Saison 2022/23


Testspiel: SV Wacker 3:2 SC Naumburg II (29.01.23)

Sieg im ersten Testspiel der Wintervorbereitung. 

 

Nachdem unsere Erste Mannschaft am vergangenen Donnerstag das Training wiederaufgenommen hat, stand am Sonntag direkt das erste Testspiel der Wintervorbereitung an. Auf dem Kunstrasen am Merseburger Ulmenweg empfing der SV Wacker die Reserve aus Naumburg, den Tabellenführer der KOL Burgenland. Das Trainergespann konnte erfreulicherweise auf einen vollen Kader inklusive der beiden Neuzugänge Fabian und Böhme zurückgreifen.

 

So wechselte man im Verlauf der zweiten Halbzeit dementsprechend auch viel, was auch ein Grund dafür war, dass der Spielfluss im Verlauf der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz so gegeben war wie noch in den ersten knapp 60 Minuten. Beide Teams zeigten jedoch zahlreiche Offensivaktionen, die am Ende in fünf Treffern münden sollten. Die knappe 1:0-Halbzeitführung besorgte Böhme, der von Heinzelmann in Szene gesetzt wurde, sich um seinen Gegenspieler drehte und dann nervenstark einschob. 


Das 2:0 kurz nach Wiederanpfiff gelang Hu. Elmi, der sich den Ball vor dem Strafraum erkämpfte und ebenfalls nervenstark einschieben konnte. Den Gästen gelang durch einen verwandelten Foulelfmeter der Anschlusstreffer und später auch noch der Ausgleich, als man unser Team nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung auskonterte. Kurz vor dem Schlusspfiff köpfte Zimmermann nach einem Eckball einen Gegenspieler - sagen wir mal "gekonnt" - an, sodass das Spielgerät über diesen Umweg ins Tor befördert wurde. 

 

Damit konnte man im ersten Testspiel einen Sieg einfahren, der aber auch zeigte, dass in der Vorbereitung noch viel tun ist. 

 

Es spielten: 
Wasewitz (46' Riedel) - Marggraf (Menzel), Zimmermann, Re. Elmi (Becker), Woithe - Böhme (Fischer), Ortwig (Goltz), Hu. Elmi (Trautvetter), Fabian (Beier), Marschhausen - Heinzelmann 

 

Tore: 

1:0 20' Böhme (Heinzelmann) 

2:0 47' Hu. Elmi 

2:1 60' Van-Holder Nguyen 

2:2 72' Boni Yaou 

3:2 88' Zimmermann


Kreispokal: FC RSK Freyburg 3:0 SV Wacker (10.12.22)

Pokalaus im Achtelfinale. 

Kurz vor dem dritten Advent reisten unsere Männer zum Kreispokalachtelfinale nach Freyburg. Gegen die Hausherren kassierte man am zweiten Spieltag der Saison eine ärgerliche 0:2-Pleite. Ärgerlich war auch, dass man dieses tolle Duell auf dem kleinen Kunstrasen austragen musste, der Fußballspielen nur im begrenzten Maße zulässt. 

So entwickelte sich auch kein wirklicher Fußballleckerbissen, denn beide Mannschaften suchten stets schnell den Weg ins vordere Drittel, wo Ballverluste eben nicht so schnell wehtun können. Demzufolge war die Passquote überschaubar gut und Chancen eher Mangelware. Zwei Mal musste Wackerkeeper Wasewitz jedoch eingreifen und war gewohnt zuverlässig zur Stelle. Auf der anderen Seite ergaben sich für Fischer und Ortwig zwei vielversprechende Abschlusschancen, aber hier fehlte es am letzten Tick Entschlossenheit, sodass die Freyburger jeweils noch ein Bein dazwischen bekamen. 

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber druckvoll aus der Kabine, doch nach zehn Minuten ergab sich wieder das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Man wurde das Gefühl nicht los, dass die Mannschaft, der das erste Tor an diesem Tag gelingen sollte, das Spiel auch für sich entscheiden wird.

So kam es dann auch tatsächlich, denn Freyburg konnte in der 77. Minute den ersten Treffer des Tages feiern. Lehwald war der umjubelte Torschütze und dieser sollte in den Schlussminuten zum "Man of the Match" avancieren, denn in der 87. und 90. Minute war er erneut zur Stelle und schraubte das Endergebnis auf 3:0 hoch. 

Damit scheidet der SV Wacker mit einer zwar deutlichen Niederlage aus, die aber vor allem darin begründet war, dass man am Ende einfach den Abwehrverbund auflösen musste, um eventuell doch noch zum Ausgleich zu kommen. Gleichzeitig zeigten sich die Hausherren natürlich kaltschnäuzig und dürften nun im Pokal auf jeden Fall um den Titel mitspielen. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Marggraf, Zimmermann, Wartgenstedt, Woithe - Hempel (90' Schumann), Ortwig, Beier (60' Becker), Fischer (70' Re. Elmi), Hu. Elmi - Heinzelmann 

 

Tore:

1:0 77' Lehwald

2:0 87' Lehwald 

3:0 90' Lehwald


12. Spieltag: TSV Leuna 5:0 SV Wacker (27.11.22)

Ausgerechnet im Spitzenspiel verteilt Wacker verfrühte Weihnachtsgeschenke. 

 

Am vergangenen Sonntag reisten unsere Männer nach Leuna zum Spitzenreiter und Staffelfavoriten Leuna. Mit Beltz und Marggraf konnten zwei wichtige Defensivstützen die Partie leider nur als Zuschauer erleben. Dennoch wollte man den Hausherren Paroli bieten und sich nicht nur hinten einigeln. 

 

Dieser Plan ging in den ersten 20 Minuten auch noch ganz gut auf. Durch Goltz verbuchte man sogar die erste wirkliche Torchance des Spiels, doch seinem Abschluss von der Strafraumkante fehlte die nötige Kraft, weshalb sich TSV-Keeper Pfennig nicht groß mühen musste den Ball aufzunehmen. 

Kurz danach folgten zehn sehr unschöne Wackerminuten. Das Unheil nahm seinen Lauf, als Wackerkapitän Marschhausen im eigenen Sechzehner einen Ball genau in die Füße von TSV-Kapitän Schulz spielte und dieser sich nicht zwei Mal bitten ließ - 0:1 (26'). In der Folge ging es Schlag auf Schlag und viel zu oft halfen unsere Männer kräftig mit. Ob beim 0:2 (28'), als Torschütze Ahlert völlig allein gelassen wurde oder beim 0:3 durch Merk (30'), das durch mangelnde Kommunikation kräftig begünstigt, ja sogar fast selbst erzielt wurde, denn das Leder musste nur noch über die Linie gedrückt werden. Dem 0:4 durch Piehler (34') ging eine falsche Einschätzung eines - zugegeben hervorragend geschlagenen - Diagonalballs voraus.

Dass man dann auch noch mit dem Halbzeitpfiff das 0:5 infolge eines weiteren schlimmen Fehlpasses im eigenen Spielaufbau kassierte, setzte dem Horror dann noch die Krone auf.  Noch ärgerlicher war jedoch die verletzungsbedingte Auswechslung von Khodadadkheyl, der einen Nasenbeinbruch erlitt. Wir wünschen dir gute Besserung, Danial!

 

Coach Schülert musste in der Pause seine Mannen natürlich aufrichten. Der zweite Durchgang war dann auch etwas besser, zumal man durch Heinzelmann direkt die erste Offensivaktion verbuchte, als dieser den Ball kurz vor dem gegnerischen Sechzehner eroberte, das Leder jedoch knapp am Kasten vorbeisetzte. In der Folge sahen die Zuschauer ein Spiel, in dem es auf und ab ging. Leuna hatte dabei Chancenvorteile, doch Wackers Schlussmann Riedel hielt im Verbund mit seinen Vorderleuten im zweiten Durchgang den Kasten sauber.

Leider gelang Wacker auch nicht durch Hu. Elmi der Ehrentreffer, welcher zwei Mal frei vor Pfennig auftauchte, doch am Ende jeweils hängen blieb. So blieb es bei einer deutlichen 0:5-Klatsche, von der sich unsere Männer hoffentlich schnell erholen werden. Nächste Woche geht es gegen das nächste Spitzenteam Herrengosserstedt. 

 

Es spielten:

Riedel - Marschhausen, Wartgenstedt, Khodadadkheyl (40' Zimmermann), Woithe (83' Schunke) - Hempel, Ortwig (53' Beier), Goltz (73' Becker), Fischer (73' Re. Elmi), Hu. Elmi - Heinzelmann 

 

Tore:
0:1 26' Schulz

0:2 28' R. Ahlert

0:3 30' Merk

0:4 34' Piehler 

0:5 45' Schulz


11. Spieltag: SV Wacker 0:0 SV Braunsbedra (19.11.22)

Ungeschlagen-Serie mit torlosem Remis ausgebaut. 

 

Nachdem die Liga eine Woche pausierte, ging es für unsere Männer am vergangenen Samstag mit einem Heimspiel gegen den SV Braunsbedra weiter. Die Wetterfee bescherte dabei eine ordentliche Portion Schnee, die jedoch bis zum Anpfiff weitestgehend von der Sonne vertrieben wurde. Nicht ganz so sonnig war dieses Mal der Kader bestückt, denn mit Khodadadkheyl, Beier und Hu. Elmi fehlten drei Offensivkräfte. Wie gerufen kam da das Comeback von Geers nach längerer Verletzungspause. 

 

Von Beginn an hatten unsere Männer mehr vom Spiel, doch die Gäste verdichteten die Räume gut und ließen lange Zeit wenig zu. Mit Dubelzek hatte der SV Braunsbedra zudem einen stetigen Unruheherd in der eigenen Offensive, doch bis auf ein Abschluss von der Strafraumkante ließ auch unsere Hintermannschaft wenig zu. 
In der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit häuften sich dann aber die Torchancen für unsere Männer. So scheiterte unter anderem Heinzelmann halblinks im Strafraum am Gästeschlussmann Lewinski und die größte Gelegenheit ergab sich für Goltz, als ihm ein Abpraller nach Schuss von Wartgenstedt vor die Füße fiel, doch Lewinski schmiss sich noch erfolgreich dazwischen. So ging es torlos in die Kabine. 

Nach dem Seitenwechsel kam Braunsbedra direkt zu ihrer eigenen Großchance. Dubelzek tauchte halbrechts im Strafraum frei vor Wasewitz auf, doch glücklicherweise schob er das Leder am Kasten vorbei. Wenig später musste sich Wackers Schlussmann dann richtig lang machen, als er einen Abschluss aus 18 Metern über den Querbalken lenkte. So stand weiterhin die Null auf beiden Seiten. 
Daran änderte sich auch in der Folge nichts, denn auch Braunsbedras Schlussmann Lewinski behielt in zwei Eins-gegen-Eins-Duellen mit Hempel wieder die Oberhand, wobei ihm das eine Mal auch das Aluminium zur Seite stand. Wenige Zentimeter zum Glück fehlten auch unserer Sturmspitze Heinzelmann, als er frei vor Braunsbedras Keeper das Leder an ihm, aber eben auch dem Tor vorbeischob.  

Eine wilde Schlussphase, in der es noch einmal auf und ab ging, gipfelte schließlich noch in einem Foulelfmeter für den SV Wacker (Joker Fischer wurde im Strafraum nach einem Solo zu Fall gebracht). Diesen vergab Kapitän Marschhausen allerdings und ließ so in einem Spiel, das am Ende auch irgendwie keinen Gewinner verdient gehabt hatte, den Lucky Punch liegen. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marschhausen, Zimmermann (73' Re. Elmi), Woithe, Marggraf - Hempel, Ortwig (70' Becker), Goltz, Wartgenstedt, Geers (64' Fischer) - Heinzelmann 


Tore:

Fehlanzeige

 


Kreispokal Hauptrunde: FSV Klosterhäseler 0:5 SV Wacker (12.11.22)

Im Pokal einmal quer durch den Burgenlandkreis. 

 

Am vergangenen Samstag empfing der Zweite der Kreisklasse den aktuellen Zweiten der Landesklasse, unseren SV Wacker. Da das Trainergespann Schülert / Geipel einigen Spielern eine Pause gab, rückten mit Riedel, Fischer, Re. Elmi  und Becker einige neue Kräfte in die Anfangsformation.

 

Nach einer kurzen Abtastphase war es Ortwig, der in der 9. Spielminute einfach mal drauf hielt. Dessen Schuss schlug auch zum 0:1 ein. Mit der Führung im Rücken sollte es nun eigentlich leichter zu spielen sein, aber auf dem holprigen Geläuf war es schwierig die Dominanz auszuspielen.

So dauerte es bis zur 40. Minute, ehe das 0:2 fiel. Fischer war es, der genau wie Ortwig einfach mal den Abschluss suchte. Nur fünf Zeigerumdrehungen später stellte Hu. Elmi den 0:3-Halbzeitstand her.

 

In der Halbzeitpause stellten die Trainer auf 2-3 Positionen um. Mit Beginn der zweiten Hälfte spielte so Becker ganz vorn und Heinzelmann (der im ersten Durchgang permanent bearbeitet wurde) rückte dafür zurück ins Mittelfeld. In der 47. Minute erhöhte Becker dann auf 0:4 und konnte sich so an seiner früheren Wirkungsstätte auszeichnen. Kurz danach kamen mit Beier und Trautvetter zwei weitere junge Spieler zum Einsatz. Den 0:5-Endstand besorgte in der 74. Minute allerdings unser Oldie Becker.

 

Nach dem souveränen Auftritt der Wackerelf erwartet uns nun zwei Wochen vor Weihnachten der FC RSK Freyburg. 

 

Es spielten: 
Riedel - Zimmermann, Marschhausen (69' Wartgenstedt), Khodadadkheyl, Re. Elmi - Hempel, Becker, Ortwig (50' Trautvetter), Hu. Elmi (50' Beier), Fischer - Heinzelmann 

 

Tore: 
0:1 9' Ortwig

0:2 40' Fischer

0:3 45' Hu. Elmi 

0:4 47' Becker

0:5 74' Becker 


10. Spieltag: SV Wacker 4:1 SG Einheit Halle (04.11.22)

Wacker siegt souverän trotz 60-minütiger Unterzahl. 

 

Das nächste Heimspiel stand für den SV Wacker an und man hatte mit Einheit Halle ein Team zu Gast, das ebenfalls erst eine Saisonniederlage hinnehmen musste. Das Ziel waren dennoch ganz klar drei Zähler, um den Lauf der letzten Wochen fortzusetzen. 

 

Und das Wackerteam begann furios. Bereits nach fünf Minuten standen drei vielversprechende Abschlüsse zu Buche - und einer davon fand seinen Weg ins Ziel. Eine Ecke von Hempel landete goldrichtig bei Goltz und dieser drückte das Leder über die Linie - 1:0 (5'). Danach drückte Wacker weiter auf das Gaspedal und nach einer Kopfballverlängerung von Heinzelmann brachte Hu. Elmi das Leder aus spitzem Winkel im Kasten unter. Somit stand eine frühe Zwei-Tore-Führung zu Buche. 

Auch danach ließen unsere Männer nicht locker und verzeichneten weitere gute Chancen, unter anderem scheiterte Khodadadkheyl am Pfosten. Dem dritten Tor von Hu. Elmi (31') folgte dann allerdings ein echter Nackenschlag. Der bereits gelb-verwarnte Doppeltorschütze schwebte nach seinen Treffern offenbar noch zu sehr auf Wolke 7 und suchte trotz zuvor erfolgten Abseitspfiff den Abschluss. Der Referee zeigte wegen Ballwegschlagen die gelb-rote Karte und Wacker musste nun eine Stunde lang in Unterzahl bestreiten.

Zu allem Überfluss kassierte Wacker quasi in der nächsten Szene auch den Anschlusstreffer. Kapitän Marschhausen suchte statt eines Befreiungsschlags die spielerisch elegantere Lösung - was jedoch gehörig in die Hose ging. Ballverlust, schnelles Schalten der Gäste und ein eiskalter Bennewitz reihten sich aneinander -1:3 (35'). 

Coach Schülert reagierte in der Pause und stellte seine Truppe taktisch neu ein. Zudem kam Beltz für Ortwig in die Partie und sollte mit seiner Zweikampfstärke die Unterzahl weitestgehend egalisieren. Dies klappte auch gut, denn bis auf die Anfangsphase des zweiten Durchgangs war von den Hallensern in der Offensive sehr wenig zu sehen.
Vielmehr war es nun ein Spiel ohne echte Höhepunkte, doch Hempel weckte die Zaungäste in der 78. Spielminute noch einmal auf. Ansatzlos hielt er aus knapp 25 Metern mal drauf und versenkte das Spielgerät links oben in den Knick zum entscheidenden 4:1. Dies war gleichzeitig der Endstand, auch weil der eingewechselte Re. Elmi kurz vor Schluss einen Distanzschuss vor der Linie noch mit Kopf klärte - Wackerkeeper Wasewitz wäre aber wohl auch auf dem Posten gewesen, doch doppelt hält offenkundig besser. ;-) 

Durch den Sieg und der gleichzeitigen Pleite von Herrengosserstedt beim SSC Weißenfels II steht Wacker mittlerweile auf dem zweiten Tabellenplatz. Auch wenn wir uns wiederholen: wir erfreuen uns an der Momentaufnahme, wissen aber auch um die enorme Ausgeglichenheit in der Liga, die ein Team mit ein paar sieglosen Spielen tabellarisch auch direkt recht weit zurückwerfen kann. Kommende Woche pausiert die Landesklasse und es steht Kreispokal auf dem Programm. Unseren SV Wacker zieht es erneut zur früheren Wirkungsstätte von Oldie Becker - nach Klosterhäseler.  

 

Es spielten:

Wasewitz - Marschhausen, Marggraf, Wartgenstedt, Woithe (82' Zimmermann) - Hempel, Ortwig (46' Beltz), Goltz (62' Beier), Hu. Elmi, Khodadadkheyl (73' Re. Elmi) - Heinzelmann 

 

Tore: 

1:0 5' Goltz (Hempel) 

2:0 11' Hu. Elmi (Heinzelmann)

3:0 31' Hu. Elmi (Heinzelmann)
3:1 35' Bennewitz


9. Spieltag: SV Wacker 3:0 SG Blau-Weiß Bad Kösen (29.10.22)

Wacker bleibt mit Heimsieg weiter in der Erfolgsspur. 

 

Die neunte Runde der laufenden Landesklassesaison bescherte unserem SV Wacker ein Heimspiel gegen Aufsteiger Bad Kösen, der dank einer starken Abwehr einen richtig guten Saisonstart erwischte und zuletzt Tabellenführer Leuna die Nerven etwas raubte (0:0-Unentschieden). Entsprechend stellte das Trainergespann unsere Männer auf ein Geduldsspiel ein. 

 

Mit der Geduld nahmen es unsere Männer in der Anfangsviertelstunde aber dann doch etwas zu genau. Recht behäbig ließ man das Leder bei Ballbesitz in den eigenen Reihen laufen und wenn es dann doch mal schneller gehen sollte, kamen die Bälle zu ungenau. So blieben nennenswerte Chancen tatsächlich lange Mangelware und beide Abwehrketten hatten zumeist keine größeren Probleme die Angriffe des Kontrahenten zu vereiteln. 

Mitte der ersten Hälfte fand Wacker allmählich das richtige Tempo und kam zu ersten Torannäherungen durch Hu. Elmi und Heinzelmann, die es jeweils erfolglos von der Strafraumkante probierten. Zum Torerfolg kam man dann jedoch mit der ersten gelungenen Offensivkombination. Und die Vorgeschichte war durchaus erwähnenswert. Knapp zwei Minuten vor dem Tor beratschlagte sich nämlich Woithe noch mit Abwehrkollege und diesen Tag auch Kapitän Marggraf nach einer eher mittelprächtigen Woithe-Flanke, wie man es das nächste Mal besser machen könnte. "Einfach mal mit Vollspann rein" gab ihm Marggraf mit - und tatsächlich war das der Schlüssel. Nach einem Doppelpass mit Khodadadkheyl brachte Woithe den Ball mit Druck in den Sechzehner, wo das Leder über Heinzelmann schließlich Hempel vor die Füße fiel und dieser nach einem Haken zum 1:0 traf (39'). Diese Führung hatte auch bis zur Pause Bestand. 

 

Nach dem Seitenwechsel erwischte Wacker wieder eine eher schwache Anfangsviertelstunde bzw. kam Bad Kösen nun etwas auf und meldete sich damit nun auch aktiver im Spielgeschehen an. So mussten unsere Männer einige Eckbälle überstehen, doch mit O. Eschrich fehlte den blau-weißen Gästen offensichtlich die gefährlichste Waffe als Abnehmer der Hereingaben.

Dadurch blieb es bei der knappen Führung, die in der 70. Minute ausgebaut wurde. Hempel wuselte sich mit einem Mix aus Können sowie notwendigen Spielglück durch den Strafraum und schoss am Ende das Leder an Kösens Schlussmann vorbei zum 2:0 ins Netz. Nun war der Widerstand der Gäste gebrochen und Wacker hatte einige Chancen auf den dritten Treffer (u.a. Khodadadkheyl). Erst dem eingewechselten Youngster Beier sollte jedoch das 3:0 gelingen. Nach einem schönen Spielzug musste er nach Querpass von Khodadadkheyl das Leder nur noch über die Linie drücken (84'). 

Kurz vor Abpfiff durfte sich dann auch nochmal Wasewitz auszeichnen, als er im Eins-gegen-Eins mit M. Eschrich die Oberhand behielt und damit die Null festhielt.

 

Damit feierte Wacker die nächsten Punkte und überholte Bad Kösen in der Tabelle. Unsere Männer dürfen sich aber gewiss nicht ausruhen. Der dritte Platz ist als Momentaufnahme zwar sehr schön, doch in dieser Liga kann jedes Team jeden schlagen - mit der Ausnahme des TSV Leuna, die ihre individuelle Klasse mit einem 8:0-Heimsieg gegen Nessa einmal mehr demonstrierten. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Zimmermann, Marggraf, Wartgenstedt, Woithe - Beltz, Hempel, Goltz (73' Beier), Hu. Elmi (60' Ortwig), Khodadadkheyl (84' Re. Elmi) - Heinzelmann (79' Becker)

 

Tore: 
1:0 39' Hempel (Heinzelmann) 

2:0 70' Hempel 

3:0 84' Beier (Khodadadkheyl)


8. Spieltag: ESG Halle 1:1 SV Wacker (22.10.22)

Die Lok beim Überholmanöver ausgebremst. 

 

Am achten Spieltag reiste unsere Erste Mannschaft zu den "Eisenbahnern" nach Halle. Die Hausherren hatten sich fest vorgenommen den SV Wacker mit einem Heimsieg in der Tabelle zu überholen. Das Trainergespann Schülert/Geipel stellte unsere Männer entsprechend auf ein schweres Spiel ein und warnte vor der flinken Hallenser Offensivabteilung. 

 

Diese hatten unsere Männer in der Anfangsphase des Spiels gut im Griff und nach einer knapp zehnminütigen Abtastphase übernahm Wacker die Spielkontrolle und kam ein ums andere Mal in die gefährliche Zone, doch ESG-Schlussmann Thielscher musste dabei  noch nicht ernsthaft eingreifen. In der 16. Spielminute aber kam der Ball im Strafraum zu Heinzelmann, der mit einem Haken an seinen Bewacher vorbeiging und von diesem ungeschickt zu Fall gebracht wurde. Kapitän Marschhausen nahm sich der Aufgabe an und traf per Foulelfmeter zur Wengelsdorfer Führung. 

Nur ein paar Augenblicke später spielte sich Wacker schön auf der linken Seite durch und nach einer Wartgenstedt-Flanke hatte Heinzelmann das 2 zu 0 auf den Kopf, aber das Timing beim Kopfball war nicht optimal und so verpuffte die Chance. Auf der gegenüberliegenden Seite war Riedel im Wackertor nur einmal gefordert, als er einen leicht abgefälschten Distanzschuss mit dem Fuß klärte.

Ansonsten hatte man in dieser Phase des Spiels das Gefühl, dass unsere Männer eher die Führung ausbauen würden, als den Ausgleich zu kassieren. Und doch passierte letzteres. Ausgerechnet nach einem eigenen Eckball verlor man unnötig den zweiten Ball und nun brachte der Gastgeber die vor dem Spiel angekündigten PS auf die Straße bzw. auf die Gleise. Ein Hallenser zündete den Turbo und legte nach einem Sprint über den halben Platz uneigennützig quer - 1:1 (33'). Nun kam die Loksche etwas auf, doch der SV Wacker überstand die Druckphase unbeschadet, auch weil Schlussmann Riedel einen gefährlichen Kopfball sicher entschärfte. 

 

Nach dem Seitenwechsel verflachte das Niveau des Spiels leider mit zunehmender Spieldauer etwas. Zu Beginn des Zweiten Durchgangs hatte Halle noch einmal eine gute Einschusschance im Wackerstrafraum, doch Marschhausen brachte den Fuß noch dazwischen. Auf der anderen Seite probierte es Hempel nach einem energischen Solo mit einem Abschluss von der Strafraumkante, doch es folgte leider kein Jubellauf, sondern für den Hallenser Schlussmann nur der weite Weg zum über das Fangnetz gedroschene Leder. So ging es mit einem leistungsgerechten 1:1-Remis vom Platz, durch das Wacker weiter im oberen, aber dicht gedrängten Tabellenmittelfeld bleibt. 

 

Es spielten: 
Riedel - Marschhausen, Marggraf, Wartgenstedt, Woithe - Beltz, Hempel, Ortwig (66' Fischer), Hu. Elmi, Khodadadkheyl (75' Becker) - Heinzelmann (75' Goltz) 

 

Tore: 
0:1 16' Marschhausen per Foulelfmeter (Heinzelmann) 

1:1 33' Karimoune 


7. Spieltag: - spielfrei -


6. Spieltag: SG Spergau 0:1 SV Wacker (09.10.22)

Hart erkämpfter Derbysieg. 

 

Ein besonderes Derby stand dieses Mal für den SV Wacker an, denn im Kader standen alle ehemaligen Spergauer Spieler, die im vergangenen Sommer nach Wengelsdorf wechselten. Auch für das Trainergespann Schülert/Geipel war es ein besonderes Spiel, hatte man bei unserem Ortsnachbar doch eine erfolgreiche Zeit erlebt.

 

Die Motivation war bei allen Spielern entsprechend groß und unsere Wackerelf fand richtig gut in die Partie. Man belohnte sich auch direkt für den engagierten Beginn, als Hu. Elmi nach Vorlage von Heinzelmann frei vor dem Tor auftauchte und zur Führung für den SV Wacker traf (6'). In der Folge zeigte sich Wacker spielbestimmend und hatte unter anderem durch Ortwig die Chance den zweiten Treffer nachzulegen, doch dessen Abschluss war am Ende zu überhastet. 

Nach etwa 25 Minuten wurde das Spiel unserer Männer jedoch zerfahrener und Spergau fand besser in die Zweikämpfe. Es bleibt ein Rätsel, was genau dazu führte, dass unsere Männer plötzlich nicht mehr die Ballsicherheit an den Tag legten wie zuvor und so die Hausherren unnötig stark machte. Erste Torannäherungen durch Jauck und Pinkert waren die Folge, doch beide Male musste Wackers Schlussmann Wasewitz nicht eingreifen. 

Das änderte sich dann jedoch nach der Pause. Mehrfach stand Wasewitz nun im Fokus, denn die Spergauer drückten in der Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte ordentlich auf das Gaspedal und schnürten unsere Männer in der eigenen Hälfte ein. Dabei half Wacker mit zahlreichen Fehlabspielen und unsauberen Ballannahmen jedoch tatkräftig mit. 

Mitte der zweiten Halbzeit entspannte sich die Lage etwas und unsere Männer verzeichneten nun auch wieder einige Entlastungsangriffe. Hätte man diese mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt bzw. die sich bietenden Chancen (u.a. Hu. Elmi) auch genutzt - es wäre eine wesentlich entspanntere Schlussphase geworden. So aber musste Wacker bis zum Ende alles in die Waagschale werfen, um dem Derbysieg über die Ziellinie zu retten. 

 

Es war an diesem Tag mit Sicherheit kein glänzender Auftritt unserer Männer und Fortuna war auch auf unserer Seite  - doch auch dafür gibt es bekanntermaßen drei Punkte. Für wesentlich bessere Leistungen holte man die letzten Wochen zum Beispiel auch mal nur einen Punkt. Nun hat man erst einmal ein spielfreies Wochenende vor der Brust und kann kurz durchatmen, ehe es dann bei ESG Halle um die nächsten Punkte geht. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marschhausen, Marggraf, Woithe, Wartgenstedt - Hempel, Goltz (78' Becker), Beier (63' Fischer), Ortwig (63' Zimmermann), Hu. Elmi (94' Trautvetter) - Heinzelmann 

 

Tor: 
0:1 6' Hu. Elmi (Heinzelmann)


5. Spieltag: SV Wacker 2:2 SSC Weißenfels II (01.10.22)

Starke Moral wird spät belohnt. 

 

Typisches "Wackerwetter" zog pünktlich zum Oktoberanfang auf und unsere Männer freuten sich auf dem nassen Geläuf um die nächsten Punkte zu fighten. Zu Gast war die spielstarke Reserve des SSC Weißenfels. Das Trainergespann war zu einigen Änderungen im Kader gezwungen und sorgte mit der Startelfnominierung von Henke durchaus für eine (am Ende gelungene) Überraschung. 

 

Überraschend gut fanden beide Teams auch direkt ins Spiel und zeigten (anders als in der Partie der Reserve zuvor) keine Anpassungsprobleme auf den nassen Rasen. Stattdessen hatte der Wackeranhang nach wenigen Minuten bereits den Torschrei auf den Lippen, als Hu. Elmi das Leder an SSC-Keeper Bartzschke vorbeischob, doch ein Abwehrspieler der Gäste kratzte das Leder noch von der Linie.

Das Tor sollte stattdessen auf der gegenüberliegenden Seite fallen - und hier zeigte Weißenfels seine ganze Spielstärke. Mit wenigen Ballkontakten brach man bis in den Strafraum durch und dort erzielte Hauer mit einer Direktabnahme in den Winkel den Führungstreffer für seine Farben (6'). Wacker musste sich jedoch nur kurz schütteln und kam nur vier Minuten später zum Ausgleich. Eingeleitet vom Pressing durch Sturmspitze Heinzelmann war es am Ende Hu. Elmi, der sein Bein bei einem Befreiungsschlag so dazwischen stellte, dass das Leder ins Tor befördert wurde (10').

Nach der intensiven Anfangsphase verlagerte sich das Spielgeschehen erst einmal ins Mittelfeld, doch Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gäste zu ihrer stärksten Phase im gesamtem Spiel und drängten Wacker in die eigene Hälfte. Die erneute Führung erzielte schließlich Barnickel per Freistoß (31'), welcher tückisch vor Wackers Keeper Riedel aufsetzte und tatsächlich im Tor landete. Das sah mit Sicherheit nicht gut aus, aber unsere Nummer 1 zeigte bis auf diese Unsicherheit ein gelungenes Pflichtspieldebüt und bei den nächsten Szenen auch die richtige Reaktion, als er stets zur Stelle war. Mit einem 1:2-Rückstand ging es allerdings in die Kabine. 

 

Auch mit Beginn  des zweiten Durchgangs legte Weißenfels wieder ein ordentliches Tempo vor, doch Wacker wehrte die Sturm- und Drangphase dieses Mal besser ab und ab der 65. Minute merkte man den Gästen auch an, dass diese offenbar schon einige Körner liegen gelassen haben. Wackers Trainergespann reagierte hier direkt und schickte mit den Youngstern Trautvetter und Fischer frische Kräfte auf das Feld.

Beide waren sofort im Spiel und so bot sich unter anderem Trautvetter eine Großchance auf den Ausgleich. Nach einem schönen Diagonalball von Woithe tauchte dieser frei vor dem Tor auf, wo er das Leder aber leider etwas zu weit über Weißenfels' Keeper und somit auch das Tor hob. Dies war nur eine von mehreren Chancen, die Wacker liegen ließ und den eigenen Anhang damit zunehmend verzweifeln ließ. Hoffnung machte dagegen mit Beier ein weiterer Youngster, der das Offensivspiel unserer Männer stetig ankurbelte und damit ein überzeugendes Startelfdebüt zeigte.

Mit der Einwechslung von Zimmermann, der durch seinen Einsatz in der Zweiten Mannschaft bereits 90 Minuten in den Beinen hatte, spielte Wackers Trainergespann dann den letzten Joker aus und beorderte damit Kapitän Marschhausen nach vorn. Seine "Beförderung" zur Offensivkraft dankte Marschhausen nur wenige Minuten später. Durch einen schönen Pass von Wartgenstedt in Szene gesetzt, tauchte unsere Nummer 6 halblinks im Strafraum auf und erzielte den überfälligen 2:2-Ausgleich für Wacker (89'). In der verbleibenden Spielzeit passierte nicht mehr viel und so trennten sich beide Teams mit einem Remis.

 

Mit diesem Punkt kann Wacker leben und wir sind gespannt, ob Ralle unter der Woche noch einmal zum Vorstellungsgespräch beim Trainergespann auftaucht. Seinen Bewerbungsunterlagen für die Offensive hat er jedenfalls ein Tor hinzugefügt. ;-) 

 

Es spielten: 
Riedel - Marschhausen, Marggraf, Re. Elmi (64' Trautvetter), Woithe - Henke, Beltz, Beier (83' Zimmermann), Wartgenstedt, Hu. Elmi (25' Ortwig, 70' Fischer) - Heinzelmann 

 

Tore: 

0:1 6' Hauer

1:1 10' Hu. Elmi

1:2 31' Barnickel 

2:2 89' Marschhausen (Wartgenstedt)


4. Spieltag: SV Spora 0:3 SV Wacker (24.09.22)

Erstmaliger Sieg in Spora. 

 

Die weite Auswärtsfahrt zum SV Spora trat unsere Erste Mannschaft mit dem klaren Ziel des erstmaligen Auswärtssieges auf dem Nißmaer Sportplatz an. Vergangene Saison verlor man beide Spiele gegen die Hausherren und hatte sich demzufolge viel vorgenommen. 

 

Dies spiegelte sich auch von Anpfiff weg in der Leistung unserer Männer wider. Nach zehn Minuten musste das Trainergespann zwar verletzungsbedingt erstmals wechseln (Fischer für Khodadadkheyl), doch die Umstellungen sorgten für keinen Bruch im Spiel des SV Wacker. Stattdessen schlug man zwei Mal eiskalt zu. Erst war es Hu. Elmi, der nervenstark vor dem Sporaer Hüter einschob (13') und wenig später war Heinzelmann seinen Bewachern erfolgreich entwischt. Auch er zeigte keine Nerven und versenkte das Leder zielstrebig zum 2:0 aus Wackersicht (16'). 

In der Folge ließen unsere Männer diese Kaltschnäuzigkeit bzw. die letzte Genauigkeit vor dem Strafraum etwas vermissen. Die Gastgeber versuchten sich währenddessen ins Spiel zu beißen, spielten ihre Angriffe allerdings doch ziemlich ungenau aus, sodass nur selten Gefahr aufkam. Kurz vor dem Pausenpfiff war Kapitän Marschhausen allerdings bei zwei scharfen Flanken auf dem Posten und so ging es mit einer mehr als verdienten, aber auch tückischen Zwei-Tore-Führung in die Kabine. Ein Treffer für Spora und schon wäre wieder ordentlich Dampf auf dem Kessel ... 

 

Unsere Wackerelf präsentierte sich jedoch auch nach dem Seitenwechsel hochkonzentriert und erspielte sich einige Chancen zum 3:0, welches jedoch erst in der 69. Minute fallen sollte. Hempel setzte einen Verteidiger am gegnerischen Strafraum frühzeitig unter Druck, erkämpfte sich so das Leder und erzielte schließlich nach zwei Haken sein Premierentor für den SV Wacker.

Damit war der Drops quasi gelutscht. Die Offensivreihe des SV Wacker hätte hier durchaus noch ein, zwei Treffer nachlegen können, doch am Ende gab es mit einem 3:0-Auswärtssieg genügend zu feiern. Die Null erfreute nicht nur das Trainergespann, sondern auch Schlussmann Wasewitz dürfte seinen Arbeitstag damit endlich mal wieder als vollkommen gelungen einstufen. Erfreulich waren auch die Pflichtspieldebüts unserer beiden Youngsters Beier und Trautvetter in der Ersten Mannschaft, die dem Trainerteam die Wahl des Kaders in den nächsten Wochen weiter erschweren dürften. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marggraf, Marschhausen, Woithe, Khodadadkheyl (10' Fischer, 65' Trautvetter) - Beltz, Hempel, Wartgenstedt, Hu. Elmi, Goltz (72' Becker) - Heinzelmann (80' Beier)


Tore:

0:1 13' Hu. Elmi 

0:2 16' Heinzelmann

0:3 69' Hempel


3. Spieltag: VfB Nessa 1:1 SV Wacker (17.09.22)

Das Phänomen ist mal wieder zur Stelle. 

 

Nach zwei spielfreien Wochenenden durften unsere Männer endlich wieder "von der Leine" und reisten am vorgezogenen 10. Spieltag zum Landesligaabsteiger Nessa, der bis dato sieben Punkte aus drei Spielen holte. Die Hausherren waren demzufolge klarer Favorit, doch angesichts des vollen Kaders und zwei guten Trainingswochen war das Trainerduo Schülert/Geipel voller Zuversicht, dass der SV Wacker auch in Nessa punkten könne. 

 

Dementsprechend engagiert begannen unsere Männer auch, hatten zu Beginn jedoch etwas Probleme den mit Abstand auffälligsten VfB-Spieler Freudenberg in den Griff zu bekommen. Dieser hatte in der Anfangsviertelstunde mit einem Abschluss an den Pfosten noch Pech, konnte aber in der 19. Minute doch noch jubeln, als er einen Eckstoß zur Nessaer Führung verwandelte. Hierbei zeigten unsere Männer etwas Abstimmungsprobleme, die Freudenberg eiskalt bestrafte. 

Die Reaktion des SV Wacker ließ jedoch keine Zweifel aufkommen, dass man hier weiter an sich glaubte und fortan bissen sich unsere Männer zunehmend in die Partie rein. Insbesondere Debütant Hempel und Beltz in der Mittelfeldzentrale sind hierbei hervorzuheben. So erarbeitete man sich auch die ersten Chancen durch Khodadadkheyl und Hu. Elmi, doch beiden fehlte leider die nötige Präzision beim Torabschluss. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ergab sich zudem für den aufgerückten Woithe eine weitere, aussichtsreiche Einschusschance von der Strafraumkante, dessen Torabschluss jedoch nur die heimischen Vogeltierarten gefährdete. 

 

In der zweiten Halbzeit drückte der SV Wacker weiter auf den Ausgleich, doch das Leder wollte einfach nicht ins Netz. Auf der gegenüberliegenden Seite musste man zudem höllisch aufpassen, sich nicht ein zweites Gegentor einzufangen, was angesichts der schnell ausgespielten Konter der Hausherren ein Ritt auf der Rasierklinge war. Bei einem Freistoß kurz vor dem Sechzehner hatten unsere Männer zudem das Glück auf ihrer Seite, dass der Ball nur den Pfosten küsste. 

In der Schlussviertelstunde warf Wacker alles in die Waagschale und auch Coach Schülert setzte mit der Einwechslung von Oldie Becker noch einmal ein offensives Zeichen. Zunächst aber scheiterte u.a. Woithe zwei Mal aussichtsreich im Strafraum stehend, ehe schließlich unseren Männern in der 92. Minute endlich der erlösende Ausgleichstreffer gelingen sollte. Und wie könnte es anders sein: Joker Becker war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nach einem langen Einwurf und folgenden Strafraumgefühl traf dieser per Kopf (!) zum umjubelten und vollkommen verdienten 1:1! Er ist und bleibt einfach ein Phänomen ... Danach passierte nichts mehr und so trennten sich beide Seiten mit einem Remis. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marggraf, Marschhausen, Wolf (61' Fischer), Woithe - Beltz, Hempel, Wartgenstedt (77' Becker), Hu. Elmi, Khodadkheyl - Heinzelmann

Tore: 
1:0 19' Freudenberg 

1:1 92' Becker 


2. Spieltag: FC RSK Freyburg 2:0 SV Wacker (26.08.22)

Pleite nach engem Duell in der Jahnstadt. 

 

Zum ungewohnten Freitagabend reiste der SV Wacker zum FC RSK Freyburg. Vor gut besuchter Kulisse hatten unsere Männer große Lust an die Vorwochenleistung zum Saisonauftakt anzuknüpfen und es damit den Freyburgern schwer zu machen. Diese starteten mit einer knappen Pleite bei Staffelfavorit Leuna in die Saison. 

Die Partie war von Beginn an umkämpft, allerdings waren spielerische Glanzpunkte eher selten zu sehen. Dafür schenkten sich beide Teams in den Zweikämpfen wenig und so hatte das Schiedsrichtergespann doch recht viel zu tun, ohne dass jedoch zu einem Zeitpunkt übertrieben unfair agiert wurde.Die größte Spannung im Wackerstrafraum kam im ersten Durchgang bei zwei Kopfballrückgaben von Kapitän Marschhausen auf Schlussmann Wasewitz auf. Während eine Rückgabe aufgrund eines versprungenen Balls eher spontan geschah, geriet die andere fast ein wenig zu kurz, doch Wasewitz war hierbei jeweils auf dem Posten.

Offensiv hatte Wacker kurz vor dem Halbzeitpfiff die größte Gelegenheit des Spiels. Hu. Elmi wurde steil geschickt und versenkte das Leder frei vor RSK-Keeper Bagdohn auch nervenstark, doch leider ging die Fahne des Assistenten hoch. Viele Zuschauer waren hier nicht der Meinung des Unparteiischen, doch dessen Meinung zählt am Ende nun mal und so ging es leider torlos in die Pause. 

Aus der Kabine kamen die Gastgeber bissiger als der SV Wacker und drängten so unsere Männer zurück in die eigene Hälfte. In der 51. Minute belohnte sich Freyburg direkt für deren gute Anfangsphase: Nach einer scharfen Flanke traf Schirner zum 1:0. In der Folge wurde die Partie wieder ausgeglichener, doch vieles blieb nun Stückwerk, sodass das Geschehen fortan überwiegend im Mittelfeld stattfand. 

In der Schlussphase ging Wacker mehr Risiko und hier kam man ein ums andere Mal aussichtsreich vor den Strafraum der Freyburger, doch ab da fiel unseren Männern an diesem Tag irgendwie nicht viel ein. Stattdessen kassierte man in der 89. Minute durch einen Kopfballtreffer von RSK-Kapitän Weiser noch das zweite Gegentor und damit war die Partie auch entschieden. 

In einem engen Duell haben Kleinigkeiten die Partie entschieden, aber aufgrund des zweiten Durchgangs geht der Heimsieg der Jahnstädter durchaus in Ordnung. Unsere Männer haben nun einige Zeit spielfrei - erst am 17. September geht es in der Liga weiter. Zeit zur Aufarbeitung dieser Niederlage bleibt also genug. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marschhausen, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz (Becker), Marggraf, Goltz, Hu. Elmi, Fischer (Becker) - Heinzelmann 


Tore: 
1:0 51' Schirner

2:0 89' Weise 


1. Spieltag: SV Wacker 2:1 BSC 99 Laucha (20.08.22)

Drei Punkte zum Saisonstart. 

 

Mit einem Heimspiel gegen den Vorjahresdritten Laucha durften unsere Männer die neue Saison eröffnen. Zum Auftakt musste Coach Schülert u.a. auf Kapitän Marschhausen verzichten; dennoch hatte man einen guten Kader am Start und alle brannten auf ihren Einsatz. 

 

Dies sah man auch von Beginn an, denn unsere Männer traten sehr geschlossen auf und zeigten einen engagierte Leistung. Vorn hatte man durch Khodadadkheyl und Heinzelmann erste Torannäherungen, die jedoch vom Gästehüter Reis vereitelt wurden. Laucha selbst suchte gewohnt schnell den Weg nach vorn in die Sturmspitzen um Saal und Handt, die ihre Schnelligkeit jedoch im ersten Durchgang nur selten ausspielen konnten. Kurz vor der Pause kam Handt mal aus spitzem Winkel unter Bedrängnis zum Torabschluss, allerdings rollte das Leder recht deutlich am Tor vorbei. 

Auf der gegenüberliegenden Seite sollte dann aber das Tornetz noch vor dem Halbzeitpfiff zappeln. Goltz bewies hierbei seine gute Übersicht und bediente den an der Strafraumkante lauernden Hu. Elmi, der allein vor dem Hüter nervenstark zur 1:0-Führung für den SV Wacker einschob! 

 

Nach dem Seitenwechsel zeigten unsere Männer weiter gute Angriffe und belohnten sich in der 60. Minute mit dem zweiten Treffer des Tages. Wieder hatte Goltz seine Füße im Spiel und leitete einen Angriff ein, als er auf außen Woithe bediente. Dessen Hereingabe fand im Zentrum Heinzelmann, der aus elf Metern zum 2:0 traf. 

Nach dem Gegentreffer stellte Laucha um und erzielte nur kurze Zeit später den Anschlusstreffer zum 2:1 - und das war aus Wackersicht ein ganz unglückliches Gegentor. Zunächst verlor man vorn den Ball nach einem grenzwertigen Zweikampf und wähnte den folglich mit einem langen Ball anvisierten Lauchaer im Abseits, doch die Fahne des Linienrichters blieb unten. Letztlich konnte Wasewitz den ersten Torabschluss von Handt noch abwehren, doch Saal staubte goldrichtig stehend ab (70'). 

Nun wurde es ein Ritt auf der Rasierklinge - mehrfach hatte man die Chance mit einem präzisen Angriff die Partie zu entscheiden und hinten wurde es das ein oder andere Mal brenzlig, da Laucha nun alles nach vorn warf. Am Ende sollten jedoch keine weiteren Tore fallen und Wacker behielt damit zum Auftakt die drei Punkte daheim an der Saale. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Zimmermann, Marggraf, Woithe, Khodadadkheyl - Goltz, Beltz, Wartgenstedt, Fischer (73' Becker), Hu. Elmi (79' Ortwig) - Heinzelmann 

Tore: 
1:0 40' Hu. Elmi (Goltz)

2:0 60' Heinzelmann (Woithe)

2:1 70' Saal 


Testspiel: SV Wacker 5:1 SG Großgrimma/Hohenmölsen (13.08.22)


Testspiel: SV Kretzschau 3:4 SV Wacker (06.08.22)

Oldie Becker entscheidet torreiches Testspiel. 

Am Samstagnachmittag reisten unsere Männer nach Kretzschau zum nächsten Test. Leider war der Platz nicht in bestem Zustand, doch spätestens nach der Erwärmung hatte man sich auf diese Bedingungen eingestellt. 


Von Beginn an übernahm der SV Wacker die Spielkontrolle und erspielte sich einige Chancen, doch erst in der 15. Minute durfte man jubeln. Kapitän Marschhausen traf nach einer Ecke von Becker zur Führung. Weitere Einschussmöglichkeiten durch u.a. Hu. Elmi, Woithe und Fischer wurden allesamt nicht verwandelt, sodass man sich kurz nach einer Trinkpause wortwörtlich dumm anschaute. Nach einem Freistoß köpfte ein Kretzschauer Stürmer nämlich zum Ausgleich ein und stellte damit den Spielverlauf etwas auf den Kopf (35'). 

Noch vor dem Seitenwechsel drückte Wacker nun wieder aufs Tempo und endlich belohnte sich Hu. Elmi für einen seiner zahlreichen Vorstöße. Auch unter Mithilfe des Torwarts traf er aus spitzem Winkel zur erneuten Führung (42'). 

 

Direkt nach der Pause konnte Becker nach einem schönen Spielzug das Ergebnis  auf 3:1 schrauben (48') und so schien das Spiel frühzeitig entschieden, denn auch in der Folge erspielte man sich weitere Gelegenheiten. Allerdings ließ man wie so oft in den letzten Spielen einfach zu viele Chancen sträflich ungenutzt, sodass Kretzschau in einer Phase mehrerer Umstellungen eiskalt zwei Chancen nutzte und das Spiel innerhalb von fünf Minuten wieder auf Anfang stellte (2:3 67' / 3:3 72'). 

In der Schlussphase riss sich unsere Erste glücklicherweise noch einmal zusammen und sorgte wieder für mehr Offensivdruck. Den goldenen Siegtreffer konnte schließlich Oldie Becker nach einem schönen Dribbling von Hu. Elmi erzielen (84'). 

 

Der erste Testspielsieg gibt unseren Männern hoffentlich Auftrieb für die finale Phase der Vorbereitung. In zwei Wochen startet die neue Saison. 

 

Es spielten: 
Riedel (70' Zober) - Marschhausen, Wartgenstedt, Re. Elmi (46' Lorenz), Woithe - Geers (66' Ra. Elmi), Wolf, Becker, Khodadadkheyl, Hu. Elmi - Becker 

 

Tore:
0:1 15' Marschhausen (Becker)
1:1 35' 67'Kretzschau

1:2 42' Hu. Elmi (Becker)

1:3 48' Becker (Khodadadkheyl)

2:3 67'Kretzschau

3:3 72' Kretzschau

3:4 84' Becker (Hu. Elmi)


Testspiel: SV Wacker 1:2 TSV Großkorbetha (04.08.22)

Chancenwucher führt zu Derbypleite. 

 

Zum Donnerstagabend empfing unsere Erste Ortsnachbar Großkorbetha zum Testspiel. Aufgrund der brütenden Hitze verständigte man sich auf eine Spielzeit von 2x 35 Minuten. 

 

Die Partie begann nach Maß für unsere Männer. Einen missglückten Befreiungsschlag des Großkorbethaer Hüters nahm Geers im Mittelfeld auf und fand per Heber das Tor - 1:0 nach drei Minuten! Ein Geschenk sollte wenig später allerdings auch unsere Elf verteilen. Wolf spielte am eigenen Sechzehner einen Rückpass genau in die Füße von Kobylka, der daraufhin Wasewitz umkurvte und ausglich (8'). 
Danach entwickelte sich eine sehenswerte Partie mit vielen Chancen, vor allem auf Seiten des SV Wacker. Hierbei wusste sich der Gästekeeper jedoch mehrfach auszuzeichnen oder aber die letzte Präzision fehlte bei unseren Männern. Die größte Gelegenheit bis zur Pause ließ dabei Geers liegen, als dieser allein auf den Keeper zulief und es wieder mit einem Heber probierte, der jedoch knapp am Tor vorbei ins Aus trudelte. 

 

Nach dem Seitenwechsel fanden unsere Männer nur schwer wieder in die Partie und demzufolge war Großkorbetha jetzt auch besser im Spiel. Wackers Schlussmann Riedel, der im zweiten Durchgang das Tor hütete, war jedoch bei zwei Abschlüssen hellwach und auf dem Posten. Dies war leider auch mehrfach der Gästekeeper. Hier übertraf sich Wacker beim Auslassen von hochkarätigen Torchancen (2x Fischer, Khodadadkheyl, Re. Elmi), was auch von den Gästen bestraft wurde. Erneut traf Kobylka, dieses Mal jedoch nach einem Konter (60'). Das 1:2 sollte bis zum Schluss Bestand haben, auch weil Großkorbetha selbst kurz vor Schluss mal einen Hochkaräter liegen ließ.  

 

Die vielen guten Offensivaktionen (abgesehen vom Torabschluss) kaschierten etwas den weniger überzeugenden Auftritt in der zweiten Halbzeit. Diesen müssen unsere Männer auf jeden Fall  aufarbeiten und die richtigen Lehren daraus ziehen. Samstag geht es zum nächsten Testspiel nach Kretzschau. 

 

Es spielten: 
Wasewitz (36' Riedel) - Marggraf, Wartgenstedt, Khodadadkheyl, Woithe - Geers, Wolf (36' Ortwig), Marschhausen, Fischer (36' Re. Elmi), Hu. Elmi - Becker 


Tore: 
1:0 3' Geers 

1:1 8' Kobylka 
1:2 60' Kobylka 


Testspiel: SV Wacker 0:3 TuS Leutzsch (30.07.22)

Testspielpleite mit Licht und Schatten. 

 

Zum zweiten Test der Vorbereitung kickte der SV Wacker daheim gegen die spielstarken Gäste aus Leutzsch. Das Trainergespann freute sich über einen vollen Kader und dementsprechend einige Optionen zum Testen. Erstmals mit von der Partie waren auch unsere Neuzugänge Wartgenstedt und Lorenz. 

 

Die Partie begann direkt mit einem Highlight. Hu. Elmi luchste seinem Gegenspieler erfolgreich den Ball ab und war auf dem Weg Richtung Tor, wurde jedoch gerade noch so am Torabschluss gehindert. Die Gäste waren fortan bestrebt das Leder in den eigenen Reihen zu halten, fanden im vordersten Drittel jedoch zunächst keine Lücken im Defensivverbund des SV Wacker. 

Unsere Männer wussten in der Offensive dagegen immer wieder Gefahr heraufzubeschwören. Eine zum Torschuss mutierte Flanke von Wartgenstedt forderte dann auch den Gästekeeper ordentlich heraus, der das Spielgerät aber über den Querbalken lenkte. Zudem prüfte Becker Leutzsch' Schlussmann mit einem Schuss aus der Distanz, doch auch hier war dieser auf dem Posten und lenkte das Leder an die Latte.

Auf der anderen Seite war Wackers Rückhalt Wasewitz ebenfalls zunehmend gefordert und konnte sich mehrfach erfolgreich auszeichnen. In der 43. Minute musste er sich dann aber doch geschlagen geben - 0:1. Quasi mit dem Pausenpfiff bekam Oldie Becker dann noch die Einladung auf den postwendenden Ausgleich, doch offenbar war dieser zu überrascht vom gütigen Rückpass eines Leutzscher Abwehrspielers und versemmelte diese Großchance. 

 

Zu Beginn des Zweiten Durchgangs brauchten unsere Männer nach ein paar Umstellungen etwas zu lange, um wieder zum eigenen Spiel zu kommen. So kassierte man in der 54. Minute auch einen ärgerlichen Gegentreffer nach eigenen Abstoß, der wie ein Bumerang den Weg zurück Richtung Wackerstrafraum fand und letztlich im Tor untergebracht wurde. 

In der Folge zeigten sich die Gäste sehr ballsicher und setzten immer wieder offensive Nadelstiche. Auch wenn unsere Männer nun vermehrt dem Spielgerät nachhechelten, kam man trotz geringerer Spielanteile auch zu eigenen Chancen, doch Fortuna war an diesem Tag nicht auf Seiten des SV Wacker. Unter anderem scheiterte Heinzelmann zwei Mal am gut aufgelegten Gästekeeper. Statt des Anschlusstreffers sollte so nach einem Eckball nur noch das entscheidende 0:3 fallen (75'). 

 

Trotz dieser am Ende klaren Testspielpleite kann man aus dem Spiel einige positive Aspekte mitnehmen. Und die Vorbereitung ist auch noch nicht zu Ende - die anstehende Woche hält zudem zwei Testspiele (Donnerstag zuhause gg. Großkorbetha + Samstag in Kretzschau) bereit. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marggraf, Zimmermann (Ra. Elmi), Khodadadkheyl (Re. Elmi), Woithe - Geers (Ortwig), Goltz, Becker (Lorenz), Hu. Elmi, Wartgenstedt - Heinzelmann 

 

Tore: 

0:1 43' Böhme

0:2 54' Böhme 

0:3 75' Winkler


Testspiel: Nietlebener SV 1:1 SV Wacker (23.07.22)

Erster Test macht Lust auf mehr. 

 

Am vergangenen Samstag war es soweit und der SV Wacker durfte endlich wieder auf den Rasen. Nachdem das geplante Testheimspiel gegen Dölau II eine Woche zuvor wenige Minuten vor Anpfiff von den Gästen abgesagt wurde, war die Vorfreude nicht nur beim neuen Trainergespann Schülert / Geipel auf den ersten Test unter Wettkampfbedingungen nun noch größer. So konnten auch direkt einige neue Gesichter (Riedel, Goltz, Fischer, Heinzelmann) in den Reihen des SV Wacker erstmals für ihr neues Team auflaufen. 

In der ersten Halbzeit hatte Nietleben nach einer knapp 10-minütigen Abtastphase beider Mannschaften etwas mehr vom Spiel und prüfte ein ums andere Mal Schlussmann Riedel, der sich allerdings mehrfach erfolgreich auszeichnen konnte. Einmal musste er sich jedoch infolge eines abgefälschten Schusses von Polembersky geschlagen geben (18'). Unsere Männer verbuchten auf der anderen Spielfeldseite Torabschlüsse durch Heinzelmann und Hu. Elmi, denen jedoch die letzte Präzision fehlte. Somit ging es mit dem knappen 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel kamen unsere Männer besser ins Spiel und tauchte nun auch öfter im Strafraum der Hausherren auf. Nach einem Freistoß köpfte Khodadadkheyl zum Ausgleich ein, doch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung wurde diesem die Anerkennung verwehrt. So war es Heinzelmann vorbehalten, in der 77. Minute nach einem Konter den Ausgleich zu besorgen, auch wenn er selbst den Treffer eher einem Abwehrspieler der Hausherren zuschrieb. ;-) Beim 1:1 blieb es bis zum Schluss, auch weil Nietleben bei einem Angriff kurz vor dem Ende nur den Pfosten traf. Unter dem Strich war das Remis aber auf jeden Fall leistungsgerecht und macht bereits jetzt Lust auf die nächste Partie am kommenden Wochenende daheim gegen Leutzsch. 

 

Es spielten: 
Riedel (Wasewitz) - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Goltz, Geers, Becker (Schumann), Fischer (Re. Elmi), Hu. Elmi - Heinzelmann 

 

Tore: 
1:0 18' Polembersky

1:1 77' Heinzelmann


SAISON 2021/22


22. Spieltag: SV Spora 4:3 SV Wacker (12.06.22)

Passender Abschluss einer Saison zum Vergessen. 

 

Zur ungewohnten Anstoßzeit Sonntagnachmittag reisten unsere Männer nach Spora, um dort das letzte Spiel einer enttäuschenden Saison zu absolvieren. 

 

Nach vielversprechenden Beginn inklusive Führungstreffer durch Hu. Elmi (9') nach Vorlage von Marschhausen entwickelte sich ein zunehmend ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Dabei parierte Wasewitz sogar einen Foulelfmeter und hielt damit die Führung für den SV Wacker fest. Auf der anderen Seiten verpassten Hu. Elmi, Lehmkuhl und Becker die Führung auszubauen. Einem Treffer von Lehmkuhl wurde zudem wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt. 

 

Nach dem Seitenwechsel fiel Wacker in grausige Muster dieser Saison zurück. Nach dem Ausgleich der Hausherren durch Kullack (53') leistete man sich eine 10-minütige Phase voller Lethargie, die mit sage und schreibe weiteren drei Gegentreffern bestraft wurde - 1:4! Erst in der Schlussviertelstunde gelang wieder mehr und Lehmkuhl (76') sowie Hu. Elmi per Abstauber nach einem verschossenen Hoffmann-Elfmeter (80') betrieben Ergebniskosmetik. Lehmkuhl gelang wenig später leider nicht der durchaus verdiente Ausgleich einer chancenreichen Begegnung, doch das passte irgendwie ins Bild dieser Spielzeit. 

Nun ist endlich Sommerpause und nach ein paar Wochen Ruhe wird Wacker einen Anlauf in eine hoffentlich wesentlich erfolgreichere Saison 2022/23 nehmen. Durch den angekündigten Rückzug vom SV Burgwerben scheint es darauf hinauszulaufen, dass unsere Männer erneut in der Landesklasse antreten dürfen. 


Es spielten:
Wasewitz (46' Hamann) - Marggraf, Zimmermann (68' Schumann), Woithe, Wolf - Hoffmann, Beltz, Marschhausen, Becker (68' Re. Elmi), Hu. Elmi - Lehmkuhl 

 

Tore:

0:1 9' Hu. Elmi (Marschhausen)

1:1 53' Kullack

2:1 55' Bergmann

3:1 61' Bergmann 

4:1 63' Bochskanl

4:2 76' Lehmkuhl 

4:3 80' Hu. Elmi (Hoffmann)


Kreispokal: BSC Laucha 99 2:0 SV Wacker (03.06.22)

Treffer kurz vor und nach der Halbzeit werfen Wacker endgültig aus dem Pokal. 

 

"N' Handtachsitzen" stand für den SV Wacker im Kreispokal an. Denn trotz der sportlichen Niederlage eine Runde zuvor, zogen unsere Männer aufgrund eines Wechselfehlers des SSC Weißenfels II ins Halbfinale ein. In Laucha wusste man worauf man sich einstellen durfte: eine zweikampfstarke Einheit mit einer starken Abwehr. 

 

Demzufolge ergab sich auch kein überraschendes Bild. Laucha spielte aus einer gewohnt tiefstehenden Abwehr und suchte mit langen Schlägen seine drei Offensivleute. Diese hatte Wackers Defensive im ersten Durchgang weitestgehend im Griff; gefährlich wurde es jedoch immer wieder nach Standards, bei denen Laucha seine Lufthoheit auszuspielen wusste. 

Eigene gelungene Offensivaktionen waren für den SV Wacker leider arg überschaubar, zumal man bei den wenigen aussichtsreichen Chancen auch noch zu zögerlich im Torabschluss war. Kurz vor dem Pausenpfiff musste man dann auch noch den Rückstand hinnehmen. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld brachte Handt das Leder per Kopf in den Fünfmeterraum, wo Saal lauerte und mit einem abgefälschten Schuss das 1:0 für die Hausherren erzielte. 

 

Der nächste Nackenschlag folgte dann kurz nach dem Seitenwechsel: Saal setzte sich auf der linken Seite durch und legte das Leder mustergültig für Handt auf, der nur noch zum 2:0 einschieben musste. Somit musste Wacker frühzeitig den eigenen Abwehrverbund lockern, um auf den Anschlusstreffer zu drängen.

Bis auf einen Abschluss von Hu. Elmi kurz vor dem Ende gelang Wacker an diesem Tag allerdings nicht viel. Stattdessen zeichnete sich Wasewitz im Wackertor noch ein, zwei Mal aus. Damit blieb es beim 2:0 und Laucha zog ins Finale des Kreispokals ein. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marschhausen, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Beltz, Brehme, Re. Elmi (Jäger), Hu. Elmi - Jentsch (Becker), Lehmkuhl 

Tore: 
1:0 44' Saal 

2:0 49' Handt 


21. Spieltag: SV Wacker 1:1 SG Spergau (28.05.22)

Nach Remis kein Abstiegskracherfinale in Spora. 

 

Zum letzten Heimspiel der Saison empfing der SV Wacker die Gäste aus dem Nachbarort Spergau zum Derby. Die Vorzeichen waren klar. Unsere Männer brauchten dringend einen Heimsieg und dazu parallel eine Pleite von Spora beim Tabellenzweiten Leuna, um am letzten Spieltag ein Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt in Spora antreten zu können. 

 

Das Spiel begann zerfahren und beide Teams leisteten sich viele Fehlabspiele auf dem Weg nach vorn, wobei die Gäste dennoch insgesamt ruhiger am Ball wirkten. An vorderster Front wurde jedoch Spergaus Sturmspitze Schlorf weitestgehend abgemeldet und so wurden die Torchancen stattdessen eher auf Wackerseite gezählt, doch Abschlüsse von Becker (2x), Woithe sowie Lehmkuhl fanden nicht den Weg ins erklärte Ziel. 

 

Nach dem Seitenwechsel drückte Spergau zunächst unser Team in die eigene Hälfte, doch Schlussmann Wasewitz erwies sich bei seinem Comeback als gewohnt zuverlässiger Rückhalt und hielt die Null fest. Nach einem eigenen Eckball wurde Wacker jedoch in der 68. Minute empfindlich ausgekontert und Schlorf traf per Kopf zur Spergauer Führung. 

Wacker stand nun endgültig mit dem Rücken zur Wand und löste den Defensivverbund auf, was zu weiteren gefährlichen Offensivaktionen der Gäste führte. Hier hielt Wasewitz sein Team weiter im Spiel und durfte in der 79. Minute dann über den Ausgleich jubeln. Zuvor wurde Schunke im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht und Kapitän Marschhausen verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 1:1. Leider sollte ein weiterer Treffer trotz Überzahl nach einer Tätlichkeit eines Spergauers (82') sowie sehr aussichtsreicher Chancen in der Schlussphase nicht mehr gelingen.

Und so stand am Ende das bittere Resultat fest: Wacker ist abgestiegen. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Beltz, Zimmermann, Khodadadkheyl, Re. Elmi - Woithe, Marggraf, Hu. Elmi, Geers - Becker (66' Schunke), Lehmkuhl 

 

Tore: 
0:1 68' Schlorf 

1:1 79' Marschhausen per Foulelfmeter (Schunke)


Kreispokal Viertelfinale: SV Wacker 3:0 SSC Weißenfels II (21.05.22)

Trotz sportlicher Niederlage weiter. 

 

Aufgrund eines Wechselfehlers der Gäste war die sportlich deutliche 0:5-Niederlage am Ende egal. Der Verband leitete (leider) selbst ein Verfahren ein und sprach dem SV Wacker nachträglich das Weiterkommen zu. 


20. Spieltag: 1. FC Zeitz 4:0 SV Wacker (14.05.22)

Niederlage beim Tabellenführer. 

 

Zum drittletzten Spieltag ging es für unsere Erste ausgerechnet zum Tabellenführer 1. FC Zeitz. Die Ausgangssituation in der Liga stellt unser Team eigentlich vor die Aufgabe, dass man gezwungen ist in jedem Spiel zu siegen. Dass das natürlich gegen die Zeitzer durchaus ambitioniert ist, wussten alle und doch: Warum sollte angesichts der jüngsten Serie von vier ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge nicht doch eine Überraschung gelingen? 

Diese Frage beantworteten die Hausherren leider relativ früh im Spiel - und unser Team erwies sich hier nicht ganz unbeteiligt. Ein vollkommen unnötiges Foulspiel im Strafraum bescherte dem 1. FC Zeitz einen Elfmeter, den Säuberlich im Nachschuss zum 1:0 einnetzte (10'). Nach diesem Rückschlag waren die Hausherren weiter spielbestimmend und hatten auch Chancen, doch Hamann bewahrte im Verbund mit seiner Abwehrkette das Tor vor weiteren Einschlägen. 
Auf der gegenüberliegenden Seite hatte man durch einen Kopfball von Zimmermann nach einer Eckballhereingabe sogar eine Großchance zum Ausgleich, doch Freyer im Zeitzer Kasten reagierte gut und bereinigte die Situation. 
In der 27. Minute erhöhte dann Zeitz nach einem strammen Schuss aus 20 Metern (Chionidis). Grünbeyer legte nur wenige Minuten später zum 3:0 nach (33') und nun musste Wacker aufpassen, dass man hier nicht früh unter die Räder geriet. In der Folge stabilisierte man sich nun etwas und quasi mit dem Halbzeitpfiff hatte man noch einmal eine gute Chance zum Anschlusstreffer, doch erneut zeigte sich Freyer nach einem tückisch abgefälschten Freistoß hellwach und hielt die Null fest. 

 

Nach der Pause fokussierten sich unsere Männer auf die eigene Defensive, um weitere Gegentore zu vermeiden. Durch Khodadadkheyl verbuchte man zu Beginn des zweiten Durchgangs auch erneut eine Torchance, doch sein Abschluss war am Ende zu harmlos. Weite Teile des zweiten Durchgangs verkamen dann zu einem Sommerkick mit überschaubarem Tempo, wobei die Hausherren noch die ein oder andere Chance liegen ließen. Kurz vor dem Ende erhöhte Pellmann auf 4:0 (82'), was gleichbedeutend mit dem Endstand war. 

 

Nach dem Spiel trat dann zusätzliche Ernüchterung ein. Spora gewann sein Heimspiel gegen Burgwerben mit 5 zu 2. Jetzt wird es richtig schwer - doch der Glaube an das Wunder Klassenerhalt ist noch nicht erloschen. 

 

Es spielten: 
Hamann - Beltz, Zimmermann, Marggraf, Brehme, Khodadadkheyl (62' Re. Elmi) - Woithe, M. Wolf, Hu. Elmi - Lehmkuhl (67' Becker), Rothenhöfer (78' Schumann) 

 

Tore:
1:0 10' Säuberlich 

2:0 27' Chionidis

3:0 33' Grünbeyer

4:0 82' Pellmann


19. Spieltag: SV Wacker 2:1 ESV Herrengosserstedt (07.05.22)

Der Wackertraum lebt weiter. 

 

Ein wahres Alles-oder-Nichts-Spiel hatte unser Team am vergangenen Samstag vor der Brust. Gegen den direkten Tabellennachbarn Herrengosserstedt brauchte es zwingend einen Heimsieg, um die geringe Chance auf den Klassenerhalt weiter zu erhalten. 

 

Der Start ins Spiel gelang nach Maß, denn bereits in der 4. Minute gelang Hu. Elmi die umjubelte Führung für den SV Wacker, als er aus Nahdistanz das Leder nach Vorlage von Saidov über die Linie drückte. Die Gäste hatten etwas Probleme ins Spiel zu kommen, belohnten sich jedoch mit der ersten nennenswerten Gelegenheit direkt zum Ausgleich. Nach einem langen Schlag sah Wackers Hintermannschaft nicht ganz glücklich aus und C. Oberreich schoss halblinks im Strafraum stehend wuchtig zum 1:1 ein (16').

In der Folge blieb Herrengosserstedt am Drücker und Wacker hatte zwei Mal das Glück auf seiner Seite, dass Gästestürmer Hackbarth den Ball auf dem Weg Richtung Wackergehäuse nicht richtig kontrolliert bekam und so die Chance noch vor dem folgenden Eins-gegen-Eins-Duell mit Wackers Schlussmann Hamann verpuffte. Zudem klärte Woithe nach einem Eckball auf der Linie stehend einen Schuss. Über das Unentschieden zur Pause konnte man also durchaus glücklich sein, über die eigene Leistung bis dato jedoch nicht. 

Dass man daran arbeiten wollte, bewies man vor allem in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs. Zunächst brachte Rothenhöfer das Leder aus wenigen Zentimetern tatsächlich nicht im Tor unter, doch Hoffmann machte es wenig später besser. Eine Freistoßhereingabe von Becker köpfte unser Mittelfeldmann per Kopf zur erneuten Führung ein (50'). 

Danach kämpfte sich Herrengosserstedt wieder in die Partie und unsere Männer spielten die sich bietenden Kontergelegenheiten leider sehr schlecht aus. Hier hatte man zwei, drei Mal vielversprechende Situationen heraufbeschworen, doch unsaubere Ballaktionen machten diese direkt zunichte. Stattdessen wurde es mit zunehmender Spieldauer nur noch rund um den eigenen Sechzehner gefährlich. Besonders mit Standardsituationen wurden die Gäste immer wieder gefährlich scheiterten jedoch an fehlender Präzision und nicht zuletzt dem starken Rückhalt Hamann. Dieser hielt kurz vor dem Schlusspfiff auch noch klasse den Sieg in einem Eins-gegen-Eins-Duell fest. So feierte Wacker einen Sieg, für den auch eine ordentliche Portion Glück nötig war. Glück, welches man im bisherigen Saisonverlauf so oft noch vermisst hatte ... 

 

Es spielten: 
Hamann - Beltz, Zimmermann, Khodadadkheyl, Woithe - Marggraf, Hoffmann, Hu. Elmi (70' Brehme), Saidov (81' Lehmkuhl) - Becker (74' Re. Elmi), Rothenhöfer (90' Schumann) 

 

Tore: 
1:0 4' Hu. Elmi (Saidov)

1:1 16' C. Oberreich

2:1 50' Hoffmann (Becker)


18. Spieltag: SV Braunsbedra 2:2 SV Wacker (30.04.22)

In Nachspielzeit doch noch für große Moral belohnt. 

 

Nach dem Vorwochensieg reisten unsere Männer mit Rückenwind zum Tabellendritten nach Braunsbedra. Der bestens präparierte Rasen machte Lust auf einen guten Kick. 

Von Beginn an sahen die Zuschauer auch ein ansprechendes Fußballspiel, bei dem unsere Männer gut in die Partie fanden. Mit gelungenen Kombinationen fand man immer wieder den Weg vor den Braunsbedraer Strafraum und verbuchte auch zwei Riesenchancen zur Führung. Zunächst wurde ein Kopfball von Zimmermann nach einer Ecke entschärft und wenig später hatten die mitgereisten Wackeranhänger schon den Torschrei auf den Lippen. Hoffmann hatte zum Solo angesetzt und sein Abschluss wurde vor die Füße von Saidov abgewehrt. Leider versenkte dieser das Leder jedoch nicht aus wenigen Metern, auch weil der Schlussmann der Hausherren klasse klärte. 

Das Tor fiel wie aus dem Nichts jedoch auf der anderen Seite. F. Kuhnert köpfte nach einem Eckball freistehend zur Führung für die Gastgeber ein (36'). Unsere Männer waren sichtlich getroffen, fingen sich allerdings nach ein paar Minuten wieder. Umso ärgerlicher war dann jedoch der Nackenschlag quasi mit dem Halbzeitpfiff, als der wendige Braunsbedraer Dubelzek die Hintermannschaft des SV Wacker narrte und F. Kuhnert das zweite Tor des Tages auflegte. So ging es mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine. 

 

Der zweite Durchgang begann mit viel Druck der Hausherren, die nun offensichtlich früh den Sack zumachen wollten. Endlich mal das Glück auf seiner Seite hatte unser SV Wacker, als ein Braunsbedraer Abschluss nacheinander Pfosten und Latte "küsste", von dort jedoch wieder vor die Linie sprang. Etwas weniger Glück hatte man jedoch auf der anderen Seite, als der Unparteiische ein Foul an Hoffmann im Strafraum als Schauspieleinlage wertete. 

Mit den Einwechslungen von Rothenhöfer und später auch Marschhausen setzte man noch einmal alles auf eine Karte und Letztgenannter sorgte in der 84. Minute für den Anschlusstreffer, als er Braunsbedras Keeper Lewinski umkurvte und zum 1:2 einschob. Für eine spannende Schlussphase war nun gesorgt. In der 90. Minute gab es dann einen Eckball für den SV Wacker, der von den Hausherren jedoch abgewehrt wurde. Nach einem langen Schlag konnte Dubelzek allein auf das halb-verwaiste Wackertor zulaufen, entschied sich jedoch gegen den Versuch aus der Distanz und legte quer für einen Mitspieler, der an Wackers Schlussmann Hamann scheiterte.

Diese Rettungstat sollte sich mit der letzten Aktion des Spiels tatsächlich bezahlt machen! Rothenhöfer brach noch einmal zur Grundlinie durch und legte das Leder quer, wo Hoffmann zum viel umjubelten Ausgleich einnetzte. Die anschließende Jubeltraube überstand er glücklicherweise unbeschadet und konnte so nach dem Schlusspfiff auch von der Wackerbank noch einmal geherzt werden. 

Es spielten: 
Hamann - Beltz, Zimmermann, M. Wolf, Khodadadkheyl (55' Rothenhöfer) - Hoffmann, Marggraf, Geers (41' Re. Elmi), Hu. Elmi - Becker (65' Marschhausen), Saidov 

 

Tore:

1:0 36' F. Kuhnert

2:0 44' F. Kuhnert 

2:1 84' Marschhausen

2:2 94' Hoffmann (Rothenhöfer)


17. Spieltag: SV Großgrimma 1:5 SV Wacker (23.04.22)

Wacker beendet Durststrecke mit famoser erster Halbzeit. 

 

Es spielten:

Hamann - Marggraf, Zimmermann, Khodadadkheyl (57' Re. Elmi), M. Wolf - Beltz, Hoffmann, Becker (84'Schumann), Hu. Elmi, Geers (74' Jentsch) - Lehmkuhl (46' Saidov)


Tore:

0:1 10' Lehmkuhl

0:2 19' Geers

0:3 22' Hu. Elmi 

0:4 34' M. Wolf

0:5 36' Geers

1:5 52' Bondarcev


Kreispokal Achtelfinale: Eintracht Bornitz 2:3 SV Wacker (16.04.22)

Becker setzt Schlusspunkt unter spannender Schlussphase. 

 

Nach vielen Rückschlägen in der Liga konnten unsere Männer im Achtelfinale des Kreispokals mal auf andere Gedanken kommen. Dabei reiste man in eine bisher unbekannte Ecke des Burgenlandkreises nach Bornitz. Die Hausherren spielen in der Kreisklasse aktuell oben mit. 

 

Das Spiel begann wie erhofft und unsere Männer übernahmen die Spielkontrolle. Nach knapp zehn Minuten wurde Becker im Strafraum zu Fall gebracht und Youngster Hu. Elmi durfte per Foulelfmeter die Führung für den SV Wacker besorgen. In der Folge wusste Wacker weiter das Spiel zu kontrollieren, allerdings war man in der Offensive zu inkonsequent in Sachen Abschluss und auch beim Passspiel im letzten Drittel fehlte die Präzision. So ging es mit einer knappen Führung in die Pause. 

 

Nach dem Seitenwechsel schlich sich die ein oder andere Unkonzentriertheit in das Spiel unserer Männer ein, die man sich aufgrund des knappen Spielstandes eigentlich nicht leisten durfte. Dies wurde jedoch durch das 2:0 von Becker per Freistoß etwas kaschiert (56'). Danach kam jedoch zunehmend ein Bruch in das Spiel unserer Mannschaft.

Einen Handelfmeter wussten die Hausherren zwar zunächst nicht zum Anschlusstreffer zu nutzen, doch in der 77. Minute klingelte es dann doch im Wackerkasten. Zimmermann fälschte eine Freistoßhereingabe ins eigene Tor ab. Die Gastgeber glaubten nun an ihre Chance und wurden in der 86. Minute erneut zum Elfmeterpunkt gebeten. Dieses Mal waren sie auch erfolgreich; Wilberger traf zum 2:2. Im direkten Gegenzug spielte dann jedoch Oldie Becker seine ganze Erfahrung aus, vernaschte seinen Gegenspieler im Strafraum und nahm dessen langes Bein dankbar an - Elfmeter. Souverän wusste er diesen dann auch zu verwandeln und sorgte so für den überraschend knappen Pokalerfolg. 

 

Es spielten: 
Schubert - Marggraf, Zimmermann, Re. Elmi, Schumann - Woithe, Beltz, Khodadadkheyl, Saidov (85' Jäger), Becker (90' Larisch) - Hu. Elmi 

 

Tore:
0:1 10' Hu. Elmi per Foulelfmeter (Becker)

0:2 56' Becker

1:2 77' ET

2:2 86' Wilberger

2:3 10' Becker per Foulelfmeter 


16. Spieltag: SV Wacker 0:2 TSV Leuna (09.04.22)

Zwei frühe Elfmeter bringen Wacker auf Verliererstraße. 

 

Es spielten: 
Hamann - Marschhausen, Zimmermann, Henke, Brehme, Marggraf - Beltz, Hoffmann (Becker), Saidov, Hu. Elmi (Schumann) - Lehmkuhl

 

Tore: 
0:1 11' Hähnel per Foulelfmeter

0:2 18' C. Schulz per Foulelfmeter


15. Spieltag: SV Burgwerben 1:0 SV Wacker (02.04.22)

Trotz 80-minütiger Überzahl wieder kein Befreiungsschlag. 

 

Es spielten: 
Hamann - Re. Elmi, Zimmermann, Beltz, Woithe - Marggraf, Marschhausen, Hoffmann, Hu. Elmi - Khodadadkheyl, Becker (Saidov)

 

Tor: 
1:0 30' Diakité 


Nachholspiel: SV Wacker 1:2 SV Spora (26.03.22)

Niederschmetterndes Ergebnis. 

 

Zum Abstiegskracher empfing unser SV Wacker den Abstiegskontrahenten SV Spora. Hoch motiviert gingen unsere Männer die Aufgabe an. 

Von Beginn an zeigten sich unsere Männer auch hellwach und gingen konsequent in den Zweikämpfen zur Sache. Auch spielerisch wusste man sich in einigen Situationen in Szene zu setzen und die Führung schien nur eine Frage der Zeit zu sein. In diese Druckphase hinein kam Spora zur überraschenden Führung, als ein Freistoß nahe der Außenlinie immer länger wurde und genau im Kreuzeck landete (20'). 
Das Team von Kapitän Marschhausen musste sich erstmal schütteln und diese bittere Pille verdauen, tat das aber ganz gut. Nach einem Eckball konnte man auch den hochverdienten Ausgleich erzielen. Marschhausen traf nach Vorlage von Becker per Kopf zum 1:1 (38'). Trotz weiterer guter Chancen blieb es beim Halbzeitremis. 

 

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunehmend, denn Spora schaffte es immer mehr unsere Männer vom eigenen Strafraum wegzuhalten und das Spiel stattdessen ins Mittelfeld zu verlagern. Lange Zeit plätscherte das Spiel so vor sich hin und unserem SV Wacker rannte so die Zeit davon für den wichtigen Heimdreier. Einziger Aufreger für lange Zeit war ein Zweikampf im Strafraum der Sporaer. Der eingewechselte Lehmkuhl wurde hier aus Wackersicht regelwidrig vom Ball getrennt, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb leider stumm. 

Totenstille herrschte dann in der 78. Minute, als Spora in Person von Bergmann zur erneuten Führung traf. Hierauf hatte Wacker keine Antwort mehr parat; stattdessen versemmelte Sporas Kapitän Starke in den Schlussminuten noch einen Foulelfmeter, doch das sollte letztlich nur noch eine Randnotiz bleiben. 

 

Es spielten: 

Schunke - Zimmermann, Henke (85' Jentsch), Woithe, Khodadadkheyl - Marschhausen, Beltz, Saidov, Hoffmann - Rothenhöfer (46' Lehmkuhl), Becker (65' Hu. Elmi) 

 

Tore: 

0:1 20' Bräunlich

1:1 38' Marschhausen (Becker)

1:2 78' Bergmann 


14. Spieltag: SV Wacker 1:3 BSC Laucha 99 (19.03.22)

Ereignisreiche zehn Minuten vor der Pause entscheiden Spiel. 

 

Einen erneuten Anlauf zu einem wichtigen Dreier nahm unsere Wackerelf am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen Laucha. Dabei musste man kurzfristig auf Marggraf verzichten, was zu Neuplanungen der Startelf führte. 

Von Beginn an zeigten sich die Gäste wie erwartet mit langen Bällen auf ihre Offensivleute gefährlich. So brannte es auch nach einer Viertelstunde lichterloh im Strafraum, als L. Hoffmann frei vor Wasewitz auftauchte, das Leder jedoch über den Querbalken und sogar das Fangnetz drosch. Bei seinem Abschluss wurde er jedoch gefällt und so gab Schiri Pfannschmidt zurecht Strafstoß für Laucha. Den fälligen Elfmeter konnte Wasewitz jedoch parieren und quasi mit der nächsten Aktion hatte unsere Elf die Führung auf dem Schlappen. S. Hoffmann bediente Hu. Elmi, der den Ball allerdings über das Gehäuse löffelte. 
So klingelte es am Ende auf der anderen Seite - und das innerhalb von sechs Minuten gleich drei Mal! Zunächst bedankte sich Saal nach einer Hereingabe für den Freiraum (40'), wenig später war L. Hoffmann der "Beschenkte" (40') und Meissner machte seinen Elfmeterfehlschuss mit einem sehenswerten Treffer nach einem Eckball vergessen (43').  

Einen zarten Hoffnungsschimmer gab es mit Halbzeitpfiff, als unsere Männer noch einmal den Weg nach vorn suchten und Woithe eine Hereingabe von Khodadadkheyl auf das Tor brachte. Ein Lauchaer klärte das Leder zwar von der Linie, fand mit seinem Befreiungsschlag jedoch den am Boden liegenden Hu. Elmi, von dem aus das Spielgerät über die Linie kullerte. 

 

In der zweiten Halbzeit versuchten unsere Männer alles und steigerten sich in Sachen Zweikampfführung und hatten unter anderem auch zwei absolute Hochkaräter. Zunächst waren sich Khodadadkheyl und Rothenhöfer nicht einig, wer von beiden das Leder zentral vor dem Tor stehend nun zum 2:3-Anschlusstreffer versenken sollte, bis dann doch wieder ein Abwehrbein dazwischen eilte. Und auch Beckers Kopfball aus nächster Nähe fand nicht den erhofften Weg ins Ziel. 
Auf der gegenüberliegenden Seite konnte man sich jedoch auch bei Wasewitz und der davorstehenden Defensivreihe bedanken, dass man kein weiteres Gegentor schlucken musste. So muss man ehrlicherweise auch sagen, dass der Sieg für Laucha verdient war. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Henke, Zimmermann, Woithe, Khodadadkheyl - Beltz, Marschhausen, Hoffmann, Saidov (62' Rothenhöfer), Hu. Elmi (78' Becker) - Lehmkuhl 

 

Tore:
0:1 37' Saal

0:2 40' L. Hoffmann

0:3 43' Meissner

1:3 45' Hu. Elmi 


13. Spieltag: SSC Weißenfels II 1:0 SV Wacker (12.03.22)

Pleite nach schwacher zweiter Halbzeit.

 

Am 13. Spieltag reiste der SV Wacker nach Weißenfels. Gegen die SSC-Reserve nahm sich unser Team viel vor, musste jedoch mit Beltz (angeschlagen) und Marschhausen (gesperrt) auf zwei wichtige Eckpfeiler verzichten.

 

In der ersten Halbzeit waren Strafraumszenen insgesamt überschaubar, doch die Wackerelf zeigte sich bissig in den Zweikämpfen und ließ auf dem Weg nach vorn den Ball auch das ein oder andere Mal gut durch die eigenen Reihen zirkulieren. Nach einem langen Ball von Woithe hatte Sturmspitze Rothenhöfer dann auch eine vielversprechende Chance, doch am Ende war sein Abschluss leider zu harmlos.

Auf der anderen Seite erlebte Wackerschlussmann Wasewitz einen entspannten ersten Durchgang und war eher mit den Füßen als den Händen ins Spiel eingebunden.

 

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das jedoch. Zunächst drückten die Hausherren ordentlich auf das Gaspedal, insbesondere über den agilen Zech versuchte man nun immer wieder Gefahr heraufzubeschwören. Nachdem Woithe und Marggraf zwei Mal in höchster Not klären konnten, war nun auch Wasewitz zunehmend gefordert.

In der 75. Minute brach dann aber leider der Bann und Zech traf mit dem einzigen Treffer des Tages zum Sieg. Die folgenden Angriffsversuche unserer Männer blieben wie der gesamte zweite Durchgang überschaubar gut und somit stand man abermals mit leeren Händen da.

 

Es spielten:

Wasewitz - Re. Elmi (86' M. Wolf), Marggraf, Zimmermann, Woithe - Hoffmann, Saidov, Becker (74' Schunke), Hu. Elmi, Khodadadkheyl - Rothenhöfer (62' Lehmkuhl)

 

Tor:

1:0 75' Zech


12. Spieltag: SV Wacker 1:2 FC RSK Freyburg (05.03.22)

Unglückliche Heimniederlage. 

 

Zum ersten Pflichtspiel seit vier Monaten und damit auch dem ersten im Jahr 2022 empfing der SV Wacker daheim an der Saale den FC RSK Freyburg. Unsere Männer hatten sich viel vorgenommen und schwörten sich für die Mission Klassenerhalt entsprechend ein. 

 

Die Partie begann zerfahren und beiden Teams merkte man an, dass man keinen entscheidenden Fehler begehen wollte, um dann früh einen Rückstand hinterlaufen zu müssen. Leider passierte genau das dann aber unseren Männern, als man in der Hintermannschaft einen haarsträubenden Fehlpass in den eigenen Spielaufbau einstreute und sich RSK-Stürmer C. Lehwald dafür bedankte - 0:1 (13'). 

Der SV Wacker zeigte sich jedoch nur mäßig geschockt und zog nun die Spielkontrolle an sich. So ergaben sich nach guten Kombinationen auch Chancen. Die größte hatte zunächst Rothenhöfer, der aus spitzem Winkel das Leder aber nur ans Außennetz beförderte. Kurz vor der Pause hatte dann Becker die bis dato größte Chance auf den Ausgleich. Nach Pass von Hoffmann drehte sich unser Oldie um den Gegenspieler und visierte das linke Toreck an, doch Freyburgs Schlussmann Klippel lenkte den Ball mit den Fingerspitzen zur Ecke. 

 

Auch nach dem Seitenwechsel drückte unsere Elf weiter auf das Gaspedal. Die Anhänger an der Seitenlinie mussten jedoch bei dem einen oder anderen Freyburger Konter tief durchatmen, denn hier strahlten die Gäste immer wieder Gefahr aus. Wacker-Schlussmann Wasewitz hielt seinen Kasten auch zwei Mal erfolgreich vor einem weiteren Gegentreffer sauber und konnte dann in der 60. Minute in den Jubel seiner Vorderleute mit einstimmen. Nach einem guten Spielzug netzte am Ende Rothenhöfer nach einem Querpass von Becker zum Ausgleich ein. 
Leider wendete sich das Blatt nur wenige Augenblicke später. Wackerkapitän hatte im Strafraum stehend die Riesengelegenheit zur Führung, wollte jedoch einen Elfmeter rausholen, den ihm Referee Mollenhauer verwehrte. Stattdessen verwies er ihn mit der Ampelkarte des Feldes und Wacker musste die verbleibende Spielzeit mit einem Mann weniger auskommen.

Quasi direkt mit der nächsten Aktion kassierten unsere Männer den nächsten Nackenschlag, als man nach einem Standard das Leder nicht aus dem Strafraum bekam und schließlich C. Lehwald zu erneuten Freyburger Führung traf (69'). Diese sollte auch trotz aller Bemühungen unserer Ersten bis zum Schlusspfiff Bestand haben. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marggraf, Zimmermann (81' Henke), Khodadadkheyl, Woithe - Beltz, Marschhausen, Saidov (61' Lehmkuhl), Becker, Hu. Elmi (29' Hoffmann) - Rothenhöfer 

 

Tore: 
0:1 13' C. Lehwald 
1:1 60' Rothenhöfer (Becker)

1:2 69' C. Lehwald


Kreispokal: FC ZWK Nebra 1:4 n. V. SV Wacker (13.11.21)

120 Minuten Pokalfight auf Nebraer Hartplatz. 

 

Am vergangenen Samstag stand in der 1. Hauptrunde des Kreispokals auf dem Spielplan. Nachdem unser Oldie Uwe Becker in der 1. Runde ein Wiedersehen mit seinem früheren Verein FSV Klosterhäseler erlebte, wartete nun mit Nebra ein weiterer Ex-Verein auf den SV Wacker. 

 

Unsere Männer starteten gut in die Partie auf ungewohntem Hartplatz-Untergrund, doch große Chancen ergaben sich für beide Seiten zunächst nicht. Die erste Großchance wussten unsere Männer allerdings direkt zu nutzen, als Becker mit einer Flanke den aufgerückten Khodadadkheyl bediente und dieser überlegt zum 1:0 für den SV Wacker traf. Wenig später hatte Lehmkuhl noch eine aussichtsreiche Einschussgelegenheit, doch sein Abschluss geriet zu hoch. 

Kurz vor dem Seitenwechsel hatte dann wiederum Nebra die Chance zum Ausgleich, doch allein vor Wasewitz auftauchend konnte ein Nebraer das Leder nicht im Wackertor unterbringen. Bereits zuvor hatten sich die Gastgeber zwei Mal gut bis zum Sechzehner durchkombinieren können, allerdings konnte Wackers Hintermannschaft die Situation jeweils noch bereinigen. In diesen Situationen merkte man den Nebraern durchaus die größere Erfahrung auf dem Hartplatz an. 

 

Im zweiten Durchgang erspielte sich der Gastgeber zunehmend Feldvorteile. Unsere Männer taten viel zu wenig für das eigene Spiel und versuchten eher die hauchzarte Führung über die Zeit zu bringen. Die komplette Spielzeit nicht an der Seiten verleben durfte dann unser Coach Lorenz, als sich dieser infolge eines Foulspiels an N. Rosner an der Seitenlinie zu einem Wortgefecht mit einem Nebraer hinreißen ließ. Infolge der Rudelbildung verwies der Unparteiische auch einen Heimspieler des Feldes.
Die Hausherren ließen sich davon jedoch nicht nachhaltig beirren und drückten Wacker in der Schlussphase tief in die eigene Hälfte zurück. Zu allem Überfluss kassierte M. Wolf für Ballwegschlagen seine zweite gelbe Karte des Spiels und stellte damit wieder Gleichstand bei der Spieleranzahl beider Teams her. So kam es dann auch, wie es in einem echten Pokalkrimi so kommen musste. In der letzten Minute der Nachspielzeit entschied das Schiedsrichtergespann auf Handelfmeter für Nebra und dieser Aufgabe nahm sich ZWK-Kapitän Hess erfolgreich an - 1:1! 

 

Vor der Verlängerung trieben sich unsere Männer gegenseitig an und jeder wusste, dass man sich diese Zusatzschicht selbst zuzuschreiben hatte, da man viel zu wenig in die zweite Halbzeit investiert hatte. Dass man es deutlich besser kann, zeigte man in der ersten Hälfte der Verlängerung. Zunächst legte Rothenhöfer wunderbar einen Ball für Woithe auf, dessen Schuss abgefälscht im Tor landete (94') und nur ein paar Minuten später schaltete sich Woithe erneut ins Offensivspiel ein und wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte N. Rosner zur umjubelten 3:1-Führung für den SV Wacker (103'). 
Die zweite Hälfte der Verlängerung ist relativ schnell erzählt. Die Hausherren gaben bis zum Schlusspfiff weiter alles, doch von Erfolg gekrönt sollten die Angriffsbemühungen dieses Mal nicht sein. Stattdessen erhöhte Rothenhöfer mit der letzten Aktion des Spiels noch auf 4 zu 1 für den SV Wacker, als er nach Vorlage von Marggraf überlegt das Leder genau neben dem Pfosten einschob. 

 

Tore:
0:1 31' Khodadadkheyl (Becker)

1:1 90'+8 Hess 

1:2 94' Woithe (Rothenhöfer)

1:3 103' N. Rosner per Foulelfmeter (Woithe)

1:4 120' Rothenhöfer (Marggraf)


9. Spieltag: SV Wacker 0:2 1. FC Zeitz (23.10.21)

Verdiente Niederlage gegen Spitzenreiter. 

 

Nach dem erkämpften Punkt in Herrengosserstedt sollte die nächste Aufgabe für den SV Wacker nicht gerade leichter werden. Im Heimspiel begrüßte man den Spitzenreiter 1. FC Zeitz an der Saale, der in der Vorwoche erstmals Punkte abgeben musste (0:1-Pleite gegen Leuna). 

 

Die Gäste übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle, hatten aber durchaus ihre Probleme durch die gut gestaffelten Reihen des SV Wacker zu kommen. So war auch Wackers Schlussmann Wasewitz nur selten gefordert. Allerdings waren die wenigen Szenen, in denen er eingreifen musste, direkt der größtmöglichen Gefahrenstufe zuzuordnen. So hielt er zum Beispiel kurz vor dem Pausentee aus Nahdistanz die 0 fest und auch im folgenden Strafraumgewusel sollte das Leder von den Zeitzern nicht im Tor unterbekommen werden. 

 

Nach dem Seitenwechsel folgte allerdings früh der Nackenschlag, als sich Wacker im Vorwärtsgang einen Ballverlust erlaubte und auf heimischen Platz ausgekontert wurde. Zudem stellte man sich Vorlagengeber Grünbeyer nicht entschlossen genug in den Weg und dessen Querpass schob Säuberlich zur Führung für die Gäste ein (53'). Eben jener Torschütze sollte sich später bei einem Zweikampf noch verletzen. An dieser Stelle wünschen wir ihm gute Besserung und eine baldige Rückkehr auf den Rasen! 

Kurz darauf machte Zeitz auch noch frühzeitig den Deckel auf die Partie, als nach einem Eckball der Ball Eiteljörge vor die Füße fiel. Sein Abschluss wurde unhaltbar für Wasewitz abgefälscht und so bejubelte Zeitz die 2:0-Führung. In der Folge war kein wirkliches Aufbäumen des SV Wacker erkennbar - zu ballsicher präsentierte sich zudem der Tabellenführer. So blieb es beim Spielstand, der in der Summe vollkommen in Ordnung geht. Punkte müssen unsere Männer gegen andere Teams holen! 

 

Tore:
0:1 53' Säuberlich
0:2 64' Eiteljörge


8. Spieltag: ESV Herrengosserstedt 0:0 SV Wacker (16.10.21)

Den Hausherren einen Punkt abgerungen. 

 

Am achten Spieltag der Saison stand die beliebteste Auswärtsfahrt der Saison nach Herrengosserstedt an. Dank Reiseleiter Uwe Becker war die weite Auswärtsfahrt  wie immer gespickt mit zahlreichen Informationen über idyllische (und mitunter in Vergessenheit geratene) Ortschaften in den Niederungen des Burgenlandkreises. Weniger idyllisch sollte mal wieder die Partie selbst werden.

 

Gewohnt zweikampfintensiv begann das Spiel, wobei unsere Männer insgesamt den besseren Start erwischten und in der Anfangsviertelstunde das Spiel vorwiegend in die Herrengossenstedter Hälfte verlagerten. Nach dem anfänglichen Druck befreiten sich die Hausherren aber und fortan war das Duell geprägt von zahlreichen Zweikämpfen im Mittelfeld. Wirkliche Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten nicht und so vertrieben sich die Zaungäste, ob klein oder groß, vorwiegend die Zeit damit so ziemlich jedem, der kein Heimtrikot trug, wenig schmeichelhafte Worte entgegen zu brüllen. 

Kurz vor dem Seitenwechsel brachte sich Wacker auf dem Spielfeld selbst in die Bredouille, als sich Zimmermann und Re. Elmi bei einem langen Ball jeweils auf den anderen verließen und somit ein Herrengosserstedter frei vor Schlussmann Wasewitz auftauchte. Die Großchance ließ dieser jedoch liegen und so ging es torlos in die Pause. 

Auch nach dem Seitenwechsel waren Torchance Mangelware, doch Zweikampfliebhaber kamen in diesem Spiel weiter auf ihre Kosten. Mit zunehmender Spielzeit drängten die Gastgeber unsere Männer jedoch tiefer in die eigene Hälfte. Irgendwann war es dann auch soweit, dass in einem der vielen Strafraumgewusel der Unparteiische auf Drängen seines Linienrichters auf den Punkt zeigte. Im Zuge dessen herrschte reger Diskussionsbedarf auf beiden Seiten, aber die Entscheidung blieb bestehen. Den fälligen Elfmeter versemmelte jedoch E. Oberreich. 
In der 77. Spielminute kassierte zudem der Heimkapitän nach einem Foulspiel die Ampelkarte. Allerdings konnten unsere Männer daraus kein Kapital schlagen und auch aufgrund des vergebenen Foulelfmeters der Hausherren kann der SV Wacker mit dem einen Punkt auch gut leben. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Zimmermann, Marggraf, Henke, Khodadadkheyl, Re. Elmi - Woithe, Hoffmann, N. Rosner, Hu. Elmi (59' Becker) - Rothenhöfer (90' Erdonov) 

 

Tore: 
Fehlanzeige 


7. Spieltag: SV Wacker 1:1 SV Burgwerben (09.10.21)


6. Spieltag: SV Wacker 2:0 SV Braunsbedra (02.10.21)

Endlich! 

 

Nach der bitteren Heimpleite gegen Großgrimma in der Vorwoche stand der SV Wacker bereits früh in der Saison arg unter Zugzwang. Gegen Braunsbedra musste daher auch eine ganz andere Leistung her, um den ersten Saisondreier zu holen. Dafür stand Coach Lorenz an diesem Spieltag nur ein dezimierter Kader zur Verfügung. 

 

In der ersten Halbzeit merkte man unseren Männern in der einen oder anderen Szene etwas Unsicherheit an. Dennoch erspielte man sich die ein oder andere Torchance, die aber leider ausgelassen wurde.  So ging es torlos in die Halbzeitpause. Der auch in der Drucksituation vorhandene Spielwitz in der Offensive machte aber Mut für den zweiten Durchgang. 

 

Diese Hoffnung wurde dann zusätzlich in der 56. Spielminute befeuert, als sich Hu. Elmi einmal energisch gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und Rothenhöfer bediente. Dieser umkurvte Braunsbedras Schlussmann Lewinski und traf zur Führung für den SV Wacker. Und nur wenige Minuten später legte Wacker nach! Erneut war Rothenhöfer im Mittelpunkt des Geschehens, als er nach einem Konter im Strafraum gefällt wurde und Hoffmann den Foulelfmeter souverän verwandelte (62'). 

Diese Zwei-Tore-Führung sollte jedoch kurze Zeit später wackeln, als Schiri Iser einen umstrittenen Foulelfmeter für die Gäste pfiff. Allerdings ließ sich Wacker-Keeper Wasewitz nicht aus der Ruhe bringen und parierte den Strafstoß! In der Folge eröffneten sich unseren Männern zunehmend Räume, da Braunsbedra den eigenen Defensivverbund aufweichen musste. Allerdings wurden die Kontergelegenheiten nicht konsequent zu Ende gespielt, aber sei es drum. Das 2:0 hatte bis zum Schluss Bestand und somit reichte es für den Saisonsieg! 


Es spielten: 
Wasewitz - Beltz, M. Wolf, Woithe, Re. Elmi (80' Becker), Khodadadkheyl - R. Rosner, Hoffmann, Hu. Elmi, N. Rosner - Rothenhöfer (90' Schumann) 

Tore:
1:0 56' Rothenhöfer (Hu. Elmi) 

2:0 62' Hoffmann per Foulelfmeter (Rothenhöfer) 


5. Spieltag: SV Wacker 1:2 SV Großgrimma (25.09.21)

Ein gebrauchter Tag. 

Am fünften Spieltag erwartete unsere Mannschaft die Gäste aus Großgrimma. In diesem wichtigen Spiel wollte der SV Wacker den ersten Dreier der noch jungen Saison holen, um damit auch einen direkten Konkurrenten hinter sich zu lassen. 

Das Spiel begann nach Maß, als Khodadadkheyl in der dritten Spielminute gedankenschnell einen eher verunglückten Schuss von Marggraf im Strafraum annahm und mit der Pieke zur Führung traf. Auch danach blieb Wacker am Drücker und sorgte offensiv weiter für Gefahr. Mit dem ersten nennenswerten Angriff erzielten die Gäste jedoch in der 13. Minute den Ausgleich und dieser Treffer zeigte durchaus Wirkung. Während die Gäste nun im Spiel angekommen waren, mussten sich unsere Männer erst einmal schütteln und kamen im restlichen Verlauf des ersten Durchgangs nicht mehr so recht an die Leistung der Anfangsphase heran. Stattdessen entwickelte sich ein eher unruhiges Spiel mit vielen einfachen Abspielfehlern. So ging es mit einem Unentschieden in die Pause. 

 

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit machte Großgrimma Druck und Wacker brauchte einige Minuten, um das Spielgeschehen auf die andere Spielfeldseite zu verlagern. Dies sollte nach etwa 60 Minuten auch klappen, doch im letzten Drittel machte man sich viele Spielzüge selbst zunichte. So kam es dann in der 80. Minute knüppeldick, als Abdullah nach einer hohen Balleroberung im Mittelfeld direkt geschickt wurde, Wackers Keeper Wasewitz umkurvte und zum 2:1 traf. Auf diesen Treffer hatten unsere Männer keine Antwort mehr parat und mussten so eine empfindliche Heimniederlage einstecken. 

 

Es spielten: 

Wasewitz - Marschhausen (76' Re. Elmi), Zimmermann (46' Kanyar), Marggraf, Woithe - Beltz, Hoffmann, N. Rosner, Hu. Elmi, Khodadadkheyl (62' Becker) - Rothenhöfer 


Tore: 
1:0 3' Khodadadkheyl (Marggraf) 

1:1 13' Bauer

1:2 80' Abdullah  


4. Spieltag: TSV Leuna 2:2 SV Wacker (19.09.21)

Wacker bleibt Leuna-Schreck. 

Am vierten Spieltag stand das Derby gegen den TSV Leuna auf dem Programm. Wie immer waren die Karten vor dem Spiel klar verteilt. Leuna ging als Favorit ins Spiel, wollte und musste das Spiel auch gewinnen, um den eigenen Ambitionen gerecht zu werden. Doch unsere Männer bewiesen sich in den letzten Jahren immer wieder als Spielverderber und diese Rolle wollte der SV Wacker auch dieses Mal ausfüllen. 

Die ersten 45 Minuten sind sehr schnell zusammengefasst, denn der von Coach Lorenz vorgegebene Matchplan wurde konsequent umgesetzt, was dazu führte, dass man im Grunde von keinem einzigen Highlight berichten konnte. Der Höhepunkt der ersten Halbzeit bestand im Grunde darin, dass die anwesenden Zuschauer Buh-Rufe anstimmten, denn beide Teams standen sich in manchen Momenten regungslos gegenüber. 

 

Im zweiten Durchgang sollte dann eine Ecke von N. Rosner ordentlich Schwung in die Partie bringen, denn der TSV-Abwehrhüne Shoshi drückte das Leder über die eigene Torlinie - 0:1 für den SV Wacker (58')! Nun war Leuna gefordert und drückte auch ordentlich auf das Gaspedal. Vor allem mit der Einwechslung von B. Gumbrecht wurden die Hausherren spürbar torgefährlicher und eben jener Gumbrecht sorgte nach einer Ecke in der 67. Minute per Kopfball für den Ausgleich.

Wenige Zeigerumdrehungen später landete ein noch leicht abgefälschter Abschluss von Hähnel aus 18 Metern am Querbalken des Wackergehäuses, doch die Gastgeber blieben in dieser Szene dran. Am Ende kam das Leder zu Baum, der zwei Wackerspieler austanzte und aus spitzem Winkel zum 2 zu 1 traf (74'). In der Folge zogen sich die Hausherren wieder zurück und überließen unseren Männern weite Teile des Spielfeldes. Dass der TSV einen Konter fünf Minuten vor dem Ende nicht konsequent ausspielte, sollte sich wenig später rächen. Joker Becker setzte an der Strafraumkante Rothenhöfer in Szene, der das Leder an einem Abwehrmann vorbeispitzelte und dann mit links zum vielumjubelten 2:2-Ausgleich traf (88'). In der Schlussminute hielt Keeper Wasewitz dann noch den einen Punkt für den SV Wacker fest und sorgte so für lauten Jubel beim Wackeranhang. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Khodadadkheyl, Woithe, Zimmermann (85' Jentsch), Marggraf - Beltz, Henke (81' Becker), Hoffmann - N. Rosner, Elmi, Rothenhöfer  

 

Tore: 
0:1 58' ET
1:1 67' Gumbrecht

2:1 74' Baum 
2:2 88' Rothenhöfer (Becker) 


1. Runde Kreispokal: FSV Klosterhäseler 0:7 SV Wacker (04.09.21)

Kapitän Becker führt Wacker zum Sieg an alter Wirkungsstätte. 

 

Am Einschulungswochenende trat der SV Wacker mit ausgedünntem Kader die weite Reise zur 1. Runde des Kreispokals nach Klosterhäseler an. Natürlich war unser Oldie Becker an Bord und durfte die Wackerelf in Abwesenheit der etatmäßigen Kapitäne Marschhausen/Marggraf auf das Feld führen. An seiner alten Wirkungsstätte wollte er natürlich glänzen, um nach dem Spiel mit bester Laune ein Kaltgetränk mit dem ein oder anderen alten Weggefährten genießen zu können. 

Schon nach fünf Minuten entwickelte sich die Partie in die richtige Richtung, als Hu. Elmi zur frühen Führung einschob. Frei vor dem Hüter bewies unser Youngster gute Nerven und erzielte das 1:0. Auch danach wurde Wacker seiner eindeutigen Favoritenstellung gerecht und erspielte sich Chance um Chance. In der 18. Minute erhöhte schließlich Zimmermann per Kopfball nach einer Becker-Ecke auf 2:0.

Die Hausherren zeigten sich sehr engagiert, doch der 3-Klassen-Unterschied war deutlich erkennbar. Dennoch entschied der SV Wacker das Spiel erst kurz vor der Pause endgültig für sich. Zunächst traf Woithe mit einem wuchtigen Abschluss halbrechts im Strafraum zum 3:0 (38'), ehe Becker quasi mit dem Halbzeitpfiff seinen persönlichen Erfolgstreffer landen konnte. Per Freistoß erhöhte er auf 4:0 (45'). 

In der Halbzeitpause wurde etwas durchgewechselt, sodass sich nun auch Kanyar und Henke Richtung Einschulungsfeiern verabschiedeten. Dafür kam unter anderem Jentsch ins Spiel, dem an diesem Tag aber das nötige Abschlussglück fehlte. Böse Zungen behaupten sogar, dass er nicht gut gefrühstückt hätte, denn zwei seiner Torabschlüsse fehlte jegliche Power. Doch sei es drum: Drei weitere Treffer sollte es dennoch für die Zaungäste zu bestaunen geben. Hu. Elmi erzielte per Kopfball seinen zweiten Treffer des Tages (61') und sein Bruder Re. Elmi konnte per Nachschuss ebenfalls einen Torerfolg feiern (68'). Den 7:0-Endstand markierte schließlich Erdonov in der 89. Minute. 

 

Es spielten:
Schubert - Zimmermann (81' Khodadadkheyl), Kanyar (46' Jentsch), Re. Elmi, Schumann - Henke (46' Beltz), Becker, N. Rosner, Woithe, Hu. Elmi - Erdonov 

 

Tore: 

0:1 5' Hu. Elmi 
0:2 18' Zimmermann (Becker) 

0:3 38' Woithe 
0:4 45' Becker 
0:5 61' Hu. Elmi (N. Rosner) 

0:6 68' Re. Elmi 
0:7 89' Erdonov 


3. Spieltag: BSC Laucha 99 0:0 SV Wacker (28.08.21)

Erster Punktgewinn der Saison. 

 

Am dritten Spieltag traten unsere Männer die weite Auswärtsfahrt nach Laucha an. Bei den Hausherren war wie jedes Jahr ein enges und umkämpftes Duell zu erwarten. Coach Lorenz ermutigte seine Truppe an die Leistungen der bisherigen Spiele anzuknüpfen, die trotz zweier Niederlagen auch viele positive Eindrücke hinterließen. 

 

Der SV Wacker fand gut ins Spiel, hatte im ersten Durchgang mehr vom Spiel und ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Die Defensive der Gastgeber stand jedoch gewohnt stabil und ließ nur wenig Raum für unsere Offensivleute. Dennoch kam es zu ein, zwei brenzligen Situationen mit guten Einschusschancen durch Marschhausen und Hoffmann. Große Proteste löste zudem ein Handspiel im Lauchaer Strafraum nach einer Hereingabe von der Grundlinie aus, doch der Unparteiische ließ das Spiel weiterlaufen. Auf der anderen Seite erlebte Schlussmann Wasewitz eine weitestgehend beschäftigungslose erste Halbzeit. 

Nach dem Seitenwechsel sollte er jedoch mehr zu tun bekommen, auch wenn Abschlüsse auf sein Gehäuse rar gesät blieben. Dennoch waren die Laucher nun deutlich griffiger und hatten selbst die optische Überlegenheit. Ein Leckerbissen für Fußballfeinschmecker war dieses Duell sicherlich nicht, doch man merkte beiden Teams deutlich an, dass man sich gegenseitig kaum einen Meter Rasen gönnte, ohne dass es zu einem unfairen Spiel verkam. So endete am Ende eine Partie mit wenigen Abschlüssen gerecht mit einem torlosen Unentschieden. 

 

Es spielten:
Wasewitz - Marschhausen, Zimmermann, Kanyar, Marggraf, Woithe - Beltz, Hoffmann, Rothenhöfer (Henke), Hu. Elmi - Erdonov (Becker) 

Tore:
Fehlanzeige


2. Spieltag: SV Wacker 0:2 SSC Weißenfels II (21.08.21)

Es war deutlich mehr drin. 

 

Nach der Auftaktpleite in Freyburg am 1. Spieltag wollte unsere Erste bei ihrem ersten Heimspiel der neuen Saison die ersten Punkte holen. Mit der Reserve des SSC Weißenfels hatte man natürlich einen ambitionierten Kontrahenten vor der Brust, doch mit klaren Vorgaben schickte Coach Lorenz seine Männer auf den Rasen und der Plan wurde im ersten Durchgang sehr gut umgesetzt. 

In der Defensive ließ man bis auf einen gefährlichen Abschluss, den Schlussmann Wasewitz gut zur Ecke klärte, nicht viel zu. Offensiv setzte man ebenfalls vielversprechende Akzente und hätte eine der guten Möglichkeiten auch zur Führung nutzen können, stellvertretend sei hier die Gelegenheit von Hoffmann genannt, der statt des Abschlusses mit links noch einmal einen Haken schlug und dadurch mehr Abwehrbeine zwischen Ball und Tor hatte als zuvor. Dennoch fand Coach Lorenz lobende Worte für den Auftritt in den ersten 45 Minuten und so sollte auch die zweite Halbzeit angegangen werden. 

 

Nach der Pause jedoch gerieten unsere Männer arg unter Druck, denn Weißenfels schnürte unsere Männer in der eigenen Hälfte ein und so bekam auch Schlussmann Wasewitz mehr zu tun. Mitten in diese Drangphase hinein hatte dann Khodadadkheyl die Riesenchance zur Führung, als er das Leder eigentlich nur noch ins Tor drücken musste, stattdessen aber über den Querbalken setzte. So kam es wie es sich zuvor angedeutet hatte: der Treffer fiel auf der anderen Seite. Wiemer traf in der 55. Minute nach einigem Durcheinander im Strafraum zur Gästeführung. 
Danach wurde es ein Ritt auf der Rasierklinge und Wacker versuchte mit viel Leidenschaft den Ausgleich zu erzwingen, doch der zweite Treffer des Tages sollte die Führung des SSC weiter ausbauen. Abermals trug sich Wiemer in die Torschützenliste ein, nachdem er einen langen Ball im Vollsprint gekonnt verarbeitete und zum 0:2 einschob (77'). Bis zum Schlusspfiff gab sich Wacker nicht geschlagen, hatte aber auch Glück, dass die Gäste zwei hervorragende Chancen nicht zum 0:3 ausnutzten. So blieb es unter dem Strich bei einer 0:2-Heimpleite, bei der man das Gefühl nicht los wurde, dass mit einer eigenen Führung so viel mehr möglich gewesen wäre. 

 

Es spielten: 
Wasewitz - Marggraf, Kanyar, Marschhausen, Zimmermann (56' N. Rosner), Woithe - Beltz, Hoffmann (76' Becker), Khodadadkheyl (76' Erdonov), Hu. Elmi - Rothenhöfer 

 

Tore:
0:1 55' Wiemer

0:2 77' Wiemer 


1. Spieltag: FC RSK Freyburg 3:1 SV Wacker (14.08.21)


Testspiel: SV Eintracht Bad Dürrenberg 5:3 SV Wacker (07.08.21)

Pleite im letzten torreichen Test vor Saisonstart. 

 

Im letzten Test vor dem Pflichtspielauftakt am kommenden Samstag in Freyburg reisten unsere Männer nach Bad Dürrenberg. Die Gastgeber haben sich für die neue Saison viel vorgenommen und werden aller Voraussicht nach in der KOL Saalekreis ganz vorn dabei sein. Die Auftaktphase bestimmten unsere Männer und ließen sich nach der Führung durch Elmi (5') auch nicht vom Ausgleich per Foulelfmeter (12') aus der Ruhe bringen. Nach der erneuten Führung durch Rothenhöfer (36'), der damit sein erstes Tor für den SV Wacker schoss, kam Bad Dürrenberg jedoch auf und drehte die Partie noch vor der Pause innerhalb weniger Minuten. 


Nach dem Seitenwechsel gelang Hajdarpasic für die Gastgeber mit dem Außenrist ein absolutes Sahnetor (52'), bei dem Schlussmann Schubert keine Chance hatte. Das 3:4 durch Erdonov (77') ließ noch einmal Hoffnung aufkommen, die aber kurze Zeit später nach einem Konter wieder zunichte gemacht wurde. Reißner schob zum 5:3-Endstand ein. Dennoch zeigte sich Coach Lorenz mit dem Test zufrieden, schließlich zeigten unsere Männer einige gute Kombinationen und wiesen auch im konditionellen Bereich einen Formanstieg nach. Defensiv sollte man allerdings in den Pflichtspielen sorgsamer agieren. 


Testspiel: SV Wacker 7:0 SG Langend./WFV Schwarz-Gelb (31.07.21)

Wacker feiert Schützenfest. 

 

Als kurzfristiger Ersatz für den eigentlich geplanten Testspielgegner Oppin sprang die Spielgemeinschaft Langendorf/Schwarz-Gelb Weißenfels ein. Dafür ein herzliches Dankeschön. Die Gäste werden in der kommenden Saison in der Kreisliga antreten und dementsprechend waren die Rollen in diesem Testspiel auch klar verteilt. Unsere Männer wurden der Favoritenrolle auch vollends gerecht, zeigten einige schöne Kombinationen und ansehliche Tore. Dennoch hätten mehr Treffer fallen können, insbesondere in der Schlussphase, aber bei sieben eigenen Toren will man auch nicht zu viel meckern. In die Torschützenliste trugen sich Erdonov, Elmi, Khodadadkheyl, Becker, Schneider und Marggraf ein. Den ersten Treffer markierten zudem die Gäste per Eigentor. 


Testspiel: SV Wacker 2:2 FSV Bennstedt (24.07.21)

Unentschieden nach deutlicher Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. 

 

Im ersten Test auf heimischen Rasen verwöhnten unsere Männer die Zaungäste in den ersten 45 Minuten nicht gerade mit einer Sahneleistung. Die Bennstedter waren hier dem SV Wacker stets einen, wenn nicht sogar zwei Schritte voraus. Bei Schlussmann Wasewitz konnte man sich bedanken, dass es "nur" mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich unsere Männer jedoch deutlich und konnten etwas Wiedergutmachung für die grausame Leistung der Wackerelf im ersten Durchgang betreiben. Der deutlich größere Einsatz mündete am Ende auch in zwei Toren durch Elmi und Becker, die damit auch den Endstand von 2:2 markierten. 


Testspiel: SV Kretzschau 1:0 SV Wacker (16.07.21)

Testspielpleite zum Freitagabend. 

 

Unsere Männer reisten am vergangenen Freitagabend nach Kretzschau zum zweiten Testspiel in Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Bei guten Bedingungen taten sich unsere Männer schwer die Defensive der Hausherren so richtig unter Druck zu setzen, auch wenn durchaus Ansätze dazu herausgespielt wurden. Auf der anderen Seite reagierte Wackers Keeper Wasewitz zwei Mal richtig stark und so ging es torlos in die Pause. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich unser Team, doch ein Treffer wollte einfach nicht gelingen. Die beste Gelegenheit ließ dabei Erdonov aus, der das Leder aus fünf Metern am Tor vorbeischob. Auf der gegenüberliegenden Seite erzielten die Hausherren in der 82. Minute per Elfmeter das goldene Tor des Tages. Dem verletzt ausgewechselten Kretzschauer Akteur Elias Just wünschen wir an dieser Stelle noch gute Besserung. 


Testspiel: SG BW Bad Kösen 2:2 SV Wacker (10.07.21)

Erster Test nach monatelanger Pause.

 

Nach vielen Monaten konnten unsere Männer am vergangenen Wochenende endlich wieder gegen ein anderes Team dem runden Leder nachjagen. Bei bestem Fußballwetter reiste der SV Wacker nach Bad Kösen, wo man in der Vergangenheit nicht immer die besten Auftritte hinlegte. Am Ende stand ein 2:2-Unentschieden zu Buche, bei dem beide Teams die ein oder andere gelungene Kombination zeigten, aber auch offenbarten, dass die letzten 90 Minuten dann doch schon arg lang zurückliegen. Coach Heiko Lorenz zeigte sich jedoch zufrieden mit dem ersten Auftritt nach dieser langen Pause. Die Tore für unsere Farben schossen Woithe und Becker. Erfreulich waren auch die ersten Einsatzminuten unserer Neuzugänge Jamie Rothenhöfer und Lennox Jäger, die wir in nächster Zeit auch noch einmal bildlich vorstellen werden. ;-)