Gesicht zeigen und deutlich mehr Punkte einfahren, die auch nötig sind, um in der diesjährigen Spielzeit mitzuhalten. Am 1. Spieltag fehlte Coach Dötschel der ein oder andere Spieler wegen Verletzung oder Urlaub (u.a. Marschhausen, R. Rosner, Stuck). 

 

In der ersten Halbzeit drückte die Verbandsligareserve des SSC Weißenfels unsere Elf vorwiegend in die eigene Hälfte zurück und prüfte so die Standhaftigkeit unserer Abwehrreihe enorm. Dabei wirkte unsere Defensive sattelfest, sodass die Hausherren zunehmend ungeduldiger wurden und so vermehrt auf lange Bälle setzten. Einmal ließ man jedoch Knothe vor dem Sechzehner zu viel Raum und dieser ließ einen satten Schuss ab, den Wackers Schlussmann Wasewitz mit den Fingerspitzen noch an den Querbalken lenkte. 

Nach vorn konnten unsere Männer nur wenige Akzente setzen, da man die Kontergelegenheiten meist unsauber und etwas überhastet ausspielte. Die besten Gelegenheiten hatten noch N. Rosner und Woithe mit harmlosen Versuchen aus der Distanz. 

 

Zur Pause brachte Dötschel mit Youngster Baldé für Oldie Becker mehr Geschwindigkeit in die Sturmspitze, was sich im Verlauf des zweiten Durchgangs auch immer mehr auszahlen sollte. Chancen boten sich nun auf beiden Seiten, doch erst ein Standard sollte für den ersten Treffer der Partie sorgen. Dabei nutzten die Hausherren einen umstrittenen Foulelfmeter zur Führung. Barnickel traf souverän zum 1:0 (70'). 

Der SV Wacker hatte jedoch in Person von Woithe die passende Antwort parat. Aus halblinker Position zirkelte unsere Nummer 3 das Leder zielgenau in den Winkel zum Ausgleich (72'). Bis zum Schlusspfiff ging es weiter hin und her. Beiden Teams bot sich dabei durchaus die Chance auf den Lucky Punch, doch am Ende blieb es bei einer verdienten Punkteteilung. 

Fazit: 
Unsere Männer zeigten vor allem in den zweiten 45 Minuten eine ansprechende Leistung. Gut fand sich auch direkt unser Neuzugang Enigk ein, der im defensiven Mittelfeld seinen Teil zur geschlossenen Mannschaftsleistung beitrug. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Henke, Hellwig (70' Stößel), Marggraf, Woithe - Enigk, Beltz, N. Rosner, Jäschke, Hoffmann - Becker (46' Baldé) 

 

Tore: 

1:0 70' Barnickel per Foulelfmeter 
1:1 72' Woithe 

 

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Saison 2018/19


26. Spieltag: SV Wacker 5:0 SV Merseburg 99 II (08.06.19)

Wacker bricht am letzten Spieltag endlich den Bann.

 

Zum letzten Spieltag einer insgesamt enttäuschenden Saison durfte unsere Erste Mannschaft noch einmal zuhause ran. Gegen die Reserve des SV Merseburg 99 sollte unbedingt der ersehnte Sieg gelandet werden.

Die Partie begann relativ verhalten, wobei die Gäste ihr Heil in individuellen Offensivaktionen suchten. Unsere Außenverteidiger Brehme und Woithe waren jedoch gut in der Partie und konnten im Verbund mit Henke/ Büttner sowie Keeper Wasewitz die meisten Situationen gekonnt klären. Nach vorn blieb jedoch vieles Stückwerk, ehe Baldé in der 23. Spielminute den Bann brach und nach Vorlage von R. Marschhausen zur Führung traf.

Bis kurz vor der Pause blieb das Duell offen. Dann aber brachen die Merseburger komplett ein und unser Team bestrafte dies eiskalt. Innerhalb von drei Minuten baute der SV Wacker die Führung auf 4 zu 0 aus. Kautz, Marschhausen und noch einmal Baldé sorgten für staunende Augen an der Seitenlinie. Insbesondere das Tor von R. Marschhausen, der den Keeper aus ca. 30 Metern überwand, war ein echter Hingucker. Nebenbei sicherte er sich damit am Ende die  interne Torjägerkrone (5 Tore reichen tatsächlich diese Saison dafür!) vor Becker und Woithe (je 4 Treffer).

 

Nach dem Seitenwechsel hatte die Partie nur noch Testspielcharakter. Mit  mehr Genauigkeit und Zielstrebigkeit hätten unsere Männer noch deutlich mehr als einen weiteren Treffer erzielen können. So aber war das 5 zu 0 durch Joker Kanyar der Schlusspunkt dieser Saison.

 

Fazit:
Mit diesem Dreier machte unser Team immerhin noch ein Plätzchen in der Tabelle gut und beendet die Saison damit auf dem 11. Platz.

 

Es spielten:

Wasewitz - Henke, Büttner, Brehme, Woithe - R. Marschhausen, Zimmermann, Becker (74' Just), Baldé - Schunke (55' Kanyar), Kautz

 

Tore:
1:0 23' Baldé (R. Marschhausen)

2:0 40' Kautz (R. Marschhausen)

3:0 42' R. Marschhausen (Schunke)

4:0 43' Baldé (R. Marschhausen)

5:0 74' Kanyar (Kautz)

 

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25. Spieltag: SSC Weißenfels II 2:0 SV Wacker (01.06.19)

Starker Wasewitz kann Niederlage nicht verhindern.

 

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison führte der Weg unserer Ersten nach Weißenfels, wo die Reserve des SSC auf das Dötschel-Team wartete. Erneut hatte unser Team ein engen Kader an Bord, wobei mit Kautz ein Überraschungsgast auftauchte, zunächst jedoch erst einmal auf der Bank Platz nahm. 

 

In der ersten halben Stunde hatte unsere Elf enorme Probleme die richtige Zuordnung zu finden und sah sich enorm unter Druck gesetzt. Hier hatte man neben dem starken Wasewitz im Gehäuse auch Glück, dass man nicht in Rückstand geriet. Auf der anderen Seite verfehlte Becker nach Hereingabe von Woithe knapp die Führung, die jedoch aufgrund der geringeren Spielanteile nicht verdient gewesen wäre.

 

Nach dem Seitenwechsel wirkte unser Team eigentlich gefestigter, musste letztlich aber doch eine Niederlage hinnehmen. Hatte man zunächst noch Glück gehabt, dass ein Schuss aus 20 Metern nur an den Querbalken klatschte, machten es die Hausherren in der 59. Spielminute besser. Rabe gelang etwas glücklich die Führung, als er einer Flanke einen eher harmlosen Kopfball folgen ließ, doch dieser wurde entscheidend von Zimmermann abgefälscht.

In der Folge tat unser Team nun mehr für die Offensive, doch wirklich große Gelegenheiten sprangen nicht heraus. Stattdessen machten die Gastgeber in der 79. Minute mit dem 2 zu 0 durch Schenk den Deckel auf die Partie.

 

Fazit:
Im letzten Saisonspiel (Heimspiel gegen Schlusslicht Merseburg 99 II) sollten sich alle noch einmal aufraffen, um die schier nie endende Sieglos-Serie zu beenden.

 

Es spielten:
Wasewitz - R. Marschhausen, Stößel, Zimmermann, Brehme, Woithe - Kanyar (50' Kautz), Jäschke, Becker -  Baldé, Schunke (83' Schunke)

 

Tore:
1:0 59' Rabe

2:0 79' Schenk

 

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24. Spieltag: SV Wacker 1:1 Rot-Weiß Weißenfels (18.05.19)

Dem Tabellenführer wieder mal ein Remis abgerungen.

Zum drittletzten Spiel der Saison begrüßte unser SV Wacker den Tabellenführer Rot-Weiß Weißenfels auf heimischen Rasen. Dank der Unterstützung der Zweiten Mannschaft bekam man für dieses Spiel einen vollen Kader zusammen. Im letzten Moment rückte in diesen auch Woithe auf, der vergangene Woche bekanntermaßen mit Stuck zusammengerasselt war. Beide standen bis dato jedes Ligaspiel auf dem Platz.

 

Die Partie ging unser Team sehr defensiv an, um es den spielstarken Weißenfelsern möglichst schwer zu machen. Unsere vielbeinige Abwehr bot den Gästen auch nur wenig Raum, sodass die Rot-Weißen mit zunehmender Spielzeit immer mehr auf lange Bälle setzten, die jedoch nur wenig Gefahr herauf beschworen. Gefährlich wurde es am ehesten, wenn die Gäste mal bis zur Grundlinie durchbrachen, doch den dann folgenden Hereingaben fehlte zumeist die Präzision.

 Einmal jedoch klärte Wasewitz stark im 1 gegen 1  zur Ecke. Auf der anderen Seite näherte sich N. Rosner mit einem Schuss von der Sechzehnerkante erstmalig dem Rot-Weiß-Tor an, doch Keeper Schreiber war auf dem Posten. Der letzte Höhepunkt des ersten Durchgangs gehörte wieder dem SV Wacker: eine schöne Woithe-Flanke köpfte Aushilfsstümer Schunke, der wieder als Feldspieler aufgeboten wurde, geradezu lehrbuchmäßig Richtung Tor, doch das Leder klatschte nur an den Querbalken.

 

Mit Beginn der zweiten 45 Minuten wirkte Rot-Weiß nun gewillt etwas ruhiger den Weg nach vorn zu suchen. Insbesondere über Soulama versuchten die Gäste nun auf Außen durchzubrechen, doch Mücke verrichtete im Verbund mit Henke und Zimmermann erfolgreiche Schwerstarbeit.  

 Dennoch schnürte Weißenfels unsere Männer nun etwas mehr in der eigenen Hälfte ein und in der 61. Spielminute bekamen die Gäste einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen. Diesen verwandelte Kowol zur Gästeführung, wobei die Mauer Auflösungserscheinungen zeigte und der Ball auch noch tückisch vor Wacker-Keeper Wasewitz aufgesetzt hatte.  

 Nun waren unsere Männer gefordert, aktiver am Spielgeschehen teilzunehmen und nach ein paar kritischen Minuten, in denen man sich erst noch vom Rückschlag erholen musste, kam man auch zu ersten, kleineren Gelegenheiten. Vor allem nach Standards stieß unser Team immer wieder in den Sechzehner, doch wirklich gefährlich wurde es lange Zeit nicht. Den sehenswerten Schlusspunkt dieser Partie setzte dann allerdings unser Team. In der Nachspielzeit tauchte nämlich Woithe halblinks im Strafraum von Rot-Weiß auf und endlich mal dachte unsere Nummer 3 nicht viel nach und schlenzte das Ding nach einem kurzen Haken zum Ausgleich in die Maschen.

 

Fazit:
Wieder einmal spielte unsere Elf Unentschieden, nun schon zum neunten Mal. Allein in der Rückrunde stehen sieben Remis auf der Habenseite. Auch wenn unser Team somit weiter auf den ersehnten Sieg wartet – dieses Remis darf wieder als Erfolg gewertet werden.

 

Es spielten:
Wasewitz – R. Marschhausen, Henke, Zimmermann, Mücke, Woithe – Büttner, N. Rosner, Jäschke – Baldé, Schunke (75‘ Becker)

 

Tore:
0:1 61‘ Kowol

1:1 90+2‘ Woithe (Becker) 

 

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23. Spieltag: BSC Laucha 99 0:0 SV Wacker (11.05.19)

Am Ende zu neunt einen Punkt geholt.

 

Der 23. Spieltag  spiegelte wirklich sinnbildlich den unglücklichen Saisonverlauf wieder, denn beim Gastspiel in Laucha kam wirklich alles zusammen. Doch der Reihe nach. Zunächst einmal trat man mit einem bis an die Grenze ausgedünnten Kader die Auswärtsfahrt an. Alle elf Akteure wussten, dass sie 90 Minuten durchhalten mussten, denn es saß kein Wechsler auf der Bank. Zu allem Überfluss musste man auch auf die sportlichen Leiter (Coach Dötschel sowie K. Wolf) verzichten, sodass mit Becker und Marggraf zwei verletzte Spieler das Trainerduo mimten.

 

Die Partie selbst begann ausgeglichen, wobei sich unser Team tief zurückzog und auf schnelle Gegenstöße lauerte. In der Sturmspitze bot man mit Schunke einen eigentlich gelernten Torwart auf, der seine Sache aber gut machte und direkt im Spiel drin war. Lauchas Abwehr offenbarte bei den Tempogegenstößen auch durchaus die eine oder andere Lücke, wobei sich unsere Elf am Ende aber ausschließlich durch Schüsse aus der Distanz (N. Rosner, Kanyar) dem Tor annäherte.

Nach ca. 35 Minuten war unsere Elf dann plötzlich in Überzahl. Nachdem Jäschke einen schnell ausgeführten Freistoß an der Mittellinie vertändelte und die Hausherren in Überzahl auf unser Tor zuliefen, behakten sich Jäschke und sein Gegenspieler weiter. Der Schiri schaute genau in dem Moment zu den Beiden, als sich Lauchas L. Hoffmann zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ.

Dass unsere Erste aus der Überzahl aber am Ende kein Kapital schlagen konnte, lag an einer weiteren kuriosen Szene, die sich wenige Minuten vor der Halbzeitpause ereignete. Nach einer Hereingabe knockten sich nämlich Woithe und Stuck gegenseitig aus. Nach einer langen Behandlungspause mussten unsere beiden Abwehrspieler, die bis dato jede Minute der Saison auf dem Platz gestanden hatten, mit einer Platzwunde vom Platz und ins Krankenhaus. Ein Dank geht an dieser Stelle auch an die Hausherre, die bei der Behandlung unserer beiden "Chaoten" halfen!

 

Der zweite Durchgang ist am Ende schnell erzählt. Da man keinen Wechsler dabei hatte, ging es zu neunt gegen zehn Lauchaer weiter. Der SV Wacker versuchte mit dem verbliebenen Spielermaterial die Räume eng zu halten, was durchaus auch gelang. Auf der anderen Seite hatte man durch N. Rosner und R. Marschhausen sogar noch zwei gute Gelegenheiten auf den Lucky Punch, doch am Ende blieb es beim 0 zu 0, mit dem man angesichts der ganzen Umstände auch gut leben konnte.

 

Fazit:
Kein etatmäßiger Trainer an der Linie, ein ausgedünnter Kader, zwei Verletzte ... das Spiel beschreibt gut die Pleiten-, Pech- und Pannenserie unserer Ersten in dieser Saison. Dennoch konnte man sich mit diesem abermaligen Remis zumindest ein Tabellenplätzchen nach vorn schieben und steht nun aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Zorbau II. Erfreulich war am Ende auch die gute Nachricht aus dem Naumburger Krankenhaus: Stuck und Woithe geht es beiden gut und sind "nur" mit Platzwunden davon gekommen.

 

Es spielten:

Wasewitz - R. Marschhausen, Henke, Stuck, Woithe, Kanyar - Zimmermann, N. Rosner, Jäschke - Schunke, Baldé

 

Tore:

Fehlanzeige

 

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22. Spieltag: SV Wacker 1:1 Eintracht Gröbers (04.05.19)

Wacker bleibt weiter sieglos. 

 

Im Heimspiel gegen Gröbers musste der SV Wacker neben einigen verletzten Spielern (u.a. weiterhin Beltz sowie Marggraf) auch auf Coach Dötschel verzichten, der krankheitsbedingt passen musste. Für ihn übernahm an der Seitenlinie K. Wolf das Kommando und damit eine zurzeit leidvolle Aufgabe. 

 

Neben einer kompakten Defensive wollte man dieses Mal endlich auch mal auf dem Weg nach vorn mehr Akzente setzen, doch dieses Vorhaben sollte das ganze Spiel über nur bedingt gelingen. Stattdessen lud man einen ersatzgeschwächten Gegner mal wieder durch individuelle Fehler zum Toreschießen ein. In Halbzeit eins nahm Gröbers noch ein solches Geschenk dankenswert an. Stößel spielte ohne Not einen Katastrophenpass, der im 0 zu 1 durch Dehler (20') mündete. 

Danach wirkte unsere Elf durchaus gewillt wieder ins Spiel zurückzufinden, agierte dabei aber zu fahrig und zu ungeduldig auf dem Weg nach vorn. Erst R. Marschhausen zeigte dann mal die nötige Ruhe, als er eine Hereingabe von Zimmermann im Strafraum gekonnt mit der Brust herunterpflückte und zum Auslgeich traf (37'). 

 

Nach dem Seitenwechsel musste sich unsere Elf bei den Gästen bedanken, dass man nicht in Rückstand geriet. Unerklärliche Aussetzer luden die Gäste mehrfach zum Toreschießen ein, doch entweder stand Gröbers' fehlende Kaltschnäuzigkeit, das Aluminium oder eben Wacker-Keeper Schunke einem weiteren Tor im Weg. In einer Situation klärten zudem zwei Feldspieler für den bereits geschlagenen Schunke auf der Linie. 

Andererseits hatte Wacker auf der anderen Seite ebenfalls die eine oder andere Chance. Insbesondere ein Abschluss von Jäschke, der an den Pfosten klatschte, hätte ein Tor verdient gehabt, aber wie es eben so ist, wenn man unten steht: aktuell reicht es nicht einmal zu einem dreckigen Sieg. 

 

Fazit: 

Am Ende muss man angesichts der vielen Chancen für die Gäste sogar noch mit dem einen Punkt "zufrieden" sein. 


Es spielten:
Schunke - Stößel (80' M. Wolf), Stuck, Henke, Kanyar (80' Brehme), Woithe - R. Marschhausen, Zimmermann, Hoffmann, Jäschke - Becker (65' Mücke) 

 

Tore:

0:1 20' Dehler 

1:1 37' R. Marschhausen (Zimmermann) 

 

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Nachholspiel 18. Spieltag: SV Wacker 1:1 SV Großgrimma (24.04.19)

Alles in die Waagschale geworfen.

 

Am Mittwochabend stand ein weiteres Nachholspiel auf dem Programm. Wieder hatte Dötschel nur einen dünnen Kader zur Verfügung, den mit Brehme und M. Wolf noch zwei Spieler unserer Zweiten Mannschaft auffüllten. Beide nahmen auf der Bank Platz und sahen von Beginn an eine Wackerelf auf dem Platz, die den zuletzt schwachen Auftritt (0:3 gegen SSC Weißenfels II) vergessen machen wollte.

 

Mit hohem Engagement in Sachen Laufbereitschaft und Einsatzwillen legte der SV Wacker den Grundstein für einen absolut überzeugenden Auftritt in dieser Partie. Im ersten Durchgang kreierte die Dötschel-Elf auch so viele Chancen wie lange nicht mehr. Unter anderem bekam Zimmermann nach einer Freistoßhereingabe von R. Marschhausen nicht genug Druck in seinen Kopfball  und Jäschke scheiterte nach einem kurz ausgeführten Eckball am Pfosten sowie SVG-Keeper Sperlich.

Doch wie es eben so ist, wenn man im Tabellenkeller steht: mit der ersten nennenswerten Chance gingen die Gäste direkt in Führung. Im Zentrum standen unsere Männer einmal nicht eng genug am Mann und Kups markierte die Führung für Großgrimma (36'). Wenig später aber gab es für Wacker nach einem Foul an Jäschke einen Elfmeter, den Oldie Becker jedoch verschoss. Mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit scheiterte R. Marschhausen per Freistoß an Großgrimmas Schlussmann Sperlich, der den Ball gut aus dem Eck fischte.

 

Nachdem man sich in der Halbzeitpause aufgrund des starken Auftritts nicht viel zu sagen hatte, brannten unsere Männer auf den zweiten Durchgang. Und Wacker konnte früh den überfälligen Ausgleich erzielen: Marggraf brachte nach einem schönen Spielzug über rechts das Leder nach innen, wo Becker sträflich frei stand und zum 1:1 traf (53').

In der Folge entwickelte sich ein wildes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Hier agierte Wacker mitunter etwas kopflos und wollte vielleicht etwas zu viel. Schunke hielt hier jedoch seinen Kasten sauber und bewahrte damit unsere Elf vor einem bitteren Nackenschlag. Auf der anderen Seite fehlte Wacker das Abschlussglück; unter anderem R. Marschhausen und Jäschke nach jeweiliger Vorlage von Woithe.

Wacker-Kapitän Henke trieb seine Elf jedoch weiter unermüdlich an und sorgte so dafür, dass wirklich jeder auf dem Platz alles für den Sieg raushaute. Bezeichnend, dass selbst Kilometerfresser Woithe am Ende auf der letzten Rille unterwegs war. Leider reichte es dennoch nicht zum Lucky Punch und es blieb beim Remis.

 

Fazit:

Wacker bleibt zwar weiter sieglos, holte aber gegen ein Spitzenteam der Liga wieder einmal einen Punkt. Nun kann das Team das spielfreie Wochenende noch einmal durchatmen und dann ab kommender Woche einen neuen Anlauf nehmen. Dieser Auftritt macht jedenfalls Mut für das nächste Spiel.

 

Es spielten:
Schunke - Kanyar, Henke, Stuck, Marggraf, Woithe - Zimmermann, R. Marschhausen, Jäschke, N. Rosner - Becker (78' Brehme)

 

Tore:

0:1 36' Kups

1:1 53' Becker (Marggraf)

 

Bes. Vork.:
39' Becker verschießt Foulelfmeter

 

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Nachholspiel 12. Spieltag: SV Wacker 0:3 SSC Weißenfels II (20.04.19)

Lebloser Auftritt.

 

Zum Nachholspiel des 12. Spieltages begrüßte der SV Wacker die Reserve des SSC Weißenfels daheim an der Saale. Gegen die junge Gästeelf wollte unsere Erste Mannschaft die scheinbar nie enden wollende Sieglos-Serie endlich beenden.

 

Im ersten Durchgang bot die Partie auf beiden Seiten das eine oder andere Highlight, doch die ganz großen Möglichkeiten waren eher Mangelware. Auf Seiten des SV Wacker vermisste man aber tatsächlich den unbändigen Siegeswillen. Das allein sollte eigentlich schon allen Beteiligten zu denken geben.

 

Nach der Pause wurde es jedoch nicht besser. Ganz im Gegenteil - die Gäste düpierten die Wackerelf am Ende mit 0 zu 3. Mehr Worte zu diesem Spiel wollen wir an dieser Stelle lieber nicht verlieren.

 

Fazit:
So wird das nichts. Einfach nur enttäuschend. 

 

Es spielten:

Schunke - Kanyar, Stuck, Henke, Marggraf, Woithe - Zimmermann (61' M. Wolf),  Mücke, Hoffmann - R. Marschhausen, N. Rosner

 

Tore:
0:1 55' Schenk

0:2 68' Scherbaum

0:3 78' Schenk

 

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20. Spieltag: SV Wacker 0:0 TSV Leuna (14.04.19)

Wacker geht Leuna mit letztem Aufgebot auf die Nerven.

 

Am 20. Spieltag empfing unser Team mit dem TSV Leuna einen der Aufstiegsaspiranten daheim an der Saale. Schon länger stand fest, dass man gegen den TSV auf zahlreiche Kräfte verzichten musste, denn ein Teil der Mannschaft (R. Marschhausen, Schunke, Jäschke, Kanyar, Brehme) bestritt parallel zum Heimspiel des SV Wacker ein Gastspiel in Prag. Wie man munkelt, wurde bei dem einen oder anderen Kaltgetränk der Junggesellenabschied des derzeit pausierenden  Menzel gebührend gefeiert. Durch die eben erwähnten Ausfälle war es ein wahrer Jonglierakt der Verantwortlichen einen schlagkräftigen Kader für beide Männermannschaften zusammen zu bekommen, da ja auch Wackers Reserve vorher noch ein Heimspiel bestritt.

 

Die Marschrichtung war somit klar: mit einer dicht gestaffelten Abwehr wollte man den Gästen begegnen und dabei vereinzelte Nadelstiche nach vorn setzen. Vor allem in der ersten Halbzeit konnte der Matchplan gut umgesetzt werden, denn bis auf wenige brenzlige Situationen hielt Wacker den TSV Leuna gut vom eigenen Tor fern. Auf der anderen Seite parierte TSV-Keeper Goloiuch einen Freistoß von Becker glänzend.

 

Nach dem Seitenwechsel mussten unsere Männer dann die größte Druckphase des Spiels überstehen. Die Leunaer schnürten unsere Elf in der Anfangsviertelstunde des zweiten Durchgangs ordentlich am eigenen Sechzehner ein und jetzt war Wackers Schlussmann Zober vermehrt gefragt. Besonders in zwei Szenen zeigte Zober seine immer noch vorhandene Klasse als Keeper. Zunächst parierte er einen Abschluss von  Degner aus fünf Metern mit einem Wahnsinnsreflex und wenig später klärte er einen abgefälschten Schuss aus der zweiten Reihe gerade noch zur Ecke. Bei solchen Szenen ist es kaum zu glauben, dass Zober mittlerweile als Feldspieler in der "Zwoten" über den Rasen stolpert. ;-)

So blieb die Partie weiter torlos und damit sehr umkämpft. Nach 70 Minuten war es dann auch soweit: Coach Dötschel kam nicht mehr drum herum und wechselte sich selbst für unseren Oldie Becker ein, der dieses Mal als zentral defensiver Sechser aufgestellt wurde und dort durch schier ungeahnte Laufstärke überzeugen konnte.

In der Schlussphase ergaben sich für Wacker noch zwei gute Chancen auf den "Lucky Punch", doch dem ohnehin mit Schuhgröße 46 ausgestatteten Stößel fehlte bei einer Hereingabe von rechts eine Schuhlänge, um noch an den Ball zu kommen. Und auch N. Rosners Abschluss aus 16 Metern fand am Ende leider nicht den Weg ins Tor. So blieb es am Ende beim 0:0.

 

Fazit:
Natürlich war Leuna spielbestimmend. Natürlich verzeichneten die Gäste am Ende mehr Torchancen. Und doch hatte sich die Wacker-Elf diesen Punkt aufgrund der starken Mannschaftsleistung einfach verdient! Jeder rieb sich für seinen Nebenmann auf und auch von außen wurde jeder Einzelne über seine eigene Schmerzgrenze gepusht. So schien auch unser "Kampfschwein" Beltz förmlich mit auf dem Platz zu stehen.

 

Es spielten:
Zober - Stößel, Stuck, Henke, Marggraf, Woithe - Zimmermann, N. Rosner, Becker (71' Dötschel) - Jentsch (69' Büttner), Baldé

 

Tore:
Fehlanzeige

 

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19. Spieltag: FC RSK Freyburg 2:2 SV Wacker (06.04.19)

Zwei Mal Rückstand aufgeholt.

 

Am 19. Spieltag reiste unser Team in die Jahnstadt, wo mit dem FC RSK Freyburg ein Kontrahent wartete, mit dem man sich in den vergangenen Jahren immer enge und spannende Duelle lieferte. Pünktlich zu diesem schweren Auswärtsspiel meldete sich Torjäger Jäschke wieder fit und wurde direkt in die Startelf beordert.

 

Die Partie wurde auf dem kleinen Kunstrasenplatz ausgetragen, was sich jedoch nicht als Nachteil gegen etwas ersatzgeschwächte Hausherren entpuppte. Stattdessen schienen unsere Männer in der ersten halben Stunde dem Führungstreffer näher zu sein, doch die größte Gelegenheit vergab Woithe, als ihm das Leder nach einem abgewehrten Einwurf am Elfmeterpunkt plötzlich vor die Füße fiel, doch sein Schuss strich knapp am rechten Pfosten vorbei.

Auf der anderen Seite musste Wacker-Keeper Schunke mit seinen Vorderleuten vor allem bei jeglichen Hereingaben von außen hellwach sein. Die Hintermannschaft um Wacker-Kapitän Henke hielt den Laden auch soweit dicht und so ging es torlos in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel sollten die Zaungäste dann auf ihre Kosten kommen. Das Visier beider Teams war nun offenbar schärfer eingestellt und nach einem schnell ausgeführten Einwurf tauchte RSK-Stürmer C. Lehwald plötzlich halbrechts im Sechzehner auf und markierte mit einem sehenswerten Heber die 1:0-Führung für die Hausherren (51').

Unser Team zeigte jedoch Moral und bemühte sich um eine direkte Antwort. In der 66. Minute belohnte Hoffmann nach einem schönen Solo die Bemühungen unserer Elf mit dem 1:1-Ausgleich. Keine zehn Minuten später dann aber der erneute Nackenschlag: Schunke konnte sich nach einem Rückpass von Henke offenbar nicht so recht zwischen Befreiungsschlag und Pass entscheiden. C. Lehwald roch den Braten, fing das am Ende halbgare Abspiel ab und markierte mit einem erneuten Heber die 2:1-Führung für die Gastgeber (75').

Dass sich unsere Elf nun aber nicht geschlagen gab, lag unter anderem auch am unermüdlichen Antreiber Marggraf, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder auf dem Feld stand. Nachdem Jäschke zuvor noch eine 100%ige Torchance liegen ließ, war es in der 79. Minute Youngster N. Rosner, der sich für den abermaligen Ausgleichstreffer feiern lassen durfte. Per traumhaft getretenen Freistoß traf er zum 2:2-Endstand. Der Linienrichter entschied sofort, dass der Ball die Linie überschritten hatte und ließ sich auch nicht von den Protesten der Freyburger beirren.

 

Fazit:
Wacker belohnt sich für den couragierten Auftritt wenigstens noch mit einem Punkt. Auch wenn die Sehnsucht nach einem Sieg weiter groß ist, darf dieser Punkt durchaus als Gewinn bezeichnet werden. Ein Lob möchten wir an dieser Stelle dem gut leitenden Schiedsrichterkollektiv aussprechen und auch an die Freyburger um deren leider immer noch verletzten Stürmer Diener für die aufbauenden Worte nach dem Spiel!

 

Es spielten:
Schunke - R. Marschhausen, Henke, Stuck, Marggraf, Woithe - Beltz, Hoffmann, Jäschke, Baldé - Becker (70' N. Rosner)

 

Tore:

1:0 52' C. Lehwald
1:1 66' Hoffmann

2:1 75' C. Lehwald
2:2 79' N. Rosner

 

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17. Spieltag: SV Blau-Weiß Zorbau II 3:1 SV Wacker (24.03.19)

Pleite gegen Zorbau 1.5.

 

Im Kellerduell gegen Zorbau II wusste unsere Erste Mannschaft schon vor Anpfiff, welch schwerer Brocken da auf den SV Wacker wartete. Mit zahlreicher Unterstützung aus dem Oberligakader empfingen die Hausherren unsere Männer. Unser Team musste dagegen unter anderem weiter auf Torjäger Jäschke verzichten.

 

Von Anpfiff weg zeigte unsere Elf entgegen aller Widrigkeiten einen entschlossenen Auftritt, der mit dem Führungstor durch R. Marschhausen (17') belohnt wurde. Mit seiner linken "Wuchtbrumme" schlenzte er das Leder aus knapp 18 Metern direkt neben den Torpfosten. Die Gastgeber intensivierten nun ihr Offensivbemühen und unsere Erste hatte ein, zwei Mal Glück, dass den Zorbauern vor dem Tor die Genauigkeit fehlte. 

In der 31. Minute jedoch machte es Freudenberg besser und traf sehenswert mit einem Linksschuss von der Strafraumkante zum Ausgleich. Wenig später musste auch noch Wackers Schlussmann Wasewitz verletzt ausgewechselt werden, der gegen seine alte Mannschaft natürlich besonders motiviert und umso angefressener vom Platz schlich. Für ihn kam Schunke in die Partie.

 

Nach dem Seitenwechsel ließen sich unsere Männer leider immer wieder sehr tief zurückdrängen, was bedeutete, dass die Wege zum Zorbauer Tor immer länger wurden. So kam man leider auch lange nicht zu eigenen Chancen in Durchgang zwei. Stattdessen musste man in der 62. Minute auch noch das 2:1 hinnehmen, als Witt einen von Wacker-Kapitän Henke verursachten Foulelfmeter souverän verwandelte.

Bis weit in die Schlussphase hielt man nun die Partie offen, was insbesondere Schunke zu verdanken war, der zwei Mal glänzend ein weiteres Gegentor verhinderte. Kurz vor dem Ende ergab sich dann DIE Gelegenheit zum Ausgleich, als Baldé nach Pass von N. Rosner plötzlich frei vor Blau-Weiß-Keeper Henze stand. Leider konnte unser Youngster diese Megachance nicht nutzen, was besonders ärgerlich war, da auch noch Woithe für den Querpass bereitstand. So aber kassierte man nahezu im direkten Gegenzug das entscheidende 3:1 durch den starken Freudenberg.

Fazit:
Der Gegner spielte gerade im Offensivbereich die Qualität seiner Oberligaverstärkung aus. Somit dauert Wackers Durststrecke weiter an. 

 

Es spielten:
Wasewitz (40' Schunke) - Kanyar, Stuck, Henke, Zimmermann, Woithe - Beltz, R. Marschhausen, Hoffmann (46' Becker) - N. Rosner, Baldé

 

Tore:
0:1 17' R. Marschhausen

1:1 31' Freudenberg

2:1 61' Witt
3:1 89' Freudenberg

 

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16. Spieltag: SV Wacker 0:1 SV Burgwerben

Tiefschlag in Schlussminuten.

 

Zum 16. Spieltag gastierte der Aufsteiger aus Burgwerben an der Saale beim SV Wacker. Während die Gäste im gesicherten Mittelfeld stehen, befindet sich unsere Erste Mannschaft durch die aktuelle Negativserie im Abstiegskampf.

Diesem Kampf schien unser Team in der ersten Halzeit auch gewachsen. Gegen personell geschwächte Gäste hielt unser Team gut dagegen, erspielte sich aber wieder einmal nur wenig Konstruktives auf dem Weg nach vorn. So ging es folgerichtig am Ende einer höhepunktarmen ersten Hälfte torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel war weiter der Wurm drin, nur dass unsere Elf zunehmend den Zugriff auf die Partie verlor. Auf beiden Seiten schlichen sich zahlreiche Fehlabspiele vor allem im Mittelfeld ein, sodass weiterhin nur wenige Torraumszenen geboten wurden. Die größte Gelegenheit verpasste noch Woithe nach ca. 75 Minuten, als er halblinks im Strafraum statt einfach mal draufzuhalten noch einmal querlegen wollte.

Unser Linksaußen stand auch in der 90. Minute wieder im Fokus. Becker brachte unsere Nummer 3 mit einem gefährlichen Einwurf am gegnerischen Sechzehner unnötig in Bredouille, woraufhin Burgwerben schließlich einen Konter fuhr, an dessen Ende R. Marschhausen einen Foulelfmeter verursachte. Rakow verwandelte diesen souverän und ließ so Wacker-Schlussmann Wasewitz keine Chance.

Und doch wäre Wacker fast noch einmal zurückgekommen, denn quasi mit dem Schlusspfiff fiel das Leder Woithe freistehend im Strafraum vor die Füße, doch er vergab kläglich.

 

Fazit:
Auf dem Weg nach vorn erzeugte Wacker viel zu wenig Gefahr. So wird das auch nichts mit einem Torerfolg - Wacker wartet im laufenden Jahr noch immer auf einen eigenen Treffer.

 

Es spielten:
Wasewitz - R. Marschhausen, Zimmermann, Henke, Brehme, Woithe - Beltz, Stuck, Hoffmann (63' Becker) - Jäschke (36' N. Rosner), Baldé

 

Tore:
0:1 90' Rakow per Foulelfmeter

 

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15. Spieltag: SV Wacker 0:1 1. FC Zeitz (09.03.19)

Wacker muss weiter auf Erfolgserlebnis warten.


Zum ersten Heimspiel in 2019 begrüßte der SV Wacker den 1. FC Zeitz daheim an der Saale, gegen den man im Hinspiel eine Niederlage kassiert hatte. Durch das ausgefallene Spiel unserer Zweiten Mannschaft konnte Coach Dötschel auf einen vollen Kader zurückgreifen und hatte dementsprechend die Qual der Wahl.


Von Beginn an setzte die Wacker-Elf die vorgegebene Marschroute sehr gut um und stand hinten defensiv kompakt und wartete auf seine Chance in schnellen Gegenstößen. Die Gäste hatten Feldvorteile, wussten diese aber nur selten in Torgefahr umzumünzen, sodass die größten Gelegenheiten auf Seiten des SV Wacker zu verzeichnen waren. So standen nach knapp einer halben Stunde zwei gute Chancen auf Wackers Haben-Seite. Leider verpassten sowohl Becker nach einer Hereingabe von Büttner als auch Woithe aus spitzem Winkel nach Pass von Henke die Führung.

In der 38. Spielminute musste unser Team dann einen Rückschlag einstecken, denn Kapitän Henke musste nach einem harten Schlag auf den Fuß vom Feld. Für ihn kam N. Rosner ins Spiel, der sich sofort gut ins Teamgefüge einfand. Die Zeitzer Gäste protestierten kurz vor dem Pausenpfiff, als nach einem Strafraumgestocher Sturmspitze Kohlisch zu Fall kam, Schiri Lemaire jedoch zurecht weiter spielen ließ. Somit ging es torlos in die Kabinen.

 

Nach dem Seitenwechsel tat sich unsere Elf nun schwerer, auch angesichts des Gegenwindes, aus der eigenen Hälfte zu kommen und die Gäste erhöhten nun den Druck. Weiterhin konnte der 1. FC Zeitz aber ausschließlich durch Schüsse aus der Distanz für Torgefahr sorgen. Der SV Wacker kam dagegen drei Mal höchst aussichtsreich in den Sechzehner. Zwei Mal war es dabei Büttner, dem Fortuna nicht hold war und zu guter Letzt verpasste R. Marschhausen einen Querpass vom eingewechselten Jentsch.

So kam es am Ende, wie es kommen musste. Einmal war Wacker nicht eng genug am Mann und diesen Fehler bestrafte Zeitz eiskalt in Person von Meißner zum 0:1-Endstand (79'). Die Schlussoffensive des SV Wacker brachte nichts Zählbares mehr ein und so musste unser Team trotz des hohen Aufwands eine bittere Niederlage einstecken.

 

Fazit:
Viel investiert - und doch wieder nichts in der Hand. Unseren Männern kann man nur wenig vorwerfen. Die Wacker-Elf muss jetzt einfach weiter arbeiten, damit der berühmt-berüchtigte Bock umgestoßen wird.

 

Es spielten:
Schunke - Kanyar, Stuck, Henke (38' N. Rosner), Zimmermann, Woithe - Beltz, Büttner (71' Mücke), R. Marschhausen - Becker (57' Jentsch), Baldé

Tore:
0:1 79' Meißner

 

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14. Spieltag: ESV Herrengosserstedt 0:0 SV Wacker (02.03.19)

Torloses Remis nach der Winterpause.

 

Direkt nach der quälend langen Pause stand für unsere Erste Mannschaft das weiteste Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm. Angekommen in Herrengosserstedt fand man das vor, was zu befürchten war: ein wahres Feuchtbiotop, auch genannt Fußballplatz. Dieser hatte zusätzlich noch unter dem vorher über die Bühne gehenden Spiel der Reserve von Herrengosserstedt zu leiden. Coach Dötschel musste in diesem wichtigen Kellerduell auf den angeschlagenen Jäschke verzichten und so nahm unter anderem Schlussmann Schunke als Joker für die Sturmspitze auf der Bank Platz. Für ihn stand Winter-Neuzugang Wasewitz zwischen den Pfosten.

 

Das Spiel begann direkt umkämpft, wobei sich Torannäherungen auf beiden Seiten zunächst nur nach Standards bzw. hohen Hereingaben ergaben. Dabei wirkte Herrengosserstedt vor allem in der Anfangsphase einen Tick schneller im Kopf, sodass Wasewitz im Wackertor stets hellwach sein musste.

Mit zunehmender Spielzeit setzte Wacker aber den vorgegebenen Matchplan besser um und drängte dann Mitte der ersten Halbzeit auf die Führung. Dabei ergab sich für Sturmspitze Baldé im Strafraumgewühl die Chance zur Führung, doch sein Schuss aus knapp zehn Metern parierte ESV-Schlussmann Grieser im Verbund mit seinen Vorderleuten.  So ging es torlos in die Kabine.

 

Nach dem Seitenwechsel ergab sich für Woithe direkt eine Gelegenheit, als er nach Querpass von Beltz aus 20 Metern abdrücken konnte, doch sein Abschluss flog knapp ein Meter links am Kasten vorbei. Dies blieb lange die beste Gelegenheit auf beiden Seiten. Erst Wackers Kapitän Henke  sorgte mit einem etwas missratenen Befreiungsschlag für das nächste Highlight. Nachdem er unter Druck stehend den Ball nicht aus den Sechzehner schlagen konnte, ergab sich für einen ESV'ler von der Sechzehnerkante die Chance zur Führung, doch Henke bügelte seinen Fehler direkt wieder aus und klärte das Leder noch vor Keeper Wasewitz.

In der Schlussphase hatte dann wieder der SV Wacker das Momentum auf seiner Seite. Die Hausherren kamen nicht mehr so recht aus der eigenen Hälfte. Nach einer Kombination über die drei Joker Stößel, Schunke und Hoffmann hatten unsere Männer auch schon den Torschrei auf den Lippen, doch Hoffmanns Abschluss verfehlte sein Ziel um wenige Zentimeter. Somit blieb es beim torlosen Remis.

 

Fazit:

Unser SV W hoff(er)te vergeblich auf den Lucky Punch, nimmt aber immerhin einen Punkt aus diesem Fight mit. Als Randnotiz bleibt auch die schnellste gelbe Karte der laufenden Saison in Erinnerung. Joker Stößel sorgte mit einem Wechselfehler für ein paar Lacher und darf somit für seine "Unsportlichkeit" direkt ein paar Euro in die Mannschaftskasse investieren.

 

Es spielten:
Wasewitz - Stuck, Henke, Kanyar, Zimmermann, Woithe - Beltz, Büttner, N. Rosner (71' Stößel), Becker (69' Hoffmann) - Baldé (86' Schunke)

 

Tore:

Fehlanzeige


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13. Spieltag: SV Merseburg 99 II 1:1 SV Wacker (08.12.18)

Totalschaden gerade noch vermieden.


Zum Abschluss einer vollkommen verkorksten Halbserie reiste unsere Erste Mannschaft zum Tabellenletzten Merseburg 99 II. Gegen die 99er wollte man unbedingt einen Sieg holen, um sich vor der Winterpause etwas Luft zu verschaffen und so mit einem guten Gefühl in die abendliche Weihnachtsfeier zu gehen.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel, das vor allem zwischen den Strafräumen stattfand, wobei die Hausherren jedoch den griffigeren Eindruck machten. Unser Team leistete sich immer wieder leichte Abspielfehler, mit denen man die Hausherren zu gefährlichen Kontern einlud.

In der 35. Minute bekamen die Hausherren nach einem Missverständnis zwischen Marggraf und Becker eine vermeidbare Ecke zugesprochen. Aus dieser fiel dann die durchaus verdiente Führung für die Merseburger. Wacker bekam den Ball nicht geklärt und letztlich spitzelte Daoula das Leder über die Linie. Kurz vor der Pause hätte Becker beinahe den Ausgleich erzielt, als er nach Pass von Marschhausen frei vor dem Tor auftauchte, aber an Keeper Knapps scheiterte.

 

Nach dem Seitenwechsel taten unsere Männer nun endlich mehr für das Spiel und hatten dabei auch den Wind auf ihrer Seite. Durch die starken Böen konnten sich die Hausherren nicht wie im ersten Durchgang noch mit langen Bällen befreien. Stattdessen setzte sich der SV Wacker in der gegnerischen Hälfte fest. R. Marschhausen hatte nach knapp einer Stunde dann die riesen Chance zum Ausgleich, als er nach Vorlage von Woithe an der Sechzehnerkante auftauchte, aber wohl etwas überhastet abschloss.
Auf der anderen Seite war Wacker dann das Glück hold, als die 99er nach einem Konter das vermeintliche 2 zu 0 erzielten. Jedoch entschied Schiri Iser ohne Rücksprache mit seinem Assistenten, der die Fahne unten gelassen hatte, auf Abseits. In der verbleibenden Spielzeit warf unsere Erste weiter alles nach vorne, doch es ergaben sich einfach keine großen Einschusschancen.

Erst in der 90. Minute kam das Leder nach einem langen Abschlag von Schunke, verlängert von Debütant Kitschajew, mal durch den Abwehrriegel der Hausherren. Woithe hatte hier goldrichtig spekuliert und überlief den Keeper und erzielte den wichtigen Ausgleich. In der Nachspielzeit hätte sich Menzel fast noch feiern lassen können, doch er bekam den Fuß nach einer Freistoßhereingabe von R. Marschhausen nicht mehr an das Leder und so blieb es beim 1 zu 1.

Fazit:
Eine Auswärtspleite bei der Reserve von Merseburg 99 wäre der Super-GAU gewesen. Diesen konnten unsere Männer gerade noch abwenden. In der Rückrunde hofft man neben der Rückkehr von einigen Verletzten auch darauf, dass einige etablierte Spieler wieder näher an die eigene Leistungsspitze kommen. Den Grundstein wird man dafür in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte legen müssen. Bis dahin dürfen die Füße jedoch erst einmal weitestgehend hochgelegt werden.

 

Es spielten:
Schunke - R. Marschhausen, Henke, Beltz, Marggraf - Kanyar (46' Baldé), Stuck, Becker (70' Kitschajew), Menzel, N. Rosner - Woithe

 

Tore:
1:0 35' Daoula
1:1 90' Woithe (Kitschajew)

 

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12. Spieltag: SV Wacker -:- SSC Weißenfels II - verschoben


11. Spieltag: SV Rot-Weiß Weißenfels 1:1 SV Wacker (17.11.18)

Lebenszeichen abgegeben.

 

Am 11. Spieltag reiste unsere Erste Mannschaft zum Tabellenführer Rot-Weiß Weißenfels, gegen die man vor wenigen Wochen mit einer 0:4-Klatsche aus dem Kreispokal ausschied. Wieder fehlten im Kader einige Spieler, sodass man sich bei Brehme, Jentsch und Baldé bedanken muss, die nach dem Spiel der Zweiten Mannschaft in Lützen noch auf der Auswechselbank Platz nahmen.

 

Anders als im Pokal verfolgte der SV Wacker dieses Mal eine sehr defensive Marschroute, womit sich die Hausherren die komplette erste Halbzeit arg schwer taten. Auf der anderen Seite setzten unsere Männer zwar sehr wenige, aber durchaus gute Nadelstiche. Den wahrlich größten "Pieker" setzte Mücke, dem das Leder nach einer Freistoßhereingabe plötzlich am Fünfmeterraum vor die Füße rollte. Rot-Weiß-Keeper Richter zeigte jedoch, dass er auch auf dem Feld steht und warf sich gedankenschnell in den Abschluss.

Kurz vor dem Seitenwechsel musste unser Team dann eine richtig bittere Pille schlucken, als Köhler für den Gastgeber erst einen Freistoß in die Mauer setzte, den Abpraller aber dann sehenswert genau in den Knick haute - 1:0 für Rot-Weiß.

 

Mit Beginn der zweiten 45 Minuten wurde klar, dass unsere Männer jetzt richtig ackern mussten, denn die Weißenfelser drückten nun ordentlich auf das Gaspedal, um den zweiten und wohl spielentscheidenden Treffer nachzulegen. Erste Chancen ließen sie dabei liegen, aber nach knapp einer Stunde gab der umsichtig leitende Schiri Bendicks einen berechtigten Elfmeter für die Gastgeber. Keeper Schunke hatte Stürmer Tänzler ins Straucheln gebracht. Den folgenden Elfmeter parierte Wackers Schlussmann aber stark und hielt seine Männer so im Spiel.

In der Folge biss sich unsere Erste wieder ins Spiel und kam dann in der 71. Minute nach einem Freistoß von Kanyar, den Stuck per Kopf ins Tor verlängerte, zum Ausgleich. Es folgten nun wütende Angriffe von Rot-Weiß, die aber tatsächlich wenig Ertrag brachten und so retteten unsere Männer das Unentschieden ins Ziel.

Fazit:
Keine Frage - das Remis ist etwas schmeichelhaft, aber unsere Männer haben sich diesen einen Punkt durch den hohen Aufwand und einer klasse Moral am Ende auch einfach verdient. In den beiden anstehenden Partien gegen die Reserveteams von Merseburg 99 und 1. FC Weißenfels muss Wacker aber nachlegen!

Es spielten:
Schunke - R. Marschhausen, Stuck, Zimmermann, Marggraf, Menzel - Mücke, N. Rosner, Kanyar (86' Jentsch) - Becker (70' Baldé), Woithe

 

Tore:
1:0 43' Köhler
1:1 71' Stuck (Kanyar)

 

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10. Spieltag: SV Wacker 1:2 BSC Laucha 99 (10.11.18)

Wacker gibt Halbzeitführung aus der Hand.

 

Am zehnten Spieltag begrüßte unser SV Wacker den BSC Laucha 99 daheim an der Saale. Die Gäste kamen mit dem guten Gefühl eines Last-Minute-Sieges gegen den 1. FC Zeitz nach Wengelsdorf, während unsere Erste mit einer Niederlagenserie von fünf Spielen nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte.

Die Partie begann, wie man es fast befürchten musste. Wie in den vergangenen Spielen schon machte es sich unser Team durch eigene Fehler schwer und man hatte Glück, dass die Gäste die Einladungen in den ersten zehn Minuten nicht dankend annahmen. Stattdessen ging Wacker durch die erste gelungene Offensivaktion in Führung. Kanyar steckte links im Strafraum durch für Marggraf, der mit seiner Hereingabe Woithe fand - 1:0 (10').
Mit der Führung im Rücken dürfte man meinen, dass nun etwas mehr Sicherheit in die Aktionen unserer Männer einkehren sollte, doch es entwickelte sich ein weiterhin unruhiges Spiel von beiden Seiten. Viele überhastete Fehlpässe und technische Mängel prägten das Spiel, doch unser Team hielt mit Leidenschaft dagegen, sodass die Führung auch bis zur Pause Bestand hielt.

 

Nach dem Seitenwechsel ließ sich unsere Erste zurückdrängen und Laucha näherte sich dem Ausgleich an. Dieser fiel dann auch in der 64. Minute - allerdings durch ein wahres Geschenk unserer Elf. Schunke boxte sich eine Hereingabe zum 1:1 selbst in den Kasten. Fast aber hätte Wacker die direkte Antwort gegeben, als R. Marschhausen mit einem herrlichen Pass in die Tiefe N. Rosner bediente, doch dessen Abschluss kratzte Lauchas Schlussmann Schöneburg aus der Ecke.

Auf der anderen Seite musste Wacker-Keeper Schlussmann sechs Minuten später wieder das Leder aus dem Netz holen, als Hoffmann einer Hereingabe noch die entscheidende Richtungsänderung gab (70'). Wacker gab die Führung innerhalb von sechs Minuten komplett aus der Hand und musste nun wieder einmal einem Rückstand hinterherlaufen.

Mit der Hereinnahme von Baldé versuchte man noch einmal offensiv nachzulegen, doch bis auf einen nahezu perfekt geschossenen Freistoß von N. Rosner, den Lauchas Schlussmann grandios aus dem Winkel kratzte, ergaben sich wenig Möglichkeiten auf den Ausgleich. So blieb es bei der ärgerlichen Heimpleite. Zu allem Überfluss sah Beltz kurz vor Schluss für ein Foulspiel noch die gelb-rote Karte und wird Wacker damit beim Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Weißenfels fehlen.

 

Fazit:
Die Pleitenserie weitete sich damit auf nun sechs Spiele aus. Dabei schien der Weg eigentlich perfekt geebnet für die Wende, doch auch die Führung beflügelte unsere Männer nicht wie erhofft. Es sind schwere Zeiten für Mannschaft und Fans ...

 

Es spielten:
Schunke - Henke, Stuck, Marggraf, Menzel - Beltz, R. Marschhausen, Kanyar, Becker (80' Baldé), N. Rosner - Woithe

 

Tore:
1:0 10' Woithe (Marggraf)
1:1 64' ET

1:2 70' Hoffmann

 

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9. Spieltag: SV Eintracht Gröbers 3:1 SV Wacker (03.11.18)

Wacker setzt Pleitenserie fort.

Am 9. Spieltag reiste unsere Erste Mannschaft nach Gröbers. Mit den Gastgebern hatte sich der SV Wacker in den beiden letzten Jahren stets schwer getan - was auch dieses Mal der Fall sein sollte.

 

Von Anpfiff weg sollten die Zuschauer merken, was heute an Fußballkost geboten werden sollte: hoch und weit ... Zu diesem nicht ansehlichen Spiel gesellten sich auf Seiten des SV Wacker in Durchgang Eins zwei böse Fehler, die Gröbers dankend annahm. Zunächst verloren unsere Männer das Leder im Vorwärtsgang ohne Druck und liefen in einen Konter, den Voigt zur Führung abschloss (34'). In der Nachspielzeit erhöhte der im Strafraum freistehende Dehler per Kopf auf 2 zu 0, wobei zuvor schon der Flankengeber nur Geleitschutz erhielt.

Die durchaus vorhandenen, aber wenig gewinnbringenden Bemühungen unserer Elf hätte zuvor Marggraf fast mit dem Ausgleich belohnen können, als er sich das Leder im gegnerischen Sechzehner erkämpfte, aber am Gehäuse vorbei schob.

 

Nach dem Seitenwechsel wollte es Wacker noch einmal wissen, wurde mit dem 3 zu 0 (57') aber direkt wieder ausgebremst. Der Anschlusstreffer nach einem Becker-Freistoß (74') brachte noch einmal ein Fünkchen Hoffnung, der durch einen Platzverweis für Gröbers rund zehn Minuten vor dem Ende weiter befeuert wurde. In der Schlussphase war man auch dem zweiten Treffer nah, traf jedoch zwei Mal nur Aluminium, sodass es auch verdientermaßen bei der 1:3-Pleite blieb.

Fazit:
Die Dötschel-Elf bleibt somit auch das fünfte Spiel in Folge punktlos. Allmählich sollte sich unsere Elf noch einmal aufraffen und sich nicht völlig leblos dem Herbstblues hingeben.

 

Es spielten:
Schunke - Henke (82' Baldé), Stuck, Beltz, Marggraf - Zimmermann, R. Marschhausen, N. Rosner (51' Stößel), Becker, Woithe - R. Rosner

 

Tore:
1:0 34' Voigt
2:0 45' Dehler

3:0 57' Voigt
3:1 74' Becker

 

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7. Spieltag: TSV Leuna 3:1 SV Wacker (21.10.18)

Das Spielglück fehlt.

 

Am 7. Spieltag reiste unsere Erste Mannschaft zum Derby nach Leuna. Der TSV, gespickt mit zahlreichen Neuzugängen, war gut in die Saison gestartet und dementsprechend sicherlich auch Favorit in dieser Begegnung. Unsere Männer aber wollten nach den zuletzt erlittenen Rückschlägen den Bock umstoßen und konnte erfreulicherweise das erste Mal auf Neuzugang Morteiro zurückgreifen.

 

Die Partie begann umkämpft mit Feldvorteilen für die Leunaer, die den Ball gut laufen ließen, dabei jedoch erst einmal nicht den Weg bis in den Sechzehner fanden. So war Wackers Schlussmann Schunke auch zunächst nicht wirklich gefordert. Auf der anderen Seite machte Morteiro mit einem Kopfball nach einer Flanke auf sich aufmerksam, doch TSV-Schlussmann Pfennig entschärfte das Leder.

Mit der ersten Großchance gingen dann die Hausherren in Führung. Mehmetaj nutzte eine kurze Unordnung in der Abwehr und netzte nach einer scharfen Hereingabe von Wetzig ein (24'). In den nächsten Minuten machten die Leunaer ordentlich Druck, konnten aber nicht nachlegen. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hatte Morteiro dann von der Sechzehnerkante noch ein vielversprechende Einschusschance, setzte das Leder aber am Gehäuse vorbei.

Nach dem Seitenwechsel wollten unsere Männer nun offensiver auftreten, wurden jedoch mit einem Doppelschlag innerhalb von 5 Minuten (58' und 63') erst einmal völlig aus dem Konzept gebracht. Trotz der momentan schlechten Phase raffte sich die Dötschel-Elf noch einmal auf und kam nach einem energischen Vorstoß von Woithe über die linke Seite zum Anschlusstreffer. Nachdem dieser das Leder mit einem Volleyschuss noch an die Latte gesetzt hatte und Morteiro im Nachschuss geblockt wurde, war es R. Marschhausen, der von einem Gegenspieler umgerissen wurde. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte unsere Nr. 6 selbst gewohnt nervenstark.
In den nächsten Minuten versuchte unsere Erste noch einmal alles und das Spiel wog hin und her. Aus Sicht des SV Wacker hätte ein schöner Flugkopfball von Stuck noch einen Treffer verdient gehabt, doch Pfennig kratzte das Leder aus dem Toreck. Aber auch die Leunaer versiebten ihre Konterchancen, sodass es am Ende beim 3 zu 1 für Leuna blieb. In der Nachspielzeit musste TSV-Kapitän Gumbrecht nach einer überharten Entscheidung noch mit Gelb-Rot vom Feld.

 

Fazit:
Auch wenn die Leunaer insgesamt den sicherlich besseren Ball spielten, muss man festhalten: unseren Männern fehlt derzeit auch das Spielglück. Jetzt gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und weiter hart zu arbeiten, um dieses Glück auch einmal zu erzwingen.

 

Es spielten:
Schunke - Stuck, Henke, Menzel, Woithe - Beltz, Zimmermann, R. Marschhausen, Lehmkuhl (64' Jentsch), Becker (53' N. Rosner) - Morteiro

 

Tore:

1:0 24' Mehmetaj
2:0 58' Degner
3:0 63' Gumbrecht
3:1 75' R. Marschhausen per Foulelfmeter 

 

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Achtelfinale Kreispokal: R.-W. Weißenfels 4:0 SV Wacker (13.10.18)

Mit schallender Ohrfeige ausgeschieden.

 

Unsere Erste Mannschaft reiste als amtierender Pokalsieger im Achtelfinale des Kreispokals zum Ligakonkurrenten Rot-Weiß Weißenfels. Bedingt durch die derzeitigen Personalprobleme und der nicht wirklich guten Form unserer Männer gingen die Hausherren als Favorit in diese Partie. In Abwesenheit des Trainerduos R. Marschhausen/ Dötschel übernahm ein Dreigespann an der Seitenlinie das Zepter (K. Wolf/ Geipel/ Jentsch).

 

Die Partie begann und von Anpfiff weg brannte es lichterloh im Wacker-Strafraum. Die Angreifer der Hausherren genossen durch mangelhaftes Zweikampfverhalten jede Menge Freiheiten und kamen so direkt zu vielversprechenden Abschlüssen, denen sich gefühlt nur Schlussmann Schunke entgegen warf und so immerhin zwölf Minuten sein Tor sauber halten konnte.

Dann aber narrte Rot-Weiß unsere bis dahin nur auf dem Papier anwesenden Männer mit einem eigentlich simplen Freistoßtrick, den Denzin zum 1 zu 0 abschloss. Zuvor traf Becker nach Zuspiel von Woithe wie aus dem Nichts zur vermeintlichen Führung für den SV Wacker, doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Stattdessen lief man früh dem Rückstand hinterher, was die eigenen Pläne zunichte machte.

Regelrecht in Flammen ging der Matchplan noch bis zur Halbzeitpause durch die Gegentore zwei und drei auf. Zunächst schob Schell nach einem Konter zum 2 zu 0 für die Hausherren ein (23') und später markierte Denzin mit seinem zweiten Tor des Tages das 3 zu 0 (40').

 

Nach dem Seitenwechsel wollte Wacker ein frühes Anschlusstor erzwingen, um überhaupt noch einmal einen Fuß in die Partie zu bekommen. Trotz der Hereinnahme zweier neuer Stürmer (Lehmkuhl, Kautz) gelang offensiv wenig bis gar nichts. Stattdessen beendete Kowol in der 60. Minute jegliche Träumereien und traf sehenswert per Schlenzer aus zwanzig Metern zum 4 zu 0. Auch hier gewährte man dem Schützen viel zu viel Platz, den dieser dankend annahm.

In der Folge nahm Rot-Weiß zwei Gänge raus und überließ dem SV Wacker weitestgehend das Spielfeld, doch wirkliche Höhepunkte wurden den knapp 70 anwesenden Zuschauern nicht mehr geboten.

 

Fazit:
Diese schallende Ohrfeige sollte spätestens jetzt alle Spieler nachdenklich stimmen. War das wirklich das komplette eigene Leistungsvermögen?

 

Es spielten:
Schunke - Stuck, Marggraf (46' Kautz), Mücke, Meier (75' Jentsch) - Zimmermann, Beltz, Stößel (46' Lehmkuhl), Becker, Baldé - Woithe

 

Tore:
1:0 12' Denzin

2:0 23' Schell

3:0 40' Denzin

4:0 60' Kowol

 

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6. Spieltag: SV Wacker 0:1 FC RSK Freyburg (06.10.18)

Schock in den Schlussminuten.

 

Unsere Erste begrüßte am 6. Spielstark die ebenfalls personell arg dezimierten Gäste. Bei denJahnstädtern lief mit Savanha ein alter Bekannter auf, der vergangene Saison noch für den SV Wacker die Töppen geschnürt hatte.


Das Spiel war von Beginn an von vorsichtigem Abtasten beider Teams geprägt. Keine Mannschaft wollte allzuviel Riskiko eingehen, wodurch sich auch nur wenige Chancen ergaben. Den größten Aufreger gab es immerhin kurz vor der Pause, als Woithe per Fallrückzieher das Leder an den rechten Pfotsen beförderte und Stuck im Nachschuss an RSK-Keeper Nürnberger scheiterte.

 

Nach dem Seitenwechsel rissen unsere Männer mit zunehmender Spielzeit die Kontrolle über das Geschehen an sich, ohne dabei jedoch große Chancen herauszuspielen. Menzel scheiterte nach etwa einer Stunde mit einem Kopfball freistehend aus knapp acht Metern, hätte dabei aber noch mehr Zeit für einen überlegteren und platzierteren Abschluss gehabt.

Kurz vor dem Ende der Partie trauten sich unsere Gäste gefühlt erstmals in die Nähe von Keeper Schunke. Schmiedl nutzte ein Missverständnis zwischen Marggraf und dem eingewechselten Baldé, trieb das Leder bis an die Grundlinie und fand mit seiner Hereingabe Linge, der das Leder zum goldenen Tor des Tages ünber die Linie drückte. Mit der letzten Aktion des Spiels hätte Baldé nach Jentsch-Flanke fast noch zum Ausgleich getroffen, doch der Kopfball ging über das Gehäuse.

 

Fazit:
In einem Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte, waren unsere Männer eigentlich näher am Dreier, stehen am Ende dennoch ohne Punkte da. Zurzeit hat der SV Wacker einfach nicht das Glück auf seiner Seite, doch davon dürfen sich unsere Männer nicht unterkriegen lassen. Kommendes Wochenende kann unsere Erste im Pokal auf andere Gedanken kommen und befreit aufspielen.

 

Es spielten:
Schunke - R. Marschhausen, Zimmermann, Marggraf, Mücke - Beltz, Stuck, Becker (83' Meier), Menzel (78' Baldé), Jentsch - Woithe

 

Tor:
0:1 84' Linge

 

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5. Spieltag: SV Großgrimma 2:0 SV Wacker (29.09.18)

Emotionales Match verloren.

 

Zum fünften Spieltag trat der SV Wacker die Auswärtsreise nach Hohenmölsen an, wo mit dem SV Großgrimma der aktuelle Spitzenreiter der hiesigen Landesklasse wartete. Gegen die Hausherren hatten unsere Männer in der Vorsaison beide Spiele verloren und wollten nun natürlich die Bilanz verbessern, auch wenn für diese Aufgabe der Kader recht dünn war. Auf der Bank nahmen einzig der angeschlagene Becker und Coach Dötschel Platz.


Von Anpfiff weg merkte man beiden Mannschaften eine hohe Grundanspannung an - oder um es anders auszudrücken: von Beginn an rieben sich beide Teams in intensiven Zweikämpfen auf. Nachdem es beide Mannschaften anfangs noch ohne Erfolg mit Schüssen aus der Distanz versucht hatten, nutzte Großgrimma in der 19. Spielminute direkt die erste Großchance zur Führung aus. Vorausgegangen war ein fahrlässiger Fehlpass von Kapitän Henke, in dessen Folge die Gastgeber das Tempo anzogen und durch Zech in Führung gingen.

Ab diesem Treffer wurde die Partie giftiger und Schiedsrichter Spröte hatte alle Hände voll zu tun. Nach einer halben Stunde reagierte Großgrimma-Coach Zenau wohl gerade noch rechtzeitig und nahm den deutlich am Platzverweis schnuppernden Meinecke vom Feld, der zuvor Jäschke intensiv bearbeitet hatte. Torchancen waren bis zur Pause rar gesät, doch einen Aufreger gab es noch vor dem Gang in die Kabinen. Nach einem Foul an der Mittellinie zeigte der Unparteiische Wackers Kapitän Henke die Rote Karte und somit mussten unsere Männer die zweite Halbzeit mit einem Mann weniger bestreiten.

 

Nachdem man sich in der Pause nochmals eingeschworen hatte, lieferte unsere Erste im zweiten Durchgang den Beweis ab, dass man sich gegen die drohende Niederlage stemmen wollte. Als Großgrimmas Zech nach 58 Minuten mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde, witterte man auf Seiten des SV Wacker Morgenluft. Die Hausherren schlugen jedoch genau in der Druckphase unserer Männer eiskalt zu und trafen "flippermäßig" zum 2:0.
Von da an zog sich Großgrimma tief in die eigene Hälfte zurück und verlegte sich auf einzelne Konter. Beiden Teams gelang an diesem Tag offensiv aber nur wenig, sodass es bis zum Schluss bei diesem Spielstand bleiben sollte. Neben der Niederlage hatte Wacker aber noch die verletzungsbedingte Auswechslung von N. Rosner sowie einen weiteren Platzverweis von R. Rosner zu verdauen, sodass sich die personell angespannte Situation in naher Zukunft wohl nicht verbessern dürfte.


Fazit:
Sicherlich diskutierte man beim SV Wacker nach dem Spiel über einige Entscheidungen des Schiedsrichterkollektivs, doch eines darf man nicht vergessen. Nach drei Auswärtspartien in der Landesklasse steht für unsere Männer auf dem Zwischenzeugnis: 0 Punkte und 0:10 Tore. Hier muss man sich also erst einmal an die eigene Nase packen.

 

Es spielten:
Schunke - Stuck, Henke, Woithe, Menzel - Beltz, Zimmermann, R. Marschhausen, N. Rosner (75' Dötschel), Jäschke - R. Rosner

 

Tore:
1:0 19' Zech
2:0 65' Weidner

 

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4. Spieltag: SV Wacker 5:1 Blau-Weiß Zorbau II (22.09.18)

Wacker schägt nach dem Seitenwechsel eiskalt zu.

 

Nach zuletzt zwei deutlichen Pleiten auf fremden Plätzen durfte unsere Erste Mannschaft nach etwa einem Monat endlich wieder zuhause antreten. Zu Gast war die Oberligareserve von Blau-Weiß Zorbau. Unsere Männer wollten sich für die zuletzt eher uninspirierten Auftritte rehabilitieren und gingen diese Aufgabe trotz bekannter Personalprobleme mit Zuversicht an.

 

Das Spiel begann wie gemalt für den SV Wacker. Eine Hereingabe von Youngster N. Rosner nahm Oldie Becker direkt, doch es war mehr ein Schüsschen, was da dem Gästehüter Wasewitz entgegensprang. Dennoch zappelte das Leder im Netz, weil Wasewitz daneben griff - 1:0 für Wacker (8').

In der Folge suchten unsere Gäste geduldig die Lücken in Wackers Defensivverbund, doch diese taten sich selten auf. Mehr Gefahr vor dem Tor strahlten unsere Männer aus. Insbesondere R. Marschhausen hatte nach knapp zwanzig Minuten den zweiten Treffer auf dem Fuß, doch frei vor dem Tor löffelte er das Spielgerät haarscharf am Gehäuse vorbei. Zudem flogen zwei Distanzschüsse von Stößel über den Querbalken und so ging es mit der knappen Führung für unsere Erste in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entschieden unsere Männer frühzeitig die Partie für sich. Zunächst traf N. Rosner nach Zuspiel von R. Marschhausen zum 2 zu 0 (48') und wenig später war es erneut R. Marschhausen, der den dritten Treffer einleitete. Dieses Mal konnte sich Aushilfsstürmer Woithe feiern lassen (51'). Doch damit war der Torreigen immer noch nicht beendet, denn Beltz traf nach einer Hereingabe von Stößel noch zum 4 zu 0 (56').

Danach nahmen unsere Männer den Fuß vom Gaspedal, kamen aber dennoch zu einigen Chancen. Der nächste Treffer der Partie war jedoch Zorbaus Dose vorbehalten, der in 71. Minute den Ehrentreffer für seine Farben erzielte. Den Schlusspunkt des Spiels setzte dann der eingewechselte Baldé, der im Fünfmeterraum Wasewitz das Leder vom Fuß spitzelte und dann keine Mühe hatte, den 5 zu 1-Endstand zu markieren.

 

Fazit:
Dieser deutliche Sieg war Balsam für die zuletzt geschundene Seele. Unsere Männer dürfen sich nun aber nicht zurücklehnen, sondern müssen weiter Gas geben. Kommendes Wochenende geht es zum Tabellenführer SV Großgrimma, die sich beim Auswärtsspiel in Zeitz schadlos hielten (0:0) und damit ihre gute Form nachwiesen.

Es spielten:
Schunke - Stuck, Henke, Menzel, Mücke - Beltz, Stößel, R. Marschhausen (89' Büttner), Becker (60' Baldé), N. Rosner (73' Kanyar) - Woithe

 

Tore:
1:0 8' Becker (N. Rosner)

2:0 48' N. Rosner (R. Marschhausen)

3:0 51' Woithe (R. Marschhausen)

4:0 56'Beltz (Stößel)
4:1 71' Dose
5:1 83' Baldé

 

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3. Spieltag: SV Burgwerben 4:0 SV Wacker (15.09.18)

Leidenschaftsloser Auftritt folgerichtig bestraft.  

 

Nach dem Erreichen des Kreispokal-Achtelfinals (5:1-Sieg bei Reinsdorf) ging es für unsere Erste Mannschaft im Ligaalltag weiter. Auf den Aufsteiger Burgwerben traf unser Team vor wenigen Wochen im Supercup, wo man im Elfmeterschießen die Oberhand behielt. Es durfte also wieder ein enges Duell erwartet werden.  

 

Die Partie begann mit leichten Vorteilen für die Hausherren, die sich auf dem knochenharten Geläuf wohler zu fühlen schienen und erste, aber ungefährliche Abschlüsse sammelten. Die Führung feierten die Gastgeber dann aber wenig später, als Fau einen von Woithe verursachten Foulelfmeter souverän verwandelte. 

 Nach der Führung kam Wacker zu zwei hochkarätigen Chancen durch Stößel und R. Rosner, die jedoch beide nicht genutzt werden konnten, sodass es mit einem Rückstand in die Pause ging. Coach Dötschel monierte in dieser auch den bisher vollkommen leidenschaftslosen Auftritt seiner Mannen, doch im zweiten Durchgang sollte es nicht besser werden. 

 

Ganz im Gegenteil - direkt nach dem Seitenwechsel entschied Burgwerben mit einem Doppelschlag die Partie frühzeitig für sich. Damit war es aber immer noch nicht genug, denn der an diesem Tag völlig neben sich stehende Woithe leitete mit einem fatalen Fehlpass Höhe der Mittellinie auch noch den vierten Gegentreffer ein. 

Erst in der Schlussphase kamen unsere Männer in Tornähe, doch es blieb beim 4 zu 0 für Burgwerben. 

  

Fazit: 

Neben dem vollkommen leidenschaftslosen Auftritt muss man einfach festhalten, dass man die Gastgeber an diesem Tag durch eigene Fehler förmlich zum Toreschießen einlud. In dieser Form wird es in den nächsten Wochen richtig schwer werden, Punkte zu sammeln. 

 

 Es spielten: 

Schunke - Henke, Stuck, Woithe, Zimmermann (80' Mücke) - R. Marschhausen, Beltz, N. Rosner, Becker, Stößel (68' Kanyar) - R. Rosner (68' Menzel) 

 

Tore: 

 1:0 14' Fau per Foulelfmeter 

 2:0 50' Fau

 3:0 52' Diakité

 4:0 74' Diakité

 

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2. Runde Kreispokal: Reinsdorfer SV 1:5 SV Wacker (08.09.18)

Die Pflicht erfüllt.

 

In der zweiten Runde des Kreispokals führte der Weg für unseren SV Wacker nach Reinsdorf. Gegen den Kreisklassisten waren unsere Männer natürlich klarer Favorit, hatten für diese Aufgabe aber nur eine äußerst dünnen Kader zur Verfügung. Das hatte zur Folge, dass sogar Trainer Dötschel die Töppen einpackte und für den Notfall bereit stand.

Bereits nach zwanzig Minuten schien dieser Notfall bereits zum Greifen nah, denn Marggraf musste angeschlagen vom Platz. Für ihn kam jedoch erst einmal Baldé ins Spiel. Zu diesem Zeitpunkt der Partie führte Wacker bereits mit 1:0, denn N. Rosner hatte einen an Becker verursachten Foulelfmeter zur Führung verwandelt. Beltz legte in der 27. Spielminute nach und baute die Führung auf dem knochenharten Geläuf auf 2 zu 0 aus.

In der 38. Spielminute konnten auch die Gastgeber jubeln, denn Henze verkürzte im Nachschuss auf 2 zu 1. Dass es jedoch nicht mehr wirklich spannend wurde, lag an R. Rosner, der den Zwei-Tore-Abstand noch vor der Pause wiederherstellte (40').


Nach dem Seitenwechsel dominierten unsere Männer weiter das Spiel, ohne allzu sehr zu glänzen. Erst in der Schlussphase legte man dann doch noch zwei Treffer nach, wobei Youngster N. Rosner mit seinem zweiten Treffer etwas Selbstvertrauen tanken durfte und dies hoffentlich in die nächsten Spiele mitnehmen wird. Coach Dötschel schaute sich das Treiben im Übrigen dann doch über die volle Distanz von der Seitenlinie aus an.

 

Fazit:
Pflicht erfüllt - nicht mehr und auch nicht weniger.

Es spielten:
Schunke - Stuck, Henke, Marggraf (20' Baldé), Mücke - Zimmermann, Beltz, N. Rosner, Becker, Stößel - R. Rosner

Tore:
0:1 14' N. Rosner per Foulelfmeter (Becker)

0:2 27' Beltz

1:2 38' Henze
1:3 40' R. Rosner
1:4 81' N. Rosner
1:5 90' ET

 

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2. Spieltag: 1. FC Zeitz 4:0 SV Wacker (01.09.18)

Ein richtiger sch*** Tag.

 

Nach dem guten Auftakt gegen Herrengosserstedt reiste unsere Erste Mannschaft am 2. Spieltag zum Staffelfavoriten 1. FC Zeitz, der sich in der Sommerpause ordentlich verstärkt hatte. Coach Dötschel stellte im Vergleich zur Vorwoche auf einer Position um. Meier rückte für Jäschke (Urlaub) in die Startelf und Becker ersetzte N. Rosner (angeschlagen nicht im Kader).

Das Spiel begann aus Wackersicht ordentlich und man hatte direkt die erste Einschusschance, doch R. Rosners Abschluss war zu harmlos. In der Folge drängte Zeitz unsere Elf in die eigene Hälfte zurück und war zunächst wenig in der Defensive beschäftigt. Unseren Männern fehlte bei den Umschaltbewegungen nach vorn die nötige Ruhe und so hatte die Abwehr um Stuck/ Henke alle Hände voll zu tun.

Nachdem in der Anfangsphase noch Schlussmann Schunke und einmal der Querbalken für Wacker retteten, war es in der 32. Spielminute soweit. Ein Abschluss von Meißner wurde unglücklich von Woithe abgefälscht, sodass Schunke nicht mehr entscheidend an den Ball kam - 1:0. Das wirklich ärgerliche an der ersten Halbzeit war jedoch nicht der Rückstand, sondern die verletzungsbedingte Auswechslung von Hoffmann, bei dem später im Krankenhaus ein Innenbandriss diagnostiziert wurde.

 

Nach dem Seitenwechsel war Wacker nicht wieder zu erkennen. Endlich traute man sich auch in die Offensive und stellte die Hausherren nun vor Probleme. Beste Chancen durch R. Rosner, Meier und Stuck wurden jedoch versiebt. Zeitz dagegen erhöhte mit der ersten Chance im zweiten Durchgang auf 2 zu 0. Knechtel traf sträflich freistehend per Kopf nach einer Ecke (70'). Nur zwei Minuten später schnürte Meißner den Doppelpack (72') und sorgte so für lange Gesichter beim SV Wacker.
Unseren Männern muss man jedoch anrechnen, dass man nun weiter um einen geordneten Spielaufbau bemüht war, auch wenn die Partie natürlich verloren war. Besonders ärgerlich war dann noch der unnötige vierte Treffer von Kohlisch, der aus knapp 20 Metern traf (84'). 

Fazit:
Die Gastgeber waren in der ersten Halbzeit dominant und gingen auch mit einer verdienten Führung in die Kabine. Nach der Pause aber gestaltete Wacker das Spiel offen, wurde jedoch für die vergebenen Chancen böse abgewatscht. Ein bitterer Tag für Wacker.

Es spielten:
Schunke - Stuck, Henke, Marggraf, Woithe - Beltz, R. Marschhausen, Meier (63' Mücke), Hoffmann (27' Zimmermann), Becker (75' Kanyar) - R. Rosner

Tore:
1:0 32' Meißner
2:0 70' Knechtel
3:0 72' Meißner
4:0 84' Kohlisch

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1. Spieltag: SV Wacker 3:0 ESV Herrengosserstedt (25.08.18)

Nach Chancenwucher doch noch belohnt.

 

Zum Auftakt in die neue Saison begrüßte unsere Erste Mannschaft den ESV Herrengosserstedt, gegen die man sich in der vergangenen Saison zwar schwer tat, aber aus den zwei Spielen vier Punkte holte. Ein Sieg war das erklärte Ziel und dementsprechend motiviert ging man in das Spiel. Eine Kuriosität am Rande: Schiri Schaller lief in einer Wacker-Hose auf, da er seine offenbar zuhause auf der Wäscheleine vergessen hatte.

 

Der SV Wacker drückte zu Beginn ordentlich auf das Gaspedal und drängte Herrengosserstedt in die eigene Hälfte zurück. Die Gäste hatten Probleme sich aus dem Klammergriff unserer Männer zu befreien und konnten sich in der ersten halben Stunde beim SV Wacker für die fast schon desaströse Chancenverwertung bedanken. Besonders ein toll herausgespielter Angriff über Hoffmann und Jäschke hätte die Führung durch R. Rosner bedeuten müssen, doch aus weniger Metern knallte unsere Sturmkante das Leder über den Querbalken.
Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gingen unsere Männer in Führung. Vorausgegangen war ein Foul an R. Rosner im Gästestrafraum, die einen Elfmeter zur Folge hatte. Diesen verwandelte R. Marschhausen sicher.

Nach dem Seitenwechsel kam Herrengosserstedt mal auf und hatte die große Gelegenheit auf den Ausgleich, doch Schunke klärte glänzend und fortan waren unsere Männer wieder besser sortiert. Auf dem Weg nach vorn wirkte der SV Wacker nun aber nicht mehr so zielstrebig wie noch zu Beginn.

Erst in der Schlussphase konnte wieder gejubelt werden, als zunächst Hoffmann eine slapstickmäßige Aktion der Hintermannschaft um ESV-Keeper Hackbart mit dem 2 zu 0 bestrafte (76'). Kurz vor Schluss legte Becker per Abstauber nach einem parierten Jäschke-Abschluss noch das 3 zu 0 nach (85').

Fazit:
Unsere Männer belohnten sich erst spät für die vielen Chancen, die man sich herausgespielt hatte. Besonders auf die Leistung in der ersten Halbzeit kann man jedoch aufbauen. Kommendes Wochenende erwartet unser Team mit dem 1. FC Zeitz jedoch ein anderes Kaliber.

Es spielten:
Schunke - Stuck, Henke (87' Zimmermann), Marggraf, Woithe - Beltz, R. Marschhausen, Hoffmann, Jäschke, N. Rosner (70' Becker) - R. Rosner (89' Meier)

 

Tore:
1:0 45' R. Marschhausen per Foulelfmeter (R. Rosner)
2:0 76' Hoffmann (Jäschke)
3:0 85' Becker (Jäschke)

 

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Landespokal: SV Wacker 0:2 Blau-Weiß Dölau (19.08.18)

Achtbar geschlagen.

 

Zum erst zweiten Mal überhaupt in der Vereinsgeschichte trat der SV Wacker am vergangenen Sonntag im Landespokal an. Für die 1. Runde bekam man den Verbandsligisten Blau-Weiß Dölau zugelost. Die Vorzeichen waren klar: unsere Männer konnten an diesem Tage nur gewinnen, denn alles andere als eine (klare) Niederlage durfte als Achtungserfolg eingestuft werden.

 

Das Spiel begann leider denkbar ungünstig, denn bereits nach fünf Minuten lag man 0 zu 1 zurück. Nach einer Seitenverlagerung brachte Dölaus Linksaußen Knaack das Leder direkt in die Mitte, wo sich der Gästestürmer Kretzschmar clever gegen Wacker-Kapitän Henke durchsetzte und zur Führung einschob. Unsere Männer verfielen nun aber nicht in Panik und hielten die Räume weiterhin eng, sodass die Gäste zwar fleißig an der Ballbesitzstatistik feilten, jedoch nicht zu weiteren klaren Chancen kamen.

Erst in der 29. Minute bestrafte Dölau den zweiten Fehler unserer Ersten eiskalt. Becker wollte einen langen Ball ins Aus trudeln lassen, doch Gästespieler Knaack setzte entschieden nach und holte sich das Leder. Seine folgende Hereingabe nutzte Müller zum 0 zu 2. Auf der anderen Seite haderte der SV Wacker mit zwei Schiedsrichterentscheidungen, als Jäschke jeweils hart im Strafraum angegangen wurden, jedoch beide Male keinen Elfmeter zugesprochen bekam. So ging es am Ende mit dem 0 zu 2 in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel standen unsere Männer defensiv weiter gut, auch wenn Schlussmann Zober zwei Mal gefordert war und gut reagierte. Auf dem Weg nach vorn fehlte dem SV W aber scheinbar die letzte Entschlossenheit bzw. der Mut, denn bis auf einen Abschluss von Jäschke nach einem Eckball blieb die Liste der eigenen Chancen doch recht überschaubar.

 

Fazit:

Am Ende setzte sich Dölau abgezockt durch. Dennoch zeigte der SV Wacker eine gute Leistung, die im Vorfeld vielleicht nicht jeder so erwarten durfte. Darauf gilt es aufzubauen, denn ab kommenden Wochenende geht es wieder um Punkte in der Landesklasse.

 

Es spielten:

Zober - Stuck (79' Zimmermann), Henke, Marggraf, Woithe - Beltz, R. Marschhausen, Jäschke, Becker (79' Baldé), Hoffmann - R. Rosner (55' N. Rosner)


Tore:
0:1 5' Kretzschmar

0:2 29' Müller

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Supercup: SV Burgwerben 4:5 n.E. (1:1) SV Wacker (12.08.18)

Schunke avanciert nach Patzer zum Helden.

 

Zum Supercup in Burgwerben erlebten die Zuschauer die Neuauflage des letztjährigen Pokalhalbfinales, welches unsere Elf bekanntermaßen mit 2:0 gewann. Coach Dötschel konnte auf fast den kompletten Kader zurückgreifen, lediglich die Youngster N. Rosner, Baldé sowie Lehmkuhl fehlten.

 

Die Partie begann ausgeglichen, wobei sich unsere Elf nach wenigen Minuten gefunden hatte und aus einer gut stehenden Abwehr das Spiel nach vorn  ankurbelte. Der erste zielstrebig zu Ende gespielte Angriff brachte dann auch direkt die Führung, welche Jäschke in der 16. Spielminute nach Vorlage von Hoffmann erzielte. In der Folge ergaben sich einige vielversprechende Offensivaktionen unserer Männer, die aber keinen zweiten Treffer einbrachten.

Die Hausherren spielten viele Diagonalbälle, denen aber die letzte Präzision fehlte bzw. durch das gut agierende Zentrum um Stuck/ Henke ein um's andere Mal geklärt wurde. Kurz vor der Pause kam Burgwerben aber stärker auf und unsere Männer waren nun hinten eingeschnürt. Hassel nahm sich dann aus 20 Metern mal ein Herz und dessen eigentlich recht zentraler Schuss flutschte Wackers Schlussmann Schunke durch die Hände - 1:1.

Nach dem Seitenwechsel ergab sich für Burgwerben direkt eine Großchance auf das 2:1, als deren Sturmspitze Böhm frei durch war, aber an Keeper Schunke scheiterte. Es entwickelte sich nun ein überwiegend taktisch geprägtes Spiel, in dem beide Abwehrreihen gut standen und nur wenig zuließen. In der 77. Spielminute bekam der SV Wacker einen umstrittenen Foulelfmeter zugesprochen, den aber Hoffmann vergab.

Kurz vor dem Schlusspfiff rutschte dem Wacker-Anhang dann das Herz in die Hose, als der eingewechselte SV B-Stürmer Diakité frei durch und auch an Keeper Schunke vorbei war, doch dessen Abschluss konnte Stuck noch vor der Linie klären. So ging es ins Elfmeterschießen, bei dem der SV Wacker die Oberhand behalten sollte. Gefeiert wurde vor allem Schlussmann Schunke, der nach seinem Fauxpass in Durchgang Eins am Ende zum Matchhelden wurde und zwei Strafstöße parierte.

 

Es spielten:
Schunke - Henke, Stuck, Marggraf, Woithe - R. Marschhausen, Beltz, Hoffmann, Jäschke, Becker (63' Stößel) - Kautz (53' R. Rosner)

 

Tore:
0:1 16' Jäschke (Hoffmann)
1:1 43' Hassel

 

Bes. Vork.:
77' Hoffmann verschießt Foulelfmeter

 

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Testspiel: SV Wacker 0:6 Farnstädt (07.08.18)

Herbe Klatsche.

 

Beim Testspiel gegen den Landesligisten Farnstädt bekam unsere Elf spielerisch klar die Grenzen aufgezeigt. Zudem gesellten sich einige individuelle Fehler dazu, die Farnstädt einfach eiskalt ausnutzte.

 

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Testspiel: SV Wacker 2:3 SG Spergau (02.08.18)

Pleite in Schlusssekunde.

 

Der SV Wacker begrüßte am Donnerstagabend die SG Spergau zum Freundschaftsspiel-Derby daheim an der Saale. In der ersten Halbzeit bekamen die Zuschauer ein taktisch geprägtes Spiel zu sehen, in dem sich unsere Elf mit zunehmender Spielzeit immer torgefährlicher zeigte, jedoch nicht folgerichtig in Führung ging. In der zweiten Halbzeit tauschten beide Teams munter durch, was sicherlich auch zur erhöhten Fehlerzahl auf beiden Seiten beitrug. Zunächst ging unsere Elf durch Stößel in Führung, ehe Spergau die Partie mit zwei Treffern drehte. Kurz vor Schluss gelang Jäschke der Ausgleich für unseren SV W, doch mit der letzten Aktion des Spiels traf Jauck für die SG Spergau zum Sieg.

Es bleibt weiterhin viel zu tun für unsere Männer, auch wenn unsere Männer schon einige gute Ansätze gezeigt haben.

 

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Testspiel: SV Braunsbedra 5:0 SV Wacker (27.07.18)

Die Grenzen aufgezeigt bekommen.

 

Unsere Erste Mannschaft bekam am Freitagabend im Testspiel beim Landesligisten Braunsbedra die Grenzen aufgezeigt. Nach einer noch recht ausgeglichenen Anfangsphase, in dem unsere Elf auch noch die nötige Ruhe am Ball zeigte, kassierte man nach einem Eckball per sehenswerter Direktabnahme durch Samel das erste Gegentor. Wenig später schepperte es zum zweiten Mal, was gleichzeitig der Halbzeitstand war. Nach dem Seitenwechsel tauschten beide Seiten munter durch, wobei es bis auf wenige Ausnahmen nun ein einseitiges Spiel war, in dem Braunsbedra noch drei weitere Treffer nachlegte. Unsere Männer sollten jetzt aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern weiter arbeiten und versuchen die eigene Fehlerzahl zu minimieren.

 

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Testspiel: SV Wacker 3:0 FSV Bennstedt (21.07.18)

Becker setzt Duftmarke mit Tor von Mittellinie.

 

Im ersten Testspiel in Vorbereitung auf die kommende Saison begrüßte unsere Erste Mannschaft den FSV Bennstedt (Landesklasse 4) daheim an der Saale. Die Gäste reisten nur zu elft an, was sich mit zunehmender Spielzeit kräftemäßig auch bemerkbar machte. Ansonsten war es ein Test auf Augenhöhe, in dem die Bennstedter auch einige Chancen hatten, aber entweder an unseren Schlussleuten (1. Halbzeit Schunke / 2. Halbzeit Dreyhaupt) oder fehlender Genauigkeit im Abschluss scheiterten. 

Für Wacker debütierten auch unsere Neuzugänge Gabriel Baldé und Rico Stuck, die sich gut ins Team einfügten. Die Tore in diesem Testspiel erzielten Hoffmann (44') sowie Becker (66' und 71'), wobei unserem Oldie sogar ein Treffer von der Mittellinie gelang.

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saison 2017/18


Finale Burgenlandpokal: SV Wacker 4:1 VfB Nessa (21.05.18)

Wacker schreibt Geschichte.

 

Am Pfingstmontag war es endlich soweit: das bedeutendste Spiel der Saison stand an. Im Finale des Burgenlandpokals traf unser Team auf den aktuellen Tabellenzweiten der Kreisoberliga, den VfB Nessa, welcher sich im Halbfinale mit 5:4 gegen den SV Spora durchsetzte. Coach Czekalla hatte mit seinem Co-Trainer R. Marschhausen schwere Entscheidungen zu treffen, schließlich standen bis auf den verletzten Marggraf alle Spieler des Kaders zur Verfügung. So musste er schweren Herzens, was in seiner emotionalen Ansprache vor der Partie auch mehr als deutlich wurde, auf Meier und Mücke sowie den erkrankten N. Menzel in seinem 18-Mann-Kader verzichten.

 

Die Partie begann nach Maß für den SV Wacker. Mit dem ersten ausgespielten Angriff gingen unsere Männer in Führung. Jäschke legt vor dem Tor für R. Rosner auf, der sich seinen ersten Saisontreffer offenbar für das richtige Spiel aufgehoben hatte - 1:0. Nessa schien jedoch nicht geschockt und suchte selbst auch seine Chancen, doch es war bis zur 18. Minute ein vollkommen ausgeglichenes Spiel, in dem aber die Kaltschnäuzigkeit des SV Wacker erst einmal den Unterschied machte. Denn in eben jener 18. Spielminute erhöhte Hoffmann für die Czekalla-Elf auf 2:0.
In der Folge zogen sich unsere Männer zurück und lauerten auf Kontergelegenheiten, die sich zwar boten, aber schlecht ausgespielt wurden. Zudem geriet man immer mehr unter Druck, da sich der VfB Nessa mehr und mehr Oberwasser erspielte und einige Chancen liegen ließ. Insbesondere ein Pfund aus knapp 20 Metern hätte den Anschlusstreffer verdient gehabt, klatschte aber nur an der Querbalken. Erst in der 42. Minute belohnte sich Nessa für die Anstrengungen und verkürzte durch Schellenberg auf 2:1. Genau zur richtigen Zeit folgte wenig später der Halbzeitpfiff des souverän leitenden Schiris Pfannschmidt.

 

In der Halbzeitpause apellierte Coach Czekalla seine Elf mit mehr Selbstbewusstsein zu agieren und wieder aktiv-konstruktiv den Weg nach vorn zu suchen. Mit Jungspund N. Rosner für den platten Lehmkuhl sowie wenig später Kautz für R. Rosner kamen auch frische Offensivkräfte ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel war es wieder ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Nessa aber nicht mehr bis in die gefährliche Zone kam, denn der SV Wacker verteidigte nun enger am Mann. Die eigenen Angriffe spielte man nun auch sauberer aus, sodass man in der 59. Spielminute wieder jubeln konnte. Nach einem energischen Ballgewinn von Woithe Höhe der Mittellinie wurde dieser nach einem Doppelpass in die Tiefe geschickt und fand mit seiner Flanke punktgenau den aufgerückten Hoffmann, der mit links zum 3:1 traf.

Wenig später gab es dann helle Aufregung, als Nessa's bis dahin sehr auffälliger Mittelfeldmotor Oswald seinem Team einen Bärendienst erwies und nach einer Tätlichkeit gegen den eingewechselten N. Rosner des Feldes verwiesen wurde. Unser Kontrahent gab sich jedoch noch nicht geschlagen und bündelte noch einmal alle Kräfte. Mit einem sich tückisch senkenden Distanzschuss sowie einem Freistoß prüfte man unseren Schlussmann Schunke, der seinen Kasten in der zweiten Halbzeit jedoch sauber hielt.

Knapp zehn Minuten vor dem Ende war der Drops endgültig gelutscht. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite wurde der aufgerückte Savanha im Strafraum gefällt und den fälligen Strafstoß verwandelte R. Marschhausen souverän zum 4:1-Endstand. Danach wurde unser Oldie Becker noch einmal eingewechselt und durfte somit auch noch den Schlusspfiff auf dem Spielfeld erleben. 

 

Fazit:
Wacker hat es geschafft und schreibt mit dem Pokalgewinn Vereinsgeschichte. Ersmals kann der SV Wacker über den Kreispokalsieg jubeln und ist nächste Saison im Landespokal dabei. Ein Dank gilt an dieser Stelle vor allem unseren treuen Fans, die unsere Elf wieder einmal kräftig unterstützten!!! Im Finale musste unser Team und der Wacker-Anhang aber vor allem in der ersten Halbzeit richtig leiden, denn Nessa zeigte eine starke Leistung. Ein Lob geht an dieser Stelle auch an den Gastgeber, der SG Droyßig, für die gelungene Organisation des Pokalfinales.

 

Es spielten und schrieben Geschichte:

Hannes Schunke - Ralph Marschhausen, Alexander Henke, Stephan Woithe, Sergio-Adrian Savanha - Matthias Zimmermann, Christoph Beltz, Sebastian Hoffmann (83' Uwe Becker), Carsten Jäschke, Michel Lehmkuhl (46' Nico Rosner) - René Rosner (51' Sascha Kautz)

Kreispokalsieger dürfen sich außerdem nennen:
Eric Mücke, Marius Meier, Nico Menzel, Dirk Marggraf, Marvin Zober, André Jentsch, Martin Kanyar, Florian Stößel, Marc Wolf, Sebastian Siedler, Karsten Wolf


Tore:
1:0 6' R. Rosner (Jäschke)

2:0 18' Hoffmann (Savanha)

2:1 42' Schellenberg

3:1 59' Hoffmann (Woithe)

4:1 82' R. Marschhausen per Foulelfmeter (Savanha)

 

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