SAISON 2021/22


Kreispokal: FC ZWK Nebra 1:4 n. V. SV Wacker (13.11.21)

120 Minuten Pokalfight auf Nebraer Hartplatz. 

 

Am vergangenen Samstag stand in der 1. Hauptrunde des Kreispokals auf dem Spielplan. Nachdem unser Oldie Uwe Becker in der 1. Runde ein Wiedersehen mit seinem früheren Verein FSV Klosterhäseler erlebte, wartete nun mit Nebra ein weiterer Ex-Verein auf den SV Wacker. 

 

Unsere Männer starteten gut in die Partie auf ungewohntem Hartplatz-Untergrund, doch große Chancen ergaben sich für beide Seiten zunächst nicht. Die erste Großchance wussten unsere Männer allerdings direkt zu nutzen, als Becker mit einer Flanke den aufgerückten Khodadadkheyl bediente und dieser überlegt zum 1:0 für den SV Wacker traf. Wenig später hatte Lehmkuhl noch eine aussichtsreiche Einschussgelegenheit, doch sein Abschluss geriet zu hoch. 

Kurz vor dem Seitenwechsel hatte dann wiederum Nebra die Chance zum Ausgleich, doch allein vor Wasewitz auftauchend konnte ein Nebraer das Leder nicht im Wackertor unterbringen. Bereits zuvor hatten sich die Gastgeber zwei Mal gut bis zum Sechzehner durchkombinieren können, allerdings konnte Wackers Hintermannschaft die Situation jeweils noch bereinigen. In diesen Situationen merkte man den Nebraern durchaus die größere Erfahrung auf dem Hartplatz an. 

 

Im zweiten Durchgang erspielte sich der Gastgeber zunehmend Feldvorteile. Unsere Männer taten viel zu wenig für das eigene Spiel und versuchten eher die hauchzarte Führung über die Zeit zu bringen. Die komplette Spielzeit nicht an der Seiten verleben durfte dann unser Coach Lorenz, als sich dieser infolge eines Foulspiels an N. Rosner an der Seitenlinie zu einem Wortgefecht mit einem Nebraer hinreißen ließ. Infolge der Rudelbildung verwies der Unparteiische auch einen Heimspieler des Feldes.
Die Hausherren ließen sich davon jedoch nicht nachhaltig beirren und drückten Wacker in der Schlussphase tief in die eigene Hälfte zurück. Zu allem Überfluss kassierte M. Wolf für Ballwegschlagen seine zweite gelbe Karte des Spiels und stellte damit wieder Gleichstand bei der Spieleranzahl beider Teams her. So kam es dann auch, wie es in einem echten Pokalkrimi so kommen musste. In der letzten Minute der Nachspielzeit entschied das Schiedsrichtergespann auf Handelfmeter für Nebra und dieser Aufgabe nahm sich ZWK-Kapitän Hess erfolgreich an - 1:1! 

 

Vor der Verlängerung trieben sich unsere Männer gegenseitig an und jeder wusste, dass man sich diese Zusatzschicht selbst zuzuschreiben hatte, da man viel zu wenig in die zweite Halbzeit investiert hatte. Dass man es deutlich besser kann, zeigte man in der ersten Hälfte der Verlängerung. Zunächst legte Rothenhöfer wunderbar einen Ball für Woithe auf, dessen Schuss abgefälscht im Tor landete (94') und nur ein paar Minuten später schaltete sich Woithe erneut ins Offensivspiel ein und wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte N. Rosner zur umjubelten 3:1-Führung für den SV Wacker (103'). 
Die zweite Hälfte der Verlängerung ist relativ schnell erzählt. Die Hausherren gaben bis zum Schlusspfiff weiter alles, doch von Erfolg gekrönt sollten die Angriffsbemühungen dieses Mal nicht sein. Stattdessen erhöhte Rothenhöfer mit der letzten Aktion des Spiels noch auf 4 zu 1 für den SV Wacker, als er nach Vorlage von Marggraf überlegt das Leder genau neben dem Pfosten einschob. 

 

Tore:
0:1 31' Khodadadkheyl (Becker)

1:1 90'+8 Hess 

1:2 94' Woithe (Rothenhöfer)

1:3 103' N. Rosner per Foulelfmeter (Woithe)

1:4 120' Rothenhöfer (Marggraf)


9. Spieltag: SV Wacker 0:2 1. FC Zeitz (23.10.21)

Verdiente Niederlage gegen Spitzenreiter. 

 

Nach dem erkämpften Punkt in Herrengosserstedt sollte die nächste Aufgabe für den SV Wacker nicht gerade leichter werden. Im Heimspiel begrüßte man den Spitzenreiter 1. FC Zeitz an der Saale, der in der Vorwoche erstmals Punkte abgeben musste (0:1-Pleite gegen Leuna). 

 

Die Gäste übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle, hatten aber durchaus ihre Probleme durch die gut gestaffelten Reihen des SV Wacker zu kommen. So war auch Wackers Schlussmann Wasewitz nur selten gefordert. Allerdings waren die wenigen Szenen, in denen er eingreifen musste, direkt der größtmöglichen Gefahrenstufe zuzuordnen. So hielt er zum Beispiel kurz vor dem Pausentee aus Nahdistanz die 0 fest und auch im folgenden Strafraumgewusel sollte das Leder von den Zeitzern nicht im Tor unterbekommen werden. 

 

Nach dem Seitenwechsel folgte allerdings früh der Nackenschlag, als sich Wacker im Vorwärtsgang einen Ballverlust erlaubte und auf heimischen Platz ausgekontert wurde. Zudem stellte man sich Vorlagengeber Grünbeyer nicht entschlossen genug in den Weg und dessen Querpass schob Säuberlich zur Führung für die Gäste ein (53'). Eben jener Torschütze sollte sich später bei einem Zweikampf noch verletzen. An dieser Stelle wünschen wir ihm gute Besserung und eine baldige Rückkehr auf den Rasen! 

Kurz darauf machte Zeitz auch noch frühzeitig den Deckel auf die Partie, als nach einem Eckball der Ball Eiteljörge vor die Füße fiel. Sein Abschluss wurde unhaltbar für Wasewitz abgefälscht und so bejubelte Zeitz die 2:0-Führung. In der Folge war kein wirkliches Aufbäumen des SV Wacker erkennbar - zu ballsicher präsentierte sich zudem der Tabellenführer. So blieb es beim Spielstand, der in der Summe vollkommen in Ordnung geht. Punkte müssen unsere Männer gegen andere Teams holen! 

 

Tore:
0:1 53' Säuberlich
0:2 64' Eiteljörge


8. Spieltag: ESV Herrengosserstedt 0:0 SV Wacker (16.10.21)

Den Hausherren einen Punkt abgerungen. 

 

Am achten Spieltag der Saison stand die beliebteste Auswärtsfahrt der Saison nach Herrengosserstedt an. Dank Reiseleiter Uwe Becker war die weite Auswärtsfahrt  wie immer gespickt mit zahlreichen Informationen über idyllische (und mitunter in Vergessenheit geratene) Ortschaften in den Niederungen des Burgenlandkreises. Weniger idyllisch sollte mal wieder die Partie selbst werden.

 

Gewohnt zweikampfintensiv begann das Spiel, wobei unsere Männer insgesamt den besseren Start erwischten und in der Anfangsviertelstunde das Spiel vorwiegend in die Herrengossenstedter Hälfte verlagerten. Nach dem anfänglichen Druck befreiten sich die Hausherren aber und fortan war das Duell geprägt von zahlreichen Zweikämpfen im Mittelfeld. Wirkliche Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten nicht und so vertrieben sich die Zaungäste, ob klein oder groß, vorwiegend die Zeit damit so ziemlich jedem, der kein Heimtrikot trug, wenig schmeichelhafte Worte entgegen zu brüllen. 

Kurz vor dem Seitenwechsel brachte sich Wacker auf dem Spielfeld selbst in die Bredouille, als sich Zimmermann und Re. Elmi bei einem langen Ball jeweils auf den anderen verließen und somit ein Herrengosserstedter frei vor Schlussmann Wasewitz auftauchte. Die Großchance ließ dieser jedoch liegen und so ging es torlos in die Pause. 

Auch nach dem Seitenwechsel waren Torchance Mangelware, doch Zweikampfliebhaber kamen in diesem Spiel weiter auf ihre Kosten. Mit zunehmender Spielzeit drängten die Gastgeber unsere Männer jedoch tiefer in die eigene Hälfte. Irgendwann war es dann auch soweit, dass in einem der vielen Strafraumgewusel der Unparteiische auf Drängen seines Linienrichters auf den Punkt zeigte. Im Zuge dessen herrschte reger Diskussionsbedarf auf beiden Seiten, aber die Entscheidung blieb bestehen. Den fälligen Elfmeter versemmelte jedoch E. Oberreich. 
In der 77. Spielminute kassierte zudem der Heimkapitän nach einem Foulspiel die Ampelkarte. Allerdings konnten unsere Männer daraus kein Kapital schlagen und auch aufgrund des vergebenen Foulelfmeters der Hausherren kann der SV Wacker mit dem einen Punkt auch gut leben. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Zimmermann, Marggraf, Henke, Khodadadkheyl, Re. Elmi - Woithe, Hoffmann, N. Rosner, Hu. Elmi (59' Becker) - Rothenhöfer (90' Erdonov) 

 

Tore: 
Fehlanzeige 


7. Spieltag: SV Wacker 1:1 SV Burgwerben (09.10.21)


6. Spieltag: SV Wacker 2:0 SV Braunsbedra (02.10.21)

Endlich! 

 

Nach der bitteren Heimpleite gegen Großgrimma in der Vorwoche stand der SV Wacker bereits früh in der Saison arg unter Zugzwang. Gegen Braunsbedra musste daher auch eine ganz andere Leistung her, um den ersten Saisondreier zu holen. Dafür stand Coach Lorenz an diesem Spieltag nur ein dezimierter Kader zur Verfügung. 

 

In der ersten Halbzeit merkte man unseren Männern in der einen oder anderen Szene etwas Unsicherheit an. Dennoch erspielte man sich die ein oder andere Torchance, die aber leider ausgelassen wurde.  So ging es torlos in die Halbzeitpause. Der auch in der Drucksituation vorhandene Spielwitz in der Offensive machte aber Mut für den zweiten Durchgang. 

 

Diese Hoffnung wurde dann zusätzlich in der 56. Spielminute befeuert, als sich Hu. Elmi einmal energisch gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und Rothenhöfer bediente. Dieser umkurvte Braunsbedras Schlussmann Lewinski und traf zur Führung für den SV Wacker. Und nur wenige Minuten später legte Wacker nach! Erneut war Rothenhöfer im Mittelpunkt des Geschehens, als er nach einem Konter im Strafraum gefällt wurde und Hoffmann den Foulelfmeter souverän verwandelte (62'). 

Diese Zwei-Tore-Führung sollte jedoch kurze Zeit später wackeln, als Schiri Iser einen umstrittenen Foulelfmeter für die Gäste pfiff. Allerdings ließ sich Wacker-Keeper Wasewitz nicht aus der Ruhe bringen und parierte den Strafstoß! In der Folge eröffneten sich unseren Männern zunehmend Räume, da Braunsbedra den eigenen Defensivverbund aufweichen musste. Allerdings wurden die Kontergelegenheiten nicht konsequent zu Ende gespielt, aber sei es drum. Das 2:0 hatte bis zum Schluss Bestand und somit reichte es für den Saisonsieg! 


Es spielten: 
Wasewitz - Beltz, M. Wolf, Woithe, Re. Elmi (80' Becker), Khodadadkheyl - R. Rosner, Hoffmann, Hu. Elmi, N. Rosner - Rothenhöfer (90' Schumann) 

Tore:
1:0 56' Rothenhöfer (Hu. Elmi) 

2:0 62' Hoffmann per Foulelfmeter (Rothenhöfer) 


5. Spieltag: SV Wacker 1:2 SV Großgrimma (25.09.21)

Ein gebrauchter Tag. 

Am fünften Spieltag erwartete unsere Mannschaft die Gäste aus Großgrimma. In diesem wichtigen Spiel wollte der SV Wacker den ersten Dreier der noch jungen Saison holen, um damit auch einen direkten Konkurrenten hinter sich zu lassen. 

Das Spiel begann nach Maß, als Khodadadkheyl in der dritten Spielminute gedankenschnell einen eher verunglückten Schuss von Marggraf im Strafraum annahm und mit der Pieke zur Führung traf. Auch danach blieb Wacker am Drücker und sorgte offensiv weiter für Gefahr. Mit dem ersten nennenswerten Angriff erzielten die Gäste jedoch in der 13. Minute den Ausgleich und dieser Treffer zeigte durchaus Wirkung. Während die Gäste nun im Spiel angekommen waren, mussten sich unsere Männer erst einmal schütteln und kamen im restlichen Verlauf des ersten Durchgangs nicht mehr so recht an die Leistung der Anfangsphase heran. Stattdessen entwickelte sich ein eher unruhiges Spiel mit vielen einfachen Abspielfehlern. So ging es mit einem Unentschieden in die Pause. 

 

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit machte Großgrimma Druck und Wacker brauchte einige Minuten, um das Spielgeschehen auf die andere Spielfeldseite zu verlagern. Dies sollte nach etwa 60 Minuten auch klappen, doch im letzten Drittel machte man sich viele Spielzüge selbst zunichte. So kam es dann in der 80. Minute knüppeldick, als Abdullah nach einer hohen Balleroberung im Mittelfeld direkt geschickt wurde, Wackers Keeper Wasewitz umkurvte und zum 2:1 traf. Auf diesen Treffer hatten unsere Männer keine Antwort mehr parat und mussten so eine empfindliche Heimniederlage einstecken. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marschhausen (76' Re. Elmi), Zimmermann (46' Kanyar), Marggraf, Woithe - Beltz, Hoffmann, N. Rosner, Hu. Elmi, Khodadadkheyl (62' Becker) - Rothenhöfer 


Tore: 
1:0 3' Khodadadkheyl (Marggraf) 

1:1 13' Bauer

1:2 80' Abdullah  


4. Spieltag: TSV Leuna 2:2 SV Wacker (19.09.21)

Wacker bleibt Leuna-Schreck. 

Am vierten Spieltag stand das Derby gegen den TSV Leuna auf dem Programm. Wie immer waren die Karten vor dem Spiel klar verteilt. Leuna ging als Favorit ins Spiel, wollte und musste das Spiel auch gewinnen, um den eigenen Ambitionen gerecht zu werden. Doch unsere Männer bewiesen sich in den letzten Jahren immer wieder als Spielverderber und diese Rolle wollte der SV Wacker auch dieses Mal ausfüllen. 

Die ersten 45 Minuten sind sehr schnell zusammengefasst, denn der von Coach Lorenz vorgegebene Matchplan wurde konsequent umgesetzt, was dazu führte, dass man im Grunde von keinem einzigen Highlight berichten konnte. Der Höhepunkt der ersten Halbzeit bestand im Grunde darin, dass die anwesenden Zuschauer Buh-Rufe anstimmten, denn beide Teams standen sich in manchen Momenten regungslos gegenüber. 

 

Im zweiten Durchgang sollte dann eine Ecke von N. Rosner ordentlich Schwung in die Partie bringen, denn der TSV-Abwehrhüne Shoshi drückte das Leder über die eigene Torlinie - 0:1 für den SV Wacker (58')! Nun war Leuna gefordert und drückte auch ordentlich auf das Gaspedal. Vor allem mit der Einwechslung von B. Gumbrecht wurden die Hausherren spürbar torgefährlicher und eben jener Gumbrecht sorgte nach einer Ecke in der 67. Minute per Kopfball für den Ausgleich.

Wenige Zeigerumdrehungen später landete ein noch leicht abgefälschter Abschluss von Hähnel aus 18 Metern am Querbalken des Wackergehäuses, doch die Gastgeber blieben in dieser Szene dran. Am Ende kam das Leder zu Baum, der zwei Wackerspieler austanzte und aus spitzem Winkel zum 2 zu 1 traf (74'). In der Folge zogen sich die Hausherren wieder zurück und überließen unseren Männern weite Teile des Spielfeldes. Dass der TSV einen Konter fünf Minuten vor dem Ende nicht konsequent ausspielte, sollte sich wenig später rächen. Joker Becker setzte an der Strafraumkante Rothenhöfer in Szene, der das Leder an einem Abwehrmann vorbeispitzelte und dann mit links zum vielumjubelten 2:2-Ausgleich traf (88'). In der Schlussminute hielt Keeper Wasewitz dann noch den einen Punkt für den SV Wacker fest und sorgte so für lauten Jubel beim Wackeranhang. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Khodadadkheyl, Woithe, Zimmermann (85' Jentsch), Marggraf - Beltz, Henke (81' Becker), Hoffmann - N. Rosner, Elmi, Rothenhöfer  

 

Tore: 
0:1 58' ET
1:1 67' Gumbrecht

2:1 74' Baum 
2:2 88' Rothenhöfer (Becker) 


1. Runde Kreispokal: FSV Klosterhäseler 0:7 SV Wacker (04.09.21)

Kapitän Becker führt Wacker zum Sieg an alter Wirkungsstätte. 

 

Am Einschulungswochenende trat der SV Wacker mit ausgedünntem Kader die weite Reise zur 1. Runde des Kreispokals nach Klosterhäseler an. Natürlich war unser Oldie Becker an Bord und durfte die Wackerelf in Abwesenheit der etatmäßigen Kapitäne Marschhausen/Marggraf auf das Feld führen. An seiner alten Wirkungsstätte wollte er natürlich glänzen, um nach dem Spiel mit bester Laune ein Kaltgetränk mit dem ein oder anderen alten Weggefährten genießen zu können. 

Schon nach fünf Minuten entwickelte sich die Partie in die richtige Richtung, als Hu. Elmi zur frühen Führung einschob. Frei vor dem Hüter bewies unser Youngster gute Nerven und erzielte das 1:0. Auch danach wurde Wacker seiner eindeutigen Favoritenstellung gerecht und erspielte sich Chance um Chance. In der 18. Minute erhöhte schließlich Zimmermann per Kopfball nach einer Becker-Ecke auf 2:0.

Die Hausherren zeigten sich sehr engagiert, doch der 3-Klassen-Unterschied war deutlich erkennbar. Dennoch entschied der SV Wacker das Spiel erst kurz vor der Pause endgültig für sich. Zunächst traf Woithe mit einem wuchtigen Abschluss halbrechts im Strafraum zum 3:0 (38'), ehe Becker quasi mit dem Halbzeitpfiff seinen persönlichen Erfolgstreffer landen konnte. Per Freistoß erhöhte er auf 4:0 (45'). 

In der Halbzeitpause wurde etwas durchgewechselt, sodass sich nun auch Kanyar und Henke Richtung Einschulungsfeiern verabschiedeten. Dafür kam unter anderem Jentsch ins Spiel, dem an diesem Tag aber das nötige Abschlussglück fehlte. Böse Zungen behaupten sogar, dass er nicht gut gefrühstückt hätte, denn zwei seiner Torabschlüsse fehlte jegliche Power. Doch sei es drum: Drei weitere Treffer sollte es dennoch für die Zaungäste zu bestaunen geben. Hu. Elmi erzielte per Kopfball seinen zweiten Treffer des Tages (61') und sein Bruder Re. Elmi konnte per Nachschuss ebenfalls einen Torerfolg feiern (68'). Den 7:0-Endstand markierte schließlich Erdonov in der 89. Minute. 

 

Es spielten:
Schubert - Zimmermann (81' Khodadadkheyl), Kanyar (46' Jentsch), Re. Elmi, Schumann - Henke (46' Beltz), Becker, N. Rosner, Woithe, Hu. Elmi - Erdonov 

 

Tore: 

0:1 5' Hu. Elmi 
0:2 18' Zimmermann (Becker) 

0:3 38' Woithe 
0:4 45' Becker 
0:5 61' Hu. Elmi (N. Rosner) 

0:6 68' Re. Elmi 
0:7 89' Erdonov 


3. Spieltag: BSC Laucha 99 0:0 SV Wacker (28.08.21)

Erster Punktgewinn der Saison. 

 

Am dritten Spieltag traten unsere Männer die weite Auswärtsfahrt nach Laucha an. Bei den Hausherren war wie jedes Jahr ein enges und umkämpftes Duell zu erwarten. Coach Lorenz ermutigte seine Truppe an die Leistungen der bisherigen Spiele anzuknüpfen, die trotz zweier Niederlagen auch viele positive Eindrücke hinterließen. 

 

Der SV Wacker fand gut ins Spiel, hatte im ersten Durchgang mehr vom Spiel und ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Die Defensive der Gastgeber stand jedoch gewohnt stabil und ließ nur wenig Raum für unsere Offensivleute. Dennoch kam es zu ein, zwei brenzligen Situationen mit guten Einschusschancen durch Marschhausen und Hoffmann. Große Proteste löste zudem ein Handspiel im Lauchaer Strafraum nach einer Hereingabe von der Grundlinie aus, doch der Unparteiische ließ das Spiel weiterlaufen. Auf der anderen Seite erlebte Schlussmann Wasewitz eine weitestgehend beschäftigungslose erste Halbzeit. 

Nach dem Seitenwechsel sollte er jedoch mehr zu tun bekommen, auch wenn Abschlüsse auf sein Gehäuse rar gesät blieben. Dennoch waren die Laucher nun deutlich griffiger und hatten selbst die optische Überlegenheit. Ein Leckerbissen für Fußballfeinschmecker war dieses Duell sicherlich nicht, doch man merkte beiden Teams deutlich an, dass man sich gegenseitig kaum einen Meter Rasen gönnte, ohne dass es zu einem unfairen Spiel verkam. So endete am Ende eine Partie mit wenigen Abschlüssen gerecht mit einem torlosen Unentschieden. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Marschhausen, Zimmermann, Kanyar, Marggraf, Woithe - Beltz, Hoffmann, Rothenhöfer (Henke), Hu. Elmi - Erdonov (Becker) 

Tore:
Fehlanzeige


2. Spieltag: SV Wacker 0:2 SSC Weißenfels II (21.08.21)

Es war deutlich mehr drin. 

 

Nach der Auftaktpleite in Freyburg am 1. Spieltag wollte unsere Erste bei ihrem ersten Heimspiel der neuen Saison die ersten Punkte holen. Mit der Reserve des SSC Weißenfels hatte man natürlich einen ambitionierten Kontrahenten vor der Brust, doch mit klaren Vorgaben schickte Coach Lorenz seine Männer auf den Rasen und der Plan wurde im ersten Durchgang sehr gut umgesetzt. 

In der Defensive ließ man bis auf einen gefährlichen Abschluss, den Schlussmann Wasewitz gut zur Ecke klärte, nicht viel zu. Offensiv setzte man ebenfalls vielversprechende Akzente und hätte eine der guten Möglichkeiten auch zur Führung nutzen können, stellvertretend sei hier die Gelegenheit von Hoffmann genannt, der statt des Abschlusses mit links noch einmal einen Haken schlug und dadurch mehr Abwehrbeine zwischen Ball und Tor hatte als zuvor. Dennoch fand Coach Lorenz lobende Worte für den Auftritt in den ersten 45 Minuten und so sollte auch die zweite Halbzeit angegangen werden. 

 

Nach der Pause jedoch gerieten unsere Männer arg unter Druck, denn Weißenfels schnürte unsere Männer in der eigenen Hälfte ein und so bekam auch Schlussmann Wasewitz mehr zu tun. Mitten in diese Drangphase hinein hatte dann Khodadadkheyl die Riesenchance zur Führung, als er das Leder eigentlich nur noch ins Tor drücken musste, stattdessen aber über den Querbalken setzte. So kam es wie es sich zuvor angedeutet hatte: der Treffer fiel auf der anderen Seite. Wiemer traf in der 55. Minute nach einigem Durcheinander im Strafraum zur Gästeführung. 
Danach wurde es ein Ritt auf der Rasierklinge und Wacker versuchte mit viel Leidenschaft den Ausgleich zu erzwingen, doch der zweite Treffer des Tages sollte die Führung des SSC weiter ausbauen. Abermals trug sich Wiemer in die Torschützenliste ein, nachdem er einen langen Ball im Vollsprint gekonnt verarbeitete und zum 0:2 einschob (77'). Bis zum Schlusspfiff gab sich Wacker nicht geschlagen, hatte aber auch Glück, dass die Gäste zwei hervorragende Chancen nicht zum 0:3 ausnutzten. So blieb es unter dem Strich bei einer 0:2-Heimpleite, bei der man das Gefühl nicht los wurde, dass mit einer eigenen Führung so viel mehr möglich gewesen wäre. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marggraf, Kanyar, Marschhausen, Zimmermann (56' N. Rosner), Woithe - Beltz, Hoffmann (76' Becker), Khodadadkheyl (76' Erdonov), Hu. Elmi - Rothenhöfer 

 

Tore:
0:1 55' Wiemer

0:2 77' Wiemer 


1. Spieltag: FC RSK Freyburg 3:1 SV Wacker (14.08.21)


Testspiel: SV Eintracht Bad Dürrenberg 5:3 SV Wacker (07.08.21)

Pleite im letzten torreichen Test vor Saisonstart. 

 

Im letzten Test vor dem Pflichtspielauftakt am kommenden Samstag in Freyburg reisten unsere Männer nach Bad Dürrenberg. Die Gastgeber haben sich für die neue Saison viel vorgenommen und werden aller Voraussicht nach in der KOL Saalekreis ganz vorn dabei sein. Die Auftaktphase bestimmten unsere Männer und ließen sich nach der Führung durch Elmi (5') auch nicht vom Ausgleich per Foulelfmeter (12') aus der Ruhe bringen. Nach der erneuten Führung durch Rothenhöfer (36'), der damit sein erstes Tor für den SV Wacker schoss, kam Bad Dürrenberg jedoch auf und drehte die Partie noch vor der Pause innerhalb weniger Minuten. 


Nach dem Seitenwechsel gelang Hajdarpasic für die Gastgeber mit dem Außenrist ein absolutes Sahnetor (52'), bei dem Schlussmann Schubert keine Chance hatte. Das 3:4 durch Erdonov (77') ließ noch einmal Hoffnung aufkommen, die aber kurze Zeit später nach einem Konter wieder zunichte gemacht wurde. Reißner schob zum 5:3-Endstand ein. Dennoch zeigte sich Coach Lorenz mit dem Test zufrieden, schließlich zeigten unsere Männer einige gute Kombinationen und wiesen auch im konditionellen Bereich einen Formanstieg nach. Defensiv sollte man allerdings in den Pflichtspielen sorgsamer agieren. 


Testspiel: SV Wacker 7:0 SG Langend./WFV Schwarz-Gelb (31.07.21)

Wacker feiert Schützenfest. 

 

Als kurzfristiger Ersatz für den eigentlich geplanten Testspielgegner Oppin sprang die Spielgemeinschaft Langendorf/Schwarz-Gelb Weißenfels ein. Dafür ein herzliches Dankeschön. Die Gäste werden in der kommenden Saison in der Kreisliga antreten und dementsprechend waren die Rollen in diesem Testspiel auch klar verteilt. Unsere Männer wurden der Favoritenrolle auch vollends gerecht, zeigten einige schöne Kombinationen und ansehliche Tore. Dennoch hätten mehr Treffer fallen können, insbesondere in der Schlussphase, aber bei sieben eigenen Toren will man auch nicht zu viel meckern. In die Torschützenliste trugen sich Erdonov, Elmi, Khodadadkheyl, Becker, Schneider und Marggraf ein. Den ersten Treffer markierten zudem die Gäste per Eigentor. 


Testspiel: SV Wacker 2:2 FSV Bennstedt (24.07.21)

Unentschieden nach deutlicher Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. 

 

Im ersten Test auf heimischen Rasen verwöhnten unsere Männer die Zaungäste in den ersten 45 Minuten nicht gerade mit einer Sahneleistung. Die Bennstedter waren hier dem SV Wacker stets einen, wenn nicht sogar zwei Schritte voraus. Bei Schlussmann Wasewitz konnte man sich bedanken, dass es "nur" mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich unsere Männer jedoch deutlich und konnten etwas Wiedergutmachung für die grausame Leistung der Wackerelf im ersten Durchgang betreiben. Der deutlich größere Einsatz mündete am Ende auch in zwei Toren durch Elmi und Becker, die damit auch den Endstand von 2:2 markierten. 


Testspiel: SV Kretzschau 1:0 SV Wacker (16.07.21)

Testspielpleite zum Freitagabend. 

 

Unsere Männer reisten am vergangenen Freitagabend nach Kretzschau zum zweiten Testspiel in Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Bei guten Bedingungen taten sich unsere Männer schwer die Defensive der Hausherren so richtig unter Druck zu setzen, auch wenn durchaus Ansätze dazu herausgespielt wurden. Auf der anderen Seite reagierte Wackers Keeper Wasewitz zwei Mal richtig stark und so ging es torlos in die Pause. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich unser Team, doch ein Treffer wollte einfach nicht gelingen. Die beste Gelegenheit ließ dabei Erdonov aus, der das Leder aus fünf Metern am Tor vorbeischob. Auf der gegenüberliegenden Seite erzielten die Hausherren in der 82. Minute per Elfmeter das goldene Tor des Tages. Dem verletzt ausgewechselten Kretzschauer Akteur Elias Just wünschen wir an dieser Stelle noch gute Besserung. 


Testspiel: SG BW Bad Kösen 2:2 SV Wacker (10.07.21)

Erster Test nach monatelanger Pause.

 

Nach vielen Monaten konnten unsere Männer am vergangenen Wochenende endlich wieder gegen ein anderes Team dem runden Leder nachjagen. Bei bestem Fußballwetter reiste der SV Wacker nach Bad Kösen, wo man in der Vergangenheit nicht immer die besten Auftritte hinlegte. Am Ende stand ein 2:2-Unentschieden zu Buche, bei dem beide Teams die ein oder andere gelungene Kombination zeigten, aber auch offenbarten, dass die letzten 90 Minuten dann doch schon arg lang zurückliegen. Coach Heiko Lorenz zeigte sich jedoch zufrieden mit dem ersten Auftritt nach dieser langen Pause. Die Tore für unsere Farben schossen Woithe und Becker. Erfreulich waren auch die ersten Einsatzminuten unserer Neuzugänge Jamie Rothenhöfer und Lennox Jäger, die wir in nächster Zeit auch noch einmal bildlich vorstellen werden. ;-)


Saison 2020/21

Aufgrund der Corona Pandemie wurde die Saison 2020/21 abgebrochen. Daher findet ihr hier auch nur die Berichte der tatsächlich ausgetragenen Partien.


7. Spieltag: SV Wacker 2:2 SSC Weißenfels II (24.10.20)

Einen Punkt erkämpft. 

 

Nach knapp einem Monat hatte unsere Erste Mannschaft endlich wieder ein Heimspiel vor der Brust. Unsere Männer schworen sich vor dem Anpfiff auf ein schweres Duell mit der Reserve des SSC Weißenfels ein, die sich nach dem Spielausfall der Ersten Mannschaft im Rahmen des Erlaubten mit Spielern aus dem Verbandsligakader verstärkten, was unsere Männer aber als Herausforderung annahmen. Gerade mit Blick auf die derzeit stark ansteigenden Infektionszahlen wollte man einfach noch einmal alles in die Waagschale werfen und jede Minute vor dem eigenen Anhang genießen. Wer weiß schließlich aktuell schon, wie lange der Ball in den Amateurligen noch rollen darf? 

 

Doch zurück zum Sportlichen. Unseren Männern glückte ein Auftakt nach Maß, denn bereits nach wenigen Sekunden bedankte sich Khodadadkheyl für eine Einladung der Weißenfelser Hintermannschaft ("Nimm du, ich hab ihn") und erzielte das 1:0 für den SV Wacker. Die Antwort der Gäste waren wütende Angriffe auf das Tor von Schunke, der im Verbund mit Wackers Hintermannschaft alle Hände voll zu tun hatte. Nach zehn Minuten konnte aber auch er nur einen starken Abschluss von Knothe auf dem Weg in den Winkel bestaunen - 1:1! 

Die SSC-Reserve drückte weiter auf das Gaspedal, doch das nächste Tor sollte auf der anderen Seite fallen. Marschhausen verwandelte einen Strafstoß zur erneuten Führung (30'), nachdem Lehmkuhl im Strafraum gefällt wurde. Leider konnten unsere Männer trotz großer Leidenschaft die knappe Führung nicht mit in die Pause nehmen, denn abermals zeigte Knothe seine Abschlussqualitäten und traf quasi mit dem Halbzeitpfiff zum 2:2-Ausgleich (45'). 

 

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste weiterhin mehr vom Spiel bzw. schraubten die Ballbesitzanteile weiter nach oben, doch Torchancen sprangen nur sehr wenige dabei heraus. Der SV Wacker präsentierte sich als eine Einheit und immer, wenn sich ein Weißenfelser gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte, war schon der nächste Wengelsdorfer zur Stelle. Und wenn doch mal ein Abschluss zugelassen wurde, war Schunke auf dem Posten. Besonders nach einem Freistoß von Keilhaupt wurde es brenzlig, doch diesen wusste Wackers Keeper zu entschärfen. Beim folgenden zweiten Ball behinderten sich zwei Gästespieler gegenseitig und so stand es weiter 2:2. 

Kurz vor Schluss wäre unseren Männern dann auch noch fast der berühmte "Lucky Punch" vergönnt gewesen, doch Marggraf präsentierte sich nach starker Vorarbeit von Khodadadkheyl nur als Hobby-Kirmes-Boxer. Andererseits kann man auch die starke Parade von SSC-Keeper Ibekwe hervorheben, der den Abschluss von Marggraf aus dem Winkel kratzte. So teilten sich beide Teams in einer umkämpften Partie die Punkte. 

 

Fazit: 
Mit einer abermals geschlossenen Mannschafts- und Willensleistung holten unsere Männer einen Punkt. Etwas ärgerlich ist jedoch rückblickend, dass man kurz vor der Halbzeit den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen musste. Wer weiß, was mit einer Führung im Rücken im Verlauf der zweiten Halbzeit noch drin gewesen wäre? 

 

Es spielten: 

Schunke - Marggraf, Stuck, Marschhausen, Zimmermann, Woithe - Beltz, Hoffmann (87' M. Wolf), Khodadadkheyl, N. Rosner - Lehmkuhl (46' R. Rosner, 90' Becker) 

 

Tore: 
1:0 1' Khodadadkheyl (Marschhausen) 

1:1 10' Knothe 

2:1 30' Marschhausen per Foulelfmeter (Lehmkuhl) 

2:2 45' Knothe 

 

Alle Daten zum Spiel bei Fupa!


6. Spieltag: ESV Herrengosserstedt 2:3 SV Wacker (17.10.20)

Erstmaliger Sieg in Herrengosserstedt. 

 

Am 6. Spieltag stand die beliebteste Auswärtsfahrt des Jahres für unsere Erste Mannschaft an. Leider musste man ohne Reiseleiter Uwe Becker den weiten Weg nach Herrengosserstedt antreten, der sich stattdessen lieber für einen Kurzurlaub mit seiner Familie im Harz entschieden hatte. Coach Lorenz schwörte seine Elf auf ein gewohnt zweikampfintensives Spiel mit den Hausherren ein.

 

Die erste Viertelstunde der Partie lief jedoch alles andere als geplant, denn trotz klarer Ansagen ließen sich unsere Männer scheinbar von Herrengosserstedt überraschen und kamen nicht richtig in die Partie. So musste man bereits in der 11. Minute das erste Gegentor schlucken, als Grottel mit einem präzisen Abschluss nahe der Strafraumgrenze Schunke im Wackertor überwand. Zu allem Überfluss musste Trainer Lorenz aufgrund eines frühen verletzungsbedingten Wechsels (12' R. Rosner für Stuck) auch noch die Formation umschmeißen, aber scheinbar fielen die Taktikwürfel zu Gunsten des SV Wacker. 

Mit der ersten gelungenen Aktion des Spiels hatte man nämlich auch noch das Glück auf seiner Seite. Eine flach getretene Eckballhereingabe flutschte bis zu Hoffmann durch, der im zweiten Versuch ESV-Schlussmann Hackbart überwinden konnte (15'). Nun zeigten sich unsere Männer endlich präsenter in den Zweikämpfen, doch in den entscheidenden Situationen wirkten die Gastgeber weiterhin einen Tick gedankenschneller. So auch in der 32. Minute, als nach einer Hereingabe unser Kapitän Marschhausen den Ball erst richtig gefährlich machte und Schlussmann Schunke den Ball mit einem Reflex noch an den Pfosten beförderte. Den Abpraller allerdings verwertete Löhnert gedankenschnell zur erneuten Führung für den ESV.

In der Folge verhinderte Schunke zunächst einen noch höheren Rückstand, als er zwei Mal stark gegen Hackbart hielt, doch einen Pfeil hatte auch der SV Wacker noch im Köcher. Marggraf setzte auf der rechten Seite Hoffmann in Szene, der zielgerichtet in den Strafraum eindrang und dort regelwidrig gestoppt wurde - Elfmeter! Marschhausen nahm sich dieser Aufgabe an und meisterte sie mal wieder mit Bravour - 2:2 (45')!

 

Im zweiten Durchgang legte jeder beim SV Wacker eine Schippe drauf und das sollte sich schnell bezahlt machen. Wieder ging es bei einem Angriff über die rechte Seite, wo Marggraf am Ende mit einem Querpass R. Rosner bediente, der sich irgendwie an seinem Gegenspieler vorbeiwühlte und zur erstmaligen Führung an diesem Tage traf (49'). Nun war richtig Feuer in der Partie und insbesondere Beltz schippte fleißig Kohlen, damit das Feuer nicht mehr ausging. Oder um es anders auszudrücken: er spulte mal wieder im Verbund mit seinen Nebenleuten Kilometer um Kilometer, gewann Zweikampf um Zweikampf. 

Den Hausherren bot sich in den zweiten 45 Minuten keine Großchance mehr, doch auf dem seifigen Untergrund lauerte immer die Gefahr, dass doch noch ein Ball durchrutschen könnte. Auf der anderen Seite verpassten es unsere Männer die Entscheidung herbeizuführen. Kurz vor Schluss sah dann Herrengosserstedts Schlussmann die Rote Karte, als er außerhalb seines Sechzehners unsere Sturmspitze Lehmkuhl fällte. Den fälligen Freistoß zirkelte Youngster N. Rosner knapp vorbei und nur fünf Minuten später bot sich ihm noch eine Großchance, als er allein vor dem Kasten auftauchte, doch sein Abschluss brachte am Ende nur die heimischen Vögel in Gefahr. Dennoch reichte es am Ende zum Auswärtssieg, bei dem sogar unser sportlicher Leiter K. Wolf noch ein paar Einsatzminuten sammeln sollte. 

 

Fazit: 

Nach zweifachem Rückstand entführt Wacker erstmals beim ESV Herrengosserstedt drei Punkte. Die Tore zum richtigen Zeitpunkt und vor allem der große Einsatzwille waren die ausschlaggebenden Punkte für diesen Erfolg. Nächste Woche wird eine nicht minder engagierte Leistung nötig sein, wenn man gegen die Reserve des SSC Weißenfels punkten möchte. 

 

Es spielten: 
Schunke - Marggraf, Stuck (12' R. Rosner, 92' K. Wolf), Marschhausen, Zimmermann, Woithe - Beltz, Hoffmann, Khodadadkheyl (63' Elmi), N. Rosner - Lehmkuhl

 

Tore: 

1:0 11' Grottel 

1:1 15' Hoffmann 

2:1 32' Löhnert 

2:2 45' Marschhausen per Foulelfmeter (Hoffmann) 

2:3 49' R. Rosner (Marggraf) 

 

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Kreispokal 2. Runde: VSG Löbitz 0:6 SV Wacker (10.10.20)

Am Ende standesgemäßer Pokalerfolg. 

 

Nachdem der SV Wacker kampflos in die zweite Runde des Kreispokals eingezogen war, ging es nun nach Löbitz. Bis auf Schlussmann Zober und Coach Lorenz spielte hier bislang kein Akteur des SV Wacker. Selbst Oldie Becker wusste hier nicht mit seinen schier unendlichen Ortskenntnissen zu glänzen, sodass sich alle Spieler freuten mal eine neue Ecke des Burgenlandkreises zu entdecken. Die ersten Hindernisse zeigten sich jedoch in der Anfahrt: Coach Lorenz stand mit zwei Spielern und noch viel wichtiger der Trikottasche im Stau, kam aber letztlich doch noch rechtzeitig vor Anpfiff an. 

 

Mit einer sehr offensiven Grundausrichtung ging es dann in die Partie und von Anpfiff weg übernahmen unsere Männer erwartungsgemäß die Spielkontrolle. Das erste Tor schien angesichts zahlreicher Hochkaräter auch nur eine Frage der Zeit, doch die Liste der Gründe, warum ein Tor dann doch NICHT fiel, war lang. Fehlende Genauigkeit, Zielstrebigkeit, eigenes Unvermögen und vor allem zwei Löbitzer (Libero S. Hüttig und Keeper Knabe) sorgten dafür, dass das erste Tor unserer Männer lange auf sich warten lassen sollte. 

Auf der anderen Seite ergaben sich für die Hausherren sogar zwei vielversprechende Chancen, doch zum einen klatschte S. Hüttigs Freistoß nur an den Pfosten und zum anderen scheiterte ein Löbitzer Angreifer kurz vor der Pause am eigenen, fehlenden Zielwasser. So ging es zur Halbzeit tatsächlich torlos in die Kabine. 

 

Nach dem Seitenwechsel wurde der Torbann dann endlich gebrochen, als Becker mit einem Freistoß die Führung besorgte. Hierbei machte Löbitz' Schlussmann erstmals keine so gute Figur, denn das Leder schlug im Tormanneck ein. Wie in der ersten Halbzeit reihte sich Chance um Chance für den SV Wacker aneinander, wobei man den Hausherren anmerkte, dass deren Kraft nun deutlich nachließ. Zunächst traf Geburtstagskind N. Rosner mit einem abgefälschten Schuss zum 2:0, ehe Becker und schließlich Kapitän Marschhausen mit einem schmeichelhalften Foulelfmeter das Ergebnis auf 4 zu 0 hochschraubten. 
Das schönste Tor des Tages war dem eingewechselten Erdonov vorbehalten, der mit einem satten Volleyschuss zum 5:0 traf. Den Schlusspunkt setzte dann M. Wolf, der einen Querpass nur noch über die Linie zu drücken brauchte. Sehenswert war kurz vor dem Abpfiff auch noch ein hart geführter Zweikampf zwischen N. Rosner und der Löbitzer Eckfahne. Unser Youngster zeigte sich etwas genervt von der - aus seiner Sicht - schlechten Positionierung des Gestänge, was ihm am Ende eine gelbe Karte einbrachte. Dieses Duell ging also mit 1:0 an die Eckfahne und Kassenwart Marggraf freute sich über zusätzliche Einnahmen in der Mannschaftskasse. 

 

Fazit: 
Am Ende feierte unsere Erste einen souveränen Pokalerfolg. Allerdings sollten unsere Männer die Verwertung von Torchancen im kommenden Ligaspiel bei Herrengosserstedt wieder deutlich verbessern, wenn man dort erfolgreich sein will. Den Löbitzern danken wir für ein sehr faires Spiel und wünschen viel Erfolg für die weitere Saison! 

 

Es spielten: 

Zober - Stuck, Woithe, Marschhausen - Enigk (Marggraf), M. Wolf, Hoffmann, N. Rosner, H. Elmi (Khodadadkheyl) - R. Rosner (Erdonov), Becker

 

Tore: 

0:1 48' Becker 

0:2 65' N. Rosner 

0:3 70' Becker 

0:4 75' Marschhausen per Foulelfmeter (Erdonov)

0:5 81' Erdonov 

0:6 84' M. Wolf (Khodadadkheyl)

 

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Kreispokal 1. Runde: Kickers Rasberg 0:3 SV Wacker (04.10.20)

Kampflos in die zweite Runde. 

Da die Hausherren das Spiel wegen zu wenig Leuten absagten, zog der SV Wacker "am grünen Tisch" in die nächste Runde ein.


5. Spieltag: SV Wacker 1:0 TSV Leuna (26.09.20)

Umkämpfter Derbysieg im Dauerregen. 

 

Am 5. Spieltag erwartete unsere Erste Mannschaft mit dem TSV Leuna einen der Staffelfavoriten daheim an der Saale. Allerdings waren die Leunaer seit Wackers Aufstieg in die Landesklasse im Jahr 2016 stets Favorit, doch unsere Männer sorgten seither immer wieder für eine Überraschung (4 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen). Die Bilanz ließ sich also sehen und sollte ausgebaut werden! 

 

Von Anpfiff weg überließ Wacker den Gästen weite Teile des Spielfelds und wartete seinerseits auf Kontergelegenheiten. Auf dem nassen Untergrund wurden lang geschlagene Bälle immer wieder gefährlich schnell, doch beide Hintermannschaften stellten sich hierauf gut ein. Die Gäste versuchten vor allem über deren linke Seite mit dem agilen Nkem immer wieder zur Grundlinie durchzubrechen, doch Wackers Hintermannschaft verrichtete hier erfolgreiche Schwerstarbeit. 

Die Leunaer versuchten es daraufhin auch mal aus der Distanz, doch den Abschlüssen fehlte entweder die letzte Präzision oder aber Zober im Wacker-Tor packte sicher zu. Auch einige Eckbälle überstanden unsere Männer unbeschadet, wobei Kapitän Marschhausen einmal bei einem Nachschuss schon größere Schäden an empfindlicher Stelle befürchtete, doch seine schnell eingeleitete Embryonalstellung verhinderte Schlimmeres. 

Auf der anderen Seite verbuchte Schneider mit einem Schuss von der Strafraumgrenze einen vielversprechenden Abschluss, doch sein Versuch war zu ungenau und TSV-Keeper Pfennig wurde nur zum anschließenden Ballholen genötigt. So ging es torlos in die Kabinen. 

 

Auch nach dem Seitenwechsel meinte es der Wettergott gut mit dem SV Wacker und ließ die Schleusen weiter geöffnet. Bei bestem "Wackerwetter" warfen sich unsere Männer in jeden Zweikampf, wobei vor allem Beltz unserem Greenkeeper immer wieder Sorgenfalten bereitete. Mit seinen Grätschen pflügte er jedenfalls ordentlich den Rasen um und gewann dadurch einige wichtige Zweikämpfe. 

Und auch offensiv zeigte sich Wacker Anfang der zweiten Halbzeit recht häufig in der gegnerischen Hälfte! Nachdem Hoffmann im Fünfmeterraum kurz zuvor noch eine Hereingabe von Khodadadkheyl knapp verpasst hatte, versuchte es Letztgenannter nach einem Dribbling über die rechte Seite aus spitzem Winkel einfach mal selbst und überwand erfolgreich Leunas Schlussmann Pfennig - 1:0 (53')!

Die Gäste antworteten nun mit wütenden Angriffen, wobei vor allem der eingewechselte Großer es immer wieder mit Tempodribblings durch die Zentrale probierte, doch hier war spätestens bei Wackers letzter Reihe Schluss.  Bis zum Ende spielte sich Leuna immer wieder ins letzte Drittel, doch DIE Großchance zum Ausgleich bot sich an diesem Tag einfach nicht, weil unsere Männer mit großer Leidenschaft die Führung erfolgreich verteidigen konnten und auch das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten. Dadurch blieb es beim knappen 1:0-Derbysieg und Wacker konnte seine zuletzt positive Bilanz gegen Leuna weiter ausbauen! 

 

Fazit: 
Endlich! Mit viel Einsatzwillen holten unsere Männer den ersten Saisonsieg. Kommenden Sonntag (!) steht die 1. Runde des Kreispokals auf dem Programm. Der Gegner ist kein Unbekannter: auf Kickers Rasberg traf man im Pokal bereits schon einmal (Saison 2017/18; 4:1-Sieg). 

 

Es spielten: 
Zober - Marggraf, Zimmermann, Stuck, Woithe - Marschhausen, Beltz, Khodadadkheyl, Hoffmann (80' Wolf), Mücke (46' N. Rosner) - Schneider (63' Elmi/83' Becker) 

 

Tore: 
1:0 53' Khodadadkheyl (Stuck) 

 

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4. Spieltag: SV Burgwerben 2:2 SV Wacker (19.09.20)

Remis nach zweimaliger Führung. 

 

Nach bis dato zwei Niederlagen und somit null Punkten auf dem Konto stand der SV Wacker beim Auswärtsspiel in Burgwerben schon ein wenig unter Zugzwang. Dementsprechend forderte Coach Lorenz auch ein, dieses Mal von Anfang an hellwach zu agieren. 

 

Diese Worte nahmen sich unsere Männer offenbar auch zu Herzen und gingen in der 4. Minute mit dem ersten Abschluss der Partie in Führung. Stuck eroberte im Mittelfeld stark den Ball und bediente Lehmkuhl, der das Spielgerät von der Strafraumgrenze ins Tor schob. In der Folge drückte der SV W weiter auf das Gaspedal und wollte den zweiten Treffer nachlegen, was jedoch nicht gelang. 

Die Hausherren fanden nach etwa einer Viertelstunde besser in die Partie und sorgten nun ihrerseits für Entlastung. In der 28. Minute kam Burgwerben auch zum Ausgleich. Allerdings hatten unsere Männer hieran einen gehörigen Anteil, denn nach einem Ballverlust nach Einwurf fing man sich einen Konter, den der schnelle Diakité zum 1:1 vollendete (28'). Diese Aktion brachte unsere Erste spürbar aus dem Konzept und ließ die Gastgeber wiederum gefährlich aufkommen. Ein ums andere Mal kamen diese nun vor das Tor von Wasewitz, der jedoch weitere Einschläge verhindern konnte. 

 

In der Pause formierte Coach Lorenz seine Truppe neu und nach dem Seitenwechsel verlagerte der SV Wacker das Spielgeschehen wieder nach vorn. So konnte sich auch Khodadadkheyl wieder mehr in die Offensive einbringen, was ihm in der 63. Minute nach einem energischen Solo einen Elfmeterpfiff einbrachte. Von rechts drang er energisch in den Strafraum ein und wurde anschließend von den Beinen geholt. Kapitän Marschhausen verwandelte den fälligen Strafstoß gewohnt sicher zur erneuten Führung. 

Allerdings konnten unsere Männer das 2:1 nicht lange halten, denn in der 71. Minute glich Burgwerben schon wieder aus. Zunächst klatschte das Leder nach einem wuchtigen Abschluss von Diakité an den Pfosten, doch beim zweiten Ball zeigte sich Pellmann entschlossener als unsere Hintermannschaft und schob den Ball durch die Beine von Wasewitz zum 2:2 ein. Die Schlussviertelstunde fand überwiegend in der Hälfte des SV Wacker statt, wobei Wasewitz nur noch einmal ernsthaft eingreifen musste, sich bei dieser Rettungstat jedoch verletzte und dementsprechend durch Schunke im Kasten ersetzt wurde. 

Viel geschah danach aber nicht mehr, wobei unsere Männer einen vielversprechenden Konter fast schon sträflich schlecht ausspielten. So blieb es beim 2:2-Remis und damit holte der SV Wacker immerhin den ersten Punkt der laufenden Saison. 

 

Fazit: 
Nach einer sehr guten Anfangsphase ließen unsere Männer nach und mussten sich nach dem Ausgleich bei Wasewitz bedanken, dass es mit einem Unentschieden in die Pause ging. In der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichen und so geht der eine Punkte auch durchaus in Ordnung. 

 

Es spielten: 
Wasewitz (77' Schunke) - Marggraf (70' M. Wolf), Stuck, Zimmermann (46' Elmi), Woithe - Marschhausen, Beltz, Hoffmann (79' Becker), Khodadadkheyl, Mücke - Lehmkuhl (60' Schneider)

 

Tore: 
0:1 4' Lehmkuhl (Stuck) 

1:1 28' Diakité 

1:2 63' Marschhausen per Foulelfmeter (Khodadadkheyl) 

2:2 71' Pellmann 

 

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3. Spieltag: SV Wacker 0:1 SV Braunsbedra (12.09.20)

Heimpleite bei engem Schlagabtausch. 

 

Nachdem unsere Erste am vergangenen Wochenende ihr erstes Pflichtspiel in 2020 verloren hatte, war man im Heimspiel gegen Braunsbedra auf Wiedergutmachung aus. Coach Lorenz konnte wieder auf einen vollen Kader zurückgreifen und schwor seine Männer auf ein enges Duell mit den Gästen aus dem Geiseltal ein. Die Partie begann aufgrund von Internetproblemen mit erheblicher Verspätung, da die gesamten Spielformulare händisch ausgefüllt werden mussten. 

 

Den besseren Start erwischten dabei die Gäste, ohne dabei jedoch Schlussmann Wasewitz allzu sehr unter Druck zu setzen, da die Hintermannschaft des SV Wacker schlussendlich doch noch die brenzligen Situationen klären konnte. Besonders Zimmermann präsentierte sich an diesem Tag zweikampfstark und bereinigte einige Situationen.

Nach knapp zwanzig Minuten kam Wacker mit dem ersten vielversprechenden Angriff direkt zur bis dahin besten Chance des Spiels! Lehmkuhl wurde von Elmi bedient, doch zentral vor dem Tor stehend löffelte er das Leder knapp am Kasten vorbei. In der Folge wogte das Spiel hin und her, wobei Braunsbedra vor allem durch den wuseligen Dubelzek immer wieder für offensive Akzente sorgte, doch zur Pause stand auf beiden Seiten die Null. 

Nach dem Seitenwechsel sorgte eben jener Dubelzek dann für das goldene Tor des Tages. Wacker hatte einen Gegenstoß des SV Braunsbedra eigentlich schon geklärt, doch dann setzte sich Woithe auf Wackers linker Abwehrseite auf den Hosenboden und verlor dadurch in einer höchst kritischen Zone das Leder. Die Gäste bedankten sich für das Geschenk und trafen zur Führung. 

In der Folge versuchte Wacker immer wieder durch die gut gestaffelte Defensivreihe des SV B zu kommen, doch im letzten Drittel fehlte es an der letzten Genauigkeit. Auch einige Standardsituationen sowie eine knapp fünfminütige Unterzahl (nach gelbr-roter Karte) wusste Braunsbedra bis zum Schluss zu überstehen, sodass es am Ende in einem Spiel mit wenigen Torchancen beim 0:1 blieb. 

 

Fazit: 

Ein dicker Bock entschied am Ende das Spiel. Somit steht Wacker nach zwei Partien weiter mit leeren Händen da. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Marggraf, Stuck, Zimmermann, Woithe - Stößel (46' N. Rosner), Beltz, Khodadadkheyl, Elmi, Becker (46' Hoffmann) - Lehmkuhl (46' Schneider) 

 

Tore: 

0:1 55' Dubelzek 

 

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2. Spieltag: SV Großgrimma 2:0 SV Wacker (05.09.20)

Erstes Pflichtspiel in 2020 verloren. 

 

Sehr lange hat es gedauert, doch im September war es endlich soweit. Unsere Erste durfte ihr erstes Pflichtspiel im laufenden Jahr bestreiten. Zum Auftakt fehlte Neu-Coach Heiko Lorenz, der jedoch mit unserem sportlichen Leiter Karsten Wolf einen erfahrenen Ersatzmann an die Seitenlinie schicken konnte. 

 

Der Start in die Partie hätte jedoch nicht unglücklicher laufen können, denn bereits in der 6. Minute geriet die Wacker-Elf in Rückstand. Vorausgegangen war ein missglückter Befreiungsschlag im eigenen Sechzehner, sodass der Weg zum Tor für Großgrimma nicht mehr weit war. Ein Querpass genügte und Bondarcev netzte ein. Mit zunehmender Spielzeit fanden unsere Männer defensiv besser ins Spiel, doch auf dem Weg nach vorn blieb vieles Stückwerk. Zu allem Überfluss musste auch noch früh verletzungsbedingt gewechselt werden (17' Becker für Khodadadkheyl).

Die einzigen zarten Annäherungsversuche Richtung gegnerisches Tor zeigten Schneider und Elmi, doch diese waren für Großgrimmas Keeper Meißner keine große Herausforderung. So entwickelte sich eher ein Spiel zwischen den Strafräumen. 

 

Ein solches sollte es auch nach dem Seitenwechsel bleiben. Der erhoffte offensive Schwung auf Seiten des SV Wacker kam leider auch nicht durch die Einwechslungen von R. Rosner und Hoffmann zustande, sodass man einzig durch Standards immer wieder in den Strafraum der Hausherren vordringen konnte. Allerdings zeigte sich Großgrimmas Hintermannschaft recht gefestigt und wusste ihrerseits durch schnelle Konter immer wieder für kleinere Nadelstiche zu sorgen. 

In der 85. Minute sollte ein solcher Gegenstoß dann auch die Entscheidung in diesem Spiel bringen. Den ersten Abschluss von Richter konnte unser Schlussmann Wasewitz noch klären, doch Hussein Abdullah staubte den zweiten Ball ab und traf damit zum 2:0-Endstand. In der Schlussminute wurde zu allem Überfluss auch noch unser Kapitän Marschhausen mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen. Ein gebrauchter Tag für den SV Wacker ... 

 

Fazit:
Die Freude über das erste Pflichtspiel in 2020 schlug ziemlich schnell um in Enttäuschung über den verpatzten Auftakt. Das frühe Gegentor brachte unsere Männer an diesem Tag spürbar aus dem Konzept. Die schöne Nachricht lautet jedoch: dieses Mal muss unsere Elf aller Voraussicht nach nicht wieder neun Monate auf das nächste Pflichtspiel warten und hat so schon bald die Chance es besser zu machen. Kommende Woche steht ein Heimspiel gegen den SV Braunsbedra auf dem Programm. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marggraf, Stößel, Zimmermann, Woithe - Beltz, Marschhausen, Khodadadkheyl (17' Becker), N. Rosner (84' M. Wolf), Elmi (57' Hoffmann) - Schneider (57' R. Rosner) 

 

Tore:

1:0 6' Bondarcev 

2:0 85' Hussein Abdullah 

 

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Saison 2019/20

Aufgrund der Corona Pandemie wurde die Saison 2019/20 abgebrochen. Daher findet ihr hier auch nur die Berichte der tatsächlich ausgetragenen Partien.


12. Spieltag (Nachholspiel): SV Braunsbedra 0:1 SV Wacker (14.12.19)

Mal wieder Spannung bis zum Schluss.  

 

Nachdem das Punktspiel gegen Braunsbedra vor 3 Wochen den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fiel, konnte man das Spiel am vergangenen Wochenende trotz deutlich schlechteren Wetters über die Bühne bringen. Ein vorzeitiges Weihnachtswunder, welches unsere Erste mit einem Sieg schmücken wollte. 

 

Unsere Männer legten wie bereits in den vergangenen drei Spielen einen Top-Start hin. In der 2. Minute wurde einem Treffer von Lehmkuhl wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt, doch nur zwei Zeigerumdrehungen später konnte Wacker dann doch noch jubeln. Jäschke wurde im Strafraum zu Fall gebracht und Schiri Beutel zeigte auf den Punkt. Youngster N. Rosner übernahm die Verantwortung und netzte nach einem geschmeidigen Hüftwackler zur Führung ein (4'). Die Frühoffensive des SV W wurde also wieder einmal belohnt.

Nach dem Führungstor verlagerte sich das Geschehen wieder etwas zwischen die Strafräume und die Hausherren hatten in Person von Jacob die Chance zum Ausgleich, doch Wasewitz hielt seinen Kasten im 1 gegen 1 sauber (27'). Danach zogen unsere Männer die Zügel wieder an und hatten einige vielversprechende Gelegenheiten. Zunächst verpasste Jäschke eine scharfe Hereingabe von Woithe nur um wenige Zentimeter, dann scheiterte N. Rosner mit einem Freistoß an Braunsbedras Keeper Lewinski und schlussendlich klärte ein Spieler der Hausherren einen Jäschke-Abschluss noch vor der Linie. 

 

Nach dem Pausentee setzte Hoffmann dem Chancenwucher unserer Männer noch die Krone auf. Nach Querpass von N. Rosner musste Hoffmann eigentlich nur noch in das verwaiste Tor einschieben - naja, eigentlich. Bei der Firmenweihnachtsfeier einen Tag zuvor hatte er mit Hinblick auf das Spiel noch jegliches Zielwasser dankend abgelehnt. 

So blieb die Partie unnötigerweise spannend und Braunsbedra drückte insbesondere in der Schlussviertelstunde auf das Gaspedal. Dass Wacker hier aber nicht den Ausgleich schlucken musste, war neben dem gut aufgelegten Wasewitz auch den Hausherren zu verdanken, die bei ihren wenigen Abschlüssen die nötige Präzision vermissen ließen. Dadurch blieb es beim knappsten aller Ergebnisse und Wacker entführte alle drei Punkte aus dem Geiseltal. 

 

Fazit:

Mit 25 Punkten stehen die Dötschel-Männer zur Winterpause auf dem 4. Platz. Wer hätte das vor der Saison gedacht?! 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Stößel, Zimmermann, Marggraf, Stuck - Hoffmann, Beltz, N. Rosner (81' Becker), Jäschke (90' Erdonov), Woithe - Lehmkuhl (65' Baldé)

 

Tor: 
4' 0:1 N. Rosner per Foulelfmeter (Jäschke)

 

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14. Spieltag: SV Wacker 2:0 SSC Weißenfels II (07.12.19)

Wacker beweist im letzten Heimspiel des Jahres ein gutes Näschen.

 

Eine solide Halbserie unserer Ersten Mannschaft neigt sich dem Ende entgegen. Nach der Seuchensaison 2018/19 startete das Dötschel-Team wesentlich besser in die aktuelle Spielzeit und steht im dicht gedrängten Mittelfeld der Landesklasse 7. Gegen den SSC Weißenfels II wollte man einen weiteren Sieg nachlegen, um beruhigt die Winterpause ansteuern zu können.

 

Die Partie begann auch direkt ideal für den SV Wacker. Nach einer schönen Seitenverlagerung von Marggraf nahm Woithe Tempo auf, zog ungewohnt zielstrebig in den Sechzehner und traf mit links ins kurze Eck (3‘). Beim folgenden Torjubel merkte man den Ballast, der von unserem Flügelflitzer abfiel. Aus Gründen des Jugenschutzes verzichten wir auf eine Wiederholung diverser Worte. ;-)

Unsere Männer blieben auch in der Folge weiter am Drücker und drängten die junge Weißenfelser Truppe in die eigene Hälfte zurück. In der 15. Minute jubelte dann Stößel über seinen 3. Saisontreffer. Infolge eines Eckballs bekam er flippermäßig den Ball vor die Nase, von der aus das Leder über die Linie kullerte – 2:0 (15‘).  

Danach wurde die Partie etwas ausgeglichener, doch die besseren Chancen hatte Wacker auf seiner Seite. So scheiterte Jäschke am Querbalken, N. Rosner mit einem Distanzschuss am guten SSC-Keeper Grün und der eingewechselte Baldé scheiterte an einem Abwehrspieler, der das Leder noch von der Linie kratzte. Auf der anderen Seite musste Schunke bis zum Pausenpfiff von Schiri Iser nur zwei Mal ernsthaft eingreifen und tat dies auch mit Erfolg.  

 

Nach dem Seitenwechsel hatten die Verantwortlichen des SV Wacker dann ein Déja-vù. Marggraf und Beltz stießen bei einem Eckball mit den Köpfen zusammen und schalteten sich so kurzzeitig gegenseitig aus. Eine ähnliche Szene erlebte man ja letzte Saison in Laucha, nur mit den Protagonisten Woithe und Stuck. Während Beltz mit Kopfschmerzen davon kam, zog sich Kapitän Marggraf einen Cut an der Nase zu und musste vom Feld.

Erwähnenswert ist allerdings auch die Szene kurz vor dem Zusammenprall unserer beiden „Kampfschweine“. Wacker-Keeper Schunke wendete sich aufgrund der tiefstehenden Sonne mit den Worten „Boah, ich seh‘ nix!“ vom Spielgeschehen ab, obwohl das Leder direkt auf sein Tor geköpft wurde. Der sichtlich irritierte N. Rosner klärte das Leder allerdings noch auf der Linie. Amateurfußball wie er im Buche steht.

In der Folge stand Wacker etwas defensiver und wollte per Konter das entscheidende 3:0 nachlegen, während sich die Gäste um den Anschlusstreffer bemühten. Beiden sollte jedoch kein Treffer mehr gelingen, was in einer Szene vor allem an Schunke lag, der einen Abschluss aus 8 Metern mit den Fingerspitzen noch an den Pfosten lenkte und damit die Null festhielt. So blieb es beim verdienten 2:0-Heimsieg unserer Männer.

 

Fazit:
Mit 22 Punkten aus 13 Spielen steht Wacker aktuell auf dem 5. Tabellenplatz. Vor der Saison hätten das viele wohl nicht gedacht, doch unsere Männer zeigen nach einem „Sabbatjahr“ wieder die gewohnte Leidenschaft auf dem Feld, was zurecht mit Punkten belohnt wird.

 

Es spielten:
Schunke – Stößel, Zimmermann, Stuck, Marggraf (53‘ Becker) – Beltz, Hoffmann, N. Rosner (81‘ Marschhausen), Woithe, Jäschke – Lehmkuhl (30‘ Baldé)

 

Tore:

1:0 3‘ Woithe (Marggraf)
2:0 15‘ Stößel

 

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13. Spieltag: SV Wacker 2:1 Eintracht Gröbers (30.11.19)

Sieg trotz Chancenwucher. 

 

Zum vorletzten Heimspiel des Jahres begrüßten unsere Männer Eintracht Gröbers an der Saale. Die Gäste waren bis dato noch sieglos und dürften froh sein, wenn deren "Seuchenhinrunde" bald vorbei ist. Coach Dötschel stellte seine Mannen auf eine gewohnt zweikampfintensive Begegnung mit Gröbers ein. 

 

Unsere Männer kamen gut in die Partie und gingen auch früh in Führung. Ein Eckball von N. Rosner landete bei Hoffmann, der das Leder zum 1:0 ins Netz beförderte (6'). In der Folge erspielten sich unsere Männer noch ein paar Halbchancen, doch irgendwie schien man doch nachzulassen. So gewährte man Gröbers unnötigerweise Freiräume, sodass sich unsere Gäste zunehmend in die Partie reinarbeiteten. In der 19. Minute belohnte sich die Eintracht dann auch noch mit dem Ausgleich. Kuhbach drückte das Leder nach einem Fehler von Wackers Schlussmann Wasewitz, dem eine Hereingabe von außen wieder aus den Fingern flutschte, über die Linie (19'). 

Fortan entwickelte sich ein Duell, in dem beide Teams durch ungenaue Abspiele bestachen. Bei unserer Elf wurde man jedoch das Gefühl nicht los, dass da deutlich mehr spielerische Qualität drin war, die man aber - warum auch immer - nicht auf's Feld brachte. So ging es mit einem 1 zu 1 in die Kabine. 

 

Nach der Pause zeigten unsere Männer dann ein ganz anderes Gesicht. Mit viel Zug nach vorn und auch der nötigen Zielstrebigkeit erarbeitete sich Wacker nun Chance um Chance, doch deren Verwertung ließ die Verantwortlichen an der Seitenlinie von Minute zu Minute mehr ergrauen. Aluminium, ein starker Torhüter, eigenes Unvermögen - von allem war etwas dabei. 

So musste sich in der 70. Minute der eigentlich angeschlagene Marschhausen dann doch bereit machen. Sichtlich angefressen tauschte unser "Fußballgott" warme Winterjacke  gegen Trikot und betrat dann das Feld, um nur wenige Augenblicke später mit seiner ersten Aktion das 2 zu 1 markieren. Und das war ein herrliches Ding!!! Nach einer Kopfballverlängerung von Jäschke (dem die Erwähnung im Spielbericht ein großes Bedürfnis war) pflückte Marschhausen das Leder mit der Brust runter und beförderte das Spielgerät mit einem Drehschuss genau in den Winkel. 

Danach vergeigten unsere Männer wieder zahlreiche Chancen und hielten so das Spiel unnötig spannend. Kurz vor Schluss hätte sich Marschhausen fast seinen grandiosen Treffer zunichte gemacht, als er Gröbers mit einem Rückpass der Kategorie "Alarmstufe Rot" zum Ausgleich einlud, doch die Gäste verweigerten das vorweihnachtliche Geschenk. So blieb es beim verdienten Heimsieg. 

 

Fazit: 

Verdient gewonnen, aber die Chancenverwertung ... ohje. Bitte macht es nicht immer so spannend, Männer! 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Henke, Hellwig (46' Stößel), Marggraf, Stuck - Beltz, Hoffmann, N. Rosner (70' Marschhausen), Becker (54' Lehmkuhl), Jäschke - Woithe 

 

Tore: 

1:0 6' Hoffmann (N. Rosner) 

1:1 19' Kuhbach

2:1 71' Marschhausen (Jäschke) 

 

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11. Spieltag: SV Wacker 3:2 FC RSK Freyburg (09.11.19)

Umkämpftes Spiel für sich entschieden. 

 

Nachdem unsere Zweite Mannschaft zuvor gegen die Reserve des FC RSK Freyburg die drei Punkte daheim behalten konnte, wollte die Dötschel-Elf den zweiten Heimsieg des Wochenendes nachlegen. Der Rasen hatte aufgrund des vorherigen Matches bereits ordentlich gelitten. 

 

Unsere Elf erwischte jedoch unter Mithilfe des Rasens einen echten Traumstart. Bei einem Seitenwechsel von N. Rosner rutschte Freyburgs Linksverteidiger weg und so hatte Oldie Becker viel Platz, pflückte das Leder runter und versenkte dieses traumhaft im langen Eck - 1:0 (5'). Knapp zehn Minuten später kamen unsere Gäste jedoch zum Ausgleich. Nach einer Freistoßflanke schraubte sich Schirner in die Luft und köpfte zum Ausgleich gegen den chancenlosen Wasewitz ein. 

Danach wogte das Spiel hin und her, beide Teams schenkten sich vor allem im Mittelfeld nichts. In der 34. Spielminute sollte dann ein Standard wieder für ein Tor sorgen. Dabei waren es erneut die Jahnstädter, die Nutznießer eines ruhenden Balles wurden. Schirner stand dabei erneut goldrichtig und sorgte so für die Freyburger Halbzeitführung. 

 

Den zweiten Durchgang gingen unsere Männer mit offenem Visier an und so entwickelte sich eine Partie, die kaum Luft zum Durchatmen gab. Die Atemwege frei hatte aber ganz offenbar unser Mittelfeldmotor Marschhausen, der mit einem klasse Freistoßtor zunächst ausglich (65') und elf Minuten später sogar die Partie komplett drehte. Beltz, sonst eher für die "Drecksarbeit" im Mittelfeld zuständig, setzte Marschhausen super in Szene und dieser traf halbrechts im Strafraum stehend zum 3:2. 

Die Schlussphase wurde dann leider unnötig hitzig. Zunächst holte sich RSK-Kapitän Weise die Ampelkarte ab und wenig später wurde Schirner mit glatt Rot des Feldes verwiesen. Dennoch kam Freyburg kurz vor Schluss noch einmal vor das Tor von Wasewitz, doch mit vereinten Kräften konnte die Szene bereinigt werden und so blieben auch diese drei Punkte in Wengelsdorf. 

Fazit: 

Unsere Männer belohnten sich absolut verdient für die geschlossene Mannschaftsleistung. Jetzt können sie eine Woche durchatmen, bevor es dann nach Braunsbedra geht.

 

Es spielten: 

Wasewitz - Stuck, Hellwig (61' Erdonov), Zimmermann, Woithe - Beltz, Marschhausen, Becker, N. Rosner (90' Schunke), Jentsch - R. Rosner 

 

Tore:
1:0 5' Becker 

1:1 16' Schirner 

1:2 34' Schirner

2:2 65' Marschhausen 

3:2 76' Marschhausen (Beltz) 

 

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10. Spieltag: VfB Nessa 3:0 SV Wacker (02.11.19)

Frühzeitig selbst auf die Verliererstraße gebracht. 

Am zehnten Spieltag ging es für den SV Wacker nach Nessa. Der Aufsteiger spielt direkt eine gute Rolle in der Landesklasse, wozu bisher auch die zahlreichen Verstärkungen in der Sommerpause beigetragen haben. Dementsprechend wussten unsere Männer, dass ihnen hier keine leichte Aufgabe gestellt wurde. 

 

Die Partie begann wie erwartet mit Ballbesitzvorteilen für die Gastgeber, die jedoch zunächst nur nach Standards gefährlich wurden. In Folge eines Eckballs konnte Becker dabei einen Kopfball noch von der Linie kratzen, aber wenig später lag der Ball nach einem weiteren Eckstoß dann doch im Wackertor. Freudenberg stocherte den Ball über die Linie (12'). 

Danach mussten sich unsere Männer erst einmal ordentlich schütteln und Nessa drängte unser Team in die eigene Hälfte zurück. Nach knapp einer halben Stunde kam es dann zur entscheidenden Szene der Partie. Henke leistete sich als letzter Mann einen Blackout und verlor das Leder unnötig an seinen Gegenspieler, riss diesen danach um und kassierte folgerichtig die Rote Karte für seine Notbremse. Zu allem Überfluss nutzte Proschwitz den folgenden Freistoß auch noch zum 2 zu 0 (28'). 

 

Zur Pause stellte Coach Dötschel seine Mannen auf eine schwere zweite Halbzeit ein. Unsere Elf schlug sich jedoch den Umständen entsprechend  gut und ließ nur weitestgehend harmlose Abschlüsse in Richtung Wasewitz zu. Einmal jedoch musste Wackers Schlussmann dann doch noch einmal hinter sich greifen. Zeschmar markierte den 3:0-Endstand (68'). 

Fazit: 
Schade, mit dem Platzverweis und dem direkt folgenden 2 zu 0 war die Partie früh entschieden. Jetzt muss sich unser Team schütteln und versuchen gegen die erstarkten Freyburger den Negativtrend der letzten Wochen zu stoppen. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Henke, Stößel, Stuck, Marggraf - Beltz, Zimmermann, Hoffmann, Woithe (77' Kholikov), Becker (58' N. Rosner) - R. Rosner (77' Erdonov)

 

Tore: 

1:0 12' Freudenberg 
2:0 28' Proschwitz 

3:0 68' Zeschmar  

 

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9. Spieltag: SV Wacker 0:1 SG Spergau (27.10.19)

Unnötige Derbypleite. 

 

Am gestrigen Sonntag begrüßten unsere Männer die SG Spergau zum Derby daheim an der Saale. Auf rutschigem Geläuf war allen Beteiligten klar, dass dies wohl eine umkämpfte Partie werden wird. So sollte es auch kommen - viel fußballerische Klasse wurden den Zaungästen tatsächlich nicht geboten. 

 

Die Partie begann mit Vorteilen für die Gäste, welche einfach besser ins Spiel fanden. Wackers Keeper Schunke, der dieses Mal das Gehäuse hütete, musste jedoch noch nicht entscheidend eingreifen. In der 14. Minute allerdings musste er das Leder aus seinem Netz holen, als sich unsere Männer bei einem Freistoß nicht wirklich wach zeigten und Schlorf sich für seine Freiheiten im Strafraum mit dem 0:1 aus Wacker-Sicht bedankte. 

Danach zeigten sich nun auch unsere Männer in der Offensive, doch es blieb vieles Stückwerk. Die wenigen Abschlüsse waren jedoch vielversprechend: N. Rosner probierte es per Freistoß, den SG-Keeper Kieslich eher unkonventionell mit dem Fuß abwehrte. Zudem wurde ein Woithe-Schuss von der Strafraumkante gerade noch entscheidend abgefälscht und ein weiteres Mal bewahrte der Pfosten die Spergauer vor dem Ausgleich. Auf der gegenüberliegenden Seite strahlte Schlorf immer wieder Gefahr aus, hatte mit Henke jedoch einen aufmerksamen Bewacher. 

 

Nach dem Seitenwechsel war der SV Wacker weiter am Drücker. R. Rosner hatte dann DIE Gelegenheit auf den Ausgleich, als er nach einem Eckball völlig frei zum Kopfball kam - doch leider drüber. Kurz darauf hatten unsere Männer Glück, dass ein Foul von Schunke außerhalb des Sechzehners nur mit einer gelben Karte geahndet wurde. 

Danach bot sich noch einmal Woithe die Chance auf den Ausgleich, doch sein überhasteter Lupfer war sichere Beute für Kieslich. In der 67. Minute gab es dann eine Lektion in Sachen Regelkunde. Infolge eines Eckballs kam Schlorf zum Kopfball und das Spielgerät befand sich bereits auf dem besten Weg Richtung Tor, doch Immig wollte auf Nummer sicher gehen und köpfte zum vermeintlichen 2:0 für Spergau ein. Schiri Theumer hatte nicht gesehen, dass Immig den Ball noch berührte und entschied nach Rücksprache mit seinem Assistenten auf Abseits, da Immig nur noch einen Abwehrspieler vor sich hatte, Schunke dabei aber vor Immig stand. 

Letztlich blieb es beim 0:1, da Schlorf mit einem Versuch aus 30 Metern nur den Querbalken traf und Wackers erfolglose Schlussoffensive nur noch einen nennenswerten Abschluss durch Marschhausen hervorbrachte, der jedoch entschärft wurde. 

 

Fazit: 

Wacker zeigte sich im ersten Durchgang einmal nicht wach und kassierte prompt den Gegentreffer. Vorne fehlte das nötige Glück und zu oft traf man im letzten Drittel die falsche Entscheidung. So steht am Ende eine vermeidbare Derbypleite zu Buche. 

 

Es spielten: 

Schunke - Stuck, Henke, Marggraf, Woithe - Hoffmann, Beltz, Marschhausen, Becker (Zimmermann), N. Rosner - R. Rosner (Jentsch) 


8. Spieltag: 1. FC Merseburg II 3:1 SV Wacker (19.10.19)

Niederlage beim Tabellenführer.

 

Nach dem blamablen Pokalaus in Bad Kösen ging es für den SV Wacker in der Liga weiter. Mit dem bis dato ungeschlagenen Tabellenführer 1. FC Merseburg II wartete eine absolute Herkulesaufgabe auf unser Team. 

 

Die Partie ging unsere Elf recht defensiv an. Dennoch fanden die Hausherren früh eine Lücke in Wackers Abwehrbollwerk und Knerler traf zum 1:0 (10'). Mit dem zweiten Treffer des Tages stellte Kothe in der 23. Minute früh die Weichen auf einen Merseburger Heimsieg, doch unsere Männer gaben sich nicht so einfach auf. Vor der Pause bot sich Marschhausen die große Chance auf den Anschlusstreffer, als ein Freistoß von Becker über die Zwischenstation Marggraf bei ihm landete. Kurz vor der Torlinie traf unser Kapitän den Ball aber nur unsauber und so landete das Leder in den Armen von Keeper Baumann. 

 

In der zweiten Halbzeit bot sich das gleiche Bild. Die Gastgeber zeigten sich spielbestimmend und hatten auch ihre Chancen, doch Wasewitz hielt Wacker weiter im Spiel. So kam Wacker nach Marschhausens Anschlusstreffer (63') auch auf, doch Kuske ließ die Hausherren wenig später wieder entspannter dreinblicken (72'). So überstand Merseburg auch die Schlussphase in Unterzahl (gelb-rote Karte in der 80. Minute) schadlos und holte damit die drei Punkte.  

 

Fazit: 
Die Hausherren holten einen verdienten Heimsieg. Dennoch machten unsere Männer dem Vereinsnamen alle Ehre und hielten sich wacker. Mit etwas mehr (Abschluss-)Glück wäre es vielleicht auch noch etwas spannender geworden. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marschhausen, Zimmermann, Hellwig, Stuck, Marggraf - Beltz, N. Rosner, Becker (60' Mücke), Jäschke - R. Rosner 

 

Tore: 

1:0 10' Knerler

2:0 23' Kothe 

2:1 63' Marschhausen 

3:1 72' Kuske 

 

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Achtenfinale Kreispokal: Bad Kösen 5:1 SV Wacker (12.10.19)

Blamabel ausgeschieden.

 

Im Achtelfinale des Burgenlandpokals musste der SV Wacker nach Bad Kösen. Der langjährige Kreisoberligist-Kontrahent war zuletzt in der Liga richtig gut drauf und umso geschärfter hätten die Sinne bei unserem Team sein müssen. Hätten. Zumal mit Baldé (weiter verletzt), Hoffmann und Jäschke wichtige Offensivkräfte fehlten, doch das nur am Rande. 

 

Von Beginn an hatte man das Gefühl, dass die Hausherren das Spiel mehr gewinnen wollten. Wir sprechen hier also vom Willen - etwas, das zu den absoluten Basics gehört und unser Team an diesem Tag leider ziemlich vermissen ließ. Zweifelsohne - das 1 zu 0 durch Eschrich war richtig stark gemacht. Aus ganz spitzem Winkel beförderte er eine zuvor von Stößel unglücklich verlängerte Hereingabe per Lupfer ins Tor. Danach war jedoch kaum ein Aufbäumen unserer Mannen erkennbar. Einzig Kapitän Marschhausen versprühte mit einem Lattenknaller etwas Torgefahr. 

Sinnbildlich, dass gefühlt der größte Einsatz in einer Rudelbildung infolge eines Foulspiels kurz vor der Pause gezeigt wurde. Zu diesem Zeitpunkt lag Wacker bereits 2 zu 0 zurück. Schlegel hatte für Bad Kösen den absolut verdienten Spielstand hergestellt. 

 

Nach dem Seitenwechsel wurde es nicht besser. Zunächst klärte Stößel noch auf der Linie und verhinderte damit ein Eigentor von Stuck. Wenig später klingelte es dann aber doch im Tor. Schlegel traf zum 3 zu 0. Um der Enttäuschung nicht weiter Ausdruck zu verleihen, kommen wir an dieser Stelle direkt zum Ende: nach zwei weiteren Gegentoren markierte Marschhausen per Freistoß den "Ehrentreffer" zum 1:5. 

 

Fazit: 
Ein komplett gebrauchter Tag nahm früh seinen Lauf. Bleibt zu hoffen, dass alle Beteiligten ihre Lehren aus diesem Spiel ziehen. 

 

Es spielten: 
Wasewitz (Jentsch) - Stuck, Stößel (Zimmermann), Marggraf, Woithe - Marschhausen, Beltz, N. Rosner, Hellwig, Mücke (Becker) - R. Rosner 

 

Tore: 
1:0 9' Eschrich 

2:0 32' Schlegel
3:0 48' Eschrich 

4:0 59' Eschrich

5:0 70' Gerber 

5:1 84' Marschhausen

 

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7. Spieltag: SV Wacker 3:1 SV Großgrimma (05.10.19)

Nach schwieriger Anfangsphase  verdienten Heimsieg eingefahren. 

 

Nach dem Willenssieg eine Woche zuvor in Leuna erwartete unser Team mit dem SV Großgrimma gleich das nächste Topteam. Im Vergleich zur Vorwoche musste Coach Dötschel auf zwei Positionen umstellen. Für Marschhausen (gesperrt) und Stuck (Urlaub) rückten Stößel und Beltz in die Startelf. 

 

Unser Team hatte zu Beginn große Probleme ins Spiel zu finden und Großgrimma sorgte mit Abschlüssen aus der zweiten Reihee für Gefahr. Ein wuchtiger Abschluss von Kups rauschte dabei nur knapp am Tor vorbei. Immer wieder suchte Großgrimma zudem mit Zech ihren schnellsten Mann, doch je länger das Spiel lief, desto öfter fand dieser in unseren Rechtsverteidiger Marggraf seinen Endgegner. 

Nach der schwierigen Anfangsviertelstunde verlagerte sich die Partie zunehmend zwischen die Strafräume. Es dauerte bis zu 34. Minute, ehe Wacker eine klare Torchance für sich verbuchen konnte, doch mit dieser ging man direkt in Führung. Ein Eckball von N. Rosner fand den komplett allein gelassenen Stößel, der wuchtig zur Führung einköpfte. Das 1 zu 0 hatte bis zum Pausenpfiff weiter Bestand. 

 

Nach dem Seitenwechsel drückte unsere Elf ordentlich auf das Gaspedal. Dieses Mal war es also unsere Männer, die besser ins Spiel fanden. Zunächst setzte Woithe mit einem gut getimten Freistoß Sturmtank R. Rosner in Szene, doch dieser setzte das Leder frei vor SV G-Keeper Meißner über den Kasten. Wenig später machte er es dann besser und traf zum 2 zu 0 (50'). Halblinks im Strafraum stehend kam er an den Ball und überraschte mit einem Schuss auf das kurze Eck wahrscheinlich auch sich selbst, denn mit dem Querpass zum blank stehenden Becker hatte so ziemlich jeder gerechnet.  

In der Folge spielte Wacker weiter mutig nach vorn und hatte unter anderem in Person von Hoffmann die Chance zur Entscheidung, doch sein Abschluss aus wenigen Metern klatschte nur an die Unterkante der Latte. So blieb Großgrimma im Spiel und verkürzte in der 81. Minute tatsächlich auf 1 zu 2. Nun war ordentlich Alarm im Spiel und unsere Gäste witterten ihre Chance. 

Unser Youngster N. Rosner hatte jedoch offenbar überhaupt keine Luste auf eine Großgrimmaparty in Wengelsdorf und ließ nur vier Minuten später mit einem Sahnetor alle Träume des SV G im Nu zerplatzen. Wacker fuhr einen Konter und knapp hinter der Mittellinie entschied sich N. Rosner das Leder direkt über den weit vor seinem Tor postierten Keeper Meißner zu chippen. Mit diesem Treffer aus dem obersten Feinschmeckerregal war der Ofen bei Großgrimma aus und die drei Punkte blieben in Wengelsdorf. 

 

Fazit: 
Mit einer Energieleistung überraschte Wacker wieder ein Spitzenteam. Nächste Woche wird in Bad Kösen eine ähnliche Leistung notwendig sein, um im Kreispokal überwintern zu können. Bad Kösen holte sich am Sonntag mit einem 5:0-Heimsieg gegen Großgrimma II jedenfalls eine ordentliche Portion Selbstvertrauen. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Stößel, Zimmermann, Marggraf, Woithe - Beltz, Hoffmann, Becker (75' Kautz), Jäschke, N. Rosner (89' Wolf) - R. Rosner (87' Hellwig) 

 

Tore: 

1:0 34' Stößel (N. Rosner) 

2:0 50' R. Rosner 

2:1 81' Boronczyk 
3:1 85' N. Rosner  

 

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6. Spieltag: TSV Leuna 2:3 SV Wacker (28.09.19)

Wacker ärgert Leuna mit Derbysieg erneut. 

 

Nach der herben 0:4-Pleite des SV Wacker eine Woche zuvor in Zeitz waren alle Beteiligten gespannt, ob unsere Männer das Spiel erfolgreich abhaken konnten. Ein frischer Kopf war eminent wichtig, um beim TSV Leuna bestehen zu können. In der vergangenen Saison stellte man dem TSV bei deren Aufstiegskampf mit einem torlosen Remis erfolgreich ein Bein. Demzufolge hatten sich die Hausherren sicherlich viel vorgenommen. 

 

Von Beginn an waren unsere Männer auf defensive Kompaktheit fokussiert und Leuna übernahm die Spielkontrolle. Das erste Tor erzielte jedoch der SV Wacker. Erstmals zeigte man sich vor dem gegnerischen Strafraum. R. Rosner zog von der Strafraumgrenze ab und das Leder trudelte millimetergenau vom linken Innenpfosten ins Tor (5'). 

Der Gastgeber antwortete nun mit wütenden Angriffen. Die Abschlüsse der TSV-Angreifer waren jedoch entweder zu ungenau oder aber der an diesem Tag bärenstarke Wasewitz im Wacker-Tor packte stets sicher zu. Dennoch kam Leuna in der 24. Minute zum nicht unverdienten Ausgleich. Dabei schnürte Woithe ein viel zu zeitiges Weihnachtsgeschenk, als er den Ball an der Eckfahne im Spiel halten wollte, sich dabei aber auf den Hosenboden setzte. Die folgende Hereingabe von Degner wehrte Wasewitz nach vorn ab, wo jedoch Mandache goldrichtig stand - 1:1. 

Unsere Männer waren nun stark unter Druck und konnten nur selten für Entlastung sorgen. In der 36. Minute aber nahm R. Rosner ein Geschenk seines Gegenspielers Nkem dankend an, als er mit dem Rücken zum Tor am Knöchel getroffen wurde und so einen Elfmeter herausholte. Unser Kapitän R. Marschhausen verwandelte diesen souverän zur erneuten Führung. Damit war die ereignisreiche erste Halbzeit jedoch immer noch nicht rum. In der Nachspielzeit gab es nämlich noch einen schmeichelhaften Strafstoß für die Hausherren, den Haufe zum 2:2 verwandelte. 

 

In der Pause ermutigte Coach Dötschel seine Elf weiter fleißig Kilometergeld zu sammeln und so den TSV zu nerven. Allerdings wurde die Aufgabe nach nur knapp zehn gespielten Minuten ungleich schwerer, als R. Marschhausen eine Alles-oder-Nichts-Grätsche auspackte und so gerade noch den Abschluss eines TSV-Angreifers abblocken konnte. Schiri König erkannte hier jedoch ein Foul und verwies unseren Kapitän mit der Ampelkarte des Feldes - eine ganz knifflige Szene. Haufe legte sich nun den Ball auf den Elfmeterpunkt und hatte die erstmalige Führung für die Hausherren auf dem Fuß. Dieses Mal jedoch konnte er das Leder nicht im Tor unterbringen, denn Wasewitz kratzte das Leder mit den Fingerspitzen aus der Ecke. 

Die restlichen knapp 30 Minuten verbarrikadierten sich unsere Männer nun rund um den eigenen Sechzehner. Dass man am Ende dem Dauerdruck stand halten konnte, war neben der hervorragenden Moral aller Spieler vor allem dem überragenden Wasewitz zu verdanken. Sein Privatduell mit Haufe fand in der 80. Minute seinen Höhepunkt, als er bei einem Abschluss vom Fünfmetereck gerade noch den Arm hochriss und so das Leder zusammen mit dem Aluminium klären konnte. 

Die Schlusspointe dieses Spiels war schließlich unseren Männern vorbehalten (89'). Nach einem Einwurf drang Jäschke über die rechte Seite in den Strafraum ein und probierte es trotz spitzem Winkel einfach mal mit einem Abschluss auf's kurze Eck. Unter Mithilfe des TSV-Keepers Pfennig schlug das Spielgerät tatsächlich ein und die dritte Führung der Partie konnten unsere Männer am Ende über die Zeit retten. 

 

Fazit: 
Wacker hatte das Spielglück an diesem Tag auf seiner Seite. Mit großer Moral entführte die Dötschel-Elf alle drei Punkte aus Leuna. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - R. Marschhausen, Stuck, Zimmermann, Marggraf, Woithe - Hoffmann, N. Rosner, Becker (71' Mücke), Jäschke - R. Rosner (90' Schunke) 

 

Tore: 

0:1 5' R. Rosner (Marggraf)

1:1 24' Mandache

1:2 36' R. Marschhausen per Foulelfmeter (R. Rosner)

2:2 45' Haufe per Foulelfmeter 

2:3 89' Jäschke 

 

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5. Spieltag: 1. FC Zeitz 4:0 SV Wacker (21.09.19)

Nichts zu holen in Zeitz. 

 

Nachdem die vergangene Woche eher trist und kalt daher kam, zeigte sich das vergangene Wochenende wieder von seiner besseren Seite. Bei spät sommerlichen Temperaturen und bestens präparierten Rasen im neuen Stadion des 1. FC Zeitz ging es pünktlich um 15 Uhr los. 

 

Unsere Team stand von Beginn an kompakt und überließ den Hausherren zunächst das Spielgerät. Die Zeitzer verstanden es das Spiel immer wieder zu verlagern und dann über die Außen schnell die Hereingaben in die Box zu suchen, sodass Wackers Hintermannschaft stets hellwach sein musste. Erste ehe harmlose Abschlüsse auf das Tor von Wasewitz waren die Folge. 

Auf der anderen Seite näherte sich Hoffmann mit einem Versuch von der Strafraumkante das erste Mal dem Tor der Gastgeber an, doch sein Abschluss strich links am Kasten vorbei. Die bis dato beste Gelegenheit des Spiels bot sich dem SV Wacker dann nach knapp 30 Minuten. Eine Hereingabe konnte vom Zeitzer Keeper Freyer nicht richtig geklärt werden. Hoffmann verzog seinen Abschluss zwar völlig doch Becker stand im Strafraum goldrichtig und hätte das Leder annehmen und dann im Tor unterbringen können, doch er entschied sich für den direkten Abschluss. Dieser missriet leider völlig. 

Kurz vor der Pause wurde Wacker dann eiskalt erwischt. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte ging es schnell. Grünbeyer wurde mit einem langen Ball geschickt und versenkte diesen dann aus knapp zwanzig Metern über Wasewitz hinweg ins Tor. Kurz darauf hatte Wacker dann noch Glück, dass man im Strafraumgewühl immer noch ein Bein dazwischen bekam und so "nur" mit dem 0:1-Rückstand in die Pause ging. 

 

Aus dieser kam Wacker zunächst mit Schwung und näherte sich zumindest dem Zeitz-Tor an. Das Aufbegehren wurde jedoch jäh gestoppt, als Beltz für sein zweites Foul gelb-rot sah (57'). Zehn Minuten später fiel dann die Entscheidung. Säuberlich wurde im Strafraum von Wasewitz am Fuß getroffen, lief jedoch noch zwei Schritte weiter bis er dann zu Boden sank. Schiri Pulst gab den Strafstoß dennoch und Haschke verwandelte diesen souverän (68'). 
In der Folge hatte Zeitz zahlreiche Möglichkeiten und Wacker konnte sich bei Schlussmann Wasewitz bedanken, dass es am Ende "nur" 0:4 hieß. Grünbeyer (72') und erneut Haschke (81') trafen für den 1. FC. 

 

Fazit: 
Wacker fand an diesem Tag nur wenig Lösungen. Das Spiel sollten unsere Männer schnell abschütteln, denn auch die nächste Aufgabe wird nicht einfach - es steht das Auswärtsspiel beim TSV Leuna an. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Stuck, Stößel, Marggraf, Woithe - Beltz, R. Marschhausen, Hoffmann, N. Rosner (46' Jentsch), Becker (46' Hellwig) - R. Rosner 

 

Tore: 
1:0 38' Grünbeyer 

2:0 68' Haschke per Foulelfmeter 

3:0 72' Grünbeyer 

4:0 81' Haschke 


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4. Spieltag: SV Wacker 4:0 SV Burgwerben (14.09.19)

Das erste Mal zu Null. 

 

Am 4. Spieltag begrüßten unsere Männer den SV Burgwerben daheim an der Saale. Die Gäste waren ebenfalls mit vier Punkten aus den ersten drei Ligaspielen gestartet und so wurde auch eine Partie auf Augenhöhe erwartet. 

 

Die Partie begann nach Maß für den SV Wacker. Bei einem tückischen hohen Ball spekulierte Woithe darauf, dass Burgwerbens Schlussmann von Nessen den mit viel Drall daher kommenden Ball falsch einschätzte und bewies damit den richtigen Riecher. Das Leder flog über den SV B-Keeper und Woithe schob mit links zur Führung ein. Allerdings prallte er zuvor schmerzhaft mit von Nessen zusammen und musste sich somit die restliche Partie mit einem Pferdekuss im Oberschenkel durchbeißen. 

Die Führung tat unseren Männern natürlich gut, die das Leder fortan geduldig durch die eigenen Reihen laufen ließen und auf die sich bietenden Lücken in der Burgwerbener Hintermannschaft warteten. So ergaben sich auch Einschusschancen für Woithe, Baldé und R. Marschhausen. Auf der anderen Seite verbrachte Dreyhaupt im Wackertor eine weitestgehend beschäftigungslose erste Halbzeit, da die Abwehr um Stößel und Stuck die meisten Bälle schon vorher abfangen konnte. 

 

Im zweiten Durchgang wogte das Spiel nun mehr hin und her. In der 53. Minute konnte Stößel dann nach einem Freistoß per Kopf zum 2:0 erhöhen und belohnte sich damit für seine starke Leistung im ersten Startelfeinsatz dieser Saison. Unsere Männer zogen sich nun etwas zurück und überließen Burgwerben zunächst das Spielgeschehen. Die Gäste versuchten immer wieder über Traore auf Wackers rechter Abwehrseite durchzubrechen, doch Marggraf rührte erfolgreich Beton an. Zudem klärte Dreyhaupt einen Kopfball aus kurzer Distanz stark zur Ecke. 

Nach knapp einer Stunde hatte dann Wacker etwas Glück, dass ein grenzwertiges Einsteigen von Beltz im Strafraum nicht einen Strafstoß zur Folge hatte. Gegenüber ergaben sich jedoch einige Möglichkeiten zur möglichen Spielentscheidung. Zunächst wurde unser Youngster Baldé nach einem langen Ball abgeschossen und der Ball trudelte nur knapp am Pfosten vorbei. Wenig später ergab sich erneut für Baldé die große Chance auf sein 1. Saisontor, als er allein auf das Gehäuse steuerte, doch am Ende legte er sich den Ball zu weit vor. 

Die Entscheidung fiel schließlich in der 75. Minute, als R. Marschhausen einen an R. Rosner verursachten Foulelfmeter verwandelte. Von Nessen war hier noch mit einer Hand dran, konnte das Leder aber nicht entscheidend abwehren - 3:0. Nach einem top ausgespielten Konter erhöhte R. Rosner nach Vorlage von Oldie Becker noch zum 4:0 und machte damit den am Ende souveränen Heimsieg perfekt (82'). 

 

Fazit: 
Vier Tore und zu Null - an diesem Nachmittag hatten selbst die sonst eher kritischen Zaungäste nur wenig zu meckern. 

 

Es spielten: 
Dreyhaupt - Stößel, Stuck, Marggraf, Woithe - Beltz, R. Marschhausen, N. Rosner (83' Jentsch), Baldé (67' Becker), Jäschke - R. Rosner (87' Wetzel)

 

Tore: 
1:0 2' Woithe

2:0 53' Stößel (N. Rosner)

3:0 75' R. Marschhausen per Foulelfmeter (R. Rosner)

4:0 82' R. Rosner (Becker)

 

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2. Runde Kreispokal: RW Reichardtswerben 0:4 SV Wacker (08.09.19)

Wacker zieht souverän ins Achtelfinale ein. 

 

Nach dem Freilos in Runde 1 ging es nun auch für den SV Wacker im Kreispokal los. Unsere Männer mussten gegen Reichardtswerben an. Für die "Gastgeber" war es aufgrund der heimischen Platzarbeiten kein echtes Heimspiel, da die Partie in Uichteritz ausgetragen wurde. Nach der Vortagesüberraschung (Kreisligist Borau schmiss Cupverteidiger Laucha raus) wollten unsere Männer nix anbrennen lassen. 

 

Von Beginn an zeigte das unsere Elf auch und setzte die rot-weiße Hintermannschaft unter Druck. Nach einem Eckball ging Wacker dann auch früh in Front. Einen Eckball von Becker verlängerte Beltz am ersten Pfosten und im Rückraum nutzte Jäschke den sich bietenden Freiraum zum Führungstreffer (6'). Danach waren unsere Männer weiter am Drücker und hatten einige Einschusschancen, doch erst nach einer weitere Standardsituation wurde die Führung ausgebaut. Nach einem Kopfball infolge einer Ecke lauerte Sturmspitze R. Rosner richtig und streichelte das Leder im Fünfmeterraum stehend mit dem Hinterkopf ins Netz (24'). 

Danach litt bei unseren Männern etwas die Konzentration und Reichardtswerben konnte nun auch offensive Nadelstiche setzen. Die Schüsse aus der Distanz waren aber letztlich zu harmlos, sodass die Hintermannschaft um den wieder genesenen Zimmermann zusammen mit Schlussmann Wasewitz die 0 hielt. 

 

Nach der Pause gelang es dem SV W früh den Deckel auf die Partie zu machen. Jäschke markierte mit einem schönen Schuss in den Giebel (53'). Wenig später dezimierten sich die Gastgeber dann selbst, als ein bereits mit gelb vorbelasteter Spieler vollkommen übermotiviert am gegnerischen Sechzehner Woithe von hinten ummähte. In Unterzahl war die Partie damit endgültig entschieden.

Mit dem schönsten Spielzug des Tages sorgte Joker N. Rosner dann noch für das 4:0, als er nach Schnittstellenpass von Jäschke das Leder über Rot-Weiß Keeper ins Gehäuse hob (70'). In der Folge schaltete Wacker einen Gang zurück und ließ somit (unnötigerweise) noch den einen oder anderen Abschluss von Reichardtswerben zu. Beim 4:0 blieb es jedoch bis zum Ende. 

 

Fazit: 

Mit dem letztlich souveränen Sieg wurde die Pflicht erfüllt. Erfreulich war das gleich 90-minütige Comeback von Zimmermann, der Coach Dötschel wieder mehr Optionen geben wird. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Hellwig (66' Mücke), Zimmermann, Marggraf, Woithe - Beltz, Marschhausen, Baldé, Jäschke (71' Stößel), Becker (63' N. Rosner) - R. Rosner 

 

Tore: 

0:1 6' Jäschke (Beltz) 

0:2 24' R. Rosner 

0:3 53' Jäschke 

0:4 70' N. Rosner (Jäschke)

 

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3. Spieltag: BSC Laucha 99 3:1 SV Wacker (31.08.19)

Doppelschlag in erster Halbzeit besiegelt 1. Saisonpleite. 

 

Am 3. Spieltag trat unsere Erste Mannschaft auswärts in Laucha an. In der vorerst wohl letzten Gluthitze des Jahres ging es pünktlich los. 

 

Zu Beginn des Spiels setzte Beltz mit einem energischen Vorstoß samt Abschluss aus knapp 20 Metern ein erstes Zeichen unseres SV Wacker. Hier dachte wohl Coach Dötschel an der Seitenlinie, dass dies die Initialzündung für weitere offensive Vorstöße unserer Elf sein sollte, doch Pustekuchen! Laucha zeigte sich gewohnt bissig in den Zweikämpfen und erstickte so das Offensivspiel des SV W von Minute zu Minute mehr. Auf der anderen Seite leistete sich unser Team den einen oder anderen Wackler in der Defensive. 

Nach knapp 20 Minuten ergab sich dann DIE Chance zur Führung für Laucha. So richtig einig waren sich Hellwig und Schlussmann Wasewitz bei einem langen Ball nicht und so nutzte Saal die Uneinigkeit und legte das Leder quer. Dessen Mitspieler brachte das Ball jedoch nur eher gemächlich Richtung Tor, sodass Woithe auf der Linie das Spielgerät abfangen konnte. Wenig später war es dann aber soweit. Saal nutzte in der 37. Spielminute einen folgenschweren Fehlpass von Hellwig und markierte aus wenigen Metern das 1:0. Und es kam noch schlimmer: nur eine Minute später konnten die Hausherren erhöhen, als Woithe auf der Außenbahn überhastet in den Zweikampf ging und dabei zu leicht ausgespielt wurde. Die folgende Flanke köpfte Hoffmann genau neben den Pfosten - 2:0. 

 

Nach dem Seitenwechsel stand nun R. Rosner für seinen Bruder N. Rosner auf dem Feld - und war direkt im Blickpunkt. Bei einer Hereingabe von Jäschke wurde er von hinten gelegt und den fälligen Strafstoß verwandelte R. Marschhausen zum Anschlusstreffer (47'). Die restliche Halbzeit war Laucha fast nur noch in der eigenen Hälfte zu finden, doch unserer Elf mangelte es an Geduld und Durchschlagskraft im Offensivspiel. So wurde es dem Gastgeber viel zu einfach gemacht die eigene Führung zu verteidigen.

In der Nachspielzeit musste dann noch Lauchas Hoffmann mit der Ampelkarte vom Feld. Dennoch konnte Laucha bei einem abermaligen Ballverlust im Aufbauspiel auf 3:1 erhöhen. 

 

Fazit: 
Das Spiel hat unser Team ganz klar in der ersten Halbzeit verloren. Laucha bestrafte zwei einfache Fehler des SV Wacker eiskalt. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Henke, Hellwig, Marggraf, Woithe - Beltz, Stuck (63' Becker), R. Marschhausen, N. Rosner (46' R. Rosner), Jäschke - Baldé 

 

Tore: 
1:0 37' Saal  
2:0 38' Hoffmann 

2:1 47' R. Marschhausen (R. Rosner) 

3:1 90' Elste 

 

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2. Spieltag: SV Wacker 5:1 ESV Herrengosserstedt (24.08.19)

Spiel nach Rückstand in deutlichen Sieg gedreht. 

 

Zum ersten Heimspiel der Saison musste sich unsere Elf wie im Vorjahr mit dem ESV Herrengosserstedt messen. Und wie im Vorjahr blieben die drei Punkte am Ende in Wengelsdorf. Auf bestens präparierten Geläuf ging es bei hochsommerlichen Temperaturen pünktlich los. 

 

Zu Beginn der Partie mussten sich beide Teams noch etwas sortieren. Die Gäste probierten es immer wieder über die Außen, wo der SV Wacker mit Marggraf und Woithe jedoch die meisten Vorstöße unterbinden konnte. In der 14. Minute jedoch leistete sich gefühlt unsere komplette Hintermannschaft einen Sekundenschlaf. Hackbart wurde in zentraler Position in Szene gesetzt, doch sein Abschluss trudelte an den Innenpfosten. Für den Abpraller fühlte sich jedoch niemand zuständig und diese Einladung nahm Hermann dankend an - 0:1! 

Nach diesem Rückschlag brauchten unsere Männer ein paar Minuten zur Erholung. Dank Wasewitz blieb es in dieser Phase bei einem 1-Tore-Rückstand, denn noch einmal war ESV-Hackbart durch, scheiterte im 1 gegen 1 jedoch an Wackers Schlussmann. Danach kam unsere Elf besser in die Partie, doch erst ein Geschenk der Gäste ließ unsere Männer endgültig in der Partie ankommen. Jäschke wurde im Strafraum regelrecht umgerannt und den fälligen Strafstoß verwandelte unsere Neu-Kapitän Marschhausen sicher zum Ausgleich (33'). Bis zur Pause sollte es dabei bleiben. 

 

Nach dem Seitenwechsel gingen unsere Männer dann früh in Front. N. Rosner brachte eine Ecke scharf herein und Hoffmann stocherte den Ball zur Führung ins Tor (52'). Unsere Elf war nun obenauf und ließ geduldig den Ball in den eigenen Reihen laufen. Das Spiel nahm in der Schlussphase allerdings noch einmal ordentlich Tempo auf. Zunächst brach Jäschke seinen Tor-Bann und traf zum 3 zu 1 (74'). 

Danach lösten die Gäste zunehmend den eigenen Defensivverbund auf und Wacker hatte viel Platz zum Kontern. Nachdem Hoffmann kurz zuvor mit einem herrlichen Heber nur den Pfosten traf, machte er es in der 81. Minute besser und machte mit dem 4 zu 1 endgültig alles klar. In der 86. Minute setzte Woithe noch einmal zum Solo an und umkurvte nach zwei Gegenspielern auch noch den Keeper. Seinen Abschluss klärte jedoch ein Gästefeldspieler unnötig mit der Hand auf der Linie und wurde dafür des Feldes verwiesen. Den Elfmeter verwandelte Marschhausen wieder sicher und so hieß es am Ende 5:1 aus Wacker-Sicht. 

 

Fazit: 

Der Sieg geht vollkommen in Ordnung, ist am Ende jedoch etwas zu hoch ausgefallen. Dass unsere Elf jedoch endlich mal wieder einen Rückstand drehen konnte - und dann noch in einen deutlichen Heimsieg - lässt alle mit Selbstvertrauen Richtung nächstes Spiel schauen. Dann geht es nach Laucha. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Hellwig, Henke, Marggraf, Woithe - Beltz, Marschhausen, Hoffmann (82' Stößel), Jäschke, N. Rosner - Baldé (66' Becker) 

 

Tore: 

0:1 14' Hermann 

1:1 33' Marschhausen per Foulelfmeter (Jäschke) 

2:1 52' Hoffmann (N. Rosner)  

3:1 74' Jäschke 

4:1 81'Hoffmann (Jäschke) 

5:1 86' Marschhausen per Handelfmeter 

 

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1. Spieltag: SSC Weißenfels II vs. SV Wacker (18.08.19)

Punktgewinn zum Auftakt. 

 

Am Wochenende fiel der Startschuss für die neue Spielzeit unserer Ersten Mannschaft. Die Landesklasse Staffel 7 hat mit Aufsteiger VfB Nessa und Landesligaabsteiger SV Braunsbedra zwei qualitativ hochwertige Mannschaften hinzugewonnen. Unser Team will im Gegensatz zur Vorsaison wieder ein anderes Gesicht zeigen und deutlich mehr Punkte einfahren, die auch nötig sind, um in der diesjährigen Spielzeit mitzuhalten. Am 1. Spieltag fehlte Coach Dötschel der ein oder andere Spieler wegen Verletzung oder Urlaub (u.a. Marschhausen, R. Rosner, Stuck). 

 

In der ersten Halbzeit drückte die Verbandsligareserve des SSC Weißenfels unsere Elf vorwiegend in die eigene Hälfte zurück und prüfte so die Standhaftigkeit unserer Abwehrreihe enorm. Dabei wirkte unsere Defensive sattelfest, sodass die Hausherren zunehmend ungeduldiger wurden und so vermehrt auf lange Bälle setzten. Einmal ließ man jedoch Knothe vor dem Sechzehner zu viel Raum und dieser ließ einen satten Schuss ab, den Wackers Schlussmann Wasewitz mit den Fingerspitzen noch an den Querbalken lenkte. 

Nach vorn konnten unsere Männer nur wenige Akzente setzen, da man die Kontergelegenheiten meist unsauber und etwas überhastet ausspielte. Die besten Gelegenheiten hatten noch N. Rosner und Woithe mit harmlosen Versuchen aus der Distanz. 

 

Zur Pause brachte Dötschel mit Youngster Baldé für Oldie Becker mehr Geschwindigkeit in die Sturmspitze, was sich im Verlauf des zweiten Durchgangs auch immer mehr auszahlen sollte. Chancen boten sich nun auf beiden Seiten, doch erst ein Standard sollte für den ersten Treffer der Partie sorgen. Dabei nutzten die Hausherren einen umstrittenen Foulelfmeter zur Führung. Barnickel traf souverän zum 1:0 (70'). 

Der SV Wacker hatte jedoch in Person von Woithe die passende Antwort parat. Aus halblinker Position zirkelte unsere Nummer 3 das Leder zielgenau in den Winkel zum Ausgleich (72'). Bis zum Schlusspfiff ging es weiter hin und her. Beiden Teams bot sich dabei durchaus die Chance auf den Lucky Punch, doch am Ende blieb es bei einer verdienten Punkteteilung. 

Fazit: 
Unsere Männer zeigten vor allem in den zweiten 45 Minuten eine ansprechende Leistung. Gut fand sich auch direkt unser Neuzugang Enigk ein, der im defensiven Mittelfeld seinen Teil zur geschlossenen Mannschaftsleistung beitrug. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Henke, Hellwig (70' Stößel), Marggraf, Woithe - Enigk, Beltz, N. Rosner, Jäschke, Hoffmann - Becker (46' Baldé) 

 

Tore: 

1:0 70' Barnickel per Foulelfmeter 
1:1 72' Woithe 

 

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saison 2017/18


Finale Burgenlandpokal: SV Wacker 4:1 VfB Nessa (21.05.18)

Wacker schreibt Geschichte.

 

Am Pfingstmontag war es endlich soweit: das bedeutendste Spiel der Saison stand an. Im Finale des Burgenlandpokals traf unser Team auf den aktuellen Tabellenzweiten der Kreisoberliga, den VfB Nessa, welcher sich im Halbfinale mit 5:4 gegen den SV Spora durchsetzte. Coach Czekalla hatte mit seinem Co-Trainer R. Marschhausen schwere Entscheidungen zu treffen, schließlich standen bis auf den verletzten Marggraf alle Spieler des Kaders zur Verfügung. So musste er schweren Herzens, was in seiner emotionalen Ansprache vor der Partie auch mehr als deutlich wurde, auf Meier und Mücke sowie den erkrankten N. Menzel in seinem 18-Mann-Kader verzichten.

 

Die Partie begann nach Maß für den SV Wacker. Mit dem ersten ausgespielten Angriff gingen unsere Männer in Führung. Jäschke legt vor dem Tor für R. Rosner auf, der sich seinen ersten Saisontreffer offenbar für das richtige Spiel aufgehoben hatte - 1:0. Nessa schien jedoch nicht geschockt und suchte selbst auch seine Chancen, doch es war bis zur 18. Minute ein vollkommen ausgeglichenes Spiel, in dem aber die Kaltschnäuzigkeit des SV Wacker erst einmal den Unterschied machte. Denn in eben jener 18. Spielminute erhöhte Hoffmann für die Czekalla-Elf auf 2:0.
In der Folge zogen sich unsere Männer zurück und lauerten auf Kontergelegenheiten, die sich zwar boten, aber schlecht ausgespielt wurden. Zudem geriet man immer mehr unter Druck, da sich der VfB Nessa mehr und mehr Oberwasser erspielte und einige Chancen liegen ließ. Insbesondere ein Pfund aus knapp 20 Metern hätte den Anschlusstreffer verdient gehabt, klatschte aber nur an der Querbalken. Erst in der 42. Minute belohnte sich Nessa für die Anstrengungen und verkürzte durch Schellenberg auf 2:1. Genau zur richtigen Zeit folgte wenig später der Halbzeitpfiff des souverän leitenden Schiris Pfannschmidt.

 

In der Halbzeitpause apellierte Coach Czekalla seine Elf mit mehr Selbstbewusstsein zu agieren und wieder aktiv-konstruktiv den Weg nach vorn zu suchen. Mit Jungspund N. Rosner für den platten Lehmkuhl sowie wenig später Kautz für R. Rosner kamen auch frische Offensivkräfte ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel war es wieder ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Nessa aber nicht mehr bis in die gefährliche Zone kam, denn der SV Wacker verteidigte nun enger am Mann. Die eigenen Angriffe spielte man nun auch sauberer aus, sodass man in der 59. Spielminute wieder jubeln konnte. Nach einem energischen Ballgewinn von Woithe Höhe der Mittellinie wurde dieser nach einem Doppelpass in die Tiefe geschickt und fand mit seiner Flanke punktgenau den aufgerückten Hoffmann, der mit links zum 3:1 traf.

Wenig später gab es dann helle Aufregung, als Nessa's bis dahin sehr auffälliger Mittelfeldmotor Oswald seinem Team einen Bärendienst erwies und nach einer Tätlichkeit gegen den eingewechselten N. Rosner des Feldes verwiesen wurde. Unser Kontrahent gab sich jedoch noch nicht geschlagen und bündelte noch einmal alle Kräfte. Mit einem sich tückisch senkenden Distanzschuss sowie einem Freistoß prüfte man unseren Schlussmann Schunke, der seinen Kasten in der zweiten Halbzeit jedoch sauber hielt.

Knapp zehn Minuten vor dem Ende war der Drops endgültig gelutscht. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite wurde der aufgerückte Savanha im Strafraum gefällt und den fälligen Strafstoß verwandelte R. Marschhausen souverän zum 4:1-Endstand. Danach wurde unser Oldie Becker noch einmal eingewechselt und durfte somit auch noch den Schlusspfiff auf dem Spielfeld erleben. 

 

Fazit:
Wacker hat es geschafft und schreibt mit dem Pokalgewinn Vereinsgeschichte. Ersmals kann der SV Wacker über den Kreispokalsieg jubeln und ist nächste Saison im Landespokal dabei. Ein Dank gilt an dieser Stelle vor allem unseren treuen Fans, die unsere Elf wieder einmal kräftig unterstützten!!! Im Finale musste unser Team und der Wacker-Anhang aber vor allem in der ersten Halbzeit richtig leiden, denn Nessa zeigte eine starke Leistung. Ein Lob geht an dieser Stelle auch an den Gastgeber, der SG Droyßig, für die gelungene Organisation des Pokalfinales.

 

Es spielten und schrieben Geschichte:

Hannes Schunke - Ralph Marschhausen, Alexander Henke, Stephan Woithe, Sergio-Adrian Savanha - Matthias Zimmermann, Christoph Beltz, Sebastian Hoffmann (83' Uwe Becker), Carsten Jäschke, Michel Lehmkuhl (46' Nico Rosner) - René Rosner (51' Sascha Kautz)

Kreispokalsieger dürfen sich außerdem nennen:
Eric Mücke, Marius Meier, Nico Menzel, Dirk Marggraf, Marvin Zober, André Jentsch, Martin Kanyar, Florian Stößel, Marc Wolf, Sebastian Siedler, Karsten Wolf


Tore:
1:0 6' R. Rosner (Jäschke)

2:0 18' Hoffmann (Savanha)

2:1 42' Schellenberg

3:1 59' Hoffmann (Woithe)

4:1 82' R. Marschhausen per Foulelfmeter (Savanha)

 

Alle Daten zum Spiel bei Fupa!